Bettina Jung wieder in Aktion – Bürgerinitiative gegen Tierversuche

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg, gehört der Bürgerinitiative “Lobby-pro-Tier” an, die eng mit den “Ärzten gegen Tierversuche” zusammenarbeitet. In Mienenbüttel gibt es ein Labor, wo Beagles in Außenzwingern gehalten werden und mit anderen Tieren als Versuchstiere zum Einsatz kommen. Mienenbüttel mauert komplett, was Informationen der Bürger angeht. Einzig gesichert ist die Aussage, dass dort kein Tier die Versuchsanstalt lebend verlässt.

Hier geht es zum Film aus Mienenbüttel: www.greencapital.tv

Demonstrationsreise durch die Türkei

Die Forderung: Schließt alle Delfinarien

Vom 02. April bis zum 09. April 2011 nahm Sabine Brigitte Pankau (stellvertretende Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen und Bundesschriftführerin) an der Demonstrationsreise des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) und Prowal teil.

An der Reise beteiligten sich Tierschützer aus Deutschland, die in der Türkei von ortsansässigen Bürgern unterstützt wurden. Die Demonstrationsreise führte quer durch die Südtürkei bis in die Ägais und wurde mit großem Interesse verfolgt.

In Alanya, Kemer, Belek, Antalya, Kas, Bodrum, Marmaris und Kusadasi wurde vor den Delfinarien demonstriert und jeweils Treffen mit den örtlichen Bürgermeistern oder Gouvaneuren organisiert. Jürgen Orthmüller vom WDSF und Andreas Morlock von Prowal hatten die Reise perfekt organisiert. In allen Orten fanden sich Journalisten und Fernsehteams ein, jeden Tag wurde in den Medien berichtet. Das Delfinarium in Kas ist bereits geschlossen worden, und es ist zu hoffen, dass in anderen Orten diesem Beispiel gefolgt wird.

1. Situationsanalyse einiger türkischer Delfinarien und Aquaparks

Hier lesen: Türkei, das Land, wo die Delfine leiden: www.delphinschutz.org

2. Delfinarium Istanbul in Bildern

Hier geht es zu den Videos: www.walschutzaktionen.de

Film “GEKAUFTE WAHRHEIT” unbedingt ansehen!

Zur Abhängigkeit der Wissenschaft von ihren industriellen Geldgebern…

Unabhängige Forschung oder gekaufte Wahrheit?

Studien, die die Unbedenklichkeit der Mobilfunkstrahlung beweisen; Untersuchungen, die belegen, dass erhöhte Krebsraten im Umfeld von Atomkraftwerken (z.B. Krümmel) selbstredend nicht mit deren Betrieb in Zusammenhang stehen; medizinische Testreihen, die einem bestimmten Wirkstoff bzw. einer bestimmten Therapie einen Vorteil bescheinigen; Forschungen mit dem Ergebnis, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel kein Risiko für die Gesundheit darstellen – sie alle haben eines gemeinsam: Nicht das Ergebnis sollte man sich anschauen, sondern den Auftraggeber der Studien und die Geldgeber der Forscher.

Hier weiter lesen…

Artenschutz

UNEP schlägt Alarm: Bienensterben bedroht Welternährung

Wie das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mitteilt, gibt es auf der ganzen Welt immer weniger Bienen. Die UNEP sieht darin eine wachsende Gefahr für die Welternährung. Ohne deutlich nachhaltigere Formen der Bewirtschaftung sei die Nahrungsversorgung der Zukunft in Frage gestellt, heißt es in dem Bericht.

Hier weiter lesen: www.dailygreen.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verfasste im Jahr 2007 zum weltweiten Bienensterben einen Artikel in der Ausgabe der ZeitenWENDE Nr. 27 und machte auf die möglichen Ursachen und Risiken aufmerksam. Unsere Partei schließt sich den Forderungen der Autoren des UNEP-Berichts an: “Neben dem Einsatz von weniger Chemie auf den Äckern müssen zudem Prämien für bienenfreundliche Bauern gezahlt werden, die an ihren Feldrändern beispielsweise Blütenpflanzen für die Bienen anbauen.”

Hier geht es zur ZeitenWENDE Nr. 27 mit dem Artikel “Die verschwundenen Bienen”.

Getreide im Tank

Ethisch niemals vertretbar…

Immer mehr Getreide kommt zur Herstellung von Biosprit und Biogas zum Einsatz – auch für den Biokraftstoff E10.

„142 Millionen Tonnen Getreide wurden weltweit im letzten Jahr für Biosprit verbraucht – genug, um 420 Millionen Menschen ein Jahr lang zu ernähren“, sagte Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter. „Mit jeder 50-Liter-Tankfüllung des Biokraftstoffs E10 liefen 15 Kilogramm Getreide in den Tank. Die gleiche Menge Getreide reiche zur Herstellung von rund 18 Kilogramm Brot.“

Im vergangenen Jahr hat sich der Getreidepreis um knapp 45 Prozent verteuert, weil große Mengen dieses Grundnahrungsmittels für die Produktion von Ethanol verwendet wurde und sich dadurch eine erhöhte Nachfrage eingestellt hat.

Während weltweit über eine Milliarde Menschen hungern, ist es geradezu menschenverachtend, ein wertvolles Lebensmittel wie Getreide zu verbrennen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert deshalb die Bundesregierung und die EU mit Nachdruck auf, die Umwelt- und Sozial-unverträgliche Beimischungspflicht von Ethanol und Biodiesel vollständig und sofort abzuschaffen!

“Frankfurt pelzfrei-Demonstration für Tierrechte”

Am 26.03.2011 fand in Frankfurt wieder die Großdemonstration “Frankfurt pelzfrei-Demonstration für Tierrechte” statt. Bei strahlendem Frühlingswetter fanden sich ca. 500 Menschen ein, um sich für Tierrechte einzusetzen. Auch die Landesverbände Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen waren mit Petra Kuppinger, Silvia Kerber, Christa Rust, Jürgen Gerlach, Harald Piltz und Sabine Pankau vertreten. Der Demonstrationszug durch die Innenstand, der über drei Stunden ging, wurde durch Informationsstände und veganes Essen sinnvoll ergänzt.

Die Dagegen-Parteien: CDU und CSU

Tierschutz ist für sie ein Fremdwort…

Wieder einmal sind durch die destruktive Blockadepolitik der beiden Unionsparteien wirksame Tierschutzgesetze verhindert worden. Verlässlich wie ein Uhrwerk stimmen Politiker dieser Parteien regelmäßig gegen alles und gegen jeden Vorschlag, der die Situation von Tieren in unserem Land verbessern könnte. Neuestes Beispiel ist nun die Ablehnung von drei Vorschlägen (Verbot von Schenkelbrand bei Pferden, Verbot von Wildtieren im Zirkus und Verbesserungen des Tierschutzes in Tierheimen) von Bündnis90/Die Grünen am 25. März 2011.

Das Auftrittsverbot von Wildtieren in fahrenden Zirkussen würde, so CDU und CSU, mit dem EU-Recht der freien Berufsausübung kollidieren. Auf EU-Ebene gilt aber die Rechtsposition durch zwei rechtskräftig abgeschlossene Verfahren, dass Wildtiere im Zirkus auf nationaler Ebene verboten werden können.

Was in unserem Nachbarland Österreich bereits Gesetz ist, fordert auch die Bundestierärztekammer in einer Pressemitteilung: “Die Bundestierärztekammer fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen.”

Um die Bundestagsabgeordneten zu beeinflussen, führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband im Vorfeld der Abstimmung eine tierquälerische Schenkelbrand-Demonstration in Berlin durch, obwohl diese vom Veterinäramt Charlottenburg-Wilmersdorf mit Androhung einer hohen Geldbuße bei Zuwiderhandlung (bis zu 25.000 Euro) untersagt wurde. Der tierschutzpolitische Sprecher der CDU, Dieter Stier, hatte die Lobbyarbeit für diese brutale Demonstration betrieben.

Es bleibt die traurige Erkenntnis, dass der Tierschutz in Deutschland schon bereits jetzt wesentlich effektiver gestaltet werden könnte, wenn die beiden bürgerlichen Parteien CDU und CSU nicht grundsätzlich gegen jeden vernünftigen Antrag stimmen würden.

Trauer um Knut

Der beliebte Eisbär ist tot!

Der vier Jahre alte Star des Berliner Zoos ist unerwartet gestorben. Der Eisbär, der im Dezember seinen vierten Geburtstag gefeiert hatte, trieb am Samstag leblos im Becken des Eisbärengeheges. Knut soll obduziert werden, weil sein plötzlicher Tod viele Fragen aufwirft. Eisbären können im Schnitt 18 bis 20 Jahre alt werden.

Im September 2008 starb Knuts “Ziehvater” Thomas Dörflein an einem Herzinfarkt. Weltweit trauerten Tierfreunde um den Tierpfleger Dörflein, der Knut liebevoll großgezogen hatte. Ein attraktives Gespann, dem sich keiner entziehen konnte und das die Herzen in Sturm eroberte.

Am Wochenende verbreitete sich die Todesnachricht von Knut um die ganze Welt. Tausende bekundeten auch im Netz ihre Betroffenheit. Knut hatte vier Jahre lang Millionen von Menschen große Freude bereitet. Angesichts der Katastrophe in Japan und dem Krieg in Libyen ist es deshalb auch nicht verwerflich, wenn der Tod des Eisbären für Schlagzeilen sorgt und die Gemüter bewegt.

Die Ursache von Knuts plötzlichem Tod ist wahrscheinlich auf die Haltungsart zurückzuführen; er war gemeinsam mit drei Artgenossinnen in einem Gehege untergebracht. Dies bedeutete enormer Stress für die Tiere, weil Eisbären in freier Natur Einzelgänger sind und sich nur zur Paarungszeit zusammenfinden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich gegen die Haltung von Eisbären und allen anderen Wildtieren in Gefangenschaft aus.

Knut starb an Hirnerkrankung

Erste Untersuchungen des toten Eisbären zeigten deutliche Veränderungen des Gehirns…

Hier lesen… www.tierschutznews.ch

22. März 2011 Internationale Wassertag

Goliath verklagt David

Trinkwasser – unser aller Lebensmittel schlechthin. Es kommt aus unseren Wasserleitungen, wenn wir den Hahn aufdrehen. Aber wer sitzt am anderen Ende der Leitung und sorgt dafür, dass die Menschen überall in der Welt ihr Grundbedürfnis auf sauberes Trinkwasser stillen können? Längst sind es nicht mehr die Bürger eines Staates, die im Besitz des Grundwassers sind – die Trink- und Abwasserversorgung liegt in vielen Ländern in den Händen der französischen Konzerne Veolia und Suez. Die beiden Hamburger Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz zeigen in ihrem Film WATER MAKES MONEY die Gebaren von „Veolia Wasser”, einem der größten privaten Wasserversorger in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Ländern, auf. Sie machen deutlich, wie unser Lebensmittel Nummer 1 zu einem Spielball der internationalen Finanzmärkte und der Weltkonzerne wird. Dass kontinuierliche Preissteigerungen ebenfalls eine Folge der Privatisierung sind, obgleich die Qualität des Trinkwassers teils stark abgenommen hat, überrascht dabei wohl kaum jemanden. Doch Wasser ist keine Ware, die nur der erwerben kann, der über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, Wasser ist ein Menschenrecht.

Hier den kompletten Text zum Thema lesen…