Landesvorsitzende Lena Zebbedies in Presse

Presse über uns

Die „Neue Presse“ / Hannover / Meine Region berichtete am gestrigen Tag ausführlich über unsere neu gewählte Landesvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen, Lena Zebbedies, und gibt Einblick in Lenas Motivation für den Landesvorsitz kandidiert zu haben.

Wir bedanken uns bei Lena für ihr Engagment und wünschen ihr nebst ihren frisch gewählten Parteikollegen/innen im Landesvorstand alles Gute und eine erfolgreiche politische Arbeit!

Zum Presseartikel hier.

Unser ökologischer Fußabdruck – er ist gewachsen

Dass des Deutschen ökologischer Fußabdruck größer ist als ethisch vertretbar, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass er aber so überdimensionale Formen annimmt, wie jetzt die Umweltschutzorganisation „Germanwatch“ berechnet hat, macht mehr als betroffen. Und die Frage drängt sich auf, wie kommen wir aus dem selbstverschuldeten Dilemma wieder heraus?

Laut „Germanwatch“ hat Deutschland in dieser Woche bereits alle ihre natürlichen Ressourcen für 2016 aufgebraucht! Das heißt im Klartext: Wenn alle Menschen auf der Erde so wirtschaften und leben würden wie wir Deutschen, dann bräuchten wir 3,1 Erden, um den Bedarf an Ressourcen zu decken. 2015 waren es laut Berechnungen „nur“ 2,5 Erden.

Germanwatch schreibt in seiner Pressemitteilung vom 28.04.2016: „In Deutschland wird die Erde vor allem durch die hohen CO2-Emissionen in den Bereichen Energie, Verkehr und industrielle Landwirtschaft und zudem durch den sehr hohen Flächenanspruch, vor allem für die Fleischproduktion, überlastet. Damit trägt die deutsche Bevölkerung ganz erheblich zur weltweiten Übernutzung bei.“

Was also tun? Uns muss endlich bewusst werden, dass wir auf Kosten nachfolgender Generationen und global gesehen auf Kosten von ärmeren Menschen, der Tiere und der Natur wirtschaften und leben. Betrachtet man die Fakten, dass wir immer mehr Ressourcen verbrauchen als uns eigentlich zustehen, um unseren Lebensstandard zu halten und zu steigern, dann kommt man unweigerlich zu der beschämenden Annahme, dass uns unsere belebte Erde, unser Zuhause, und unsere nachfolgenden Generationen gleichgültig sind. Sollte uns doch nicht alles gleichgültig sein, dann muss jeder Einzelne von uns seinen Konsum überdenken und entsprechend anpassen. Nicht vergessen darf man die politisch Verantwortlichen, die ganz eindeutig ihren Kurs, der auf immer mehr Wachstum abzielt, durch Politiker auszutauschen, die bereit sind, verantwortungsbewusste und vorausschauende Entscheidungen zu treffen.

Auf jeden Einzelnen kommt es an, denn unser Wirtschaften und Leben von heute wird das Gesicht der Erde von morgen beeinflussen. Gegenwärtig machen wir uns sprichwörtlich in den Augen nachfolgender Generationen unglaubwürdig, wenn wir behaupten, wir würden unsere Kinder und Kindeskinder lieben, aber im selben Atemzug unsere Erde, unsere einzige Lebensgrundlage, so strapazieren und ausbeuten, als gäbe es kein Morgen.

Adoption von Versuchstieren

Schätzungen zufolge werden jedes Jahr in Deutschland ca. 3 Millionen Tiere für Tierversuche verwendet. Die Forschung mit Versuchstieren wird in Universitäten und Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Dienstleistungsunternehmen durchgeführt. Die sogenannten Versuchstiere erleiden dabei oft unsagbar schlimme körperliche Schmerzen und Stress, sie werden ihrer Freiheit beraubt und werden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, zumeist umgebracht. Siehe auch

Jedoch nicht alle – mittlerweile gibt es Organisationen, die mit den Tierversuchslaboratorien zusammenarbeiten, um wenigstens einige der Tiere, die nicht mehr gebraucht werden, in ein sorgenfreies Zuhause zu vermitteln.

Wenn man also die Rahmenbedingungen erfüllt und ausreichend Zeit und Geduld hat, ist es durchaus möglich, einen Hund, eine Katze oder auch ein Nagetier aus einem Versuchslabor aufzunehmen.

Dabei stellen sich natürlich viele Fragen:

  • Was sind das für Tiere?
  • Sind sie verhaltensauffällig und/oder krank?
  • Wo finde ich sie?
  • Bin ich überhaupt geeignet?

Die meisten Tiere werden eigens für Forschungszwecke gezüchtet, nur sehr wenige werden dafür gefangen. Bei der Züchtung wird darauf Wert gelegt, dass die Tiere die Eigenschaften hervorbringen, die sie für die Versuche tauglich machen, daher sind die wenigsten Tiere aggressiv. In den Einrichtungen werden sie oft in gleichgeschlechtlichen Gruppen gehalten, so dass sie meist gut sozialisiert sind.
Versuchstieren ist die „normale“ Welt völlig unbekannt, viele waren niemals draußen, haben die Sonne nie gesehen, durften nicht über Gras laufen. Sie leben in geschlossenen, klimatisierten Räumen oder engen Käfigen im künstlichen Licht. Einen Tagesablauf, der ihren Bedürfnissen gerecht wird und nicht aus Schmerz, Stress, Untersuchungen und „Behandlungen“ besteht, dürfen sie nicht kennenlernen. Was sie erleiden müssen, Tag für Tag, das kann sich niemand von uns wirklich vorstellen.

Nur Tiere in körperlich gesundem Zustand werden von den Laboratorien abgegeben, die anderen werden getötet. Zumeist haben die überlebenden Tiere eine normale Lernkapazität und kommen, Erfahrungsberichten zufolge, in einem neuen Zuhause relativ gut zurecht. Es gibt seriöse Vereine, die sich auf die Vermittlung von Versuchstieren spezialisiert haben, an die man sich bei Interesse wenden kann, z.B:

Laborbeaglehilfe e.V.
My Second Life (überwiegend Kleinnager): Website, Facebook
Ein Herz für Laborkaninchen

Diese Vereine überprüfen schon im Vorfeld, ob geeignete Voraussetzungen vorliegen. Nicht jedes Tier passt zu jedem Menschen, daher fragen und prüfen die Vereine genau nach, bevor sie ein Tier freigeben. Einen abschlägigen Bescheid sollte man daher nicht persönlich nehmen, im Vordergrund steht hier immer das Wohl eines Tieres, eine Fehlvermittlung wäre fatal.

Welchen Versuchen die zur Adoption freigegebenen Tiere während ihrer Zeit in den Laboren ausgesetzt waren, bleibt jedoch im Dunkeln, darüber wird von den zuständigen Stellen nichts preis gegeben. Sicher ist: die Tiere haben Schlimmes durchgemacht, Schmerzen erlitten und waren in ihrer Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt. Jedes hat dies auf eine andere Weise verarbeitet. Daher spielt nicht nur der Zeit- und Erfahrungsfaktor eine Rolle, auch die individuelle Auswahl ist wichtig. Es gibt sehr ängstliche, schüchterne, leider auch ältere Tiere, die besonders viel Ruhe, Geduld und einen sicheren Tagesablauf benötigen. Man sollte daher unbedingt mit den Vereinen zusammenarbeiten und deren Hinweise ernst nehmen.

Mit einer Adoption kann man hier wenigstens ein bißchen wieder etwas gutmachen, zumindest an den Tieren, die lebendig diese Hölle verlassen durften. Entscheidend ist, wie fast immer, Zeit, Geduld, keine falschen Erwartungen und viel Liebe.

Einem Tier aus dem Tierschutz, Tierheim, aus der Massentierhaltung oder eben aus einem Versuchslabor ein neues Zuhause zu geben, ist eine sehr anspruchsvolle, aber auch lohnenswerte Aufgabe. Es ist immer wieder schön und bewegend, mitzuerleben, wie sich aus einem einst geschundenen Tier eine kleine Persönlichkeit entwickelt, die wieder Freude am Leben hat.

Sonia-Ellen Hoesel / Bundesarbeitskreis Praktischer Tierschutz

Email-Kampagne gegen Tierversuche an der Universität Düsseldorf!

Der Tierschutzverein Düsseldorf hat eine tolle Online-Kampagne ins Leben gerufen:

Der Verein ruft alle Tierschützer auf, sich an seiner Email-Aktion zu beteiligen und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) aufzufordern, Informationen preiszugeben, die bisher trotz öffentlichem Interesses unter dem Deckmantel des „Forschungsgeheimnisses“ verschwiegen werden.

Schätzungsweise bis zu 30.000 Tiere werden an der Universität gehalten!

Die HHU hat bisher jegliche Auskünfte über die Art der durchgeführten Tierversuche, Anzahl der Tiere, Haltung der Tiere, Aufwendung von Steuergeldern, etc verweigert.

Auch Anfragen nach Informationsfreiheitsgesetz gegen die genehmigende Behörde LANUV (Landesamt für Natur-, Umwelt-, und Verbraucherschutz) durch unser Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück sind bislang nur unzureichend beantwortet, oder gar verweigert worden.

Mehrere Klageverfahren gegen die Behörden wurden beim Verwaltungsgericht Düsseldorf von Lück und ihren Mitstreitern eingeleitet.

Der Tierschutzverein Düsseldorf und Sandra Lück, Leiterin des Bundesarbeitskreises Tierversuche, haben beschlossen, sich zu vernetzen und gemeinsam den Druck auf die HHU und die Behörden zu erhöhen.

Wir bitten somit um tatkräftige Unterstützung für den Tierschutzverein Düsseldorf.

Auf der Website: http://www.tierversuche-ohne-uns.de/index.html finden sich alle Informationen, sowie die vorgefertigte Email an das Rektorat der HHU Düsseldorf. Bitte beteiligt euch mit uns an dieser vorbildlichen Aktion und lasst uns gemeinsam für alle Versuchstiere einstehen!

Eure Sandra Lück

Schreibwettbewerb “Warum ich vegan lebe”

Nachfolgend machen wir auf eine Aktion vom “Bund für Vegane Lebensweise” aufmerksam:

“Wir veranstalten einen Schreibwettbewerb mit dem Thema “warum ich vegan lebe”. Uns interessiert Deine ganz persönliche Geschichte. Berichte uns von Deinem Schlüsselerlebnis , falls Du eins hattest. Schreibe ein Gedicht, ein Märchen oder eine Kurzgeschichte – es steht Dir völlig frei, wie Du Deine Entscheidung zum veganen Leben ausdrücken möchtest! Auf bis zu einer DIN A4-Seite sind Deiner Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt.

Unsere schreibbegeisterte Jury bewertet dann Deinen Text. Wir konnten dafür u.a. Hilal Sezgin und Andreas Grabolle gewinnen, aber auch unsere Gartenfee Susanne Heine durfte natürlich nicht fehlen. Der Text wird der Jury in anonymisierter Form vorgelegt.

Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis den Vitamix S30, der/die Zweitplatzierte*r bekommt eine Tierpatenschaft bei Land der Tiere, als 3. Preis gibt es das Buch von Brendan Brazier “Vegan in Topform”.

Der Einsendeschluss ist der 22.05.2016.”

Kontakt: mitgliederbetreuung@bvl-ev.org / http://vegane-lebensweise.org

Die Serengeti darf nicht sterben

Schon einst Dr. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael setzten sich vor rund 60 Jahren für den Schutz und Erhalt der Serengeti in Afrika ein. Beide kann man zurecht als Vorreiter für den internationalen Naturschutz bezeichnen. Mit ihrem Buch “Serengeti darf nicht sterben” schufen sie Verständnis und Respekt für den internationalen Tier- und Naturschutz, wie kaum eine andere Schrift.

Heute setzen die afrikanischen Umweltschützer das Erbe der Grzimeks fort und die ganze Welt ist aufgefordert, das Weltnaturerbe Serengeti mit all seiner afrikanischen Schönheit, den wilden Tieren und ihren Einwohnern zu schützen, damit es fortbestehen kann.

Petition

Bitte unterschreiben Sie die Petition von „Rettet den Regenwald e.V.“ und unterstützen Sie die kenianischen Umweltschützer, um das Vorhaben der Regierung, die die Abholzung des Mau-Wald freigegeben haben, zu stoppen.

Nachruf auf Ute Langenkamp

Wie wir heute erfahren haben (Nachruf) ist eine großartige Tierschützerin für immer von uns gegangen.

Ute Langenkamp, Trägerin der MUT-Medaille, verstarb am 04.04.2016 im Alter von 75 Jahren. Ute war Initiatorin der Smeura in Pitesti / Rumänien, dem größten Tierheim der Welt. Sie setzte sich unermüdlich für alle Tiere ein, besonders für die rumänischen geschundenen Straßentiere, die auf menschliche Hilfe und Zuwendung angewiesen sind. Mit ganzer Hingabe setzte sie sich für eine bessere und friedvollere Welt ein.

Wir werden Ute in respektvoller Erinnerung behalten und sind traurig, dass eine verlässliche und aktive Kämpferin für die Tiere nicht mehr unter uns Tierschützern weilt.

Wir trauern um Ute Langenkamp.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei

Kinostart “Hope for All” im Mai 2016

Hier die ersten Kinotermine für “Hope for All” in deutschen Kinos. Ab 2. Mai startet Nina Messinger ihre Preview-Tour und würde sich freuen, viele von Euch bei der Kinotour zu treffen! Nina bittet herzlichst diese Info fleißig zu verbreiten, damit die Botschaft von Hope for All viele Menschen erreicht und die Kinosäle gefüllt werden.

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Stuttgarter Nachrichten über kleine Parteien

Am 12. März 2016, also einen Tag vor der Landtagswahl, erschien ein Artikel über den Wahlkampf der kleinen Parteien in den Stuttgarter Nachrichten (leider nur in der Print-Version). Im Vorfeld dazu hatte der Redakteur u. a. mit unserem Landesvorsitzenden Matthias Ebner gesprochen. Nachfolgend ein Bild von dem Artikel, der hier auch als PDF angesehen werden kann.
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Welpen auf Parkplatz angezündet

Die Polizei sucht einen brutalen Hundetöter, der ein Hundebaby auf einem Waldparkplatz nahe Dresden bei lebendigem Leib verbrannte.

„PETA“ hat 1000 Euro ausgesetzt, „TASSO e.V.“ zusätzlich noch 500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Fall geben können, können sich an jede Polizeidienststelle wenden oder per Telefon an PETA (01520 7373341) – auch anonym.

Hier Einzelheiten zum Fall.