PM zu Boris Palmers jüngsten Aussagen

PRESSEMITTEILUNG / 16.02.2016

Von Tierversuchen bis Grenzsicherung –
Boris Palmer: Eine Schande für die Grünen oder deren wahres Gesicht?

Der Grünen-Politiker und Oberbürgermeister Tübingens, Boris Palmer, erlangte deutschlandweite Berühmtheit, wenn auch eine äußert traurige.

Er sprach sich mehrfach für die unsägliche Forschung am Tier, insbesondere an den Affen des Max-Plank-Instituts, aus, obwohl die grüne Basis diese abschaffen will. Mit Amtsantritt sind Politiker jedoch in erster Linie ihrem eigenen Gewissen unterstellt und so bleibt allen, selbst seiner Partei, nichts als zu beobachten wie der einstige Hoffnungsträger sich Stück um Stück widersprüchlich zum Grundsatzprogramm verhält. Ähnlich verhält es sich bei den Landtagsgrünen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die grüne Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die das Wahlversprechen gebrochen haben, die Affenversuche zu beenden. Die Parteikollegen versuchen den Schaden an ihrer Glaubwürdigkeit seit Jahren zu begrenzen. Mit Beteuerungen der aufrichtigen Verfolgung der selbst gestellten Ziele wird versucht, die Wähler zu beruhigen, um diese zu halten. Etwa mit der Teilnahme an Aktionen (z.B. gegen die Affenversuche des M.P.I.), die dem Handeln der eigenen Politiker widersprechen, wird versucht, das Versagen, die Volksvertretung zu stellen, zu vertuschen.

Neuestes von den umstrittenen Grünen-Politikern: Nach Kretschmanns Zustimmung im Bundesrat, die Westbalkanstaaten als sog. sichere Herkunftsländer einzustufen, was sie etwa für Sinti und Roma definitiv nicht sind, kommen nun von Boris Palmer ähnliche Äußerungen in Sachen Flüchtlingspolitik wie von der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry.

Nicht mehr Fluchtursachenbekämpfung steht im (traditionell grünen) Fokus. Nein, Rüstungsabbau passt nicht so recht in die Weltvorstellung eines Boris Palmer. Stattdessen offenbart dieser dem Spiegel: “Es sind nicht die Zeiten für Pippi-Langstrumpf- oder Ponyhof-Politik”. Wählertäuschung, Grundsatzverrat und Lobbyistenkuschelkurs ist ja auch wirklich einträglicher als prinzipientreu die Welt für alle zum besseren mit zu entwickeln.

Seiner Meinung nach müsse die „unkontrollierte Einwanderung“ beendet werden. Mit Zäunen und Waffen müsse eine Selektion der Zuwanderer durchzuführen sein, denn es gäbe z.B. auch im Irak weite Gebiete, die nicht von den Terroristen des ‘Islamischen Staats’ beherrscht würden. Selbst nach der Genfer Flüchtlingskonvention müssten die Menschen zuerst in diese Gebiete fliehen. Doch damit nicht genug. Er nutzt auch die bei eher rechten Parteien beliebten zu schützenden „blonden“ Kinder, um seiner billigen Meinungsmache für mehr Grenzkontrollen, Abschottung und Aufrüstung Glaubwürdigkeit zu verleihen. (siehe Spiegel 7/2016)

Dem Bürger bleibt nur die Frage: Will Herr Palmer die Grünen neu definieren oder zeigt dieser die Gesamt-Entwicklung der Grünen? Uns bleibt nichts als den wachen Bürger darum zu bitten, sich vor den Wahlen nicht nur mit den Programmen der einzelnen Parteien auseinanderzusetzen, sondern auch die Protagonisten dieser genauestens zu betrachten. Es sei denn man möchte Märchenerzähler in den Räten sitzen haben, statt Volksvertreter, die auch nach den Wahlen nicht vergessen, von wem sie wofür gewählt wurden.

Ehrliche Politik für alle! Dafür steht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) mit ihrem Namen und mit ihren Kandidierenden.

Wir fordern die konsequente Abschaffung jeglicher Tierversuche, denn sie sind ethisch nicht zu vertreten und zudem wissenschaftlicher Unsinn, da nicht auf Menschen übertragbar. Wir fordern menschliche Asylpolitik statt Festung EU: Fluchtursachen bekämpfen statt die Symptome! Menschen an den Grenzen abzuweisen, ändert nichts an den Fluchtursachen. Zudem brauchen wir eine dezentrale Unterbringung sowie eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt, wozu auch die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen gehört.

Darum zu den Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg Tierschutzpartei wählen! Eine Stimme für uns ist eine Stimme für die Tiere, für die Menschen, für die Natur und für ehrliche, transparente Politik.

Pressekontakt:

Matthias Ebner

Bundesvorsitzender
Vorsitzender im Landesvorstand Ba-Wü
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Tel.: 07234 94 83 23
Mobil: 0160 90 15 33 20
matthias-ebner@tierschutzpartei.de

Zulassung der Tierschutzpartei zur LTW in Sachsen-Anhalt

PRESSEMITTEILUNG / 04.02.2016

Am vergangenen Freitag wurde die Tierschutzpartei (voller Name: PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ) zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13.03.2016 zugelassen.

Auf dem Wahlzettel findet man die Tierschutzpartei ganz einfach: ganz unten (Platz 15).

Bei der letzten Teilnahme der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ an der Landtagswahl konnte sie 1,6 % erzielen und war damit die achtstärkste Kraft. Dieses Ergebnis will der sachsen-anhaltinische Landesverband der ersten Tierschutzpartei weltweit bei der kommenden Wahl nun weiter verbessern.

Die wichtigsten Ziele unserer Partei zur Landtagswahl lauten:

– Abschaffung der Hunderassenliste
– Abschaffung der Hundesteuer für adoptierte Hunde
– Einführung des Verbandsklagerechts für anerkannte Tierschutzorganisationen
– Massentierhaltung bekämpfen und ökologische Landwirtschaft fördern
– Abschaffung der Jagd
– Ausbau und Förderung von erneuerbaren Energien
– Abschaffung oder deutliche Reduzierung der Quoren bei Bürgerentscheidungen
– verbesserte Förderung zukunftsweisender Technologien und Industrie
– verbesserter Verbraucherschutz
– konsequente Strafverfolgung/mehr vorbeugender Opferschutz

Pressekontakt:
Nancy Streit
nancy.streit (at) freenet.de

Wildschwein-Problem-Lösungsansatz Jagd

PRESSEMITTEILUNG LV Ba-Wü / 25.01.2016

Unsinn Jagd
Unsinn Jagd

Im Stuttgarter Randgebiet kommt es in letzter Zeit laut einem Artikel der Stuttgarter Zeitung vermehrt zu Verwüstungen durch Wildschweine. Deshalb hatte die Stadtverwaltung zu einer “Informations”-Veranstaltung nach Botnang geladen. Dabei wurde jedoch viel Fehlinformation betrieben, indem beispielsweise betont wurde, man müsse versuchen das Problem mit Drückjagden in den Griff zu bekommen.

Continue reading “Wildschwein-Problem-Lösungsansatz Jagd”

Zulassung der Tierschutzpartei zur LTW Ba-Wü in Rekord-Anzahl

PRESSEMITTEILUNG / 20.01.2016

Gestern wurde die Tierschutzpartei (voller Name: PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ) in 20 von 21 Wahlkreisen zugelassen, in denen der Landesverband Baden-Württemberg Kandidierende zur Landtagswahl aufgestellt hatte. Dies ist ein neuer Rekord. Bei der letzten Teilnahme der Partei an der Landtagswahl 2006 waren es nur 17 Wahlkreise. 2011 war die Tierschutzpartei aufgrund des extrem undemokratischen Wahlrechts in Baden-Württemberg gar nicht angetreten.

Für die 20 Wahlkreise haben die Aktiven des Landesverbands nun ca. 4.000 Unterstützungsunterschriften (inkl. ungültigen und Puffern) gesammelt, um auf den Wahlzettel zu kommen. Zum Vergleich: Um bei der Europawahl teilnehmen zu dürfen, muss eine Partei, die noch nicht im Europaparlament vertreten ist, genauso viele Unterstützungsunterschriften sammeln, allerdings für ganz Deutschland.

Für die anstehende Wahl steht die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ nun in folgenden Wahlkreisen auf dem Stimmzettel:

  • Breisgau
  • Emmendingen
  • Enzkreis
  • Freiburg I & II
  • Freudenstadt
  • Karlsruhe I & II
  • Kirchheim
  • Konstanz
  • Lahr
  • Offenburg
  • Pforzheim
  • Schorndorf
  • Stuttgart I – IV
  • Tuttlingen
  • Vaihingen

Die 10 wichtigsten Ziele der Partei zur Landtagswahl sind:

  • Mehr Volksentscheide auf Landesebene, Abschaffung oder deutliche Reduzierung der Quoren bei Bürgerentscheiden
  • Einführung eines Gesundheits- und Ernährungsunterrichts
  • Informationsfreiheitsgesetz für Baden-Württemberg
  • Verbesserung des Mitwirkungs- und Verbandsklagerechts in Baden-Württemberg
  • Abschaffung von Tierversuchen, insbesondere in der Lehre an baden-württembergischen Hochschulen und Universitäten sowie der Primatenversuche in Baden-Württemberg
  • Massentierhaltung bekämpfen, bio-vegane Landwirtschaft fördern
  • Tötung frisch geschlüpfter männlicher Küken verbieten
  • Stärkere Kontrollen bei der Einhaltung des Tierschutzgesetzes
  • Ausbau und bessere Vernetzung des öffentlichen Personenverkehrs
  • Ausbau und Förderung von erneuerbaren Energien wie Solarenergie, Wasser- und Windkraft, nicht nur für Großanlagen, sondern auch insbesondere im Bereich der regionalen Energieerzeugung direkt am Wohnort

Das komplette Wahlprogramm der Tierschutzpartei finden Sie auf unserer Website.

Pressekontakt:

Matthias Ebner
Bundesvorsitzender
Vorsitzender im Landesvorstand Ba-Wü
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Tel.: 07234 94 83 23
Mobil: 0160 90 15 33 20
matthias-ebner@tierschutzpartei.de

Bergbau-Katastrophe am Rio Doce in Brasilien

Pressemitteilung / 07.12.2015

Anfang November brachen in Südostbrasilien die Staudämme zweier Becken voller Abraum und Abwässer der Eisenerzmine Samarco, welche zu gleichen Teilen den weltgrößten Bergwerkskonzernen Vale (Brasilien) und BHP Billiton (Australien/Großbritannien) gehört.

Dieser Dammbruch führte dazu, dass zehn Menschen starben, mehr als 500 ihre Wohnung verloren sowie dass der Rio Doce (»Süßer Fluß«) auf 666 Flusskilometern ökologisch zerstört wurde. Damit war dies die bislang größte Bergbaukatastrophe in der Geschichte Brasiliens.

Der Rio Doce war bis Anfang November der größte Strom Südostbrasiliens, der aus ökologischer Sicht noch recht intakt war. Hunderttausende Menschen lebten direkt von und mit ihm. Nach der Katastrophe haben ca. eine Million Menschen der Region keinen Zugang mehr zu Trinkwasser.

Laut dem Biologen André Ruschi von der Meeresbiologischen Station Estação Biologia Marinha Ruschi in Espírito Santo tötete die Schlammflut nahezu alle Tiere im und am Wasser. Die endemischen Tierarten des Flusses müssten laut Ruschi von jetzt an “als ausgestorben” betrachtet werden. Des Weiteren fürchtet der Biologe auch fatale Folgen für die artenreichen Ökosysteme im Mündungsgebiet des Rio Doce, welches nun mit dem schwermetallhaltigen Minenschlamm verseucht würde und in dem Wale, Rochen und Meeresschildkröten ihre Jungtiere aufziehen. Im bedrohten Küstengebiet gibt es drei Meeresschutzgebiete.

Besonders ärgerlich stimmt zudem, dass in Brasilien derlei Katastrophen seit vielen Jahren immer und immer wieder stattfinden. Das größte Land Südamerikas hat im Sinne eines sehr hohen Wirtschaftswachstums in den letzten 15 Jahren seine natürlichen Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet. Dementsprechend wurden auch die Maßnahmen zur Sicherung solcher Bergbaudämme zunehmend vernachlässigt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt derartiges Verhalten zutiefst. Der Schutz der Menschen, der Tiere und der Umwelt muss immer Vorrang vor Wirtschaftswachstum und den Interessen von Unternehmen haben. Es kann nicht sein, dass wegen reiner Profitgier Katastrophen wie die vom 5. November 2015 am Rio Doce passieren. Die Unternehmen sowie die gesamte Menschheit müssen hier dringend einen Kurswechsel einleiten.

Wir fordern die Justiz Brasiliens mit Nachdruck dazu auf, dafür zu sorgen, dass alle Verantwortlichen für diese Tragödie dafür vor Gericht gestellt und hart bestraft werden. Zudem muss die brasilianische Regierung dringend alle notwendigen Entscheidungen treffen, die sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen kann.

Alle deutschen Unternehmen, die direkte oder indirekte Kunden der Bergwerkskonzerne Vale oder BHP Billiton sind, rufen wir dazu auf, dass sie den Druck auf diese Zulieferer so erhöhen, dass diese künftig ihre Sicherheitsstandard nicht mehr vernachlässigen.

Verbot des Verkaufs von Hundefellmützen in Berlin

Pressemitteilung des Landesverbandes Berlin / 11.11.2015

Verbot des Verkaufs von Hundefellmützen an Souvenirständen in der Stadt Berlin und bundesweite Kontrollen an Märkten und Veranstaltungen.

Wir die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei sind bestürzt, dass wenige Wochen nach einer Veranstaltung zusammen mit der Bürgerinitiative YES WE CARE und anderen Organisationen zum Thema Tötung von Streunerhunden Rumäniens im selben Stadtgebiet Berlins der offene Verkauf von Pelzmützen aus Hundefell möglich ist. Wie Experten und Behörden inzwischen ermitteln konnten, stammt das Fell aus chinesischen Hundefarmen und wird falsch deklariert nach Europa eingeführt.

Wir fordern nun die zuständigen Behörden auf, mit Nachdruck den Handel mit den Produkten zu unterbinden, die Vertriebsketten zu ermitteln und Strafverfahren gegen alle Beteiligten wegen Verstoßes gegen die Einfuhr und Inverkehrbringung von Hundefellprodukten einzuleiten. Dieses stellt ein Verstoß gegen geltendes EU-Recht dar.

Es wäre anzuregen diese Kontrollen auch außerhalb der Stadt Berlins bundesweit durchzuführen, da nach aktuellen Erkenntnissen davon auszugehen ist, dass die Händler ihr Geschäft auch an anderen Orten ausüben können. Wir bitten in diesem Zusammenhang auch die Bevölkerung und Besuchern von diesen Märkten und Veranstaltungen um aktive Mithilfe. Bitte sprechen Sie vor Ort die Marktmeister oder Behörden an, sollte Ihnen solche Produkte angeboten werden. Verzichten Sie auf den Kauf von Pelzprodukten und meiden Sie Kunstpelzartikel als Alternative, da auch hier eventuell Echtfellverarbeitet wurde.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei hält in seinem Grundsatzprogramm ein generelles Verbot von Zucht/Herstellung, Produktion, Verarbeitung und Verkauf von Pelzprodukten oder im Weiteren die Herstellung von Kleidung/Produkte tierischen Ursprungs für sinnvoll. Aufgrund der aktuellen Thematik in Berlin wäre es nötig hier auf rechtlicher und behördlicher Ebene ein klares Zeichen zu setzen.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Petition! Danke!

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier gibt sich die Ehre

Pressemitteilung des BAK Jagd & Angeln

Am 04.11.15 findet in Hessen eine durch Steuergelder finanzierte Staatsjagd statt. Gastgeber dieser Jagd ist der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

Hintergrund dieser Veranstaltung ist das Sammeln von Spendergeldern für einen gemeinnützigen Zweck. Grundsätzlich steht der Bundesarbeitskreis Jagd & Angeln dem Sammeln von Spendengeldern positiv gegenüber. Allerdings bedarf es hierzu mit Sicherheit keines Jagdgewehres , sondern viel mehr eines gut gefüllten Bankkontos. Wir setzen solche Art der Jagd mit Auslandsjagden gleich. Wer bezahlt, darf auch schießen.

Aus diesem Grund verurteilt der Bundesarbeitskreis Jagd & Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz diese Veranstaltung auf das Schärfste. Sollte dort nur ein Tier verletzt oder gar getötet werden, werden wir bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz stellen. Da davon auszugehen ist, dass die Abschusszahlen überschritten werden, ziehen wir in Betracht, in diesem Fall ebenfalls Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Bundesjagdgesetz einzureichen.

Wie wenig kritikfähig Ministerpräsident Bouffier im Bezug auf die Meinungen von Mitbürgern ist, die sich zu diesem Thema sehr kritisch äußern, erkennt man daran, dass diese Kommentare auf seiner Facebookseite gelöscht und die Verfasser geblockt wurden.

Der BAK Jagd & Angeln wird am 04.11.15 an der Gegenveranstaltung teil nehmen!

Wo: 65546 Mörfelden-Walldorf

Genaueres zur Veranstaltung auf Facebook.

Dazu gibt es auch einen Protest und wir bitten darum diesen zu unterzeichnen!

Großes Festival und Demonstration gegen Straßenhundemord Rumäniens mitten in Berlin am 17.10.2015

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sind extrem bemüht, das Streunerfestival nach Rumänien zu tragen!

Unsere Pressemitteilung vom 08.10. , nachfolgend in rumänischer Sprache, haben wir an alle verfügbaren Presse- und anderen Kontakte in Rumänien verteilt.

COMUNICAT DE PRESĂ

Mega-festival și miting împotriva uciderii câinilor comunitari în centrul orașului Berlin

În data de 17.10.2015 are loc cel mai important eveniment al acestei toamne dedicat temei masacrării câinilor comunitari. Acesta se va desfășura în piața Breitscheidplatz din Berlin. În afară de persoane publice, printre alții Ingrid van Bergen (actriță), vor lua cuvântul personalități competente din cadrul protecției animalelor, cum ar fi Achim Richter (specialist al UE pentru drepturile animalelor), Wiebke Plasse (jurnalistă), Elfy Adloff (Nuca Animal Welfare Deutschland e.V.), Melanie Reiner (comitetul de conducere al Animals United), Bettina Jung (președintă a Partidului pentru Protecția Animalelor) și Eckhard Kretschmer (publicația on-line Map of Hope). Programul muzical este cuprinzător, cu apariții scenice ale formațiilor: IFEEL (rapper cunoscut pe plan internațional pentru textele referitoare la protecția animalelor), Jimmy Slick (trupă punk-rock), DJ JAYBEE, DJ REAF, GRZA (rapper berlinez), Lingo, Paul și Dekhan (muzicieni berlinezi), Queijada (trupa de tineri din Hamburg).

„Yes! We Care!” este denumirea inițiativei și totodată unul dintre organizatorii evenimentului din 17 octombrie de la Berlin. Sub aceasta egidă iubitorii de animale din țară și din străinătate au ieșit împreună în stradă, începând cu anul 2013, luptând în comun să obțină atenția publicului și ajutor pentru salvarea comunitarilor români. Sub lozinca „Yes! We Care!” activiștii din toată lumea aparținând diverselor organizații, asociații și inițiative cetățenești, uneori din peste 80 de orașe de pe tot globul, au ieșit în marș în același timp, pentru a protesta împotriva măcelului ce are loc asupra câinilor comunitari ai României. Inițiatorii locali din majoritatea orașelor participante și-au propus pentru mijlocul lui octombrie să nu se mai iasă în stradă în multe orașe, ci să se demonstreze central, în capitală. Sperăm că în acest fel vom fi vizibili de către cei care până acum nu au auzit nimic sau știu prea puțin din întâmplările zguduitoare care se petrec la doar câteva mii de kilometri depărtare de aici și că vom da un semnal puternic din Germania către România.

De aceea, sâmbătă, 17 octombrie 2015, are loc evenimentul comun al inițiativei cetățenești „Yes! We Care!” și al Partidului Om Mediu Protecția Animalelor/ Partidul Protecția Animalelor, organizat ca festival al câinilor fără stăpân, menit să marcheze opoziția față de brutala ucidere în masă a câinilor străzii, ce nu a încetat încă în România. Între orele 11-20 vizitatorul va fi întâmpinat cu un program de scenă diversificat și informativ.

MITING 15:00

Începând cu ora 15:00 are loc un miting mare și sonor care pornește din piața Breitscheidplatz, de pe artera Kurfürstendamm, până la strada Schlütterstraße și înapoi, convoiul fiind format din sute de prieteni ai animalelor, printre care și membrii ai numeroase organizații, inițiative și grupe.
Au confirmat participarea următorii: Aktion Fair Play Berlin, Rock The Nature, Animals United, Pro Animals Romania, Nuca Animal Welfare, Mission: Stop Killing, Pro Animals Deutschland e.V., Pro Animals Finland, Tierschutzverein 16 Pfoten Erkner e.V., Tierschutzverein für Berlin, Tiere brauchen Schutz, IG gegen Rasselisten e.V., Save my Soul, MapOfHope și mulți alții.

INFORMAȚII ASUPRA SITUAȚIEI CARE SE AFLĂ LA BAZA ACȚIUNII – CÂINII FĂRĂ STĂPÂN/ROMÂNIA:

După tragicul accident mortal al unui băiețel român, în septembrie 2013 a început una dintre cele mai barbare și îngrozitoare campanii de vânare a câinilor străzii care ne este cunoscută în istoria recentă a omenirii. Începând cu acest moment, hingherii din orașe străbat sistematic străzile în căutare de câini ai străzii. Câinii sunt prinși în cel mai brutal mod cu putință, printre altele cu crose, și sunt transportați în așa zisele adăposturi publice. Dacă supraviețuiesc capturării, rămân acolo câteva zile, până când se emite decizia de omorâre a acestora. Pentru că aproape toate adăposturile publice sunt pline până la refuz, mulți câini ajung să-și piardă viața înainte de acest termen, prin loviri, prin împușcare, prin înec, prin decapitare sau cu injecții cu antigel. Parțial sunt însă și lăsați zile în șir fără mâncare și apă până când sfârșesc singuri în mizerie. Pentru fiecare câine capturat se plătește un premiu care merge până la 50 Euro. Astfel s-a dezvoltat în România o macabră și foarte lucrativă industrie catch&kill de pe urma căreia profită și firmele de eliminare a deșeurilor. De multe ori, din dorința de profit sunt luați câini cu stăpân, care sunt trași afară din curțile lor sau confiscați direct din lesă, în plină stradă și cu folosirea de forță. Până în acest moment Până la sfârțitul anului 2014 au fost capturați numai in București peste 50.000 de câini, din care peste 30.000 au fost omorâți. În iunie și iulie 2014 Curtea de Apel București și Curtea de Apel Brașov au decis ca Normele de aplicare a legii să fie suspendate. Datorită faptului că legea nu a fost modificată însă până în prezent, se continuă cu capturările și omorârea în masă, fapt ce traumatizează o țară întreagă. Ororile ordonate de autorități și efectuate în plină stradă se reflectă negativ cu precădere asupra copiilor. În special începând cu 2014, hingherii sunt însoțiți de către poliție pentru protecție. Împiedicarea și documentarea acestor acțiuni de capturare este pedepsită în multe orașe. Anul acesta se așteaptă introducerea unei interdicții de hrănire, prevăzută cu amenzi de până la 450 Euro.

Yes! We Care!, Partidul pentru Protecția Animalelor și numeroase organizații care apără drepturile animalelor și asociații de protecție a animalelor din România și din întreaga lume solicită o rezolvare umană a problemei câinilor fără stăpân: Animalele trebuie castrate și tratate, apoi aduse înapoi în teritoriul lor și îngrijite acolo. Această metodă este și cea recomandată de către Organizația Mondiala a Sănătății (WHO) în „Ghidul de management al populației canine”(“Guidelines for Dog Population Management”) ca fiind singura rezolvare definitivă și umană a problemei câinilor fără stăpân.
În paralel trebuie luate inevitabil alte măsuri, cum ar fi o interdicție strictă a reproducerii și a abandonului, precum și obligativitatea castrării câinilor și pisicilor. România este membră a Uniunii Europene și este condusă de un președinte de origine germană. Nu admitem ca o țară membră a Uniunii Europene să calce în picioare drepturile câinilor fără stăpân, știind că fiecare viață are o valoare egală.

DESPRE YES! WE CARE!

2013 (odată cu începerea îngrozitorului masacrul al câinilor comunitari) este anul în care inițiativa cetățenească a luat naștere în aproape toate orașele Germaniei.

DESPRE Partidul Om Mediu Protecția Animalelor

Înființat în 1993, este primul partid de protecție a animalelor din lume. Între timp există partide înfrățite în 8 țări europene, reprezentate și în parlamente. Partidul este reprezentat în Germania în consiliile municipale, iar în Düsseldorf constituie o fracțiune a Consiliului. A obținut un mandat la alegerile europarlamentare.

Partidul pentru Protecția Animalelor s-a angajat printre primele partide în chestiunea masacrului comunitarilor din România. Până acum s-au efectuat două călătorii, cu mare interes din partea mass mediei române, pentru analiză la fața locului și pentru a negocia politic cu primari și a mijloci în vederea găsirii de soluții.

Începutul festivalului câinilor fără stăpân:

Ora 11:00 / piața Breitscheidplatz
Mitingul:
Ora 15:00 / Breitscheidplatz >>> Kudamm >>> Breitscheidplatz

Persoană de contact pentru presă:

Bettina Jung
Președintă a Partidului Om Mediu Protecția Animalelor
00494165/224859
0049170/3824947
bettina-jung@tierschutzpartei.de

PlakatStreunerfestivalBerlin17.10.2015

Großes Festival und Demonstration gegen Straßenhundemord Rumäniens mitten in Berlin am 17.10.2015

PRESSEMITTEILUNG / 08.10.2015

17.10.2015 findet der Hauptevent dieses Herbstes zum Thema Streuner-Massaker auf dem Breitscheidplatz in Berlin statt. Neben Prominenten, wie u. a. Ingrid van Bergen (Schauspielerin) werden kompetente Persönlichkeiten aus dem Tierschutz wie Achim Richter (EU-Tierrechtsfachmann), Wiebke Plasse (Journalistin), Melanie Reiner (Vorstand Animals United), Bettina Jung (Vorsitzende Tierschutzpartei) und Eckhard Kretschmer (Mapofhope.de) sprechen.

Continue reading “Großes Festival und Demonstration gegen Straßenhundemord Rumäniens mitten in Berlin am 17.10.2015”

Betäubungsloses Schächten/Schlachten

PRESSEMITTEILUNG / 25.09.2015

Vom 24.09. – 27.09.2015 findet das alljährliche rituelle islamische Opferfest statt. Bei dieser Gelegenheit wird Tieren häufig ohne Betäubung ein Schnitt durch die Kehle beigebracht, so dass diese ausbluten. Dies bedeutet einen langsamen, schmerzhaften Tod bei vollem Bewusstsein für die Opfertiere.

Das betäubungslose Schächten beruht auf der 5. Sure, Vers 2, nach dem es den Gläubigen verboten ist, verletzte Tiere zu essen. Doch auch in der islamischen Türkei ist dieses Vorgehen seit 2011 verboten, da es dem Mindestmaß an Tierschutz auf eklatante Weise widerspricht und die Betäubung mittels Elektroschock das Tier weder verletzt noch tötet, was zu den Zeiten, als der Koran verfasst wurde, noch nicht möglich war. Abgesehen davon ist natürlich kein Mensch dazu verpflichtet, überhaupt Fleisch zu verzehren.

Die Bundestierärztekammer hat bereits 2007 vom Gesetzgeber eine Änderung des §4a TierSchG die Streichung des §4a Abs.2 Nr.2 gefordert. Hierzu wurde ein Gutachten des BSI erstellt. Diese Studie verdeutlicht, dass die betäubungslose Schlachtung sehr fehleranfällig ist, und dass die Voraussetzungen für eine optimale Durchführung unter Praxisbedingungen nur schwer oder gar nicht einzuhalten sind:

“Während der unmittelbaren Führung des Halsschnittes am unbetäubten Tier muss von der Entstehung erheblicher Schmerzen und Leiden ausgegangen werden. Betrachtet man darüber hinaus den gesamten Vorgang von der Fixierung des Tieres bis zum endgültigen Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit infolge der Ausblutung ist aus der Literatur zu entnehmen, dass es aber selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt. Daher ist es gerechtfertigt, keine Ausnahme zur religiös begründeten betäubungslosen Schlachtung zuzulassen.”
(Quelle: http://www.tierschutz-landwirtschaft.de/BSI-Gutachten_Schaechten_29.08.07.pdf)

Unsere Schwesterpartei in den Niederlanden “Partij voor de Dieren” forderte im Jahr 2011 erfolgreich, das Schlachten der Tiere ohne Betäubung zu verbieten. Das niederländische Parlament kam diesem Ansinnen nach.

Dieser Aufforderung schließen wir uns als Tierschutzpartei an: Ausnahmslos soll das betäubungslose Schächten auch in Deutschland verboten werden, wie es schon mehrfach im Bundesrat verlangt wurde. Ein offener Brief zu diesem Thema soll dem Landwirtschaftsministerium übersandt werden.

Wir wünschen uns ein buntes und tolerantes Miteinander, ein Land der verschiedenen Kulturen und Traditionen, eine friedliche Akzeptanz! Dazu gehört der Respekt vor dem Leben, das Vermeiden jeglicher unnötiger Qual für Mensch und Tier, ohne Ausnahme!