Im Leben passieren ja so einige Dinge. Viele davon haben wir am nächsten Tag vermutlich schon im Lanzeitgedächtnis verkramt, andere aber haften an der Großhirnrinde als Notiz ans Tägliche. So einen „Merkzettel“ haben vermutlich viele Mitglieder des 35. Bundesparteitages verpasst bekommen, als Sabine Wester auf die Bühne trat. Sie erhielt die MUT-Medaille 2015 für besondere Verdienste um Mensch, Umwelt und Tierschutz. Mit ihrem 600km-Lauf für den Tierschutz hat sie einen sehr aufopferungsvollen und beispiellosen Weg auf sich genommen, um der Öffentlichkeit die Wichtigkeit des Themas nahezubringen, Spenden zu sammeln, mit Menschen zu sprechen, sie zu überzeugen und damit ein echtes Zeichen zu setzen.
Der Landesverband Sachsen hatte die Ehre, für diese Auszeichnung, die erstmals seit langem wieder verliehen wird, sowohl eine neue Medaillen-Gestaltung als auch die dazugehörige Urkunde zu entwerfen. Das Motiv auf der Rückseite der Medaille symbolisiert dabei den Dreiklang aus Mensch, Umwelt und Tierschutz als Grundsatz der Partei. Zudem stellt es die enge Verbindung dieser drei Kernpunkte dar und zeigt unsere Verantwortung für die Welt in der wir leben. Die zugehörige Urkunde in den Farben der Partei, der Medaille als Hintergrund sowie das klare und hochwertige Design sollen gleichfalls für ein modernes Auftreten und Professionalität stehen.
Der Landesverband Sachsen beglückwünscht Frau Sabine Wester nochmals zu ihrem selbstlosen Einsatz und erwartet mit Freude die Preisverleihungen der kommenden Jahre.
“Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!” sang schon Herbert Grönemeyer. Um genau das in Dresden zu vermitteln und den Menschen aus Krisengebieten für ihre momentane Heimat einen warmen und herzlichen Empfang zu bereiten, hat der Landesverband Sachsen um den Vorsitzenden Michael Roth ein Willkommensfest für die Bewohner des Zeltlagers an der Gutzkowstraße veranstaltet.
Besonders hier in Dresden, wo es immer wieder zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen kommt, war es wichtig sowohl ein Zeichen gegen Rechts zu setzen, als auch zu signalisieren, dass Deutschland zusammensteht und es jede Menge solidarische, hilfsbereite und freundliche Bürgerinnen und Bürger in Sachsen gibt. Zusammen mit dem Netzwerk „Dresden für alle“ und der Initiative „Dresden-Plauen Miteinander“ wurde ein ganz besonderes Willkommensfest auf die Beine gestellt. Mit Kaffee, Kuchen, viel Spaß, musikalischer Untermalung durch eine Band, noch mehr Spaß, Kinderschminken, Malen sowie einer Hüpfburg und einem spaßverbreitendem Clown hatte das Fest eine Menge zu bieten und sorgte für viele freudige Gesichter.
Wo Worte fehlen, singen, malen und tanzen die Menschen zusammen und unterhalten sich, wo Kommunikation bereits möglich ist. Spontan dolmetschen dabei sogar Zeltbewohner und Besucher mit Sprachkenntnissen und schaffen so eine Brücke zwischen den Menschen. Dabei entsteht ein vergnügter Sonntag Nachmittag mit kulturellem Austausch und dem Abbau von Ängsten auf beiden Seiten.
Im Nachgang zu diesem Fest sollten sich weitere Kontakte und Verbindungen ergeben, bei denen Dresdnerinnen und Dresdner halfen, Deutschkurse zu organisieren und zu vermitteln, oder Zeltbewohner zu Abendessen eingeladen wurden. Der Gedanke des Festes wurde damit erfolgreich weitergetragen und so ein Stück Herzlichkeit und Integration in den Alltag der Menschen gebracht.
Kaum öffnete der Lübecker Weihnachtsmarkt seine Pforten, bot auch schon ein Händler Angora-Strickmützen mit Echtfell, teils Hundefell, an. Mit geschultem Auge hat Schleswig-Holsteins MUT Landesvorsitzende Sabine Firstrose sofort ausmachen können, dass es sich bei den Bommeln an den Mützen um Echtfell handelte. Teilweise sogar Hundefell. An keinem der Artikel war ein Etikett befestigt. Auf Nachfragen reagierte der Verkäufer gewohnt gereizt. Er behauptete, dass es sich um Kunstfell handeln würde, aber Angora verstrickt sei.
Sabine wies auf die TEXTILKENNZEICHNUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 1007/2011 des EUROPÄISCHEN PARLAMENTS insbesondere Artikel 4 und 12 hin und forderte Händlernachweise einzusehen. Natürlich konnte der Verkäufer dem nicht folgen. Kleiner Wehrmutstropfen aus Tierschutzsicht dabei war, dass offensichtlich nirgens tatsächlich wie behauptet Angora verstrickt wurde.
Der nächste Weg führte Sabine dann sofort zur Polizeiwache, wo sie Anzeige erstattete. Ein Telefonmarathon durch die Behörden folgte. Natürlich war mal wieder niemand zuständig. Letztendlich schaffte sie es aber doch die zuständigen Behörden sowie Marktbetreiber zu informieren und den Vorfall auch dort anzuzeigen. Zusammen mit einigen Beamten, der Polizei, dem Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt und Ordnungsamt erstattete eine Angestellte der LTM (Lübeck Tourismus Marketing) dem Verkäufer einen “Besuch”. Es wurden zahlreiche Artikel sichergestellt. Die Kriminalpolizei und der Zoll wird hier folgenschwer tätig werden.
Damit gelang dem LV Schleswig-Holstein ein erster wichtiger Schritt mit Nachfolgen im Kampf gegen den illegalen Fellhandel sowie gegen die Täuschungsversuche von “Kunstpelzverkäufern”.
Unter diesem Motto und inspiriert vom kürzlichen Bundesparteitag, auf dem einzelne Mitglieder über ihre kommunalpolitischen Aktivitäten berichtet haben, begab sich unser in Eckernförde wohnendes MUT-Mitglied Nicole Doehring, die seit frühester Kindheit erblindet ist, in Begleitung ihres Parteikameraden Olaf Zeuch kürzlich ins Bürgeramt des Eckernförder Rathauses, um die Voraussetzungen für die Wahl in den Stadtrat zu erfragen.
Die Wahl ist erst im Frühjahr 2018, sodass wir noch genügend Vorlaufzeit haben, um Nicole sowie die Partei in der Eckernförder Bevölkerung bekannt zu machen. Seitens der Kreisverwaltung Rendsburg-Eckernförde werden wir zu gegebener Zeit noch die genauen Infos zur Wahl bekommen, z.B. auch, welche Voraussetzungen Nicole erfüllen- und welche Unterlagen sie einreichen muss.
Mit dem Einzug in den Eckernförder Stadtrat möchte Nicole nicht nur eine starke Stimme für alle Tierschutz-/Tierrechts-und Umweltschutzangelegenheiten sein, sondern auch insbesondere für Menschen mit Behinderungen als Ansprechpartnerin und Fürsprecherin fungieren. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland, der ebenfalls fast blind ist, engagiert sie sich bereits seit einigen Jahren im Eckernförder Behindertenbeirat, hat hier also bereits Erfahrungen mit den Schwierigkeiten behinderter Menschen und der Kommunikation mit Behörden in diesen Angelegenheiten sammeln können. Ihr besonderes Anliegen ist es, die Barrierefreiheit nicht vor Fahrstühlen in öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen etc. enden zu lassen. Bei Ausfall oder Notfall (Brand) stehen nirgends Rampen zur Verfügung, die die Treppenhäuser zugänglich machen.
Auch wichtig ist ihr, Menschen mit Behinderungen die Teinahme an Veranstaltungen zu erleichtern oder gar möglich zu machen. Wie sich auch speziell auf unserem letzten Bundesparteitag gezeigt hat, ist es für Menschen mit Seh-und Hörbehinderungen fast unmöglich hier teilzunehmen. In unserem LV Schleswig- Holstein allein gibt es zwei aktive Mitglieder, die das betrifft. Unser aktives Mitglied Ela Niethammer hat eine Hörbehinderung. Freundlicherweise hat sich jemand während zwei Parteitagen bereiterklärt, ununterbrochen das Gesprochene auf dem Laptop mitzuschreiben, damit Ela dem Geschehen folgen konnte. Der blinden Nicole war es Aufgrund der vielen Nebengeräusche kaum möglich, das Vorgetragene von Unterhaltungen anderer Teilnehmer zu differenzieren. Hier, sowie auch in z.B. studentischen Hörsälen oder anderen Veranstaltungen, an denen nur nichtbehinderte Menschen teilnehmen können, gilt es Abhilfe zu schaffen. Genau wie es selbstverständlich sein sollte, dass es überall behindertengerechte Toiletten, Rampen und ebene Wege geben sollte, muss es zur Selbstverständlichkeit gehören, dass auf Veranstaltungen z.B. entsprechende Hörgeräte, Gebärdendolmetscher oder gut sichtbare Schriftprojektionen zur Verfügung stehen. Insbesondere sollte es sich jeder Veranstalter zur Pflicht machen, im Voraus alle potenziellen Teilnehmer zu berücksichtigen. Hier wird an die Gedankenlosigkeit der nichtbehinderten Menschen appeliert.
Olaf Zeuch
Da Olaf Zeuch nicht in Eckernförde wohnt, bleibt es ihm verwehrt, sich zur Wahl für den Eckernförder Stadtrat zu stellen. So visiert er neben der Unterstützung von Nicole, den Einzug in den Barkelsbyer Gemeinderat an. In Zukunft möchte Olaf den öffentlichen Gemeinderatssitzungen als Zuschauer beiwohnen und sich bei der nächsten Wahl für die MUT-Partei aufstellen lassen.
In Anbetracht einiger landwirtschaftlicher Massentierhaltungsbetriebe ist es klar, dass Olaf sich hauptsächlich für die Abschaffung, dieser Art mit Tieren umzugehen, einbringen wird. Doch auch allen anderen parteispezifischen Fragen steht Olaf interessiert genüber.
Ansonsten strebt der LV Schleswig-Holstein natürlich auch die Landtagswahlen 2017 an. Ebenso haben wir zugesagt, die den benachbarten LV Mecklenburg Vorpommern aktiv im Wahlkampf 2016 zu unterstützen. Hierfür gilt es, die Partei “MUT” Mensch Umwelt Tierschutz zwar auch, aber nicht nur als “Tierschutzpartei” bekannt zu machen. Wir haben noch so viel mehr zu bieten, was den geneigten Wähler persönlich in seinem ethischen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld betrifft. Wir sind dafür da, uns konsequent für die Menschen und Tiere einzusetzen, um in einer leidfreien, gesunden und gerechten Umwelt die Zukunft für uns, unsere Kinder und unsere Mitgeschöpfe zu
gestalten.
Am 5. Dezember 2015 besuchte der LV Schleswig-Holstein (vertreten durch Sabine Firstrose und Sabine Richter) die Veranstaltung “Weihnachten für Tiere” im TH Mölln, auch der Bundesgeschäftsführer der MUT-Partei, Jan Zobel mit Ehefrau Nicole, waren anwesend.
Es wurden Pelz-Flyer und MUT-Magazine verteilt, außerdem wurden viele interessante Gespräche geführt Der Tierschutzverein Mölln Lbg und Umgebung e.V mit seinen ehrenamtlichen Helfern rund um Gaston Prüsmann (ebenfalls Mitglied der MUT-Partei) haben hierfür ein schönes Ambiente zum Verweilen geschaffen.Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, es gab Erbsensuppe, veganes Chili con Carne und ein reichhaltiges Kuchenbuffet nebst Punsch und Kaffee.
Die zweite Station des LV Schleswig-Holstein war das TH Bad Oldesloe, das am gleichem Tag eine Weihnachtsveranstaltung für Tiere ausrichtete. Auch hier wurden Pelz-Flyer und MUT-Magazine verteilt und ausgelegt. Natürlich wurden bei dieser VA auch interessante Gespräche geführt, die neben dem Haustierschutz auch die politischen Tierrechte allgemein betrafen.
Am 03.10.2015 besuchten die Vorsitzende des LV Brandenburg, Silvia Dreyer, und Karin Rother das Tierheim in Herzberg und den Tierschutzverein „Tierhilfe Südbrandenburg e.V.“ Der Verein wurde am 21.11.2014 gegründet und zählt bereits 98 Mitglieder.
Die Ziele des Vereins sind die Errichtung eines Tierzentrums, einer Tiertafel, Förderung der Jugendtierschutzarbeit durch Projektwochen an Schulen und vor allem Aufklärung der Gesellschaft durch effektive Öffentlichkeitsarbeit.
Bis Ende November 2015 konnten 114 Katzen und 3 Hunde vermittelt werden. Das Einfangen freigeborener scheuer Katzen mit allen ihren Krankheiten, ihre Pflege und die Gewöhnung an den Menschen erfordern sehr viel Mühe und Geduld. Dafür wird man aber durch dankbare Tieraugen und lautes Schnurren belohnt.
Die 1. Vorsitzende, Susanne Seidler, ist seit 3.11.2015 Mitglied unserer Partei. Sie leistet aktive Tierschutzarbeit als Katzenpflegestelle sowie durch die Verbreitung des Tierschutzgedankens in der Öffentlichkeit. So informierte sie am Tierschutztag in der Grundschule Schlieben die Schüler der 5.+6. Klassen über die Tierschutzarbeit ihres Vereins.
Hier der Bericht der Lehrerin Sabine Tischer………..
Eine tierische Unterrichtsstunde mit Peggy und Ellen
Von den Kids bereits sehnsüchtig erwartet, erschien die erste Vorsitzende Susanne Seidler, die Katzenbeauftragte Bärbel Porsche und Tierschützer Markus Seidler. Die VIP Gäste dieser Stunde waren selbstverständlich Jack Russel Hündin Peggy und Katzenkind Ellen.
Mucksmäuschenstill war es im Klassenraum, als die tierischen Gäste vorgestellt wurden. Glückskatze Ellen spielte sich sofort in die Herzen der Kinder. Kaum aus dem Katzenkorb, wurde sie von allen Kids ausgiebig gestreichelt und umsorgt. Während Ellen auf den Schulbänken alle Aufmerksamkeiten erhielt, wurde Jack Russel Hündin Peggy unter den Tischen mit notwendigen Streicheleinheiten versorgt. Doch dies war keine Unterrichtsschmusestunde. Zentrales Thema war der Tierschutz und die Tierhilfe ganz speziell. Bereits nach wenigen Minuten entwickelte sich ein interessantes Unterrichtsgespräch zwischen den menschlichen Gästen und unseren Grundschulkindern. Eine Vielzahl von Fragen hatten die Kids für die Experten gesammelt.
Wie viele Katzen werden jährlich aufgenommen.
Welches Futter ist gesund?
Was sollte ich tun, wenn ich eine ausgesetzte Katze finde?
Welche Krankheiten kommen bei Katzen vor?
So erfuhren die Grundschulkinder, dass sich der Verein insbesondere um Katzen und Hunde kümmert. Gerade kleine Katzen müssen zu dieser Jahreszeit großes Leid erfahren. Frau Porsche berichtete, dass zurzeit 20 Katzenkinder umsorgt werden. Schon 105 Katzen konnten bereits in liebvolle Hände vermittelt werden. Ihr direkter Wunsch an die Kinder lautete: „Seid lieb zu allen Tieren!“
Katzenkind Ellen ist im doppelten Sinne eine Glückskatze, denn sie durfte nach ihrem großen Auftritt im Schliebener Schulunterricht in ihr neues Zuhause umziehen. Die Kinder wünschen Ellen, stellvertretend für alle zu vermittelnden Tiere des Vereines, ein schönes Heim und nette Tiereltern mit viel Liebe zum neuen Familienmitglied.
Der König von Thailand begeht am 08. Dezember 2015 seinen 88. Geburtstag. Dieses war der Anlaß der Thailändischen Botschaft in Berlin, am 01. Dezember 2015 im Palaissaal des Hotel Adlon die Geburtstagsfeier auszurichten und ca. 120 Gäste einzuladen. Die Botschafterin des Königreiches Thailand hielt eine sehr emotionale Rede über die sehr lange Freundschaft zwischen den beiden Völkern. Auf der Gästeliste standen Personen aus Politik, Kultur, der Wirtschaft sowie weitere Diplomatische Vertretungen in Berlin.
Ebenfalls auf der Gästeliste stand der stellv. Generalsekretär unserer Partei, Martin Buschmann: „Ich war sehr erstaunt und auch erfreut, als die Einladung vor einem Monat erhalten habe!“ Seine Frau (gebürtige Thai und ebenfalls Mitglied der Partei) hat ihn begleitet. „Das hat mit meiner Frau allerdings nichts zu tun. Ich wurde als Repräsentant der Partei eingeladen und durfte lediglich eine Begleitung mitnehmen. Dass ich auf der Gästeliste gestanden habe, ist ein Zeichen, dass wir international wahrgenommen werden und gefragt sind, auch wenn wir nicht im Bundestag sitzen!“, so Martin Buschmann.
Unsere Mission „Petitionsübergabe gegen Tierversuche zum Schutz von Mensch und Tier vor giftigen Substanzen und Pestiziden“, am 03.12.2015 in Brüssel, war erfolgreich!
Dr. Peter Jahr hat sich über eine halbe Stunde Zeit genommen, um sich von uns (Dr. André Menache, unser wissenschaftlicher Fachmann und Berater für Alternativforschung und Freund, der extra aus Paris anreiste, Gisela Urban -Tierfreunde ohne Grenzen e.V. und Mitglied der Tierschutzpartei, Gabriele Menzel – Tierfreunde ohne Grenzen e.V., Bettina Jung – Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei und Mitglied des BAK Tierversuche und Jan Zobel – Geschäftsführer Tierschutzpartei) über den Inhalt und die Zusammenhänge unserer Petition mit Euren bisher 4 650 weltweiten Unterschriften informieren zu lassen.
Er und seine engagierte und hilfsbereite Mitarbeiterin Frau Bürgelt versprachen, unsere Unterlagen noch heute dem Petitionsausschuss, der im Anschluss tagte, zu übergeben. Beide zeigten sich hoch interessiert an unseren Anliegen und lobten unsere vielschichtige Argumentation.
Bis der Ausschuss sich mit der Angelegenheit beschäftigt, kann es dauern. Ob der aktuellen Brisanz (Glyphosat, etc) haben wir vielleicht das Glück, etwas vorgezogen zu werden.
Dr. Peter Jahr nahm sich noch die Zeit für ein Foto vor der Vierbeinigen Skulptur, die für uns die von uns zu beschützenden Tiere verkörperte.
Wir verlassen Brüssel hoffnungsvoll und haben Dr. André Menache in den anschließenden guten zwei Stunden privater Zeit und intensiven Gesprächen versprochen, in unserem gemeinsamen Kampf für die Tiere und den Schutz jeden Lebens, niemals nachzulassen!
Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an Ihr Herz
Unser Appell an ein Wellness-Hotel, dass zu Weihnachten für die Gäste des Hauses „Foie Gras“ als besonderes Spezialmenü auf den Tisch bringen möchte. Wir haben an das Management geschrieben…
Sehr geehrtes Management!
Uns wurde zugetragen, dass in Ihrem Hause, das durch Naturverbundenheit und ein ganz besonderes Wohlfühl- Flair besticht, wie ich auf Ihrer Homepage wahrnehmen konnte, das Tierqualprodukt Gänsestopfleber angeboten werden soll. Dieses in Form einer “Foie Gras-Terrine” als Weihnachts- Special.
Wir gehen davon aus, dass Sie nicht wissen, welch unerträgliches lebenslanges Leid die Gänse, die eine derartige Mästung häufig gar nicht erst überleben, durchstehen müssen. Mit einem Stahlrohr werden die Tiere einzeln und unter furchtbaren Schmerzen mehrmals täglich mit einem Mastbrei zwangsgefüttert, der derart ungesund ist, dass die Gänse eine krankhaft vergrößerte Fettleber entwickeln- das Konsumprodukt Gänsestopfleber- oder eben “feiner” ausgedrückt: “Foie Gras”.
Mit schockierenden Videos aus Mastbetrieben, die Sie bei Interesse jedoch im Netz finden, möchte ich Sie nicht belasten.
Die Herstellung einer der vermutlich grausamsten aller Delikatessen ist Gott sei Dank nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Finnland, Dänemark, England, Holland, Italien und Tschechien inzwischen verboten- und das aus wirklich gutem Grund!
Wir appellieren eindrücklich an Ihr Haus (und Ihre Herzen!): Nehmen Sie diese “Delikatesse” von Ihrer Karte und machen Sie sich nicht mitschuldig am Leid der Tiere.
Wahren Sie den besonderen Charakter Ihres Wellness-Hotels und entscheiden Sie sich für ein friedvolles Weihnachtsmenü zum Verwöhnen Ihrer Gäste.
Ein Vorschlag, der ganz besonders zu dem Konzept Ihres Managements passen würde- ein veganes Menü!
Seien Sie sich der Begeisterung Ihrer Gäste sicher!
Am Samstag, den 28.11.2015, beteiligten wir uns landesverbandsübergreifend an der Menschenkette gegen die Tierversuche des MPI in Tübingen, zu der SOKO Tierschutz aufgerufen hatte.
In beeindruckender Altstadtkulisse fanden sich über 600 Menschen ein, die sich zu einer 1 400 Meter langen Kette zusammenschlossen und so der unnötigen, gefährlichen und unverantwortlichen Forschungsmethodik in den Weg stellten. Ergreifende Redebeiträge rundeten die Veranstaltung ab.
Einige von uns waren Teil des sich aus Einzelbuchstaben formierten Satzes “Jeder Tierversuch ist ein Verbrechen”, der die Kette eröffnen durfte und sich auch vor der Stiftskiche zu Tübingen zu einem pressewirksamen Statement formierte.
Wir danken jedem Aktivisten dort und anderswo, der dieses unerträgliche Leid nicht hinnimmt und sich aktiv dagegen positioniert!