08.08.2014 / Delegation in Bukarest eingetroffen

Der erste Tag der Rumänienreise liegt hinter den Teilnehmern. Nach einer verspäteten Ankunft (Nebel in Hamburg) und Zusammentreffen mit vielen engagierten Straßenhunde-Freunden ist eine Erkenntnis schon vorhanden: Nein – die Bukarester geben ihre Straßenhunde nicht auf. Sie kämpfen weiter. Und dies auf allen Ebenen.

Delegationsmitglied Barbara Nauheimer hatte die Möglichkeit, sich Teile der Public Shelter der ASPA PALLADY und BRADADIRU von innen anzusehen. Sie bekam dort allerdings nur einen Teil der Anlagen gezeigt, den man für zeigenswert hielt. Daher wäre es unrealistisch, Rückschlüsse auf die Situation der Hunde insgesamt aus diesen Eindrücken zu ziehen.

Ein privates Tierheim sowie das Fahrerlager der ASPA standen ebenfalls auf dem Programm bevor die Reisenden dann am Abend in einer Runde von ca. 15 Aktiven der Hunde-Retter-Szene eine Präsentation verschiedener Strategien zur Lösung des Problems der Behandlung der Straßenhunde und der Tierschützer seitens der Behörden in Bukarest präsentiert bekamen.

Für den zweiten Tag stehen heute u. a. ein Besuch bei Vier Pfoten Romania, ein öffentlicher Termin im Zentrum von Bukarest sowie zahlreiche weitere Gespräche mit Menschen auf den Programm, die für eine humane Lösung des Straßenhundeproblems aktiv sind. Sehen Sie sich das Video mit Barbara Nauheimer an.

17.07.2014: Kurzmeldung aus Strasbourg

Widerstand gegen Hundemassaker in Rumänien nimmt stetig zu!

Der Widerstand gegen die Hundemassaker in Rumänien und die aktuellen Übergriffe auf unzählige Tierrechtler/innen, die sich gegen die skandalösen Hundetötungen auflehnen, nimmt im Europaparlament stetig zu.

Wahrscheinlich ist damit zu rechnen, dass sich nach der Sommerpause des Parlamentes auch die Intergroup for Animals dieses Themas verstärkt annehmen wird.

Bei einem heute aufgezeichnetem Interview, das sich ausschließlich des Themas Streunertötungen in Rumänien widmete, wurde von den teilnehmenden Abgeordneten (Stefan B. Eck, Janusz Wojciechowski, Jörg Leichtfried, Anja Hazekamp) nach der Aufzeichnung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass man mit geeigneten Maßnahmen gegen die tierquälerische Vorgehensweise der rumänischen Regierung bzw. Behörden vorgehen müsse.

Stefan B. Eck, EU-Abgeordneter und Mitglied der Fraktion GUE/NGL, wird dieses Thema nach der Sommerpause ausführlich fraktionsintern zur Sprache bringen.

Das Hundemassaker in Rumänien wird mit Sicherheit auch im Brennpunkt der kommenden Monate bei der Intergroup for Animals stehen.

Hier geht es zum Youtube-Video des Interviews: (hier ansehen)

06.07.2014: Statement

Rumänien geht gegen demonstrierende Tierschützer/innen brutal vor

Die aktuellen dramatischen und fast schon bürgerkriegsähnlichen Vorgänge in Rumänien berühren mich zutiefst. Was den Schützern der Straßenhunde vor laufenden Kameras angetan wird, lässt erst recht auf grausame Zustände in den staatlichen Sammelstationen der ASPA schließen. Wer mit Menschen so umgeht, der wird noch brutaler mit unschuldigen und wehrlosen Tieren umgehen!

Durch den Beschluss vom 23. Juni 2014, der den Massentötungen endlich den rechtlichen Boden entzieht, die aber trotzdem weitergehen, wird deutlich, dass Rumänien noch weit von Rechtstaatlichkeit entfernt ist.

Meine Gedanken sind bei den Menschen, die sich vor Ort der Aggression und der Staatswillkür tapfer aussetzen und sich dem Unrecht – ohne Angst, selbst körperlichen Schaden zu nehmen – in den Weg stellen. Meine Gedanken sind aber auch bei den Straßenhunden, die hungern, die gequält werden und letztlich umgebracht werden.

Ich habe meinen Wählerinnen und Wählern versprochen, mich für die Hunde in Rumänien einzusetzen, was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch jetzt schon tue! Aus strategischen Gründen kann ich momentan noch keine genaueren Angaben hierzu machen, denn es könnte meine Vorhaben beeinträchtigen. Es wird sich auch nicht von heute auf morgen ein Erfolg einstellen, denn alles braucht seine Zeit – erst recht im Politgetriebe in Brüssel.

Stefan Bernhard Eck

Teilnahme an Aktion “Walsrode bellt”

Bettina Jung in Aktion

An dem Event “Walsrode bellt” am 29.06.2014 beteiligte sich Bettina Jung vom LV Hamburg.

300 Unterschriften für die Rumänischen Streuner wurden mit “Yes, we care” gesammelt und mindestens eben so viele unserer Infoblätter verteilt.

Erstaunlich, wie viele “Hunde- Menschen” noch keine Kenntnis der furchtbaren Verhältnisse dort haben! Ab heute sind es weniger “Nicht-Informierte”!

23.06.2014: Etappenerfolg für den Tierschutz: Details des rumänischen Tötungsgesetzes für ungültig erklärt, doch das Töten geht weiter

Die gute Nachricht: Das Bukarester Appellationsgericht hat VIER PFOTEN Recht gegeben und die so genannten Anwendungsnormen für das Streunerhunde-Tötungsgesetz als ungültig erklärt. Damit ist der gesamte Regierungsbeschluss aufgehoben, und das Einfangen und Töten von streunenden Hunden in Rumänien ist nach den bestehenden Normen nicht mehr erlaubt. (Hier lesen…)

Und nun die schlechte Nachricht: In der Meldung vom 25.06.2014 hat Vier Pfoten nun veröffentlicht, dass die Bukarester Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA dennoch weiter tötet und sich nicht an den Beschluss des Appellationsgerichtes vom 20.06.2014 hält, der rechtsverbindlich ist. Razvan Bancescu, Chef der ASPA, erklärte gestern auf einer Pressekonferenz in Bukarest, die ASPA würde weiterhin Hunde töten, bis das Gericht seine Entscheidung begründet habe. (Hier lesen…)

O-Ton Bettina Jung / Bundesvorstandsmitglied: “Die Dramatik ist leicht entschärft, das ist richtig und ein Grund zu leichter Freude! Jetzt gilt es umso mehr, den Druck zu halten, da sich die ASPA nicht an die rechtliche Neuerung halten will!

Es gibt mehr als genügend Schlupflöcher – die Hunde sind natürlich nicht in allerbestem Zustand und “kranke” Tiere können gefangen werden, man kann sie dann auch passiv töten durch Verhungern lassen.

Jetzt ist der wichtigste Zeitpunkt, Einfluss zu nehmen, da ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan ist. Es muss der rumänischen Regierung klar gemacht werden, dass ausschließlich Kastration/Sterilisation eine gangbare und nachhaltige Lösung für das weiterhin bestehende Strassenhund-Problem und eine Zusammenarbeit mit den NGOs notwendig ist!

Jetzt nach zu lassen, wäre fatal!”

25.06.2014: Wir unterstützen Vier Pfoten, bitte unterzeichnen auch Sie!

VIER PFOTEN bittet alle Tierfreunde, den Online-Protest für die rumänischen Streuner zu unterstützen. Fordern Sie den rumänischen Ministerpräsidenten auf, das Tötungsgesetz außer Kraft zu setzen! (Hier Online-Protest unterzeichnen)

Offener Brief mit Beteiligung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz!

Offener Brief an die Bürger in Galati / Würzburg, 19. Juni 2014

Aufgrund der dramatischen Situation in Galati (Rumänien), wo die Tötung von 750 Streunerhunden beschlossen wurde, beteiligt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz an folgendem Aufruf:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Marius Stan,
sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates,
liebe Mitbürger in Galati,

seit September 2013 sind in Europa hunderttausende Tierschützer und Tierfreunde über ein Gesetz entsetzt, welches das Einfangen von Straßentieren in Rumänien vorschreibt und das Töten nach 14 Tagen erlaubt, sofern die Tiere nicht vermittelt werden konnten. Zehntausendfach wurde bisher sinnlos getötet und gestern mussten wir erfahren, dass aufgrund dieses Gesetzes nun auch ihre Stadt Galati den Weg einer nachhaltigen, europäischen Tier- und Menschenleid vermeidenden Straßentierpolitik verlassen möchte und 750 Hunde euthanasieren möchte.

Wie dem weltweit millionenfach geteilten und verbreiteten Video entnommen werden kann, ist die Entscheidung selbst in Galati sehr umstritten. Und eine fast einvernehmliche Entscheidung des Stadtrates muss nicht immer ethischen, moralischen und europäischen Standards entsprechen. Gerade ich als Deutscher muss aus der Geschichte lernen.

Unser Appell kann momentan nur daran liegen, diese Entscheidung zu überprüfen. Wie selbst rumänische Behörden errechnet haben, ist eine vernünftige nachhaltige Kastrationspolitik kostengünstiger als ein immer wiederkehrendes Töten der Hunde. Abgesehen vom Imageschaden aufgrund der immer wieder aufkeimenden Diskussionen.

Nebenbei sollte lokalen und überregionalen Tierschützern und Tierverbänden die Möglichkeiten gegeben werden, die ausdrücklich im Gesetz gewünschte Adoption der Hunde zu organisieren.

Falls die Versorgung und Unterbringung der Hunde ein finanzielles Problem darstellen sollten, können Lösungen gefunden werden.

Weltweit haben am 8. März und am 17. Mai 2014 unter dem Motto Yes-We-Care-protect the Romanian Strays hunderttausende Tierschützer weltweit in über 120 Veranstaltungsorten für einen sofortigen Stopp der Straßentiertötungen in Rumänien, für eine nachhaltige Kastrationspolitik und ein europäisches Straßentiergesetz demonstriert. Sorgen Sie bitte dafür, dass Galati nicht mit weiteren hunderten, wenn nicht sogar tausenden Gedenkkerzen bei der nächsten Demonstrationswelle im Mittelpunkt steht.

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz der Bundesrepublik Deutschland, die ab dem 01.07.2014 einen Sitz im Europa-Parlament inne hat, unterstützt geschlossen die genannten Forderungen! Die einzige nachhaltige Lösung der Population der Strassenhunde nicht nur human, sondern auch nachhaltig Herr zu werden, ist die Kastration/ Sterilisation der Hunde!

Mit freundlichen Grüßen / YesWeCare – Protect the Romanian Stray Dogs

17.05.2014: Rede Bundesvorsitzender Stefan B. Eck, Mahnwache “Fairplay for Strays” in Frankfurt!

Die Wahlkampf-Abschlussrede von Stefan Bernhard Eck anlässlich der Mahnwache gegen das Streunerhunde-Massaker in Rumänien wurde in weniger als 3 Tagen 400 Mal geteilt und von schätzungsweise 20 000 Personen gesehen. Das ist ein neuer Rekord hier auf unserer FB-Seite, ein Zeichen für die Popularität unseres Spitzenkandidaten für die kommende Europawahl. Schon während der letzten Wochen war deutlich zu erkennen, dass Stefan Eck für Tausende von Tierschützern und Tierfreunden zu einem regelrechten Hoffnungsträger für eine Politik des Mitgefühls wurde.

(Hier klicken: Rede von Stefan B. Eck in Frankfurt).

 

 

 

 

 

Stefan B. Eck und Remus Cernea im Interview

Der Bundesvorsitzende unserer Partei und Spitzenkandidat zur Europawahl 2014, Stefan Eck führte mit Remus Cernea, einem rumänischen Abgeordneten ein Interview und ließ sich von ihm – für Euch – von seiner Arbeit und seinem Einsatz für die Tiere, den rumänischen Straßenhunden zu helfen, von seinen Plänen, eine Tierschutzpartei nach deutschem Vorbild zu gründen usw. usw., erzählen.

Am Ende des Gesprächs lagen sie sich in den Armen – “Brothers in mind”!

Von Remus Cernea – wir sind sicher – wird man noch einiges hören: Von seinem Einsatz für Tier- und Menschenrechte und der Gründung einer rumänischen MUT-Partei. (Zum Interview).

25.04.2014: Mahnwache vor der Rumänischen Botschaft in Berlin

Unsere Partei in Aktion

Seit Wochen haben engagierte Tierschützer eine ganztägige Mahnwache vor der Rumänischen Botschaft in Berlin installiert.

Ihr Anliegen ist, die Mitarbeiter in der Rumänischen Botschaft lang anhaltend mit dem Protest gegen das unmenschliche Vorgehen bezüglich der Hundemorde in ihrem Land zu konfrontieren.

Martin Buschmann und Bettina Jung vom LV Hamburg besuchten die unermüdlichen Protestführer für einige Stunden und führten intensive Gespräche.

Schon im Vorwege haben wir die Demonstranten mit Flyer-Material versorgt und auch mit motivierenden Paket-Beigaben wie veganen Gummibärchen und veganen Leckerli für die 4-beinigen Unterstützer dieser bemerkenswerten Aktion!

Herzlichen Dank an Daniela und Martin aus Berlin – Ihr habt Großartiges geleistet!

Schon jetzt sind Gespräche in der Botschaft in Aussicht gestellt. Wir bleiben mit Euch in Kontakt!

Der längste Protestbrief der Welt

Maja Prinzessin von Hohenzollern

Diese Rede hielt Maja Prinzessin von Hohenzollern vor Vertretern des EU-Parlaments in Brüssel anlässlich der Übergabe des längsten Protestbriefs von Kindern gegen Hundemord in Rumänien, Aktion ” Kinder für Straßenhunde”.

“Ich bin Initiatorin und Schirmherrin der Aktion „Kinder für Straßenhunde“, die mit Kindern aus ganz Europa den längsten Protestbrief der Welt gegen Hundemord gestaltet hat. Ziel der Aktion ist es, den brutalen Mord an Straßenhunden in Europa zu beenden, um Kinder und Tiere zu schützen.

Ich habe diese Aktion zusammen mit den Vereinen „Schüler für Tiere e.V.“ und „Tierhilfe Hoffnung e.V.“ ins Leben gerufen, weil ausgerechnet Kinder immer wieder dazu missbraucht werden, die massenhafte Ermordung von Straßenhunden zu rechtfertigen.

Dabei wird argumentiert, dass Straßenhunde „gefährliche Monster“ seien, die Kinder angreifen oder töten würden und dass man sie deshalb zum Schutz von Kindern töten müsse. In der Realität ist das jedoch ein vorgeschobenes Argument, um ein lukratives und korruptes Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden zu legitimieren, wie wir dies leider gerade in Rumänien erleben. Straßenhunde sind meist scheue Tiere, die oft schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und deshalb eher weglaufen als angreifen. Als langjährige Tierschützerin habe ich mich für den Schutz, die Rettung und medizinische Versorgung von Straßenhunden in vielen Ländern auf der Welt, von der Ukraine, Spanien über Rumänien bis nach Thailand u.v.m., eingesetzt. Ich habe in den 10 Jahren meiner Tierschutzarbeit kein einziges Mal einen Angriff von Straßenhunden erlebt. Straßenhunde sind vielmehr das Resultat einer versagenden Gesellschaft, die diese Tiere eines Tages auf der Straße ausgesetzt und keine Verantwortung für die übernommen hat. Es ist infam Kinder zu instrumentalisieren, um sich der Straßenhunde durch deren brutale Massentötung zu entledigen und ein perfides Geschäft mit dem Hundemord zu legitimieren.

Deshalb verleiht die Aktion „Kinder für Straßenhunde“ Kindern eine Stimme im Umgang mit Straßenhunden. Die Kinder in Europa wollen nicht, dass man unschuldige Straßenhunde tausendfach auf der Straße aussetzt, sie misshandelt und am Ende in ihrem Namen grausam ermordet. Die Kinder wünschen sich einen humanen und verantwortungsvollen Umgang mit Straßenhunden. Die Hunde zu töten führt nachweislich nicht zur Dezimierung der Population. Einzig Neuter & release-Programme führen auf humane, legale und nachhaltige Art und Weise zu Reduzierung von Straßenhunden (Studie WHO 1990). Auch Adoptionsprogramme und das Übernehmen von Verantwortung wären eine humane Lösung. Wenn nur jeder 9. Rumäne/-in einen Straßenhund adoptieren würde, gäbe es dort keinen einzigen Hund mehr auf der Straße.

Kinder betrachten Hunde und Tiere generell, als Teil unserer Gesellschaft, als liebenswerte Mitgeschöpfe, als Mitglieder ihrer Familie und beste Freunde. Es sollte auch unser gesellschaftspoltisches Interesse sein, Kindern diese Werte zu vermitteln und sie mit Liebe und Empathie gegenüber Tieren zu erziehen. Kinder aus 11 Ländern gestalteten mit über 1Km Länge, den längsten Protestbrief der Welt, und setzen damit ein deutliches und beeindruckendes Zeichen GEGEN die Ermordung von Straßenhunden in Europa. Allein 150 Meter Protestbrief kamen von Kindern aus Rumänien. Dem Land, in dem man gerade unter dem Vorwand „Kinder schützen zu müssen“, unter Bruch von Tierschutzgesetzen und internationalen Konventionen, ca. 2,5 Mio. Straßenhunde auf grausamste Art und Weise umbringt.

Die Straßenhunde werden wahlweise erschlagen, erhängt, erschossen, lebend angezündet, mit Säure übergossen, man hackt ihnen lebendig die Pfoten ab, man vergiftet sie oder lässt sie in Sheltern verhungern. Dog Hunter jagen die verängstigten Straßenhunde mit großer Brutalität auf offener Straße.

Dies alles geschieht vor den Augen von Kindern, die unter der täglichen Gewalt gegen Straßenhunde leiden. Eine internationale Studie belegt, dass ca. 86,3 % der rumänischen Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren dadurch stark traumatisiert sind. [https://www.facebook.com/pages/Making-The-Link-THE-European-Study-on-the-LINK/536001309821838)

Was für Erwachsene sollen aus diesen Kindern, die so viel Brutalität gegen Tiere erleben, einmal werden? Aus ihnen werden entweder psychisch gebrochene oder gefühlskalte Menschen OHNE jede Empathie, weder für Tiere noch für Menschen.

Es ist eine unfassbare Lüge unter dem Deckmantel, „Kinder schützen zu müssen“, ca. 2,5 Mio. Straßenhunde zu töten und durch die brutale Tötung der Tiere vor den Augen von Kindern, fast eine ganze Generation von Kindern in Rumänien schwer zu traumatisieren.

In Wahrheit ist es jedoch das kriminelle und sehr lukrative Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden, mit dem Dog Hunter, Kommunen und Bürgermeister in Rumänien Millionen Euros verdienen. Finanziert wird dieser grausame Hundemord vermutlich auch unter Zweckentfremdung von EU-Mitteln. d.h. hier wird u.U. jeder europäische Steuerzahler gegen seinen Willen zum Hundemörder in Rumänien.

Die Bürgermeister in Rumänien erhalten bis zu € 250 zur „Versorgung“ eines Straßenhundes. Davon stecken sie sich das meiste Geld in die eigene Tasche, lassen die Hunde von brutalen Dog Huntern fangen und in ein kostengünstiges Shelter bringen. Dort werden viele Hunde schon am ersten Tag umgebracht oder man lässt sie kosteneffizient verhungern. Betriebswirtschaftlich betrachtet macht das 0% Investment und 100% Profit für die Beteiligten an dem perfiden Geschäft mit dem Mord an Straßenhunden. Ein durchschnittliches Monatseinkommens von ca. € 350 und € 100 Rente in Rumänien lassen erahnen wie lukrativ dieses Geschäft ist.
(http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1514&Itemid=109)

Ich halte es für moralisch inakzeptabel und für ein völlig falsches Signal an unsere Kinder, dass die EU im Dezember 2012 den Friedensnobelpreis erhielt und nun einem beispiellosen und zutiefst inhumanen Massenmord an ca. 2,5 Millionen gesunden und unschuldigen Straßenhunden fast tatenlos zusieht. Deshalb fordern die Kinder der Aktion „Kinder für Straßenhunde“ und ihre Initiatoren:

1. Ein sofortiges Ende des Massenmordes an Straßenhunden in Europa
2. Offenlegung der EU-Zahlungen an Rumänien seit dem EU-Beitritt 2007 bis 01.04.2014
3. Überprüfung der zweckgerechten Verwendung von EU-Zahlungen an Rumänien
4. Die Einstellung der Zahlung der EU-Mittel an Rumänien bei nicht zweckgerechter Verwendung
5. Die Einhaltung und Überwachung der Tierschutzgesetze in Rumänien
6. Freien Zugang zu akzeptablen Öffnungszeiten zu Sheltern in Rumänien
7. Adoptionsprogramme für Straßenhunde
8. Flächendeckende Kastrationsprogramme für Straßenhunde und –katzen
9. Tierschutzunterricht als Pflichtfach an allen Schulen Europas ( siehe „Schüler für Tiere e.V.“)