Katastrophale Zustände bei Tiertransporten

Tiertransporte in die Türkei

AWF (Animal Welfare Foundation) hat in seiner Langzeitrecherche über Tiertransporte in die Türkei katastrophale Zustände aufgedeckt. Brisant berichtete am 10.12. darüber. Zum Bericht.

Die Bilder der notleidenden Tiere sind sicherlich nichts für schwache Nerven. Um aber etwas zu bewirken, ist es von Nöten, dass jeder*e Konsument*in sich mit dem „Herstellungsprozess“ von tierlichen Erzeugnissen auseinandersetzt und seine persönlichen Konsequenzen bei Missständen und Quälereien zieht, wenn ihm Tiere wirklich am Herzen liegen.

Spätestens bei der Bundestagswahl 2017 werden mit Ihrer Stimmabgabe wieder die Weichen gelegt für mehr oder weniger Tierschutz. Sie entscheiden also mit, wie es künftig weiter geht im Tierschutz. Bundestagswahl 2017.

Unser aktuelles Bundestagswahlprogramm enthält eine klare Forderung zu Tiertransporten, die sofort umgesetzt werden muss:

“Verkürzung der Transportzeiten für „Schlachttiere“ auf max. 2 Stunden und Reduzierung der zulässigen Anzahl zusammen zu transportierender Tiere”

Mittelfristig setzen wir uns natürlich für ein komplettes Ende jeglicher Tierausbeutung ein.

 

Tierquälerei in Schlachthöfen – das System ist das Problem

Pressemitteilung / 09.12.2016

Nach aktuellen Medienberichten der Süddeutschen Zeitung und des Bayerischen Rundfunks werden Schweine bei der Schlachtung in einigen bayerischen Schlachthöfen häufig nicht ausreichend betäubt, sodass sie den tödlichen Schnitt in die Halsschlagader bei Bewusstsein erleben.

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Aktuelle Statistik: 2.753.062 Tiere – Tierversuchszahlen unverändert hoch!

Auch 2015 gab es keinen nennenswerten Rückgang der Tierversuchszahlen. Insbesondere Versuche in der Grundlagenforschung und mit genmanipulierten Tieren nehmen zu. Die Zahlen müssen zudem eigentlich mal 2,5 genommen werden, denn insbesondere Mäuse und andere Nager, die auf Vorrat gezüchtet und damit überflüssig sind, werden getötet, ohne dass sie in einer Statistik auftauchen. Es gibt aber auch Vereine wie Mysecondlife, die überflüssige Versuchstiere retten und vermitteln. Mehr dazu hier.

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Tierschutzpartei kritisiert Beschluss zum Waffenrecht der Grünen

Pressemitteilung des LV Hamburg / 05.12.2016

Niedersachsens Grüne sprachen sich auf ihrem Landesparteitag für die Verschärfung des Waffenrechts aus und debattierten über einen Beschluss für ein Lagerverbot für Schusswaffen in Privathaushalten.

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OB Palmer und Tierschutzpartei tauschen sich aus

Pressemitteilung der Stadt Tübingen:
Tübingen, 2. Dezember 2016

Zwei Vertreterinnen der Tierschutzpartei haben sich am Freitag, 2. Dezember 2016, mit Oberbürgermeister Boris Palmer im Tübinger Rathaus getroffen. In dem halbstündigen Gespräch haben die Bundesvorsitzende Sandra Lück und die baden-württembergische Landesgeneralsekretärin Patricia Kopietz dem Tübinger OB eine Online-Petition mit 24.000 Unterstützer-Unterschriften und einen offenen Brief gegen Tierversuche an Affen überreicht.

„Trotz sachlicher Differenzen sind wir uns völlig einig darin, dass alle Alternativen zu Tierversuchen finanziell sehr viel mehr Förderung verdienen“, sagte Boris Palmer nach dem Gespräch. Langfristiges Ziel müsse es sein, dass alternative Forschungsmethoden Versuche an Lebewesen überflüssig machen.

Anlage

Oberbürgermeister Boris Palmer hat die Unterschriftensammlung von Sandra Lück (rechts) und Patricia Kopietz (links) entgegengenommen.

Update: Affenversuche am MPI Tübingen

BAK Tierversuche informiert

Morgen, am Freitag den 02.12.2016 wird in Tübingen die Übergabe des offenen Briefes und der Online-Petition gegen die Affenversuche am MPI stattfinden.

Oberbürgermeister Boris Palmer wurde um eine Termin und eine Stellungnahme gebeten und der offene Brief mit 20 Bürger-Fragen wurde an die umliegenden Medien versandt.

Wir dürfen gespannt sein, ob Herr Palmer das Anliegen mit fast 25.000 Unterstützern persönlich von unserer Bundesvorsitzenden Sandra Lück entgegen nimmt.

Parallel wird von 10.00 bis 12.00 Uhr eine kleine Informations-Kundgebung am Marktplatz stattfinden, im Anschluss eine Demonstration vor dem Regierungspräsidium.

Bitte unterzeichnet noch jetzt die Petition, wenn ihr euch noch nicht daran beteiligt habt.

Landesverband Rheinland-Pfalz bereitet sich auf die BTW 2017 vor

Seit dem 27.11. 2016 steht nun fest, dass der Landesverband Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl 2017 mit vier Kandidaten*innen starten wird.

Die Landesliste wurden aufgestellt: 1. Kandidatin: Murielle Ohnesorg, 2. Kandidat: Andreas Schwoerke, 3. Kandidatin: Sabine Ruczynski,
4. Kandidat: Eric Hübner

Wer mit beim Sammeln der benötigten Unterstützungsunterschriften helfen möchte, der meldet sich bitte in der Geschäftsstelle des Landesverbandes.

Neue „Parti Animaliste“ (Tierschutzpartei) in Paris/Frankreich gegründet

Martin Buschmann als Teilnehmer und Gast vor Ort

Am 14. November 2016 gründete sich auch in Frankreich die erste Tierschutzpartei des Landes. Der Name „Parti Animaliste“ lehnt sich an den Namen unserer Schwesterpartei in den Niederlanden an.

Die Gründungsmitglieder (Samuel Airaud, Nathalie Dehan, Helene Thouy, Helena Besnard, Isabelle Dudouet-Bercegeay und Melvin Josse) haben zu diesem Ereignis auch die Beauftragten bzw. Abgeordneten einiger benachbarter Tierschutzparteien eingeladen.

Isabelle Dudouet-Bercegeay begrüßte alle Anwesenden und verkündete formal und öffentlich die Gründung der Parti Animaliste.

Nach ihrer Präsentation folgten die Redebeiträge der jeweiligen Teilnehmer, die aus dem Ausland angereist waren. Die Redebeiträge wurden ins Französische übersetzt.

  • Anja Hazekamp (MEP, Partij vor de Dieren, Niederlande)
  • Christine Teunissen (Partij vor de Dieren, Niederlande)
  • Silvia Barquero (PACMA, Spanien)
  • Vanessa Hudson (Animal Welfare Party, Großbritannien)
  • Beniana Cunha und Albano Pires (PAN, Portugal)
  • Martin Buschmann (Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Deutschland)

Letzterer überreichte als Geschenk und Symbol der Freundschaft zwischen den beiden Parteien eine Flagge der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, die von Helene Thoury direkt nach seinem Vortrag entgegengenommen worden ist.

Durch die Teilnahme diverser NGOs und Pressevertreter wurden mit allen Referenten Interviews geführt, die in der französischen Presse und Berichten erschienen sind.

Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär und Leiter des BAK Internationale Tierschutzparteien):

„Ich bedanke mich sehr für die Einladung. Wir können sehr froh sein, dass es neben den anderen Schwesterparteien in Europa nun auch eine Tierschutzpartei in Frankreich gibt. Durch die gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit aller Mitglieder der Animal Politics Foundation haben wir alle zusammen beim Aufbau der Partei in Frankreich helfen können. Bei der nächsten Europawahl wird es unsere, aber auch meine Aufgabe sein, diese Kooperationen und freundschaftlichen Bündnisse auszubauen und gegenseitig zu nutzen.“

Verbindung zur Parti Animaliste:

https://parti-animaliste.fr/
www.facebook.com/parti.animaliste/?fref=ts
www.youtube.com/watch?v=q8chy7QdtN0&feature=share

 

Erstes Video vom WIST-Kongress ist online

Wir waren dabei

Horst Wester, Sandra Lück und Dr. Heidi Stümges waren unsere Teilnehmer*innen des ersten WIST-Kongresses am 15. Oktober 2016 in Köln. Hier zum Bericht.

Ärzte gegen Tierversuche e.V., die Organisatoren*innen dieser wissenschaftlichen Veranstaltung, haben ein Video (4:52 Min) veröffentlicht, welches verbreitet werden soll, was wir selbstverständlich gerne tun!

Medizinischer Fortschritt ja, aber ohne Tierversuche!

Bitte alle Vorträge in ganzer Länge auf Video verfolgen.

Dokumentarfilm “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino

Bundesvorsitzender Matthias Ebner nimmt an Podiumsdiskussion im Kino Karlsruhe teil

Am Samstag, 19.11.2016, hat der LV Ba-Wü an einer von Karlsruhe Vegan organisierten Sondervorführung des Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino Schauburg mit einem Infostand teilgenommen. Zudem beteiligte sich der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner neben Silke Bott vom Vebu und Steve Carbone von Ärzte gegen Tierversuche an einer an den Film anschließenden Podiumsdiskussion, bei der die ca. 50 Kinobesucher Fragen stellen konnten.

So interessierte es die Besucher etwa, inwieweit eine Partei sich den Fokus Tierschutz geben und gleichzeitig auch alle anderen wichtigen Themen abdecken könne, was bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, deren Namen ja bereits signalisiert, dass dies der Fall ist, im umfassenden Grundsatzprogramm ersichtlich ist.

Weiterhin wurden Fragen nach den Möglichkeiten ethischen Einkaufs oder eigenem Engagement beantwortet.

Schließlich konnten im Anschluss noch 22 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt werden.

Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir danken allen, die zu deren Erfolg beigetragen haben, insb. Silke Bott für die Organisation.