Terminankündigung: Aktion des Landesverbandes Schleswig-Holstein über Ostern

100 Stunden Mahnwache vor dem Schlachthof Kellinghusen, Schleswig-Holstein

Dort sterben jedes Jahr bis zu eine Million (1.000.000) Tiere für den Appetit der Menschen. Konkret heißt das: Der Betrieb hat die Schlachtkapazität von bisher 484 auf 685 Tonnen Lebendgewicht pro Tag erhöht. Vorgesehen sind 336 Tonnen lebende Rindern, also rund 600 Tiere, 288 Tonnen Schweine (2440 Tiere) und 61 Tonnen Lämmer (1525 Tiere) – für letztere Tierart hat das Unternehmen nun auch die Schlachtgenehmigung erhalten. Entsprechend soll der Betrieb aufgerüstet werden: Der Lärmschutzwall wurde erhöht und durch eine Lärmschutzwand nach Westen verlängert. Das wurde Ende vergangenen Jahres bereits genehmigt.

Innerhalb der letzten sechs Monate kamen nun die Lärmschutzwallerhöhung und die Lärmschutzwand. Darüber hinaus wurde ein Antrag gestellt, die nördliche Hoffläche zu überdachen und die zurzeit im Erdgeschoss befindliche Schweine-Schlachtung in ein neu zu errichtendes Obergeschoss zu verlegen.

Zu Ostern denken die meisten Erwachsenen an das gute Essen über Ostern und die meisten Kinder an die Ostereier, die sie geschenkt bekommen oder finden.

Warum denken nur die wenigsten Menschen an die Qual der Tiere, die zu Ostern und überhaupt getötet werden? Weil die Schlachthäuser meistens weit weg von den Wohnhäusern stehen und fast immer so gebaut sind, dass keiner was von den Qualen der Tiere (siehe Bad Bramstedt) mitbekommt!

Damit sich das ändert, hat der Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Tierschutzpartei beschlossen eine bis zu 100 Stunden dauernde Mahnwache abzuhalten, um auf das tagtägliche Leid aller Tiere in allen Schlachthäusern der Welt aufmerksam zumachen, die für unseren Konsum auf grausamste Art und Weise ihr Leben lassen müssen. Das muss so schnell wie möglich aufhören! Denn Tiere haben genauso eine Seele wie wir Menschen. Sie streben nach Glück, Liebe, Wachstum und Frohsinn.

“Die vermeintliche Rechtlosigkeit der Tiere, der Wahn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, dass es gegen die Tiere keine Pflichten gäbe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei. Erst wenn jene einfache und über alle Zweifel erhabene Wahrheit, dass die Tiere in der Hauptsache und im Wesentlichen ganz dasselbe sind wie wir, ins Volk gedrungen sein wird, werden Tiere nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen. Es ist an der Zeit, dass das ewige Wesen, welches in uns, auch in allen Tieren lebt, als solches erkannt, geschont und geachtet wird.” Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

Bitte kommt zahlreich über Ostern nach Kellinghusen. Wir freuen uns auf Euch! Gerne kann unter 0178 75 77 707 mit Bernd Mallon Kontakt aufgenommen werden.

17. April – 21. April 2014 / Beginnt um 15:00 Uhr und Endet um 17:00 Uhr

Schlachthof Thomsen / Neuer Kamp 1 / 25548 Kellinghusen

Mahnwache gegen die Streunertötungen in Rumänien

Partei MUT in Aktion

Am 11. Januar 2014 fand mit knapp 500 Teilnehmern eine sehr bewegende Mahnwache gegen die bestialischen Hundemorde vor dem Bundestag in Berlin statt. Mit dieser großen Zahl an Teilnehmern hatte niemand gerechnet.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Aktion Fair Play Leipzig. Neben dem BMT (Bund gegen Missbrauch der Tiere) waren der Verein Vier Pfoten und natürlich wir vertreten. Ein besonderer Dank geht an die Parteimitglieder aus Schleswig-Holstein, die den weiten Weg auf sich genommen hatten, um vor Ort zu sein.

Diese Mahnwache verlief friedlich und vor allem sehr emotional; dazu trug auch die musikalische Untermalung während der Veranstaltung bei.

Besonderen Protest hagelte es, als über das Vorhaben der rumänischen Regierung berichtet wurde, die Rettung und Ausfuhr der rumänischen Hunde zukünftig strafrechtlich zu verfolgen. Dieses Vorhaben ließ die anwesenden Tierschützer an dem moralischen Verständnis der verantwortlichen Politiker gänzlich zweifeln. Ein klarer Beweis dafür, dass jetzt Handlungsbedarf seitens der EU besteht.

Und deshalb ist es auch so wichtig, dass Vertreter unserer Partei ein Wörtchen in Brüssel mitzureden haben. Bitte unterstützt uns am 25. Mai 2014 bei der Europawahl mit Eurer Stimme. Denn wir sind die STIMME der wortlos leidenden TIERE…

Mahnwache in Hamburg zum Gedenken an die rumänischen Straßenhunde

Landesverband Schleswig-Holstein in Aktion

Am 30. November 2013 gedachten viele Menschen bei einer Mahnwache in Hamburg der bereits getöteten Hunde in Rumänien, um friedlich auf dieses bestehende Unrecht aufmerksam zu machen.

Aus unserer Partei waren Ulla Schloon, Peter Nedderhof und Malte Neumann vor Ort; sie sammelten nach vielen interessanten Gesprächen mit Interessierten Unterstützungsunterschriften für die Europawahl 2014.

 

Musik gab es von Jimmy Slick, der mit Songs wie unter anderem “Hunde ohne Namen” die Thematik in Musik transportierte und für den guten Zweck auftrat. Sogar Frank Weber, bekannt aus dem Fernsehen mit der Sendung „Hund Katze Maus“, hielt eine sehr bewegende Rede.

Wieder einmal zeigte es sich in den Gesprächen mit Passanten, dass es viele Menschen gibt, die bis dato gar nicht wussten, dass es die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gibt.

Mahnwache in Braunschweig zum Gedenken der rumänischen Hunde

LV Niedersachsen in Aktion

Für Samstag, den 19. Oktober, hatten Braunschweiger Tierschützer, die sich „Fellnasen“ nennen, zu einer Lichterkette eingeladen. Bei dieser stillen Mahnwache wurde der ermordeten rumänischen Streunerhunde gedacht.

Ca. 300 BesucherInnen, die meisten mit ihrem Hund, waren dem Ruf gefolgt. Auch mehrere Mitglieder unserer Partei waren dabei, darunter die beiden Vorsitzenden des LV Niedersachsen, Margret Giese und ihre Stellvertreterin Eva Lyska.

Eine Tierschützerin trug ein ergreifendes Gedicht vor, in dem die tiefe Trauer über die entsetzlichen Massaker an den Tieren zum Ausdruck kam.

Nach Auskunft der VeranstalterInnen soll eine solche Mahnwache wiederholt werden. Vorgesehen ist dann auch ein Demonstrationszug durch die Braunschweiger Innenstadt. Es ist zu hoffen, dass die europaweiten Demonstrationen in Rumänien Gehör finden und die juristische Genehmigung des Massakers rückgängig gemacht wird!

Im Übrigen: Wenn sich die EU eine „Wertegemeinschaft“ nennt, fragt man sich, inwieweit die mörderischen Vorgänge im Mitgliedsland Rumänien damit vereinbar sind – und ob nicht Rumänien endlich zur Verantwortung gezogen werden sollte!

Landesverband Bayern in Aktion – Montagsmahnwache gegen Atomkraftwerke

Montagsmahnwache gegen AKWs auf dem Marienplatz in München. Mit dabei und kräftig Partei-Faltblätter verteilt: Barbara Nauheimer und Ingo Wittkamp. Links im Bild der Bundesschatzmeister der ödp, Herr Willi Rainbold, mit dem man ins Gespräch kam und feststellte, dass viele deckungsgleiche Zielsetzungen vorhanden sind.