Mahnwache gegen Müller-Fleisch in Pforzheim-Birkenfeld

Am vergangenen Samstag, 2. Juli, sind wir erneut dem Aufruf der großartigen Tierrechtlerin Daniela Böhm und ihrem Aktionstag „Ein Licht der Hoffnung – Mahnwachen-Aktionstage vor den Schlachthäusern Deutschlands“ gefolgt und haben vor dem größten in Süddeutschland ansässigen Schlachthof in Pforzheim/Birkenfeld, eine Mahnwache abgehalten.

Rund 15 Aktivisten, teilweise sogar und trotz des schlechten Wetters aus Karlsruhe und Umgebung angereist, gaben den Tieren – gemeinsam mit uns – eine Stimme.

Auch wenn es noch als völlig normal gilt, dass es Schlachthäuser gibt, so ist jede Mahnwache, jede Demo und jeder Aufruf zu einer Aktion, ein deutliches Zeichen, dass wir immer mehr Menschen werden, die diesen als Normalität getarnten Wahnsinn, nicht länger hinnehmen und unterstützen.

Wir haben noch einen langen und steinigen Weg vor uns, aber die Zeit wird kommen, in der das Töten von Tieren ebenso verwerflich ist wie heute das Töten von Menschen!

Wir kommen wieder!

Herzliches Ei-Leid / Aktion gegen Kükenschreddern und die Eierindustrie am 26.06.2016

Der Allmächtige muss Tierfreund sein! Wettertechnisch waren wir wie immer gesegnet – entgegen aller Vorhersagen! Bei Kaiserwetter konnten wir am 25.06. für unser Anliegen, dem Ende der Massentierhaltung, eintreten und dabei mit vielen Passanten ins Gespräch kommen.

So haben wir die Gelegenheit wieder für wertvolle Aufklärungsarbeit genutzt, wie die ausgebeuteten und unbeachteten Tiere in der Massentierhaltung behandelt und misshandelt und millionenfach wie ein lebendiger Produktionsfaktor ausgenutzt werden. Wir konnten mit Bildmaterial eindrucksvoll die Unterschiede der verschiedenen Tierhaltungen darstellen, die Entstehung des unsäglichen Verbrechens Kükenschreddern erklären (und natürlich wissenschaftliche Neuerungen vorstellen, um dies per Diagnostik zu verhindern) und auf das Schicksal der leidgezeichneten „Leistungshühner“ in der Massentierhaltung aufmerksam machen, deren Leben ein einziges Martyrium ist.

Selbst dem Bio-Eier-Konsumenten mussten wir leider klarmachen, dass seine „Freiland-Hühner“ früher oder später ihr Schicksal durch den Schlachter ereilt, wenn ihre Legeleistung durch die körperliche Auszehrung nachlässt, genau wie bei Ihren Pendants in der Massentierhaltung. Am Ende steht in der gesamten Nutztierhaltung immer ein grausamer Tod.

Es ist klar, dass man, wenn man Menschen mit diesen Fakten konfrontiert auch immer Lösungen anbieten muss. Und davon hatten wir reichlich im Gepäck, z.B. Anleitungen für tierfreies Backen. Wir haben sogar direkt am Stand noch frische Häppchen zubereitet und leckeren Kuchen zum Probieren bereitgestellt. Zu den Highlights zählten völlig unbekannte Gewürze wie “Kala Namak”-Salz, dessen Schwefelgehalt z.B. Avocados wie Eier schmecken lässt. Auch verschiedene Eiersalate diverser Starköche haben wir damit abgeschmeckt – die Probanden waren begeistert und konnten kaum glauben, dass diese Gerichte völlig ei-frei/vegan waren, Touristen aus England waren verblüfft bei ihrer anscheinend ersten Begegnung mit veganem Essen.

Sogar für unser Aktionsteam war was neues dabei: Baiser (Eischnee-Zuckergebäck), hergestellt mit Kichererbsen-Wasser. Unglaublich? Aber so stand es geschrieben im Rezept von Svenja. Eine tolle Nascherei, an deren Kalorien wir wahrscheinlich jetzt noch arbeiten, aber die uns die Türen zu jung und alt geöffnet hat!

Insgesamt hatten wir einen ziemlich positiven Tag und die Zeit von 13 bis 17 Uhr verging quasi wie im Flug – nach uns kam dann nur noch die Sintflut mit Platzregen.

We’ll be back – wir würden uns freuen wenn DU beim nächsten Mal bei uns mitmachst!

Offener Brief an Christian Schmidt bzgl. Nitrat-Verseuchung

Partei Mensch Umwelt Tierschutz / LV Ba-WÜ
Regionalgruppe Freiburg

Christian Schmidt
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
MdB Bundeswahlkreis 243 Fürth Geschäftsstelle
Ansbacher Str. 20b
91413 Neustadt a.d. Aisch

22.06.2016

Betrifft: Gesundheit und Umweltschutz

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

bereits seit Oktober 2013 läuft ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission gegen Deutschland wegen der anhaltenden Verunreinigung der deutschen Gewässer durch Nitrat vor dem Gerichtshof der EU!

Fast überall in Deutschland ist die Belastung durch Nitrat und Stickstoff zu hoch. Die Grenzwerte von 50 Milligramm pro Liter sind in jedem 2. Brunnen überschritten!
Auf Grundlage dieser Nitratwerte können sich im Organismus krebserregende Substanzen, sogenannte Nitrosamine bilden.
Ebenso können Nitrat- und Stickstoff-Überschüsse sämtliche Ökosysteme belasten, sowie Klima, Luftqualität und Biodiversität stark beeinträchtigen.

Der Zusammenhang von mit Milliarden Euro subventionierter Massentierhaltung  und der resultierende Gülleanfall ist hinreichend bekannt. Es gibt bei uns Regionen, wo in gigantisch großen Ställen Millionen von Tieren qualvoll gehalten und ausgebeutet werden, die Unmengen an Gülle produzieren. Diese wird auf Feldern, Wiesen und Äckern entsorgt, was bereits dazu führt, dass Nitrat ins Grundwasser sickert.

Wasser ist wohl die wichtigste Ressource des Menschen. Allerdings ist vor allem wegen der profitorientierten Massentierhaltung vielerorts das Grundwasser schon extrem mit Nitrat belastet.

Wir fordern Sie und Ihr Ministerium daher auf, endlich umgehend Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Stoppen Sie unverzüglich die grausame Intensivtierhaltung und die damit verbundene Nitratverseuchung unserer Böden und unseres Grundwassers!

Ein Paradigmenwechsel in der industriellen Tierhaltung muss endlich her.
Die Politik ist am Zug und darf nicht mehr aus Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Interessen untätig bleiben!

In fast 3 Jahren hat die Bundesrepublik es nicht geschafft, hinreichende Zusatzmaßnahmen zu treffen, um die Nitratrichtlinien einzuhalten.

Nur noch bis zum 10. Juli bleibt Ihrem Ministerium und der Bundesregierung Zeit, um Brüssel mitzuteilen, wie Sie die Lage verbessern wollen. Die Vorlage einer neuen Düngeverordnung in Brüssel reicht, wie Sie wissen, nicht aus. Nach dem Willen der Kommission muss vielmehr umgehend nachgebessert werden. Sonst droht eine empfindliche Pauschalstrafe sowie möglicherweise zusätzlich ein Zwangsgeld pro “verschlepptem” Tag. Diese Kosten trägt am Ende wieder der Verbraucher, wenn Sie nichts unternehmen. Handeln Sie endlich! Und zwar nicht im Sinne der Profite der tierquälerischen Agrarindustrie, sondern im Sinne der Verbraucher, der Tiere und der Umwelt!

Auch wir erwarten eine zeitnahe Antwort von Ihnen.

Freundliche Grüße,
Gabriele Legewie für die
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Regionalgruppe Freiburg

PM: Ablehnung Vorschaltbeschwerde Kükenschreddern

Pressemitteilung vom 21.06.2016

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei hatte im April Strafanzeige gegen die Große Koalition wegen des Vorwurfs der Verfassungswidrigkeit erstattet.

Die Ablehnung eines Verbotes des Tötens männlicher Küken verfehle das in Artikel 20a Grundgesetz implementierte Staatsziel Tierschutz und verstoße somit gegen höherrangiges Recht.

Gegen die erste Einstellung des Ermittlungsverfahrens reichte die Partei Vorschaltbeschwerde ein.

Nun teilt der Staatsanwalt die erneute Einstellung des Verfahrens ohne Aufnahme von Ermittlungen mit.

Der Sachverhalt möge unter vielerlei Gesichtspunkten diskussionswürdig sein, es sei jedoch strafrechtlich nicht fassbar, die Personen, die als Repräsentanten verschiedener eingebundener Behörden bzw. Ministerien oder als Organe im politischen Willensbildungsprozess an der Entscheidung, ein Verbot des Kükenschredderns abzulehnen beteiligt waren, haftbar zu machen.

Ein Verstoß gegen Verfassungsrecht stehe in diesem Falle nicht unter Strafe.

Ein Freifahrtschein für unsere Politiker und ein Schlag ins Gesicht für jeden Tierschützer!

Die Entscheidungen der Bundesregierung und der Staatsanwaltschaft zeigen eindrucksvoll, dass Tierschutz in Deutschland nur auf dem Papier Verfassungsrang hat und in der Praxis Profitmaximierung sowohl von der Wirtschaft als auch von der Politik und sogar der Justiz über dieses Staatsziel gestellt wird. Das Schreddern oder Vergasen jedes zweiten neugeborenen Kükens und die Zucht von über 50 Millionen Tieren für den Müll ist an Dekadenz und Lebensverachtung wohl kaum zu übertreffen“, so Bundesvorsitzender Matthias Ebner.

Rechtlich gesehen könne man ein Klageerzwingungsverfahren einleiten.

Man werde diese Möglichkeit nun von einem Anwalt prüfen lassen.

Pressekontakt:
Sandra Lück
sandra-lueck@tierschutzpartei.de
0177 1795420

Milchpreisverfall – Bauern in Not, ausgebeutete Kühe

Gestern berichtete das „Heute Journal“ u.a. über das Dilemma der Milchbauern. In der Mediathek hier ansehen. Über:

Milch-Flut: Millionenhilfe für Bauern

  • Milchgipfel
  • Preisverfall der Milch, ruinöses Wirtschaften

Milch und mehr: Die Fakten

  • Die Kuh: Die Hochleistungsmilchmaschine
  • Entwicklung der Milchpreise von 2006 – 2016
  • Der Anteil der Biomilch in Deutschland beträgt gerade mal 2,3 %

Zu Löwenstein: Perspektiven bei Milch fehlen

  • Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarwissenschaftler und Landwirt, Vorsitzender vom Bund ökol. Lebensmittelwirtschaft, zeigt für die Bauern Perspektiven auf und erklärt, dass erst einmal die grundsätzliche Frage geklärt werden muss: Wie wird Milch erzeugt?

Sehr interessant das Interview mit zu Löwenstein: “Er fordert eine artgerechte Fütterung von Milchkühen, keine Fütterung von Kraftfutter; keine Einfuhr von Futtermitteln, wo Regenwald abgeholzt wurde; Milcherzeugung pro Jahr halbieren; die Ernährung der Deutschen mit Fleisch und Milchprodukten ist viel zu hoch. Sein Fazit: Wir wirtschaften auf Kosten nachfolgender Generationen!”

1. Juni – Tag der Milch

Unseren Milchflyer können Sie zum Verteilen gerne in der BGSt. bestellen: bundesgeschaeftsstelle (at) tierschutzpartei.de

Was wir brauchen ist ein Systemwechsel, ein ökologisches Bewusstsein der Erzeuger und Konsumenten sowie eine hohe Wertschätzung von  tierlichen “Lebensmitteln”. Es ist schon sehr merkwürdig, dass außer dem Mensch kein erwachsenes Säugetier noch Muttermilch und dazu von einer anderen als der eigenen Spezies trinkt. Alles zum Thema Milch hier.

Unser Milch-Flyer
Unser Milch-Flyer

Petition

Bitte unterschreiben Sie den Online-Protest zum Tag der Milch von der “Welttierschutzgesellschaft”: “Führen Sie tiergerechte Mindeststandards für die Haltung von Milchkühen ein!” und helfen Sie mit, die Petition bekannter zu machen. Danke!

O-Ton Thomas Schwarz, Generalsekretär:

“Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beobachtet diese Entwicklung am Beispiel des Preisverfalls der Tiermilch mit großer Sorge um eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Deutschland. Eine solche Landwirtschaft sollte weniger von Effizienzkriterien auf Kosten von Menschen, Umwelt und Tieren bestimmt sein, als vielmehr von einem Bestreben nach einer echten Bewirtschaftung von Land nach ökologischen Kriterien und mit fairen Bedingungen, die es Menschen ermöglicht, von ihrem bewirtschafteten Land existieren zu können.

Die Tierschutzpartei erachtet Milch von fremdartigen Säugern als kein geeignetes Nahrungsmittel für Menschen. Vielmehr legen einige Befunde aus empirischen Studien den Verdacht nahe, dass ein ausgiebibiger Milchkonsum bis in das Erwachsenenalter hinein das Risiko an Protatakrebs oder Osteoporose zu erkranken deutlich begünstigen kann.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich dafür ein, dass pflanzliche Alternativen zur Milch bei der Mehrwertsteuer (derzeit 19%) wenigstens nicht höher besteuert werden als die Milch (derzeit 7%). Tiere sind Individuen und dürfen nicht zur Ware degradiert werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) setzt sich daher für das Ziel einer Landwirtschaft ohne die Ausnutzung von Tieren, unter fairen Bedingungen des Marktes, das heißt, auch unter Abbau marktverzerrender Subventionen ein.”

 

Horst Wester +++ Eilmeldung +++

Unter dem Motto “Laufen gegen Tierleid – Schweinehochhaus schließen!” hat sich unser Bundesvorsitzender Horst Wester von Ehingen (Bayern) auf “Schusters Rappen” auf den Weg nach Maasdorf (Sachsen-Anhalt) gemacht. Derzeit befindet er sich auf dem Weg von Schnaittach nach Pegnitz. Leider hat er noch nicht für alle Stationen ein Dach über dem Kopf. Bitte helft mit, das Horst an allen Orten (oder in unmittelbarer Nähe), die nicht mit “xxxx” gekennzeichnet sind, eine Bleibe findet, um sich von den Strapazen der Tagesetappe ein wenig zu erholen und neue Kraft für den weiteren Weg zu tanken. Ganz dringend wird für morgen Abend in Bayreuth etwas gesucht.

Gebraucht wird eigentlich nur ein trockenes, warmes Schlafplätzchen für eine Nacht … eine Dusche hätte was und eine vegane warme Mahlzeit (z.B. Bratkartoffeln, leckerer Salat u.a.m.) wäre natürlich der absolute Hit.

Horst ist wirklich sehr unkompliziert, nicht sehr anspruchsvoll, sehr umgänglich, ein ruhiger, sympathischer, aber auch sehr interessanter Mensch, mit dem man über “Gott und die Welt” und besonders über das Thema Tierschutz/Tierrechte diskutieren kann … es lohnt sich wirklich ihn kennenzulernen und sich so ein eigenes Bild von seiner … von unserer aller Mission zu machen.

Bitte weitersagen und teilen, teilen, teilen!

Geplant sind noch folgende Stationen:

30.05.2016 Ankunft in Pegnitz – xxxx
31.05.2016 Ankunft in Bayreuth – noch nichts
01.06.2016 Ankunft in Münchberg – noch nichts
02.06.2016 Ankunft in Hof – noch nichts
03.06.2016 Ankunft in Plauen – xxxx
04.06.2016 1 Tag Pause eingeplant – xxxx
05.06.2016 Ankunft in Greiz – noch nichts
06.06.2016 Ankunft in Gera – xxxx
07.06.2016 Ankunft in Groitzsch – noch nichts
08.06.2016 Ankunft in Leipzig – noch nichts
09.06.2016 Ankunft in Halle – xxxx
10.06.2016 Ankunft in Wettin-Löbejun – noch nichts
11.06.2016 Ankunft in 06388 Maasdorf / Sachsen-Anhalt

Wer für Horst einen Schlafplatz frei hat, kann sich gerne in der BGSt. melden. Sabine Jedzig wird deinen Anruf dann an Horst weiterleiten. Tel.: 037468 – 5267

Helmut Wolff / Landesvorsitzender von Bayern

 

Laufen gegen Tierleid

Pressemitteilung / 13.05.2016

Am 27.Mai 2016 wird Horst Wester, Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sich zu Fuß auf den Weg von Bayern nach Maasdorf machen. Unter dem Motto „Laufen gegen Tierleid “ ist sein Ziel das berüchtigte Schweinehochhaus, vor dem die Tierschutzpartei am 11. Juni eine Kundgebung angemeldet hat.

„Ich bin einer der Bundesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und werde laufen! Für mich, für die Partei – aber in allererster Linie natürlich für die unzähligen qualvoll gehaltenen Tiere in der industriellen Nutztierhaltung und deren unvorstellbares Leid,“ so Horst Wester. „Ich nehme diesen Weg aus tiefster Überzeugung auf mich.“

Während der 14 Tage, die Wester 400 Kilometer weit marschiert, um auf die Missstände in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen, läutet die Partei mit Unterstützung diverser Vereine deutschlandweit die „Aktionswochen gegen Massentierhaltung“ ein und ruft zu Aktivitäten, Infoständen, Ampelaktionen, Protestbriefen und anderen Aktionen auf, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

„Natürlich wollen wir die Gesellschaft aufrütteln und für das Leid der Tiere sensibilisieren. Aber wir wollen auch die Politik verpflichten, transparent mit diesem Thema umzugehen! Auf jeder meiner Stationen werde ich mich um Gespräche und Diskussionen mit kommunalen und regionalen Verantwortlichen aus Politik und Landwirtschaft bemühen. Wir wollen nicht nur den Finger in die Wunde legen oder anklagen, wir haben auch Alternativen, die wir aufzeigen möchten,“ sagt Horst Wester.

So werden auch zur Kundgebung am 11.06.2016 Politiker und Betreiber eingeladen sein. Wer sich tatsächlich den Fragen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz stellen wird, bleibt bis dato noch offen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

• 27.05.2016 Ankunft in Windsbach
• 28.05.2016 Ankunft in Nürnberg
• 29.05.2016 Ankunft in Schnaittach
• 30.05.2016 Ankunft in Pegnitz
• 31.05.2016 Ankunft in Bayreuth
• 01.06.2016 Ankunft in Münchberg
• 02.06.2016 Ankunft in Hof
• 03.06.2016 Ankunft in Plauen
• 04.06.2016 1 Tag Pause eingeplant
• 05.06.2016 Ankunft in Greiz
• 06.06.2016 Ankunft in Gera
• 07.06.2016 Ankunft in Groitzsch
• 08.06.2016 Ankunft in Leipzig
• 09.06.2016 Ankunft in Halle
• 10.06.2016 Ankunft in Wettin-Löbejun
• 11.06.2016 Ankunft in 06388 Maasdorf/Sachsen-Anhalt (Kundgebung 12.oo bis 18.00 Uhr)

Brandenburger Landtag nimmt am 19.04.2016 Volksbegehren gegen Massentierhaltung an

Der Brandenburger Landtag hat am 19.04.2016 das mit rund 104.000 Stimmen erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung mit großer Mehrheit in veränderter Form angenommen.

Das Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg entschied, das in 5 Verhandlungsrunden mit den Koalitionsfraktionen ausgehandelte Ergebnis anzunehmen.

Es wurden 3 von 4 Hauptanliegen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung erfüllt.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehren waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Leider konnte das Tierschutzverbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände nicht durchgesetzt werden. Es wird sich aber weiterhin dafür eingesetzt.

Die erreichten Erfolge:

  • die Erarbeitung eines Brandenburger Landestierschutzplanes mit folgenden Zielen:
  • Umsetzung des Kupierverbotes bis 2019,
  • Aufbau von Demonstrationsbetrieben,
  • die Verbesserung der Haltungsbedingungen der Tiere,
  • die Reduzierung der Antibiotikaanwendung in der Tierhaltung.
  • die Berufung eines hauptamtlichen unabhängigen Landestierschutzbeauftragten ohne Weisungsgebundenheit mit eigenen Kompetenzen und einer Geschäftsstelle.
  • Förderpolitk: Es wird erstmals eine wirksame Koppelung der Förderung an eine Flächenbindung geben (2 Großvieheinheiten/Hecktar). Das entspricht bei 100 ha ca. 1.400 Schweinen oder25.000 Hühnern. Die Reduzierung der Fördersumme um 25 % auf max. 600.000 Euro deckelt zudem Anreize für zu große Mastanlagen.
  • ein Erlass zum Einbau von Filteranlagen für große Schweinemastställe (ab 10.000 Schweinen) für Altanlagen und alle Neuanlagen.

Dadurch wird nicht nur die Abluft aus den Anlagen hinsichtlich Geruch bzw. Emissionen und Antibiotika gereinigt, auch der damit verbundene Investitionsbedarf stellt eine weitere Hürde zur Errichtung großer Mega-Mastanlagen dar. Nach einer Übergangsfrist von drei Jahren, in denen die Anlagen geschlossen oder auf eigene Kosten nachgerüstet werden müssen, gilt die Filterpflicht!

Der Landesverband Brandenburg hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich über die bisherigen Erfolge. Wir werden uns natürlich auch weiterhin verstärkt für den Tierschutz und die Tierrechte einsetzen.

Silvia Dreyer / Landesvorsitzende des Landesverbandes Brandenburg der Tierschutzpartei

Erfolg für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung in Brandenburg

Das Volksbegehren gegen Massentierhaltung hat die notwendige Stimmenzahl erreicht!

Nach Angaben des Landeswahlleiters wurden laut vorläufigem Endergebnis rund 104 000 gültige Stimmen abgegeben, fast 25 000 mehr als erforderlich. „Das ist ein sehr guter Tag für das Tierwohl und die bäuerliche Landwirtschaft in Brandenburg“, betonte der Sprecher des Aktionsbündnisses Agrarwende, Michael Wimmer.

Die größte Zustimmung fand das Volksbegehren in der Landeshauptstadt Potsdam. Insgesamt war die Zustimmung in allen an Berlin grenzenden Landkreisen deutlich höher als in den berlinfernen Regionen.

Am 27. Januar wird das endgültige Ergebnis zusammengestellt und dann veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung des Ergebnisses muss sich innerhalb von 2 Monaten das Parlament erneut mit den Forderungen des Volksbegehrens auseinandersetzen.

Das wichtigsten Forderungen des Volksbegehrens waren:

  • ausschließlich nur noch artgerechte Haltung von Tieren finanziell zu fördern,
  • das Abschneiden ( „Kupieren“ ) der Schwänze von Schweinen sowie der Schnäbel von Hühnern zu verbieten und ebenso die Aufstallung von kupierten Tieren,
  • Berufung eines unabhängigen Landestierschutzbeauftragten,
  • den Tierschutzverbänden ein Mitwirkungs- und Klagerecht zum Wohle der Tiere einzuräumen.

Mit diesem Volksbegehren gegen die Massentierhaltung ist Brandenburg jetzt Vorbild für andere Bundesländer.

Der Landesverband Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat das Volksbegehren nach Kräften unterstützt und freut sich besonders über diesen Erfolg.

Auch unsere kleinen Tierschützer haben sich bei diesem Volksbegehren aktiv mit eingebracht. Siehe: http://schule-schlieben.de/aktivitaeten-grundschule/jahrgaenge-5-6/bist-du-tierschuetzer/index.html

Silvia Dreyer / 1. Vorsitzende LV Brandenburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz