Demo gegen das Schweinehochhaus – MDR berichtet

Der MDR berichtet über unsere Aktion gegen das Schweinehochhaus. Hier ansehen. Ein weiterer sehenswerter Bericht zu unserer Aktion gegen das Schweinehochhaus, der deutlich zeigt, dass wir uns im Gegensatz zu den Grünen konsequent gegen das Tierleid in der Massentierhaltung einsetzen. Hier ansehen.

Wir danken dem MDR für die Berichterstattung!

In 16 Tagen zu Fuß von Bayern nach Maasdorf – Reisebericht und Fazit von Horst Wester!

20160611_143309_klein-300x183„Mit uns reden, statt über uns!“ – das war der Slogan der kleinen Gegendemonstration, die kurzfristig organisiert wurde, um unserer Kundgebung vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf in Sachsen-Anhalt etwas entgegenzusetzen. Vermutlich sollten wir uns noch freuen, dass nicht demonstrativ gegrillt wurde!

Von einer Bereitschaft, sich mit den ethisch und moralisch begründeten Vorwürfen und Forderungen ernsthaft auseinanderzusetzen, sind sämtliche Verantwortlichen allerdings weit entfernt. Von den Verantwortlichen vor Ort wird nach wie vor gepredigt, dass es eine unumstößliche Notwendigkeit sei, unter kostengünstigsten und effektivsten Voraussetzungen billiges Fleisch zu produzieren, weil es der Verbraucher so möchte und um die Versorgung der Menschen mit Nahrung sicherzustellen. Angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt bei der Produktion von 1 Kalorie Fleisch etwa 9 Kalorien pflanzlicher Lebensmittel vernichtet werden, klingt das Letztere in den Ohren logisch denkender Menschen wie blanker Hohn.

Von den verantwortlichen Politikern kam auf unsere Aufforderung, sich doch den Vorwürfen vor Ort zu stellen, noch nicht einmal eine Reaktion – geschweige denn, dass man das Gespräch mit Tierschützern gesucht hätte. Allerdings sind diese Politiker, denen Wegschauen kein Problem bereitet, natürlich nur ein Spiegelbild eines Großteils unserer Gesellschaft, die für den eigenen kurzen Gaumenkitzel das Thema Massentierhaltung erfolgreich ausblendet. Nutztiere sind ein Produkt, dass Gewinn abwerfen muss, in kg Schlachtgewicht gemessen wird und keinerlei Recht haben darf. Man möchte nicht anfangen, über gequälte Tiere nachzudenken, denn das würde bedeuten, dass man sein Leben ändern müsste, dass Rücksicht plötzlich vor Egoismus käme. Davor hat man wohl Angst.

Resigniertes Schulterzucken bei befragten grünen Politikern mit einem Statement, dass nach dem Gesetz bei dieser Art von Nutztierhaltung alles in Ordnung wäre, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die gesamte amtierende, etablierte Politikerzunft stillschweigend darauf geeinigt hat, dass man, um es sich mit der Agrarlobby nicht zu verscherzen, die Missstände öffentlich totschweigt – oder aufgegeben hat. Deprimierende 0,6 Prozent ökologische Schweineproduktion in Deutschland lt. offizieller Schlachtzahlen in 2014 lassen Tierschützer schier verzweifeln.

Da uns Verantwortlichen in der Partei Mensch Umwelt Tierschutz aber klar ist, dass Aufklärung und Widerstand bei dieser Thematik kontinuierlich weitergehen muss, hatten wir uns dazu entschlossen, diese Kundgebung in Maasdorf zu veranstalten. Ich persönlich wollte, um der ganzen Angelegenheit noch mehr Nachdruck zu verleihen, als Bundesvorsitzender zu Fuß von meinem Wohnort in Bayern nach Maasdorf laufen. Rückblickend möchte ich sagen, dass es nicht einfach war, aber sowohl zahlreiche positive Unterstützung bereits im Vorfeld als auch während meiner Wanderung ließen mich mein Ziel nie aus den Augen verlieren und bis zum Schluss durchhalten.

Leider begegnete mir sehr viel Ignoranz, aber etliche Menschen gaben mir auf dem beschwerlichen Weg durch ihre direkte Unterstützung, durch ihre Anteilnahme und durch ihre Aufgeschlossenheit trotzdem das Gefühl, dass noch nicht Hopfen und Malz verloren ist. Gemeinsam könnte mit Sicherheit einiges in der Zukunft bewegt und verändert werden. Gastfreundlichkeit und ehrliches Interesse habe ich auch erleben dürfen, und zwar von ganz unterschiedlichen Menschen. Diesen möchte ich natürlich ganz besonders danken. Intensive Gespräche haben mich zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. Eines habe ich mit Sicherheit gelernt: gerade Zuhören ist enorm wichtig und eröffnet einem auch neue Blickwinkel.

Leider hatten ganz viele Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen wohl ihre Gründe, weshalb sie es großteils noch nicht einmal für nötig erachteten, diese Veranstaltung zu bewerben oder auf unsere Anfrage zu antworten, geschweige denn sich zu beteiligen. Mit aus diesem Grund hielt sich die Anzahl der Teilnehmer an der Demo mit knapp 100 Personen auch in Grenzen. Das ist sehr schade. Mir persönlich ist es völlig unverständlich, dass es nicht möglich ist, für eine wichtige Sache gemeinsam auf die Straße zu gehen oder sich zu engagieren. Oder zumindest soviel Anstand zu besitzen, auf eine offizielle Anfrage zumindest zu reagieren. Das ist einfach nur traurig. Solange sich der Widerstand in diesem Bereich nicht vernetzt und kooperiert, solange z.T. persönliche Befindlichkeiten oder Vorurteile wichtiger sind als sie Sache, ist es für verantwortliche Politiker natürlich leicht, so weiterzumachen wie bisher. Der Protest muss nicht wirklich beachtet werden, da er überschaubar ist!

Der eingangs erwähnte Slogan „Mit uns reden, statt über uns!“ trifft hier ins Schwarze. Aber das ist natürlich nur meine persönliche, unwesentliche Meinung. Wir sind jedenfalls immer zum Dialog bereit, wenn er ehrlich und zielorientiert geführt wird und können hiermit nur alle auffordern, in diesen mit uns einzutreten.

Danke nochmals an alle, die geholfen und unterstützt haben (im Speziellen „Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.“), an meine „Mit“-Läufer Andreas Döring, Fay Satura und Silke Kerner (die aus persönlichen Gründen leider vorzeitig aufgeben musste) für ihren bewundernswerten Einsatz sowie an alle, die vor Ort waren. Ihr habt diese Veranstaltung zu einer tollen Aktion gemacht, die ohne Frage ein weiterer Puzzlestein im Kampf gegen die gewissenlose Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe ist!

Euer Horst Wester

Presse über uns

Pressebericht in der MZ vom 12.06.2016 über unsere Demo gegen das Schweinehochhaus.

Pressebericht in der MZ vom 08.06.2016 über Demoankündigung in Maasdorf.

Pressebericht in der Freien Presse vom 02.06.2016 über BGSt. und Demoankündigung in Maasdorf

Pressebericht in der Frankenpost über Horst Westers Motivation

Horst in Frankenpost

 

Petition: Keine Kastenstände mehr in deutschen Ställen!

Petition

Das “Deutsche Tierschutzbüro” hat eine Petition ins Leben gerufen mit der Forderung des Abschaffens von Kastenständen für Zuchtsauen in Deutschland. Wir als Partei schließen uns dieser Forderung uneingeschränkt an und bitten im Namen des Deutschen Tierschutzbüros darum, die Petition breitflächtig zu verbreiten. Bitte unterschreiben Sie!

O-Ton Deutsches Tierschutzbüro: “Das Leben von Zuchtsauen ist traurig, in deutschen Zuchtanlagen ganz besonders. Denn ihre Aufgabe ist einzig die Produktion von Ferkeln für Mastbetriebe im In- und Ausland. Damit sie einfacher besamt werden können und ihre Ferkel von der Mutter nicht erdrückt werden, verbringen knapp 98% der Zuchtsauen mehr als die Hälfte ihres Lebens in Kastenständen. In den engen Gitterverschlägen können sich die Tiere kaum bewegen, auch wenn das Gesetz etwas anderes vorschreibt. Doch die Realität sieht anders aus, wie wir immer wieder feststellen müssen. Die Tiere können in den engen Gitterkäfigen ihrem artgemäßen Verhalten nicht nachkommen, sie können sich nicht einmal umdrehen. Aufgrund der schwerwiegenden Folgen für Gesundheit und Leben der Tiere ist die Fixierung im Kastenstand etwa in Schweden oder Norwegen bereits komplett verboten, auch in anderen europäischen Ländern gehen die Vorschriften weit über die deutschen Richtlinien hinaus. Wir fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, die Haltung im Kastenstand auch in Deutschland zu verbieten. Unserer Auffassung nach verstößt sie bereits jetzt gegen das Tierschutzgesetz und ist alles andere als zeit- und artgemäß. Geben jetzt auch Sie den Schweinen Ihre Stimme – unterzeichnen Sie unsere Petition.”

Tierschutzpartei: Unterstützen Sie uns bitte am kommenden Samstag, den 11.06.2016, im Kampf gegen die Abschaffung der Massentierhaltung in Maasdorf. Seinen Sie dabei und zeigen Sie Gesicht, wenn wir fordern: “Schweinhochhaus schließen!”

Grausamstes Tierleid in drei britischen Schweinebetrieben

Undercover unterwegs…

Dank der Tierrechtsorganisation „Animal Equality“, die in drei typischen, zufällig ausgewählten, britischen Schweinebetrieben recherchiert haben, konnten weitere Missstände aus der europäischen Schweinehaltung ans Tageslicht gebracht werden. Laut der Organisation zeigt das  “Undercover-Videomaterial grausamstes Tierleid und routinemäßige Verstöße gegen britische und europäische Tierschutzvorschriften.“

Ein großes Dankeschön geht an „Animal Equality“, die unter nicht ganz einfachen Bedingungen vor Ort an der Quelle des Leides gefilmt (Video) haben. Von daher ist es von großem Nutzen, dass wir uns alle umfangreich vernetzen und somit helfen, Recherchen dieser Art zu verbreiten. Dadurch erhalten immer mehr Menschen Zugriff und Einblick in die Intensivtierhaltung. Niemand kann dann mehr sagen, er hätte von all dem nichts gewusst. Was wir den Tieren mit “unserem” unersättlichem Fleischkonsum antun, ist mit nichts, aber auch gar nichts, zu rechtfertigen.

Bitte verbreiten Sie die aktuelle Recherche von „Animal Equality“. Danke!

Horst Wester auf dem Weg zum “Schweinehochhaus” in Maasdorf

Etappe 2: Windsbach-Nürnberg-Lorenzkirche am 28.05.2016

“WIR WARTEN AUF HORST”

Auch wenn nicht alles so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt hatten, so können wir doch auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken und konnten noch einmal, gemeinsam mit Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. die Werbetrommel für die Großdemo am 11.06. rühren: Die Resonanz war durchwachsen, beim Flyer verteilen, es gab Kommentare von “Ist mir Wurst” bis “Gott segne euch”, ähnlich verliefen auch die Diskussionen am Stand … nicht immer ganz einfach ruhig und geduldig zu bleiben, aber mit einem Lächeln lässt sich unsere Botschaft besser an den Mann/die Frau bringen und ist auch überzeugender. Wir müssen die Menschen (ohne die wird es nicht gehen) halt da abholen, wo sie stehen und dürfen sie nicht gleich vor den “Kopf schlagen” … in der Ruhe liegt die Kraft).

Unser Motto war “HORST KOMMT”, das allein warf schon Fragen auf, zumal es ja in Bayern mindestens noch einen bekannten Politiker mit dem Namen gibt … den hätten wir allerdings mit Tröten, Trillerpfeifen und “Buh-Rufen” empfangen … über “unseren” Horst haben wir uns natürlich riesig gefreut, als er dann gegen 13:30 Uhr bei uns, klammheimlich um die Ecke kommend, eintraf.

Da die VA bis 17:00 Uhr ging haben wir ihn dann – nach einer kleinen Pause – auch gleich mit in die Standarbeit einbezogen. Auch hat er, als wir etwas früher abbauen mussten, weil ein Unwetter aufzog, wertvolle “Arbeit” bei der Standsicherung geleistet. Wie ein Fels in der Brandung (so kennen wir ihn) hat er den Stand mit seinen „Bärenkräften“ gesichert, während wir unsere 7-Sachen zusammengepackt haben.

Auch Luca, der sich sicher auch davon überzeugen wollte, dass sein Papa wohlauf ist, hat sich um die Versorgung der Stand-Crew mit leckeren Smoothies verdient gemacht.

Unser Dank gilt allen, die mitgemacht haben, die uns unterstützt haben und sich für unsere Themen interessiert haben … ein guter Tag … ein guter Tag für MENSCH UMWELT und TIERE.

Laufen gegen Tierleid

Pressemitteilung / 13.05.2016

Am 27.Mai 2016 wird Horst Wester, Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sich zu Fuß auf den Weg von Bayern nach Maasdorf machen. Unter dem Motto „Laufen gegen Tierleid “ ist sein Ziel das berüchtigte Schweinehochhaus, vor dem die Tierschutzpartei am 11. Juni eine Kundgebung angemeldet hat.

„Ich bin einer der Bundesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und werde laufen! Für mich, für die Partei – aber in allererster Linie natürlich für die unzähligen qualvoll gehaltenen Tiere in der industriellen Nutztierhaltung und deren unvorstellbares Leid,“ so Horst Wester. „Ich nehme diesen Weg aus tiefster Überzeugung auf mich.“

Während der 14 Tage, die Wester 400 Kilometer weit marschiert, um auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen, läutet die Partei mit Unterstützung diverser Vereine deutschlandweit die „Aktionswochen gegen Massentierhaltung“ ein und ruft zu Aktivitäten, Infoständen, Ampelaktionen, Protestbriefen und anderen Aktionen auf, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

„Natürlich wollen wir die Gesellschaft aufrütteln und für das Leid der Tiere sensibilisieren. Aber wir wollen auch die Politik verpflichten, transparent mit diesem Thema umzugehen! Auf jeder meiner Stationen werde ich mich um Gespräche und Diskussionen mit kommunalen und regionalen Verantwortlichen aus Politik und Landwirtschaft bemühen. Wir wollen nicht nur den Finger in die Wunde legen oder anklagen, wir haben auch Alternativen, die wir aufzeigen möchten,“ sagt Horst Wester.

So werden auch zur Kundgebung am 11.06.2016 Politiker und Betreiber eingeladen sein. Wer sich tatsächlich den Fragen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz stellen wird, bleibt bis dato noch offen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

• 27.05.2016 Ankunft in Windsbach
• 28.05.2016 Ankunft in Nürnberg
• 29.05.2016 Ankunft in Schnaittach
• 30.05.2016 Ankunft in Pegnitz
• 31.05.2016 Ankunft in Bayreuth
• 01.06.2016 Ankunft in Münchberg
• 02.06.2016 Ankunft in Hof
• 03.06.2016 Ankunft in Plauen
• 04.06.2016 1 Tag Pause eingeplant
• 05.06.2016 Ankunft in Greiz
• 06.06.2016 Ankunft in Gera
• 07.06.2016 Ankunft in Groitzsch
• 08.06.2016 Ankunft in Leipzig
• 09.06.2016 Ankunft in Halle
• 10.06.2016 Ankunft in Wettin-Löbejun
• 11.06.2016 Ankunft in 06388 Maasdorf/Sachsen-Anhalt (Kundgebung 12.oo bis 18.00 Uhr)

Brandenburger Landtag nimmt am 19.04.2016 Volksbegehren gegen Massentierhaltung an

Der Brandenburger Landtag hat am 19.04.2016 das mit rund 104.000 Stimmen erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung mit großer Mehrheit in veränderter Form angenommen.

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg entschied, das in 5 Verhandlungsrunden mit den Koalitionsfraktionen ausgehandelte Ergebnis anzunehmen.

Es wurden 3 von 4 Hauptanliegen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung erfüllt.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehren waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Leider konnte das Tierschutzverbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände nicht durchgesetzt werden. Es wird sich aber weiterhin dafür eingesetzt.

Die erreichten Erfolge:

  • die Erarbeitung eines Brandenburger Landestierschutzplanes mit folgenden Zielen:
  • Umsetzung des Kupierverbotes bis 2019,
  • Aufbau von Demonstrationsbetrieben,
  • die Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere,
  • die Reduzierung der Antibiotikaanwendung in der Tierhaltung.
  • die Berufung eines hauptamtlichen unabhängigen Landestierschutzbeauftragten ohne Weisungsgebundenheit mit eigenen Kompetenzen und einer Geschäftsstelle.
  • Förderpolitk: Es wird erstmals eine wirksame Koppelung der Förderung an eine Flächenbindung geben (2 Großvieheinheiten/Hecktar). Das entspricht bei 100 ha ca. 1.400 Schweinen oder25.000 Hühnern. Die Reduzierung der Fördersumme um 25 % auf max. 600.000 Euro deckelt zudem Anreize für zu große Mastanlagen.
  • ein Erlass zum Einbau von Filteranlagen für große Schweinemastställe (ab 10.000 Schweinen) für Altanlagen und alle Neuanlagen.

Dadurch wird nicht nur die Abluft aus den Anlagen hinsichtlich Geruch bzw. Emissionen und Antibiotika gereinigt, auch der damit verbundene Investitionsbedarf stellt eine weitere Hürde zur Errichtung großer Mega-Mastanlagen dar. Nach einer Übergangsfrist von drei Jahren, in denen die Anlagen geschlossen oder auf eigene Kosten nachgerüstet werden müssen, gilt die Filterpflicht!

Der Landesverband Brandenburg hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich über die bisherigen Erfolge. Wir werden uns natürlich auch weiterhin verstärkt für den Tierschutz und die Tierrechte einsetzen.

Silvia Dreyer / Landesvorsitzende des Landesverbandes Brandenburg der Tierschutzpartei

Transparenz und Tierschutz? – Schweinemastanlagen auf dem Prüfstand

TV-Tipp, heute, 30.03.2016, 20:15 Uhr, im MDR-Nachrichtenmagazin Exakt

“Schwarzbauten, Tierquälerei, Umweltverstöße: Die Liste der Vorwürfe gegen die Mastanlagen des einst größten Schweinezüchters in Europa, Adriaan Straathof, ist lang. Jahrelang wehrten sich Anwohner zudem gegen heftigen Güllegestank aus seinen Ställen. Hier weiterlesen.

Aufruf zu Demo vor Schweinehochhaus 2016Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, nehmen nicht hin, dass Millionen Schweine in Deutschland auf engstem Raum gemästet und ihres Lebens beraubt werden und rufen ALLE mitfühlenden Menschen / Tierfreunde auf, an den Aktionswochen “Schweinehochhaus in Maasdoorf schließen!” teilzunehmen. Hier weitere Informationen!

 

Aufruf zur Demo am 11.06.2016 vor dem Schweinehochhaus in Maasdorf

Aufruf zur Demo

An kaum einem Ort wird das Grauen und das Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen deutlicher als in Maasdorf. Hier zeigt sich die Profitgier der Fleischindustrie in Form eines tristen Bunkers, der auch den letzten Funken Hoffnung auf Respekt vor dem Leben schwinden lässt. Eingepfercht über sechs Etagen, und abgeschottet von der Außenwelt, leiden im Innern des Schweinehochhauses 500 Hybrid-Sauen für das Zuchtunternehmen JSR Hybrid Deutschland GmbH, frei nach deren Motto „Making pork more profitable“, “Schweinefleisch profitabler machen”.

Das deutsche Tierschutzbüro sorgte im vergangenem Jahr dankenswerter Weise dafür, dass dieses Grauen durch ihre Undercover-Recherchen erstmals in aller Munde war.

Noch planen wir …politische, sowie aktivistische Aktionen bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen.

Natürlich werden wir alle Verantwortlichen der kommunalen Politik, sowie Betreiber einladen, um uns vor Ort Rede und Antwort zu stehen.

Wir rufen für 2016 alle Tierschützer, Tierrechtler, Vereine und Organisationen auf, sich an diesem Tag mit uns zusammen zu schließen, um gegen diesen Schandfleck der Nation zu protestieren!

Wann und wo

11. Juni 2016
12 bis 18 Uhr

Schweinehochhaus
Bundesstraße K2073
06388 Maasdorf

Kontakt

Zur Anmeldung und Organisation der Infostände wendet euch bitte an Sandra Lück:

sandra-lueck (at) tierschutzpartei.de
https://www.facebook.com/sandra.luck.35

Achtung: Wichtige Änderung!!

Anfang Dezember 2015 hat die Tierschutzpartei eine Demonstration gegen das Schweinehochhaus in Maasdorf angemeldet. Nun hat eine der beteiligten Personen eine “Konkurrenz” Veranstaltung am selben Tag (18.06) – allerdings in Berlin – angemeldet.

Wir möchten eine Zersplitterung der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung verhindern und haben daher am heutigen Tage unsere geplante Veranstaltung auf den 11. Juni vorverlegt. Das Leid der Tiere ist zu groß, als dass wir es uns leisten können, aufgrund von Profilierungssucht und persönlicher Befindlichkeiten einzelner Personen der gesamten Sache zu schaden. Zwei Demonstrationen mit einem ähnlichen Inhalt zur gleichen Zeit empfinden wir als völlig kontraproduktiv, da sich Aktivisten und Teilnehmer zerreißen und entscheiden müssten.

Die Demonstration mit Infoständen vor dem unsäglichen Schweinehochhaus findet daher nun am 11. Juni von 12:00 bis 18:00 Uhr statt. Diverse Organisationen haben bereits ihre Teilnahme mit Infoständen zugesagt.

Aktueller Stand der Planung

Aktuell planen wir politische, sowie aktivistische Aktionen in den zwei Wochen ab dem 27. Mai 2016 bis zum Demonstrationstag, um alle noch Unwissenden auf diesen Horror aufmerksam zu machen. An diesem bundesweiten „Begleitprogramm“ sollen sich ganz bewusst alle Tierschützer und Tierrechtler mit ihren Vereinen und Organisation oder auch alleine beteiligen.

Demo ohne fremdenfeindliche Teilnehmer

Natürlich möchten wir auch hier wieder auf unser Grundsatzprogramm verweisen. Rechtes Gedankengut und fremdenfeindliche Organisationen sind unerwünscht und werden umgehend von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Schweinehochhaus schließen!

Petition

In Maasdorf, in Sachsen-Anhalt, befindet sich Europas einziges „Hochhaus für Schweine“. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte Anfang des Jahres hier recherchiert und tierschutzwidrige Missstände aufgezeichnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Video und Bericht). Auf mehreren Etagen werden hier 500 weibliche Tiere gehalten, die als „Gebärmaschinen“ jedes Jahr tausende Ferkel in einer engen und kargen Umgebung zur Welt bringen. Die Tiermütter leben in der Hölle und die Tierkinder werden in diese hineingeboren. Eine nicht zu beschreibende Schande, wie überall in Europa, wo Tiere nur als Produktionseinheiten gesehen werden.

Bitte unterzeichnen Sie den Protest vom Deutschen Tierschutzbüro!

An der Demonstration im März d.J. , die vom Deutschen Tierschutzbüro organisiert wurde, hatten auch Mitglieder unserer Partei aus Sachsen-Anhalt und Berlin teilgenommen, um der Forderung nach einer Schließung der Mastanlage nachzukommen.

Nachfolgend ein paar Fotoimpressionen: