Atomwaffen für deutsche Tornados

Pressemitteilung / 22.09.2015

Im März beschloss der Deutsche Bundestag, die Bundesregierung solle sich “gegenüber den amerikanischen Verbündeten mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einsetzen.” Der Koalitionsvertrag von Union und FDP im Jahr 2009 sagte den Abzug der Atomwaffen aus Büchel zu.

Wie nun verschiedene Nachrichtenmagazine verlauten ließen, wird im Gegenteil in Rheinland-Pfalz das Kontingent an Atomwaffen mit 80-facher Stärke der Hiroshima Bombe aufgerüstet. Diese Waffen sollen allen Nato-Partnern zur Verfügung stehen.

Diese Aufrüstung stellt eine unnötige und gefährliche Provokation dar, auf die auch schon eine Sprecherin des russischen Außenministeriums reagierte. Anstatt alles Erdenkliche für einen weiteren Erhalt des Friedens zu unternehmen, den Deutschland seit 70 Jahren genießen darf, gefährdet die Regierung unter Kanzlerin Angela Merkel diesen ganz offensichtlich mit ihrer Affinität zu den USA.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt das Vorgehen der Bundesregierung aufs Schärfste und fordert die Bundesregierung mit Nachdruck auf, diese Entscheidung rückgängig zu machen sowie ihre eigenen Versprechen einzuhalten und dafür zu sorgen, dass Deutschland endlich atomwaffenfrei wird..

Unterstützenswert ist für uns das Projekt “Bürgermeister für den Frieden, atomwaffenfrei bis 2020” (http://www.mayorsforpeace.de/)! “Unser Ziel ist, die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und eine Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt bis 2020 zu erreichen.”

In der heutigen Sendung von Frontal 21 wird das Thema näher behandelt.

Luise Wenkheimer / Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

AKTION – Mit MUT/VIA gegen Tierversuche vor das Bundesverfassungsgericht!

PRESSEMITTEILUNG / 03.08.2015

“Bürger gegen Tierversuche”

Am 01.08.2015 rief in Karlsruhe das Netzwerk VIA (Vivisektion International Abschaffen), in dem sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz mit bedeutenden Tierschutz- und Bürgerrechts-organisationen zusammengeschlossen hat, zu einer Kundgebung vor dem Verfassungsgericht auf. Unter Federführung der Tierschutzpartei, deren Mitglied Gisela Urban nach Ausschöpfung aller Rechtsmittel gegen die “Versuche” im Affenlabor COVANCE Verfassungsbeschwerde erhoben hat, wurde der Öffentlichkeit die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit von Tierversuchen vor Augen geführt.

Etwa 300 engagierte Menschen zogen vor das Bundesverfassungsgericht, um dieser Beschwerde Nachdruck zu verleihen.

Weitere 700 Menschen, die nicht vor Ort sein konnten, sandten Grußbotschaften für die Tiere und Statement-Fotos ein, die an einer 60 Meter langen Kette aufgereiht und als Banner mit durch Karlsruhe vor das Gericht getragen wurden.

Redebeiträge, unter anderem von der Beschwerdeführerin Gisela Urban, dem Verein “Ärzte gegen Tierversuche” und Dr. Peter Zimmer (MUT-Partei) sowie verschiedene, von Bettina Jung (Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei) verlesenen Grußbotschaften wichtiger Persönlichkeiten rundeten das Programm ab.

Impressionen in Bildern und Videobeitrag aus Karlsruhe ansehen. Wir danken Simon Fischer für das wunderbare Veranstaltungsvideo!

 

Heimtierschutz – Grün-Rot bremst Verordnung aus

Pressemitteilung des Landesverbandes Ba-Wü /  28.07.2015

Wie die Stuttgarter Nachrichten am 25.07.2015 berichteten, lehnt die grün-rote Landesregierung eine Heimtierschutz-Verordnung ab. Damit blockiert sie einen Vorstoß der Landestierschutzbeauftragten Cornelie Jäger, der ein dringend notwendiger Schritt wäre, um Heimtiere vor (oft unwissentlich) falscher Haltung zu bewahren.

Obwohl in ca. jedem zweiten deutschen Haushalt Hunde, Katzen, Nager oder andere Haustiere leben, ist deren Haltung gesetzlich nicht ausreichend geregelt, was Organisationen wie PETA oder der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren bemängeln und deshalb ein Heimtierschutzgesetz fordern. Durch einen darin geregelten Sachkundenachweis könnte sichergestellt werden, dass bei künftigen Tierhaltern ein Mindestmaß an Wissen über die richtige Ernährung, richtiges Verhalten dem Tier gegenüber und ein Verständnis über dessen Bedürfnisse vorhanden ist, damit dem Tier ein würdevolles und gesundes Leben ermöglicht wird und Probleme mit Mitmenschen vermieden werden.

Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg verpasst hier die Chance, eine Vorreiterrolle in Deutschland einzunehmen und sich ernsthaft für Tierschutz einzusetzen.

Dies enttäuscht Tierfreunde ebenso wie der tierversuchsfreundliche Kurs mancher Grünen (beispielsweise der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die sich kürzlich für eine Weiterführung der Tübinger Affenversuche aussprach).

Bürger, denen Tierschutz wirklich am Herzen liegt, haben bei der kommenden Landtagswahl im März 2016 die Chance, ein Zeichen zu setzen und die einzige Partei zu wählen, die sich konsequent und ehrlich diesem Ziel widmet: Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich für diverse Maßnahmen zum Schutz von Heimtieren ein. So fordern wir beispielsweise in unserem Landtagswahlprogramm die Einführung eines Sachkundenachweises für jede Person, die einem Tier ein Zuhause geben möchte.

Weitere Informationen unter: tierschutzpartei.de/wahl

PM zu Bauernverband-eMail bzgl. Milch-Flyer

Pressemitteilung des Landesverbandes Ba-Wü

Am 23.07.2015 ging im Bundesvorstandssekretariat unserer Partei folgendes Schreiben des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg ein:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
leider müssen wir feststellen, dass Sie mit Ihrem Flugblatt “Die Wahrheit über Milch” unwahre und verleumderische Behauptungen verbreiten, mit denen insbesondere unsere Milchviehhalter in ehrabschneidender Weise beleidigt werden. Schon alleine die pauschale und völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, dass (alle – zumindest wird dieser Eindruck erweckt) Kälbchen nach wenigen Monaten getötet oder dass Kühe ihr Leben lang eingesperrt werden, zeigt, dass es Ihnen nicht um eine sachliche Information der
Bevölkerung geht, sondern nur darum mit Ihren Behauptungen Stimmung gegen die Tierhalter zu machen. Nur dadurch erreichen Sie auch, dass Sie auf sich aufmerksam machen, was wiederum Voraussetzung ist um entsprechende Spendengelder aquirieren zu können.

Sollten Sie die o. g. unwahren und verleumderischen Behauptungen weiterhin aufrecht erhalten, behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor. Auf die strafrechtliche Relevanz Ihrer Aussagen wird hingewiesen.

Gleichzeitig lasse ich Ihnen einen Faktencheck des Deutschen Bauernverbandes (s. Anhänge) zu Ihrer Horizonterweiterung zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

H. Wenk
(stellv. Hauptgeschäftsführer)

Landesbauernverband in Baden-Württemberg
Referat Agrarpolitik und Agrarstruktur“

Dieses Schreiben ist offensichtlich nur ein weiterer plumper Versuch, die Verbreitung der Wahrheit über die Tierausbeutungsindustrie zu unterdrücken und Organisationen einzuschüchtern, die die Bevölkerung über die unhaltbaren Zustände, das ethisch nicht zu rechtfertigende Leid der Tiere sowie den Unsinn und die volkswirtschaftlich enorme Schädlichkeit der Tierausbeutung aufklären.

Selbstverständlich werden wir uns vom Bauernverband nicht einschüchtern lassen und unsere Aufklärungsarbeit unbeirrt fortführen. Erst am vergangenen Montag hat die ARD-Dokumentation von Edgar Verheyen, “Verheizt für billige Milch”, erneut eindrucksvoll die in unserem Milch-Flyer angesprochenen systembedingten Grausamkeiten der Milch-Industrie aufgezeigt.

Die ARD-Dokumentation hat zudem ein weiteres Problem thematisiert: Das artwidrige Kraftfutter, das benötigt wird, um die heutzutage geforderten, enorm hohen Milchleistungen zu erzielen, führt zu schwerwiegenden Erkrankungen bei den Kühen: Sogar Kälber sind oft schon erkrankt, aber spätestens nach ca. 4 Jahren ist kaum noch eine Kuh gesund und die meisten Tiere kommen dann zum Schlachter oder sind bereits in Tierkörperbeseitigungsanlagen gelandet und das, obwohl gesunde, nicht auf Leistung gezüchtete, sondern evolutionsbedingt widerstandsfähige Kühe bis zu 20 Jahre alt werden.

Dass Tiere ihr Leben lang eingesperrt werden, liegt nicht nur in der Natur der Milchindustrie, sondern in der der kompletten Tierausbeutungsindustrie, denn wenn die Tiere frei wären, könnte man sie nicht ausbeuten. Wenn der Bauernverband hier meint, man könne nicht von „eingesperrt“ sprechen, weil die Tierausbeuter die Käfige und Boxen (=Gefängniszellen für unschuldige Häftlinge) minimal größer gemacht haben, hat er nicht verstanden, was Freiheit bedeutet. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich für eine Abschaffung jeglicher Ausbeutung und Freiheitsberaubung aus, denn wirklich artgerecht ist nur die Freiheit.

Wir finden, der Bauernverband sollte sich ob der Zustände in den Tierfabriken seiner Mitglieder besinnen und erst einmal versuchen, zumindest die allerschlimmsten Missstände in der Tierhaltung zu beseitigen, bevor er sich erdreistet, solche Mails zu verschicken, in denen er mit „rechtlichen[n] Schritte[n]“ droht, um seine Kritiker mundtot zu machen.

Matthias Ebner
Bundesvorsitzender
Vorsitzender Landesverband Baden-Württemberg

Vor das Verfassungsgericht – Gegen Tierversuche / Für Bürgerrechte!

PRESSEMITTEILUNG / 23.07.2015

Am 1. August 2015 werden die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und das Netzwerk VIA (Vivisektion International Abschaffen) von 13:00 – 16:00 Uhr auf dem Friedrichsplatz in Karlsruhe gemeinsam mit namhaften Organisationen eine Kundgebung mit angeschlossenem Demozug zum Bundesverfassungsgericht veranstalten.

Geplant ist auch die Teilnahme unseres Ehrenmitglieds der Tierschutzpartei Ingrid van Bergen, die eine selbstverfasste Kurzgeschichte zum Thema verlesen wird (https://www.youtube.com/watch?v=riBZ7F6rMvg).

Ein wichtiger Schritt gegen Tierversuche und für Bürgerrechte wurde mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht getan. Nach zahlreichen Ablehnungen durch Staatsanwalt- und Generalstaatsanwaltschaften und durch das OLG Hamm versucht Gisela Urban nun vor dem obersten deutschen Gericht ihr Bürgerrecht auf Verfolgung einer Straftat endlich zu erreichen. Die genehmigende Behörde LANUV NRW nimmt ihre Aufsichtspflicht im Bezug auf Tierversuche im Labor COVANCE Münster nicht wahr, die Vorgänge dort wurden von der TV-Sendung Frontal 21 dokumentiert! Jahrelange Vorarbeit durch Gisela Urban, Sandra Lück und Jocelyne Lopez waren von Nöten, doch der Weg durch die Instanzen ist nun gebahnt. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begleitet diesen Weg unterstützend.

Nun auch juristisch und höchstgerichtlich: MUTige Schritte gegen Tierversuche

Pressemitteilung / 02.07.2015

Nachdem sich die EU-Kommission auch im Rahmen des Bürgerbegehrens “Stop Vivisection” dem erklärten Willen (untermauert durch Expertisen hochkarätiger Wissenschaftler) von fast 1,2 Mio Bürgern entgegenstellte und weiterhin Lobbypolitik betreiben will, wird die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei neue Wege beschreiten.

Zusammen mit Gisela Urban (Tierfreunde ohne Grenzen e.V. und Mitglied der Tierschutzpartei), Sandra Lück (Vorstandsmitglied der Tierschutzpartei) und Jocelyne Lopez (langjährige, engagierte Tierrechtlerin) hat unsere Partei jetzt Verfassungsbeschwerde in Sachen der Affenversuche von Covance/LabCorp., Münster, betreffend der genehmigenden Behörde LANUV/NRW eingereicht. Bereits heute schon steht fest, dass dieser Weg konsequent weiterverfolgt werden wird, ggfs. auch bis zum Europäischen Gerichtshof.

Ferner ist ein Klageerzwingungsverfahren hinsichtlich der Nichtaufnahme von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die genehmigende Behörde des Regierungspräsidiums Tübingen wegen der Genehmigung der Primatenversuche am Max Planck Institut für biologische Kybernetik inTübingen (MPI Tübingen) in Vorbereitung und steht vor Einreichung.

Als Mit-Initiator einer Petition an den Hamburger Senat bezüglich Auskunftserteilung hinsichtlich der in Hamburg stattfindenden Tierversuche wird die Partei sich für den Fall nicht erteilter oder unbefriedigender Auskünfte auch dort juristisch engagieren.

Gleichstellung der LSBTTIQ in den USA – das oberste US-Gericht entschied: Ehe für alle!

PRESSEMITTEILUNG / 29.06.2015

Einem Paukenschlag gleich ging am 26.06.2015 die Meldung durch die Presse und die Social-Media-Landschaft. Der Supreme Court, das oberste US-amerikanische Gericht, hat entschieden, dass die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern rechtens sei! Dies gilt für alle 50 Bundesstaaten der USA. Auch wenn sich fundamentalistische Christen um ihr ureigenstes Weltbild betrogen sehen: Die Schwulen, Lesben und Transsexuellen feiern dieses Ereignis in New York am 28.06. in der 5th Avenue auf der Gay Pride Parade!

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz würde gerne mitfeiern, doch noch ist man in Deutschland, wenn man es vornehm ausdrücken will, zögerlich. Zuviele Huchs! und Hachs! werden in den christlichen Parteien und auch der SPD laut, denkt man daran, gleichgeschlechtlichen Paaren gleiche Rechte einzuräumen. Die schreckliche Folge könnten Bigamie und Inzest sein, wenn man der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer folgt. Wie sie darauf kommt, weiss wirklich nur der liebe Gott.

Auch schwule Paare sind zur einer monogamen Beziehung fähig, wie jetzt ein Paar in Dallas bewies, das seit 58 Jahren zusammenlebt und sich jetzt im Alter von 82 und 85 Jahren endlich das Ja-Wort geben durfte. Und es werden viele Beispiele folgen.

Deutschland, bzw. seine Regierung, ist so bestrebt, dem Großen Bruder in den USA Gefolgschaft zu leisten. Warum also in dieser Sache, die wirklich großartig ist, nicht? Wovor haben unsere Politiker Angst? Das deutsche Volk wird nicht aussterben, wenn ein paar Menschen endlich vor dem Gesetz den Status erhalten, den sie schon lange leben. Und es wird mit Sicherheit niemand seine Sexualität ändern, nur weil eine gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt ist.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wünscht all ihren LSBTTIQ-Freunden, dass die Welle über den großen Teich auch nach Deutschland schwappt und eine wirklich fortschrittliche Entscheidung getroffen wird, ein Entscheidung im Sinne der Verfassung: Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich!

Qualvolles Hundeschlachtfest in Yulin / China

Pressemitteilung / 24.06.2015

Wieder sind es Traditionen, die Menschen für sich in Anspruch nehmen, um Tierleid zu rechtfertigen. So inflationär, wie wir in Deutschland mit der Massentierhaltung umgehen, so betreiben auch Händler in Yulin im Süden Chinas das Geschäft mit dem Schlachten der Hunde. Für einen Westeuropäer kaum nachvollziehbar, werden dort zur Mitsommerzeit bis zu 10.000 Hunde für einen kleinen Gaumenkitzel bei lebendigem Leib gekocht, gebraten oder mit dem Gift Zyanid getötet. Man kann sich die Qual dieser Tiere gar nicht vorstellen.

Viele überleben den Transport nicht, andere leiden an Tollwut, einer auch für den Menschen gefährliche Erkrankung. Von Krankheitserregern, die durch den Genuss des Hundefleisches auch auf die Menschen übertragen werden, ganz zu schweigen.

Wer jetzt aber das Urteil über die Menschen in Südchina fällen möchte, der irrt gewaltig. Der Widerstand gegen das Töten der Hunde wächst. Menschen in 15 chinesischen Städten gingen auf die Straße, um gegen dieses Ereignis zu demonstrieren. Eine Chinesin wurde aktiv, um so viele Hunde wie möglich mit eigenen finanziellen Mitteln zu retten. Die Bilder auf Facebook sind bewegend!

Die allumfassende Frage des Ganzen ist jedoch, warum wir die einen streicheln und die anderen schlachten? Kein Tier hat es verdient, für den Genuss der Menschen zu sterben, sei es Hund, Katze, Schwein, Rind, Schaf oder Geflügel. Bevor man also mit dem Finger auf die Menschen in Südchina zeigt, für die ein Hund nichts anderes ist, als für unsere Gesellschaft beispielsweise ein Schwein, sollte man seine eigene Ernährung überprüfen.

Luise Wenkheimer / Mitglied im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Sven Fucker – der vegane Oberbürgermeisterkandidat in Deutschland

Pressemitteilung zur Oberbürgermeisterkandidatur in Krefeld

Veganismus in aller Munde – Tierschutzpartei schickt Besseresser ins Rennen

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei tritt Herr Sven Fucker als Oberbürgermeisterkandidat an. Sven Fucker ist 29 Jahre alt und gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann mit IHK Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Darüber hinaus ist er Geschäftsführer des Landesverbandes NRW sowie Mitglied im Bundesvorstand der Tierschutzpartei.

Als überzeugter Tierrechtler arbeitet er aktiv an einer Verbesserung unseres Mensch-Tierverhältnises. Selbstverständlich sind ihm auch andere Themen sehr wichtig. So baut sein Wahlprogramm nicht einseitig auf Tierrechte auf, sondern umfasst auch Aspekte unserer Umwelt sowie einen menschlicheren Umgang mit den Schwächsten unserer Gesellschaft.

Auszug aus dem Wahlprogramm für Krefeld:

Förderung von Tierrechten auf lokaler Ebene

  • Alle Tiere haben das Recht auf ein Leben in Freiheit und auf eine möglichst vom Menschenhand nicht manipulierte Existenz. Alle Tiere wollen und sollen ohne seelische und körperliche Grausamkeiten leben dürfen.

Befriedung der städtischen Waldflächen

  • Krefelder Wälder und Naturschutzgebiete sollen von den Jägern und ihrer Naturmanipulation befreit werden.

Menschenrechte für Menschenaffen im Zoo Krefeld

  • Weltweit wurden verschiedenen Menschenaffen Persönlichkeitsrechte zugesprochen, z.B. das Recht auf Freiheit. Diese Persönlichkeitsrechte sollen auch die Menschenaffen im Krefelder Zoo erhalten.

“Essbare Stadt Krefeld”

  • Anlage von Gärten auf städtischen Beeten, ähnlich dem “urban gardening”. Diese von der Stadtverwaltung bepflanzten und gepflegten Beete sollen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein. Der Vorteil dieser Stadtbepflanzung ist, dass die Kosten nur ca. 1/10 von einem Blumenbeet betragen und jeder Bioprodukte kostenlos ernten kann, sodass die bio-vegane und gesunde Ernährung erleichtert wird.

“Fair Trade Town Krefeld”

  • Viele Städte (u.a. unsere Nachbarstädte Neuss, Mönchengladbach, Moers, Viersen, Düsseldorf) sind bereits Fair Trade Towns. Es ist eine gute Möglichkeit für Krefeld, dass Thema Fair Trade öffentlich anzusprechen und bei allen Menschen die positive Wirkung solcher Produkte für die Fair-Trade-Bauern bekannt zu machen. Es ist auch wichtig für die gesellschaftliche und mediale Außenwirkung unserer Stadt.

Die Zeit für die Weiterentwicklung unserer Stadt Krefeld ist angebrochen. Dafür setzt sich Sven Fucker ein, mit innovativen Ideen und einem Weitblick, der den meisten Politikern zu fehlen scheint.

Am 13. September 2015 heißt es mit MUT Partei ergreifen! KrefelderInnen wählt Sven Fucker als OB.

Update 14.09.2015

Das Wahlergebnis steht fest:
Sven Fucker holte 1,52 %.

Nein zum Ausbau der 380-kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof

Stellungnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz zur 380kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof im Raumordnungsverfahren bei der Regierung Niederbayern:

Im Einklang mit Buergerprotesten wird die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) aktiv und hat im Rahmen des Raumordnungsverfahren 380kV-Freileitung Adlkofen-Matzenhof folgende Stelllung genommen.

Der Bundesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist als politisch aktiver Mensch-, Umwelt- und Tierschutz-Verband, der zuletzt am 25.05.2014 von 366.598 EU-Wahlberechtigten legitimiert wurde, berechtigt, im laufenden Raumordnungsverfahren Einwände u.a. zu den öffentlichen Belangen von Mensch, Umwelt und Tierschutz einzubringen.

Der Bundesverband der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist gegen den Ausbau der 220kV-Bestandsleitung zu einer 380kV Freileitung Adlkofen-Matzenhof.

Begründung:

Die Notwendigkeit des Ausbaus ist nicht nachgewiesen und erweckt den Anschein, ausschließlich dem europaweiten Wettbewerb um günstigeren Strom zu dienen. Vor diesem Hintergrund sehen wir es als unverhältnismäßig an, die Umwelt, Landschaft und Natur inklusive Mensch, Fauna und Flora durch solch einen schwerwiegenden Eingriff zu belasten. Anstatt durch den Transport von Strom über viele Kilometer enorme Verluste in Kauf zu nehmen sollte Strom ausschließlich nachhaltig vor Ort erzeugt (z.B. aus Photovoltaik) und gespeichert werden. Die Technologie hierzu ist schon lange erprobt, ökologisch sinnvoll und wesentlich kostengünstiger für den Endverbraucher als das vorliegende Vorhaben, welches hauptsächlich den Interessen der großen Energiekonzerne entgegenkommt.

Sofern eine Erhöhung auf 380kV dennoch als unumgänglich erachtet wird, fordern wir, dass die Trassenlänge nicht zusätzlich erhöht wird und die Trasse keine neuen Bereiche, insbesondere Wälder, Biotope, hochwertige Landschaften und ökologische Landwirtschaftsbetriebe belasten darf – also auf der Bestandstrasse mit sinnvollen Anpassungen von Maststandorten und -höhen verbleibt und nach Möglichkeit als Erdverkabelung realisiert wird. Dezidiert sind wir gegen jede Zerstörung von Wald und Biotopen sowie jegliche zusätzliche Belastung von Tier, Umwelt und bedrohten Arten.