Hamburger Stadtmusikanten

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei hat eine Petition gestartet, um die Skulptur „Hamburger Stadtmusikanten“ dauerhaft an ihrem jetzigen Standort zu erhalten.

Die beliebte Skulptur, bestehend aus einem Hund, einem Affen, einem Kaninchen und einer Ratte, die wie die bekannten Bremer Stadtmusikanten aufeinander stehen, wurde 2021 in der Grünanlage Schöne Aussicht an der Außenalster von der Initiative „Geister der Versuchstiere“ aufgestellt und stellt ein Mahnmal für die Opfer der Tierversuche dar.

Das Aufstellen eines Mahnmals im öffentlichen Raum ist an eine Sondernutzungsgenehmigung gebunden. Diese Sondernutzungsgenehmigung wurde vom Bezirksamt bis zum 31.12.2022 verlängert, ist im Anschluss aber laut der Stadt Hamburg nicht mehr verlängerbar. Die Skulptur würde dann entfernt werden. Den Opfern der Tierversuche, denen ohnehin zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, würden damit erneut eine öffentliche Sichtbarkeit genommen.

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei möchte mit der Petition dafür sorgen, dass die Genehmigung der Aufstellung des Mahnmals unbegrenzt verlängert wird und den Opfern der Tierversuche mehr Bedeutung gegeben wird.

Der Link zur Petition ist: https://chng.it/rDL24zkZCq

Mitgliederversammlung 09.10.2021

Die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Hamburg am 09.Oktober 2021 hat einen neuen Landesvorstand gewählt. Als Landesvorsitzende ist Franzisca Heiss bestätigt worden. Die weiteren Positionen sind wie folgt besetzt worden:

2. Landesvorsitzende: Seraphine Jörn
Schriftführer: Jörg Steinfeldt
Stellvertretende Schriftführerin: Ulrike Lochau
Schatzmeister: Sven Pfannkuche
Stellvertretender Schatzmeister: Horst Radke
Kassenprüferin: Franzisca Heiss

Die Neuwahl des Landesvorstandes war notwendig geworden, weil Enrico Zienke von seinem Amt als Schriftführer zurückgetreten war.

Die anwesenden Mitglieder haben zudem den Wahlkampf reflektiert und erste Ansätze für Verbesserungen, Stichworte Ausrüstung, Infomaterial, Plakate und Social Media, ausgetauscht und festgehalten. Es sollen konkrete Verbesserungen identifiziert, wo nötig mit dem Bundesvorstand abgestimmt und rechtzeitig vor der nächsten Wahl umgesetzt werden.

Jörg Steinfeldt

Tierschutzpartei gewinnt Stimmen hinzu!

Die Bundestagswahl 2021 ist gelaufen. Die Tierschutzpartei hat In Deutschland 1,5% der Zweitstimmen erhalten. Das ist ein Plus von 0,6% im Vergleich zur letzten Bundestagswahl. Nach den im Bundestag vertretenen Parteien und der Partei Freie Wähler hat sie damit die meisten Stimmen erhalten.

In Hamburg haben 12.305 Wähler:innen die Zweitstimme der Tierschutzpartei gegeben. Das sind 1,2% und ein plus von 0,3% im Vergleich zur letzten Bundestagswahl. Vor uns liegen die größeren Parteien sowie dieBasis. In den einzelnen Wahlkreisen hat die Tierschutzpartei so abgeschnitten: Mitte 1,4%, Altona 0,9%, Eimsbüttel 0,9%, Nord 1,0%, Wandsbek 1,5% und Bergedorf-Harburg 1,5%.

Erfreulich sind die durchgehenden Zuwächse und der Sprung über die 1%-Marke. Etwas enttäuschend ist sicherlich, dass die Zuwächse nicht höher ausgefallen sind. Unser Kernthema, Tiere und der Umgang mit ihnen, schien doch in der Öffentlichkeit mehr Bedeutung bekommen zu haben, von den diversen Skandalen der letzten Zeit wie Tönnies, LPT und der Quälerei eines Pferdes beim Fünfkampf der letzten Olympiade, um nur 3 Beispiele zu nennen, bis zum veganen Trend. Wir werden uns in der Partei darüber austauschen, was wir besser machen und wie wir mehr Wähler:innen ansprechen können. Ziel muss es bleiben, die 5%-Hürde zu nehmen, um endlich von den Medien und in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden und über die Parlamente wirklich etwas bewegen zu können.

Pressemitteilung Tierschutzpartei kritisiert Senat und SPD

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei kritisiert den SPD-Senat und die SPD im Zusammenhang mit der Bundestagswahl am 26.September.

Gemäß Anweisung des Senats dürfen Parteien auf Plakaten aktuell nur für konkrete Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Wahl werben. Allgemeine Wahlplakate dürfen erst 30 Tage vor der Wahl, also ab dem 27.August aufgestellt werden. Bereits seit heute können aber Anträge auf Briefwahl gestellt werden. Die Spitzenkandidatin der Tierschutzpartei in Hamburg, Franzisca Heiss, kritisiert: „Die Wählerinnen und Wähler sind schon im Wahlverfahren, wir dürfen aber noch gar nicht mit Plakaten für die Tierschutzpartei werben. Der SPD-Senat behindert damit einen fairen Wahlablauf.“
In anderen Bundesländern dürfen schon Plakate für die Bundestagswahl aufgestellt werden. So ist das in Schleswig-Holstein 6 Wochen vor der Wahl, also seit gestern und damit vor Beginn des Briefwahlverfahrens erlaubt.

Obendrein hat die SPD schon allgemeine Wahlplakate aufgestellt – obwohl das noch gar nicht erlaubt ist. So stehen in Bergedorf (Bergedorfer Straße) Plakate, die allein das Gesicht und den Namen des SPD-Kandidaten zeigen. Heiss: „Die SPD hält sich nicht an ihre eigenen Vorgaben. Sie handelt unfair und undemokratisch.“

Jörg Steinfeldt

Pressemeldung Tierschutzpartei in Bergedorf

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei hat am Sonnabend, den 14.August 2021, in Bergedorf Wahlkampf für die Bundestagswahl am 26. September gemacht. Vor dem
S-Bahnhof hatte sie von 10 bis 12 Uhr einen Stand aufgebaut, Passanten angesprochen und Flyer verteilt. Mit dabei war die Spitzenkandidatin der Tierschutzpartei in Hamburg, Franzisca Heiss, rechts im Bild.

Heiss zeigte sich mit der Aktion zufrieden: “Wir haben viele Menschen erreicht, die die Anliegen der Tierschutzpartei teilen, aber zum Teil gar nicht wussten, dass es die Tierschutzpartei gibt, die diese Interessen als Partei vertreten.” Für Hamburg fordert die Tierschutzpartei unter anderem die Schließung aller Tierversuchslabore, den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen und kostenlos zu machen, die Hundesteuer abzuschaffen für Tiere, die aus Tierheimen genommen werden, und den sozialen Wohnungsbau auszubauen.

Die Tierschutzpartei versteht sich nicht als eine Ein-Themen-Partei, sondern sieht die grundlegenden gesellschaftlichen Aufgaben wie Umsetzung von Tierrechten, Umwelt- und Klimaschutz, Verbesserung der sozialen Gerechtigkeit, Angleichung der Chancen sowie ein friedliches globales Miteinander in einem engen Zusammenhang. Ihr Ziel ist ein ganzheitlicher Umbau zu einer friedvollen Post-Wachstums-Gesellschaft.

Jörg Steinfeldt