25.09.2014 / Kurzmeldung

Nachricht von Stefan Eck aus Bukarest

Am 25.09. trafen sich auf dem Flughafen in Bukarest MEP Stefan Bernhard Eck und der rumänische Abgeordnete Remus Cernea. Der EU-Abgeordnete Eck kam nach Rumänien, um sich für den Schutz der Tiere einzusetzen. (Zur Facebookseite von Remus Cernea)

Beide werden am Samstag, dem 27.09.2014 an dem Protest am Victoria Square, Bukarest, gegen die Massentötung von streunenden Hunden teilnehmen. Auch sprachen MEP Eck und der rumänische Abgeordnete Cernea über andere Tierschutzaspekte – und eine gute Zusammenarbeit ist absehbar.

Zum ersten Mal trafen sich die beiden Tierrechtsaktivisten in Frankfurt am Main, vor den EU-Wahlen zum Europäischen Parlament, während einer Demonstration gegen die Massaker an den rumänischen Straßenhunden.

Weitere, ausführliche Berichte über Stefan Ecks Reise nach Bukarest/Rumänien werden folgen.

 

Eine Nachricht für die Demonstranten von „Yes! We care! 3“.

Am 27.09.2014 wird Stefan Bernhard Eck, Mitglied des Europäischen Parlamentes, auf dem Platz Piata Victoriei in Bukarest sein.

Er kommt nach Bukarest, um ein deutliches Signal für das Ende der Straßenhunde-Massaker zu setzen.

27.09.2014: Weltweite Demonstrationen gegen den Hunde-Mord in Rumänien

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist dabei!

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist seit einem Jahr an der Seite der Organisation “Yes! We care!” gegen die offiziell angeordneten und inzwischen polizeilich geschützten Straßenhunde-Massaker in Rumänien. Dieses Datum, das die Tötungsanordnungen für Streunerhunde determiniert, jährt sich in Kürze, und auch am 27.09.2014 erheben wir in ganz Deutschland unsere Stimme, zusammen mit Tausenden Tierschützern weltweit, gegen diese Unmenschlichkeit, die inzwischen ein ganzes Volk traumatisiert.

Bundesvorstandsmitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz engagieren sich in den Städten Nürnberg, München, Hamburg, Frankfurt und Braunschweig; Parteimitglieder sind bundesweit unterwegs, um dazu beizutragen, dass mit “Yes! We care!” endlich dem Hunde-Morden in Rumänien ein Ende gesetzt wird.

Die einzig nachhaltige Lösung der Problematik einer überbordenden Tierpopulation ist nachgewiesenermaßen (WHO) die Kastration der Tiere und Wiederaussetzung in ihrem angestammten Lebensraum.

Dass sich ein Mitgliedstaat der Europäischen Union über diese Erkenntnisse hinwegsetzt und Tiere und eine ganze Gesellschaft traumatisiert, ist nicht hinzunehmen! Für eine Hinwendung zu menschlichen und nachhaltigen Lösungen setzen wir uns an der Seite von “Yes! We care!” ein: in ganz Deutschland – für Rumänien und seine Streuner!

27.09.2014Rumaenienhunde

 

 

 

Unser Flugblatt für den 27.09.2014 “Das ist der Alltag der Hunde in Rumänien” hier lesen

15.09.2014 / Bericht aus Straßburg

Projekt “Rumänienhunde” – historischer Meilenstein erreicht

Am 15. September 2014 gab Stefan Bernhard Eck als Referent vor dem Plenum der GUE/NGL-Fraktion einen detaillierten Bericht über die Massaker an den Straßenhunden ab. Seine bewegende Rede (Video folgt in Kürze) wurde durch eine Powerpoint-Präsentation mit schonungslosem Bildmaterial und einer in der letzten Woche erstellten Informationsbroschüre von den anwesenden Abgeordneten noch intensiver wahrgenommen.

Das Ziel dieser Initiative war, einen Konsens in der GUE/NGL-Fraktion darüber zu erreichen, dass seitens der Fraktion ein offizieller “Letter of protest” mit der Aufforderung der sofortigen Einstellung der Hundetötungen an die Regierung Rumäniens ergeht.

Nach einer kurzen Debatte, in der sich Takis Hadjigeorgiou (Akel, Zypern) und Cornelia Ernst (Die Linke, Deutschland) mit eigenen Wortmeldungen voll hinter die Initiative von Stefan Eck stellten, wurde der Antrag angenommen.

Damit wurde der erste Meilenstein des “Projekts Rumänienhunde” erreicht, denn es ist das erste Mal, dass eine Fraktion des Europäischen Parlamentes geschlossen an der Vorgehensweise der rumänischen Regierung bezüglich der Populationsverminderung der Straßenhunde Kritik übt.

Nun ist damit zu rechnen, dass sich auch andere Fraktionen überzeugen lassen, dem Projekt des EU-Abgeordneten Eck und der GUE/NGL anzuschließen…

Rede Stefan Eck in GUE/NGL-Fraktion “Streunerhunde Rumänien”

Bewegende Rede von MEP Stefan Bernhard Eck über die rumänischen Straßenhunde in der Gruppe GUE/NGL (Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke) im Europäischen Parlament. (Zum Video)

Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zum Hunde-Massaker in Rumänien

Liebe Tierfreunde!

Selbstverständlich hat auch der Parteivorstand von den grausamen Vorgängen in Rumänien Kenntnis und verurteilt die tierfeindliche und absurde Entscheidung der politisch Verantwortlichen.

Leider ist nach dem EU-Recht (Vertrag von Lissabon) nicht der Umgang mit Heim- und Straßentieren explizit geregelt, sondern bleibt den einzelnen Mitgliedstaaten überlassen, so dass eine Intervention über die Europäische Kommission oder über das Europäische Parlament von vornherein zum Scheitern verurteilt ist.

Auch ein Einwirken auf die Bundesregierung erscheint uns auch nicht zielführend, da in Belangen, die mit Tierschutz – und vor allem im Ausland – zu tun hatten, niemals für die Tiere Partei ergriffen wurde.

Wir werden einerseits eine offizielle Protestnote unserer Partei an die rumänische Botschaft schreiben, andererseits nächste Woche unsere Mitglieder auffordern, selbst mit eigenen Schreiben und Anrufen gegen das Massaker an den Straßentieren zu protestieren.

Falls von Tierschutzorganisationen Protestkundgebungen vor der rumänischen Botschaft vorgesehen sind, werden wir uns natürlich daran beteiligen. Möglicherweise gelingt es uns aber auch, eine Demonstration selbst zu organisieren; wir werden diesbezüglich mit den verschiedene Tierschutzorganisationen nächste Woche Kontakt aufnehmen.

Leider sind damit aber auch schon unsere Möglichkeiten ausgeschöpft.

Stefan Bernhard Eck / Bundesvorsitzender

Bericht aus Rumänien

Treffen mit Tierschützern auf dem Universitätsplatz

******* Mai jos în român / Unten auf rumänisch *********

Am Samstagnachmittag stand ein Treffen mit TierschützerInnen und AktivistInnen auf dem Universitätsplatz in Bukarest auf unserem Programm. Etwa 200 Menschen waren unserem Aufruf gefolgt. Die Polizei auch. Sie machte Video-Aufzeichnungen.

Wir überreichten der kleinen Sofia Agapi, die tapfer mit einem Protestschild schon in Brüssel vor dem Europa-Parlament gegen die Hundetötung in ihrer Heimat demonstriert hat, einen Stoffhund mit dem roten Halstuch und der Aufschrift YES WE CARE. Sie ist eine kleine Heldin und steht für die Jugend Rumäniens, die durch die grassierende Gewalt gegen die Straßentiere traumatisiert ist.

Später setzen wir uns zu einer Diskussionsrunde zusammen. In einer kurzen Rede stellten wir uns und unser Anliegen vor:

“Let me introduce ourselves and explain why we are here in Romania.

We are a delegation from a political party from Germany called Mensch Umwelt Tierschutz, Partidul Oameni Mediu Protectia animalelor

The emphasis of our political work is on animal protection and animal rights. Like in other countries, we have a lot of political parties, but none is concerned with/about the wellbeing of animals.

We hold the strong belief that animals like humans have the right to live and the right not to be harmed, abused, used, and as it is now in Romania being killed.

It has been proven for a long time that only programs called “catch, neuter, release” can solve the problem of stray dogs. The government of Romania has chosen to kill, not for the first time. Stray dogs were killed before and the problems concerning the large dog population was never solved by this method.

Romania is a partner-state of the European Union. Our countries are friends and it is a terrible thing to acknowledge that in our neighbor-country our beliefs and our feelings towards animals are ignored, are stepped on with feet. And we know that many Romanian people feel the same way.

The last few months many people sent e-mails, letters, made phone calls to our party and begged us to do something. To stop the killing, to stop the cruel treatment of innocent dogs.

Dogs are on this planet because human beings wanted dogs. They were domesticated from wolves. They are only here because we wanted them. And since they are existent we have the responsibility to take care of them. Taking care surely does not mean to kill them!

In Germany the most beloved animals are cats. On the second place are dogs. Many Germans feel that dogs are family-members. They are almost children. And in Romania these children are starved to death, die of thurst, are beaten to death, electroexecuted, poisoned, and this is all called euthanasia? Many many Germans suffer, are traumatized, have lost their joy of life because this is happening in a neighbor-country. Many have developed psychological disorders, depressions, others are full of anger that our ethical and moral beliefs are disregarded, are ignored, are stamped on with feet.

There were many many demonstrations in various German cities for the Romanian dogs. Many dogs have been brougt to Germany. I myself have taken 7 Romanian dogs, hopefully making space for 7 others to be held in a safe place. But this is not the solution.

We are here to show the Romanian dog lovers, that we fight with them against this cruel and useless method. We want to highten the pressure on the Romanian government to end this nightmare. It is disgusting and not worthy of a nation that wants to be part of the European Union. Stop the killing. Stop this machinery of moneyflow to companies that earn money with cruelty. Start being a country that holds civilized moral standards.

I know that most Romanians share our point of view. 78 percent are against the killings. I have met wonderful people in Romania. I was here twice before. We, our delegation, are here to show our solidarity with you and to help you in any way we can. Thank you for your attention!”

 

******* Consecutiv în român / Nachfolgend auf rumänisch *********

Sambata dupa amiaza Piata Universitatii

Sâmbata dupa-amiaza am avut programata o întâlnire în Piața Universitații cu protectori ai animalelor și militanți. Circa 200 de oameni au raspuns apelului nostru. Poliția deasemenea. Aceasta a consemnat filmând.

Am înmânat micuței Sofia Agapi – celei care deja demonstrase curajos cu un placat de protest în Bruxelles, în fața Parlamentului European, împotriva uciderii câinilor din patria ei – un cațeluș de pluș cu o eșarfa roșie imprimata cu YES WE CARE. Ea este o mica eroina și simbolizeaza tineretul României traumatizat de violența extrema împotriva animalelor strazii.

Ceva mai târziu ne-am așezat cu toții la o runda de discuții. Într-o scurta expunere ne-am prezentat pe noi și chestiunile noastre:

Permiteti-ne sa ne prezentam si sa va explicam de ce ne aflam in Romania.

Suntem o delegatie de la un partid politic din Germania, denumit:  “Partidul pentru Oameni , Mediu si Protectia animalelor”

Accentul muncii noastre politice consta in protejarea animalelor si drepturile animalelor. Ca si in alte tari avem o multime de partide politice dar niciunul nu este preocupat de bunastarea animalelor.

Consideram ca animalele ca si oamenii au dreptul la viata, dreptul de a nu fi lezate, abuzate, folosite, iar acum in Romania aceste drepturi sunt incalcate.

S-a dovedit ca numai programele de prindere, sterilizare si returnare pot rezolva problema cainilor comunitari. Guvernul Romaniei a ales sa-i omoare, lucru care s-a intamplat si in trecut.  Cainii maidanezi au fost ucisi si in trecut, ceea ce nu a dus la rezolvarea problemei.

Romania este un stat al Uniunii Europene, tarile noaste au relatii de prietenie si este teribil sa stim ca intr-o tara apropiata sentimentele noastre fata de animale sunt ignorate. De asemenea stim ca multi romani simt la fel ca noi.

In ultimele luni multi oameni ne-au trimis e-mailuri, scrisori, am primit multe apeluri telefonice , oamenii ne implorau sa facem ceva pentru a opri uciderea si abuzul cainilor, caini care nu ai nicio vina.

Cainii exista pe aceasta planeta pentru ca oamenii au vrut acesti catei, ei au rezultat din domesticirea lupilor. Exista pentru ca noi am vrut asta si pentru ca exista,  avem responsabilitatea sa avem grija de ei.  Sa avem grija de ei cu siguranta nu inseamna sa-i omoram.

In Germania cele mai iubite animale sunt pisicile, pe locul doi fiind cateii. Multi nemti considera acesti cateii ca fiind membrii ai familiei. Ei sunt vazuti apoape ca niste copii, in Romania acesti “copii” sunt infometati, mor de sete, sunt batuti pana la moarte, electrocutati, otraviti, toate acestea se intampla sub numele de  eutanasie. Multi germani sufera, sunt traumatizati, si-au pierdut bucuria de a trai din cauza a ceea ce se intampla in Romania. Multi au dezvoltat tulburari psihice, depresii, multi sunt plini de manie deoarece convingerile noastre etice si morale sunt ignorate, sunt ignorate si calcate in picioare.

Au fost multe proteste in diferite orase din Germania pentru cateii din Romania. Multi catei au fost adusi in Germania, eu personal am adoptat 7 catei din Romania, in speranta ca o sa fac loc altor 7 catei care au nevoie de un loc sigur. Dar aceasta nu este solutia.

Suntem aici sa le aratam iubitorilor de catei din Romania ca luptam alaturi de ei impotriva acestor metode inumane si inutile. Vrem sa marim presiunea pusa pe Guvernul Roman pentru ca acest cosmar sa inceteze. Este dezgustator si nu este demn de un popor care vrea sa fie parte a Uniunii Europene. Opriti uciderea. Opriti aceasta masinarie de facut bani pentru firmele care isi castiga banii din cruzime. Romania trebuie sa fie o tara care detine standarde morale.

Stim ca multi Romani ne impartasesc punctul de vedere, 78% sunt impotriva omorarii. Am intalnit oameni minunati in Romania, in trecut am mai fost aici de 2 ori. Delegatia noasta se afla aici pentru a va arata ca suntem solidari cu voi si pentru a va ajuta cu ce putem. Va multumesc pentru atentie.

Weitere Informationen, zu den Inhalten der vielen Gespräche, die stattfanden, folgen.

Bericht aus Rumänien

Unser Besuch bei VIER PFOTEN Romania / Vizita noastra la VIER PFOTEN România

******* Mai jos în român / Unten auf rumänisch *********

Am ersten Tag unseres gemeinsamen Besuches in Rumänien durften wir Dr. Anca Tomescu kennenlernen, eine der vordersten Kämpferinnen gegen das Leid der rumänischen Streunerhunde und -katzen. Wir trafen sie im VIER PFOTEN-Tierheim “Speranta” /Hoffnung , wo 600 Hunde beherbergt werden können und in dem sie eine kleine intergrierteTierklinik betreibt. Frau Tomescu ist seit 14 Jahren aktiv in der Versorgung von Streunertieren tätig. Sie ist die Leiterin von Stray Animal Care SAC von Rumänien, ebenfalls ein Projekt von VIER PFOTEN Romania.

 

Wir besichtigten das Tierheim. Zahlreiche Hunde, teils in Rollwagen, kamen uns entgegen und begrüßten uns freudig. In einem Krankenzimmer waren querschnittsgelähmte Hunde untergebracht, die noch in Behandlung sind, in einem anderen Raum Hunde, die an verschiedenen Erkrankungen leiden und ebenfalls aktuell noch behandelt werden. Es gab einen kleinen Operationsraum, ein größerer ist im Bau.

Wir konnten die Hündin Grivita, die versteckt unter einem Wohnwagen lag, entdecken. Verständlicherweise ist sie Menschen gegenüber mehr als misstrauisch! Grivita ist durch ihren entsetzlichen Leidensweg zu einem Symbol der Situation der Streunerhunde Rumäniens geworden! Ihr wurde im Oktober 2013, als die Jagd auf die Streuner offiziell begann von einem brutalen Sadisten mit einem schweren Gegenstand der Oberkiefer zertrümmert! Grivita hatte das Glück, dass die Menschen, die sie jahrelang als friedliche Straßenhündin in ihrem angestammten Revier betreut hatten, sich an VIER PFOTEN wenden konnten und ihr dort sofort geholfen wurde! Man kann nur in Ansätzen erahnen, wie vielen Streunern dies nicht vergönnt ist, wie viel nichtdokumentiertes Leid es in Rumänien gibt . Am Beispiel dieser Hündin, die gerettet werden konnte, lässt sich die Kostbarkeit der Arbeit der Tierschutzorganisationen besonders gut erkennen.

 

 

 

In einem Aufenthaltsraum setzten wir uns mit dem VIER PFOTEN- Team zu einem intensiven Gespräch zusammen. Frau T. berichtete über ihre Arbeit und selbstverständlich befürwortet sie einzig und allein das Programm “catch, neuter, release”, die einzige Methode, die auch von der WHO als effizient anerkannt ist.

Aus ihren Berichten, die sich mit denen weiterer Organisationen deckten, wurde deutlich, wie viel Gegenwehr es von behördlicher Seite gegen Hilfsprojekte gibt! Sie stehen dem Anliegen, die korrupte Maschinerie der Geldmacherei (Sicherung von Hunde-Nachschub durch Nicht- Kastration) aufrechtzuerhalten, im Weg.

So wurde VIER PFOTEN Romania mit Frau Dr. Tomescu bereits viermal von ihrem Standort vertrieben und musste einmal mit Hunderten von Hunden innerhalb von vier Tagen in ein anderes Areal umziehen Im September 2013 wurde ihr plötzlich der Zugang zu dem Shelter Pallady der ASPA verwehrt, wo sie damals regelmäßig Streuner im Einverständnis mit der Stadt Bukarest kastrierte! Gleichzeitig wurde ihr gesamtes tierärztliches Material beschlagnahmt und die bis dahin durchgeführte Methode des Kastrierens und Wiederaussetzens verboten. Im März dieses Jahres erfolgte ein Überfall durch die ASPA auf das von ihr betreute Tierheim. Die Hundefänger misshandelten und stahlen18 Hunde, die sich in der Obhut von VIER PFOTEN Romania befanden und frisch operiert waren. Aus dem Tierheim wurden insgesamt 75 Hunde in äußerst brutaler Weise entwendet. Bei diesem gewalttätigen Übergriff starben vier Hunde! Hinterlassen wurde ein Ort der Verwüstung, da massiv Gerätschaften und Gehege zertört wurden.

 

 

Frau Dr Tomescu arbeitet trotz aller Widrigkeiten weiter. VIER PFOTEN Romania gebührt unser höchster Respekt und unsere Hochachtung, genauso wie den anderen Organisationen, mit deren Vertretern wir am folgenden Tag Gespräche auf dem Universitätsplatz führten.

Unsere Delegation ist nicht nur nach Rumänien gekommen, um Informationen einzuholen, sondern auch, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten. So konnten wir in Erfahrung bringen, dass VIER PFOTEN Romania anbieten, in rumänische Städte und Gemeinden zu fahren, um vor Ort Kastrationen durchzuführen. Für solche Aktionen gibt es ein Klinikmobil. Am nächsten Tag hatten wir einen Termin bei dem Vizebürgermeister der Gemeinde Snagow, der lobenswerterweise (seit Aussetzen des Gesetzes 912) seit dem 20.05. nicht mehr einfangen lässt. Um ihn auf diesem guten Weg weiter zu unterstützen, nahmen wir das explizite Angebot von VIER PFOTEN Romania für Snagow freudig auf und fassten den Plan, dem Vizebürgermeister dieses Angebot zu unterbreiten.

 

******* Consecutiv în român / Nachfolgend auf rumänisch *********

În prima zi a vizitei noastre comune în România am avut placerea sa o cunoaștem pe dna. dr. Anca Tomescu, una din luptatoarele de prima marime împotriva suferințelor câinilor i pisicilor din strada, de la VIER PFOTEN România. Am întâlnit-o întâi la biroul din centrul Bucureștiului, dupa care ne-am deplasat împreuna cu ea la adapostul VIER PFOTEN “Speranța”, unde sunt adapostiți 600 de câini și unde exista și o mica clinica veterinara integrata. Doamna Tomescu are 14 ani de activitate în slujba animalelor fara stapân și este director al programului Stray Animal Care, SAC, în România, acesta fiind tot un proiect al Vier Pfoten.

Vizitam adapostul. Multi câini, unii în carucior, ne-au venit în întâmpinare și ne-au salutat cu bucurie. Într-o încapere sanitara mai erau deasemena îngrijiți alți câini cu paralizie a sistemului nervos central, aflați înca în tratament, într-o alta încapere se gaseau câini care sufereau de diferite boli și care se aflau actualmente în tratament. Exista o mica sala de operații și o alta, mai mare, în construcție.

Am putut sa o vedem pe cațeaua Grivița, care se ascundea sub o rulota. Se înțelege de la sine ca ea este mai mult decât neîncrezatoare vis-a-vis de oameni! Grivița, prin suferința îndurata, a devenit un simbol al situației câinilor fara stapân din România! Ei i-a fost retezat maxilarul superior în octombie 2013, când oficial a început vânatoarea autoritaților asupra câinilor fara stapân. Maxilarul superior i-a fost strivit cu brutalitate de un sadist, cu un obiect greu! Grivița a avut norocul ca oamenii, care o îngrijisera în zona lor, de ani de zile și care o știau de cațea blânda a strazii, s-au adresat celor de la Vier Pfoten, iar acolo i s-a oferit imediat ajutor! Putem numai de departe sa presupunem câți câini ai strazii nu au avut parte de asemena noroc și câta suferința neconsemnata exista în România.

Din exemplul acestei cațele ni se dezvaluie cât de prețioasa este munca organizațiilor de protecție a animalelor.

Într-o încapere anexa, ne-am așezat cu echipa de la VIER PFOTEN la o discuție intensa. Doamna Tomescu ne spune despre munca ei și bineînțeles confirma metoda “catch, neuter, release” (“prinde, sterilizeaza, elibereaza”) ca fiind singurul program eficient, recunoscut ca atare și de catre WHO (Organizația Mondiala a Sanatații).

Din spusele dânsei – care au acoperire în cele afirmate și de alte organizații – ne-a devenit clar, câta opoziție exista din partea autoritaților împotriva proiectelor care ofera ajutor! Acestea stau în calea mașinariei corupte de facut bani, pentru care e necesara refacerea populației de câini, prin neaplicarea castrarilor.

Astfel VIER PFOTEN Romania, cu doamna Tomescu, au fost scoși de patru ori din locațiile lor, iar o data au trebuit sa se mute împreuna cu sute de câini în interval de patru zile, întro alta locație. În septembrie 2013 l-i s-a interzis brusc accesul în adapostul Pallady al ASPA, unde ei efectuau castrari la intervale stabilite cu autoritațile orașenești! În același timp s-au confiscat toate materialele și inventarul medical și s-a interzis castrarea și reteritorializarea, metoda practicata pâna la acel moment. În martie anul curent, a avut loc un atac al ASPA asupra unui adapost supervizat de dânsa. Hingherii au maltratat și furat 18 câini, care se aflau sub tutela Vier Pfoten Romania și care erau proaspat operați. În total din adapost au fost ridicați cu brutalitate 75 de câini. În cursul acestui atac violent au murit 4 câini! În urma a ramas un loc pustiit, aparatele și țarcurile fiind distruse masiv.

Doamna Tomescu lucreaza cu toate acestea mai departe. Avem cel mai mare respect și toata considerația fața de VIER PFOTEN Romania, la fel cum avem și fața de celelalte organizații, cu ai caror reprezentanți am vorbit în ziua urmatoare în Piața Universitații.

Delegația noastra nu a mers în România numai pentru a aduna informații, ci și pentru a elabora propuneri și soluții. Astfel am aflat ca VIER PFOTEN Romania ofera orașelor și comunelor române posibilitatea intervenției la fața locului pentru efectuarea de castrari. Pentru aceste acțiuni exista o clinica mobila (rulota). În urmatoarea zi aveam programata o întâlnire cu vice-primarul comunei Snagov, care, în mod laudabil, oprise capturarile începând cu 20.06. (când s-a suspendat Legea 912). Pentru a-l susține sa ramâna pe acest drum, am preluat cu bucurie oferta explicita a celor de la VIER PFOTEN Romania pentru Snagov, pe care ne-am propus sa o prezentam vice-primarului.

Bericht aus Rumänien

Rumäniens sanfte Hunde – Reisebericht Nr. 1 von Barbara Nauheimer

Es ist meine dritte Rumänienreise. Ich habe gemischte Gefühle. Ich werde liebe rumänische Freunde in der Nähe von Buzau besuchen, darauf freue ich mich, und am nächsten Tag im Auftrag der Partei öffentliche und private Tierheime – adapostuli- in und um Bukarest besichtigen und mich als Mitglied unserer Partei-Delegation mit engagierten Tierschützerinnen und Tierschützern treffen. Es stellt sich heraus, dass meine beiden Delegationsmitglieder verspätet eintreffen werden, so dass ich den ersten Tag unseres offiziellen Besuchs ohne sie bewerkstelligen muss. Sie werden erst zu dem abendlichen Treffen mit den rumänischen Tierschützerinnen und Tierschützern anwesend sein.

Was wird mich erwarten? Streunende, nach Futter suchende Hunde? Überfahrene Hunde ?Nein, ich sehe auf den Straßen von Bukarest keine Hunde mehr. Auch keine toten. Doch, am letzten Tag unseres Besuches kommt eine Hündin auf uns zugelaufen, mitten in Bukarest, der einzige frei herumlaufende Hund, den ich gesehen habe. Wir nehmen sie mit und bringen sie in ein privates Tierheim. Wir geben ihr den Namen Amadea, “die von Gott geliebte”. Sie ist jetzt unser Partei-Hund und wird zu uns nach Deutschland kommen.

Die ASPA, die Hundefänger-Abteilung des Bukarester Rathauses hat “ganze Arbeit” geleistert. Es sind keine Hunde mehr auf der Straße. Die sanften Hunde Rumäniens sind verschwunden.

 

Ich besuche als erstes das von der ASPA geführte Tierheim Pallady. Der Empfang ist distanziert, aber nicht unfreundlich. Ich werde herumgeführt. Nur zwei Häuser, langgestreckte flache Gebäude, sind zugänglich. Es ist sauber. Fotografieren ist erlaubt. Ich habe den Eindruck, dass dies die “show-rooms”, die Ausstellungsräume des Adapostuls sind. Die anderen Gebäude darf ich nicht betreten. Ich werde recht rasch wieder heraus komplimentiert. Für ein Gespräch steht niemand zur Verfügung. Die Anwesenden sprechen nur rumänisch.

Es fällt mir erst später auf: Die Hunde begrüßen einen nicht. Kein Hund bellt. Es ist still. Ganz anders als in den privaten Sheltern. Dort drängen sich alle Hunde an das Gitter ihrer “kennels”, wollen gestreichelt werden und einen kurzen Moment der Zuwendung erhaschen. In Pallady nicht. Sie erwarten nichts mehr von Menschen.

 

 

 

Bragadiru steht als nächstes auf dem Programm. Schon der Namen verbreitet irgendwie Schrecken. Insassen des nahegelegenen Gefängnisses Bragadiru “betreuen” das Adapostul. Dieses riesige städtische Tierheim hat nichts gemein mit einem Heim. Es ist ein Konzentrationslager für ca. 1000 unschuldige Wesen, manche geliebt, viele lieblos auf der Straße entsorgt, die meisten haben in ihrem Leben nie erfahren dürfen “Haustier” zu sein.

Vor dem Eingang stehen einige Menschen. Sie warten darauf, eingelassen zu werden. Maximal 10 Minuten darf der Besuch dauern. Schreibt das Gesetz nicht etwas anderes vor? Soll nicht jeder Bürger die Möglichkeit zur Adoption eines Hundes haben? Geht das in 10 Minuten? Ich versuche mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen. Ich erfahre, sie suchen ihren Hund, der bei der letzten Einfangaktion, der nächtlichen Jagd der ASPA- Hundefänger, entwendet wurde. Ich werde hereingelassen. Mein Ausweis wird “sichergestellt”, warum? Handys und Fotoaparate sind verboten. Ich werde herumgeführt. Wieder stehen nur zwei Häuser zur Besichtigung zur Verfügung. Es ist sauber. Alle Hunde haben Wasser. Es ist still. Zwei Dinge fallen mir auf: Ein Cocker-Spaniel sitzt in einem “kennel”. Er hat noch sein Halsband samt Leine an. Ein Streunerhund? Wohl kaum. Ich sehe einen anderen, mit Halsband und “Flohhalsband”. Ein Streunerhund? 1000 Hunde soll es hier geben. Gesehen habe ich nur etwa 70.

 

Beim Verlassen des Areals treffe ich die Leute wieder, die mit mir vor dem Adapostul standen und auf Einlass gewartet haben. Ein Ehepaar hat seinen Hund wohl wieder gefunden. Ich helfe ihnen, ihren Hund in eine Reisetasche zu setzen. Eine Familie ist nicht fündig geworden. Ein blasses, etwa dreizehnjähriges Mädchen weint und schlägt verzweifelt mit ihren Händen an eine Wand.

Unsere Pressemitteilung vom 15.08.2014

Tierschutzpartei Rumänienreise – Massaker an Streunerhunden in Rumänien

Report mit Details zu Erkenntnissen, Informationen, Kontakten und der aktuellen Situation in Arbeit

Stefan Bernhard Eck (MEP), unser Abgeordneter im Europäischen Parlament, wird in den nächsten Tagen ein umfangreicher Bericht mit Informationen, Kontakten, Erkenntnissen und Bild/Textmaterial übergeben. Vom 08. bis 10.08.2014 befand sich eine Delegation der Partei in Rumänien, um sich im direkten Kontakt mit zahlreichen Tierschützern ein eigenes aktuelles Bild der Situation betreffend des “Straßenhundemanagements” vor Ort zu machen.

Neben der Besichtigung von mehreren Projekten der Tierrettung im Großraum Bukarest standen Treffen mit Vertretern der örtlichen Protestbewegung auf der Agenda sowie ein offenes Treffen in der Bukarester Innenstadt, an denen sich über 200 Tierschützer beteiligten.

Die Delegationsmitglieder erstellten umfangreiche Notizen, die in den nächsten Tagen ausgewertet und dann in einem Dossier ihrem Europa-Abgeordneten zusammengefasst zur Verfügung gestellt werden.

Bewegende Momente waren u.a. das Entzünden von Kerzen der Trauer vor einem der anerkannt schlimmsten und grausamsten “Public Shelter” in Bukarest gemeinsam mit bekannten rumänischen Tierschützern sowie der Moment, als eine Hündin Schutz bei der Delegation suchte und spontan von den Parteimitgliedern zu der Institution TurboVet gebracht werden konnte, wo sie behandelt und reisefertig gemacht werden wird, um dann einer sicheren Zukunft in Deutschland entgegen reisen zu können.

Das unermessliche Leid in Rumänien hinterlässt Spuren bei Mensch und Tier, die die Menschen vor Ort ihren deutschen Besuchern anvertrauten. Öffentliche Organe bedrohen nicht nur die Straßenhunde, sondern auch ihre Schützer und Retter. Es werden regelmäßig Menschen ihre Hunde von der Leine oder vom Privatgrundstück entrissen.

Ein Highlight war der Besuch in einer Stadt nördlich von Bukarest. Dem dortigen 1. Bürgermeister und seinem 2. Bürgermeister konnte ein Lösungsweg aufgezeigt werden, wie er, der seit 20.06.2014 keine Hunde mehr einfangen lässt, mit Hilfe einer großen Tierschutzorganisation das Straßenhundeproblem in seinem Ort nachhaltig angehen kann. Die Delegation kommt mit der Zusage im Gepäck nach hause, dass der Bürgermeister den Kontakt aufnehmen wird.

In den nächsten Tagen werden weitere Details zum Besuch veröffentlicht.

Kontakt: Bettina Jung, Tel.: 04165 – 224859, Mobil: 0170 – 3824947

Bericht aus Rumänien

Amadea bat persönlich darum, von der Tierschutzpartei Delegation gerettet zu werden

Das Gepäck ist gepackt. Das Frühstück intus. Das Auto steht bereit. Da kommt auf einmal eine Hündin auf die Delegationsmitglieder Barbara Nauheimer, Bettina Jung und Martin Buschmann von der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ direkt zu.

Sie kommt direkt aus Richtung des 50 Meter vom Hotel entfernten Fahrer-Lager der ASPA. Sie schaut sie an. Sie bekommt ein wenig “Restfrühstück”. Aber ihre Augen bitten um mehr. Sie schaut die drei Politiker an und ihre Augen sagen, dass sie nur einen Wunsch hat: Überleben!

Sie möchte nicht wieder zurückgeschickt werden, auf die Strasse, direkt neben den Parkplatz der Hundemörder im städtischen Auftrag. Sie möchte nicht weiterleben auf der Straße, wo die weißen Autos mit dem Wappen des Bürgermeisters Oprescu nach Angst, Blut, Urin, Panik, Tod von unschuldigen Hunden riechen. Nicht dorthin zurück, wo man täglich aufbricht, um Tieren das zu nehmen, was sie als einziges haben: Freiheit und Leben.

Was macht man in so einer Situation? Ich weiss nicht, was andere täten. Aber eine TIERSCHUTZ-Partei lässt so eine Bitte an ihr Herz heran.

Der Hund durfte also mit! Zum Glück war der nächste Programmpunkt die Tierklinik mit angeschlossenem Privatshelter Turbopet.

Dort wurde die Maus von Barbara Nauheimer auf den Namen Amadea getauft. Sie ist jetzt offizielle Patenhündin der Delegation, die für sie, wenn sie wieder festen Boden unter den Füssen hat, mit vereinten Kräften ein fantastisches Zuhause für sie finden wird.

Wer weiss? Vielleicht wird sie in einem knappen Monat gemeinsam mit Milia reisen, der Hündin vorne auf dem zweiten Foto, die genau in diesem Shelter auf ihre vollständige Genesung wartet und auf die eine wunderbare Zukunft bei Horst Wester wartet, ebenfalls Vorstandsmitglied unserer Partei?

Besuch bei “Vier Pfoten”