Neuronengeflüster im Endhirn

Über das Schmerzempfinden von Fischen…

Schlechte Nachrichten für Freunde des Angelsports: Fische sind offenbar weit mehr als bloße Reflexmaschinen. Sie nehmen Schmerzen bewusst wahr und leiden unter ihnen. Forscher fordern deshalb, sie mit Vögeln und Säugetieren auf eine Stufe zu stellen.

Hier lesen… www.spiegel.de

Wir waren dabei!

Der Braunschweiger Karnevalsumzug ist der größte in Niedersachsen, und Braunschweig ist sehr stolz darauf! Er wird jedes Jahr von ca. 200 000 Menschen vor Ort besucht und live vom NDR-Fernsehen übertragen.

Zum ersten Mal nahm ein “Vegan-Wagen” am närrischen Treiben teil. Auch aus dem Landesverband Niedersachsen waren Mitglieder dabei – würdig vertreten durch Danny Picken und Sabine Pankau; von weither gekommen waren Kristine Conrad und Rene Hartje aus dem Landesverband Hessen.

Bei strahlendem Winterwetter konnten die Mitglieder von “Braunschweig vegan” mehrere Tausend Flugblätter verteilen, in denen über die wahre Bedeutung des Begriffs “Karneval” aufgeklärt wurde: “carne vale” bedeutet “Fleisch lebe wohl” und bezeichnet die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Dies ist die traditionelle christliche Fastenzeit, in der selbstverständlich vor allem auf Fleisch verzichtet werden sollte. Kaum einer der “Narren” wusste von diesem Brauch, sodass wir einmal mehr wertvolle Aufklärungsarbeit leisten konnten.

Video zum Karnevalsumzug hier ansehen…

Aufruf: Boykottiert E10!

Schluss mit der E10-Lüge…

Die desaströse Umweltpolitik der Bundesregierung erreicht mit dem Ergebnis der E10-Krisensitzung, auf welcher die Beibehaltung dieses umweltschädlichen Kraftstoffes beschlossen wurde, einen neuen Höhepunkt.

Die Fakten:

E10 führt zu Motorschäden bei Millionen von Fahrzeugen.
E10 zerstört durch riesige Monokulturen den Regenwald.
E10 beschleunigt das Artensterben.
E10 verschlingt riesige Ackerflächen; für Europa allein wird eine doppelt so große Fläche wie Belgien benötigt.
E10 lässt die Zahl der Hungernden in der Welt weiter ansteigen, da Nahrungsmittel-Pflanzen für die Produktion verwendet werden.
E10 verteuert weltweit die Preise für viele Grundnahrungsmittel und treibt die Inflation an.
E10 ist nachweislich unwirtschaftlicher und umweltschädlicher als herkömmlicher Treibstoff.

Schluss mit der E10-Lüge der korrumpierten Politiker! Boykottieren Sie E10 – den Menschen, der Umwelt, den Tieren und ihrem Kraftfahrzeug zuliebe!

Der E-10-Gipfel: Gipfel des Unverstands und der arglistigen Täuschung

Am 08. März 2011 wurde das Chaos um „E 10“, die Ethanol-Beimischung zum Superbenzin fortgeführt. Die Bundesregierung hatte zu diesem Gipfel eingeladen, bei dem die zuständigen Minister für Umwelt, Wirtschaft, Verkehr und Verbraucher einerseits und Vertreter der Automobilindustrie, der Mineralölwirtschaft, des ADAC sowie der Verbraucherverbände andererseits zusammenkommen waren, mit dem Ziel, im Ethanol-Dauerstreit einen Konsens zu erreichen.

Diese Konferenz stand im Zeichen einer dreisten Lüge, der „Biosprit-Lüge“, und war ein weiterer Meilenstein in der verantwortungslosen Umweltpolitik der Bundesregierung. Die Anbauflächen für Energiepflanzen gehen für die Nahrungsmittelproduktion verloren, sodass bereits weltweit die Preise für Grundnahrungsmittel explodieren und die Zahl der Hungernden weiter zunimmt. Die inländische Ausbeute von Bio-Sprit ist viel zu gering, daher wird nach bewährter Manier auch auf die Ressourcen des Auslands zurückgegriffen. In Brasilien z. B. wird bereits auf 9 Millionen Hektar Zuckerrohr angebaut; die Flächen für den Anbau von Bohnen und Reis, die Hauptnahrungsmittel in Brasilien, verringern sich jährlich um 10 Prozent. Der Regenwald und andere wertvolle Ökosysteme werden zugunsten von riesigen Monokulturen in zunehmendem Maße vernichtet.

„Wir müssen weg vom Öl“, verkündete Umweltminister Röttgen. Mit von der Partie waren natürlich die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Aigner und der Wirtschaftsminister Brüderle. Auch sie unternahmen nichts, der skandalösen E-10-Verordnung entgegenzutreten. Im Gegenteil, auch sie machten sich für die fatale Biosprit-Lüge stark. Da kommt der Verdacht auf, dass profitable Kontakte zu multinationalen Konzernen bestehen und es lohnenswert ist, dem neuen Supergemisch zu huldigen!

Wer eine solch desaströse Umweltpolitik verfolgt, den kümmert auch nicht, dass das renommierte Institute for European Environment Policy (IEEP) den Agrosprit schlichtweg als Klimakiller bezeichnet; womöglich ist E10 – aufgrund der außerordentlich umweltzerstörerischen Produktionsverfahren – sogar doppelt so schädlich wie herkömmlicher Kraftstoff.

Web-Redaktion: 09.03.2011

Sagen Sie NEIN zur “Bio”-Sprit-Lüge!

Werden Sie aktiv!

Agrosprit ist keine Lösung. Der Energiehunger in den Industrie- und Schwellenländern darf nicht zu Hunger und Armut in der Welt führen. Fordern Sie das Ende des Beimischungszwangs von Agrosprit. Senden Sie eine Protestmail an EU-Energiekommissar Günther Öttinger, an Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundesverkehrsminister Peter Raumsauer.

Zur Protestmail: www.umweltinstitut.org

Quelle: Newsletter Umweltinstitut München e.V. / 25.02.2011

Zu einer weiteren Protestmail: www.regenwald.org

Quelle: Rettet den Regenwald / 04.03.2011

Barbara Rütting als Referentin im Kongresszentrum der Völklinger SHG-Klinik

Ein außergewöhnlicher Vortrag – auch zum Nutzen für unsere Partei

Am 24. Februar 2011 hielt Barbara Rütting im Kongresszentrum der Völklinger SHG-Klinik einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Essen wir uns gesund“. Um Ernährungskrankheiten Einhalt zu gebieten, fordert sie schon seit Jahrzehnten eine “Kehrtwendung weg von den Fleischtöpfen hin zu einer vollwertigen vegetarischen Ernährung.”

Auch unser Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck war als Gast vor Ort im Kongresszentrum, um Barbara Rütting mit überzeugenden Argumenten in dieser Ernährungsfrage in der anschließenden Diskussion zur Seite zu stehen.

Barbara Rütting wies in ihrem Vortrag besonders darauf hin, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die einzige Partei in unserem Land ist, die mit der erforderlichen Konsequenz die vegetarisch/vegane Ernährung einfordert, eine aktive Friedenspolitik betreibt und die Probleme im Tier- und Naturschutz angeht. “Diese Partei müsst ihr wählen”, so Barbara Rütting, “wenn sich etwas verändern soll.”

Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg

Ein Betrüger tritt zurück…

Karl-Theodor zu Guttenberg ist von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten, nachdem er sein Rücktrittsgesuch bei Kanzlerin Angela Merkel kurz zuvor eingereicht hatte.

Die Affäre Guttenberg ist nicht nur eine Blamage für das angeschlagene Image unserer Demokratie, sondern auch eine Blamage für die Kanzlerin, die bis zuletzt Guttenberg mit unhaltbaren und geradezu skandalösen Äußerungen deckte. Merkels Aussage, sie habe keinen wissenschaftlichen Assistenten eingestellt, sondern einen Verteidigungsminister, ist ein Sargnagel für die Glaubwürdigkeit der politischen Klasse.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt den Rücktritt von Freiherr von und zu Guttenberg, der damit der Demokratie und dem Ansehen unseres Staates den größten Dienst in seiner politischen Karriere erwiesen hat.

„Campaigning – Kampagnen entwickeln und umsetzen“

Parteimitglieder nehmen am Seminar der Böll-Stiftung teil

Am 26.Februar 2011 nahmen Mitglieder verschiedener Landesverbände an einem Seminar der Heinrich- Böll-Stiftung in Stuttgart zum Thema „Campaigning – Kampagnen entwickeln und umsetzen“ teil. Von der Partei waren dies: Ingeborg Holst, Sabine Pankau, Ramona Herrmann, Harald Hoos, Kristine Conrad, Coryn Weber-Castoldi, Diego di Filippi, Matthias Ebner, Dr. Daniel Kraus und Astrid Suchanek.

Man erhoffte sich neue Erkenntnisse und gute Tipps, um in Zukunft Kampagnen noch besser und gezielter umsetzen zu können. Im Hinblick auf die vom Landesvorstand Bad.-Württ. bereits konzipierte “Langzeitkampagne gegen Schächten und Akkordschlachten”, sollten sich weitere fachmännische Ratschläge als hilfreich erweisen. Nach Diskussion und Erfahrungsaustausch zu den wichtigsten Grundregeln, gliederte sich das Seminar im weiteren Verlauf in die Bereiche “Themenfindung”, “Entwicklung der Thesen” und “Ausarbeitung von Projekten” auf. Wichtige Punkte waren vor allem auch die Zeit- und Kostenplanung. Es wurde in Vierergruppen unter Hinzuziehung von Arbeitsblättern gearbeitet.

Die Heinrich-Böll-Stiftung bietet laufend interessante Seminare an – auch in anderen Bundesländern – die wir in Zukunft sicher wahrnehmen werden, um unsere Arbeit noch effizienter zu gestalten.

“Spiegel-TV” zu Gast bei Landesvorsitzender Bettina Jung

Bettina Jung, Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, macht wieder von sich reden. „Spiegel TV“ besuchte sie in Dierstorf und machte eine Reportage zum Thema Vegetarismus. Bettina Jung berichtete vor laufender Kamera über ihr Leben als Vegetarierin und erklärte, warum sie als Zwölfjährige schon auf Fleisch verzichtete. Sie teilt ihr Leben mit vielen Tieren, die alle eine Leidensgeschichte hinter sich haben.

Die Reportage wird am 04. April 2011 in “Spiegel-TV” auf Sat 1 um 23.00 Uhr ausgestrahlt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich ganz herzlich bei Bettina Jung, die sich für unser Anliegen in der Öffentlichkeit so engagiert einsetzt!

Hier lesen: Kein Tier landet im Kochtopf…

Hier lesen: Ich esse nichts, was eine Mama hat…

Eine Ohrfeige für Merkel

Die Wähler/innen haben gesprochen…

Die SPD erzielte bei der Hamburger Bürgerschaftswahl am 20.02.2011 mit 48,4 % das beste Ergebnis und eroberte damit nach neun Jahren Opposition die absolute Mehrheit. Die CDU musste mit 21,9 % eine ihrer größten Niederlagen in ihrer Parteigeschichte hinnehmen. Die Grünen erreichten ein Ergebnis von 11,2 %, die FDP (6,7 %) schaffte erstmals wieder nach 10 Jahren den Einzug in die Bürgerschaft. Die Linke behauptete sich mit 6,4 % Stimmenanteil.

Das desaströse Ergebnis der CDU sollte ein klares Signal in Richtung Berlin sein, dass immer mehr Bürger/innen mit der Regierungsarbeit von Bundeskanzlerin Merkel unzufrieden sind.

Brauchen wir in Deutschland eine „Tierpolizei“?

Im Internet unter www.suedkurier.de findet derzeit eine Umfrage zum Thema Tierschutz statt. Über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sich für eine „Tierpolizei“ in Deutschland ausgesprochen. Die Umfrage wurde ausgelöst durch die Nachricht, dass in den Niederlanden zum Schutz der besten Freunde des Menschen jetzt landesweit insgesamt 500 uniformierte „Tierpolizisten“ eingesetzt werden, weil dort pro Jahr rund 40.000 Tiermisshandlungen gemeldet werden.

Artikel hier lesen: www.suedkurier.de

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßt diese zukunftsweisende Initiative und fordert Bund und Länder auf, dem niederländischen Beispiel zu folgen. Der Schutz der Tiere darf nicht an den leeren Kassen unseres Staates scheitern!

Japan goes Home

Japan bricht die Walfangsaison vorzeitig ab

Eine durch und durch positive Nachricht: Japan schickt seine Walfangflotte, die im südpolaren Walschutzgebiet mit Genehmigung der Walfangkommission IWC 945 Tiere zu “wissenschaftlichen” Zwecken töten wollte, vorzeitig nach Hause. Ihre Quote konnten sie nicht erfüllen, und das ist Paul Watson und seiner Organisation Sea Shepherd zu verdanken. Was internationale Organisationen und Regierungen nicht schafften, brachte er zustande. Mit seinen Schiffen umkreiste er die japanischen Walfänger so lange, bis diese entnervt aufgaben. Dies ist ein sehr eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man Tierschutz effektiv durchsetzen kann.

“Wissenschaftliche Zwecke”, wurden seitens der Japaner angegeben, um mit ihren Schiffen diese hochsensiblen, für das Ökosystem so eminent wichtigen Meeressäuger abschlachten zu können. Ergebnisse dieser Forschungen in Form von Abhandlungen gibt es trotz jahrzehntelanger Untersuchungen nicht, stattdessen landete das Walfleisch in den japanischen Supermärkten. Das war bis vor einigen Jahren ein einträgliches Geschäft, aber inzwischen ist der Walfleischmarkt auch in Japan eingebrochen. Die japanische Regierung hat die internationale Staatengemeinschaft jahrzehntelang an der Nase herumgeführt, mit einer völlig abstrusen Erklärung. Durch mehr oder weniger verdeckte Bestechungsgelder wurden Stimmen pro Waltötung auf internationalen Konferenzen gekauft. Dies hat jetzt hoffentlich alles ein Ende.

Die japanischen Stellen lassen nun verlautbaren, dass sie die Tierschutzorganisation Sea Shepherd für eine Terrororganisation halten. Eine Frage von Gut und Böse, die Paul Watson am besten selber beantwortet: “Zu unseren Unterstützern zählen William Shatner, Richard Dean Anderson, Christian Bale und Pierce Brosnan. Somit haben wir Captain Kirk, MacGyver, Batman and James Bond auf unserer Seite. Wie können wir da verlieren?” Das waren seine Worte auf einer Veranstaltung unserer Partei am 11.09.2010 in Hannover, bei der Captain Watson persönlich anwesend war.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert Paul Watson und seiner Crew zu dem grandiosen Erfolg!

Paul, mach weiter so…!