Living Planet Tour 2017

Unter dem Motto „Wie viel Erde braucht der Mensch?“ wird der bekannte TV-Moderator und Umweltaktivist Dirk Steffens (TerraX / ZDF) ab Februar 2017 mit einem abendfüllenden Infotainment-Vortrag auf große Deutschland-Tour gehen.

In seinem Vortrag spricht er aus, was wir ändern müssen und können: „Wir verbrauchen im Vergleich zum Vorjahr jetzt die Ressourcen von 1,5 Erden – und unsere Nachhaltigkeitsbilanz wird jeden Tag schlechter“, erklärt Dirk Steffens.

Die weltberühmte britische Umweltaktivistin, Jane Goodall, empfiehlt die Living Planet Tour.

Tickets kann man buchen ab 27,60Euro. Schüler / Studenten / Rentner zahlen 18,80 Euro

Hier zu allen Informationen und zur Ticketbuchung.

Unsere Kampagne: 1 Million Stimmen für die Straßentiere!

Ich bin eine Stimme davon!

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne „1 Millionen Stimmen“

Unsere Postkarten und Flyer zum Verteilen sind kostenlos in der Bundesgeschäftsstelle zu bestellen. Die Postkarte bitte mit Ihren Kontaktdaten versehen, frankieren und zurück an die BGSt. senden.

Continue reading “Unsere Kampagne: 1 Million Stimmen für die Straßentiere!”

Maßnahme im Gastronomiebetrieb gegen Lebensmittelverschwendung

Bitte aufessen!

Auf der einen Seite leiden weltweit knapp eine Milliarde Menschen an Hunger und auf der anderen Seite landen Millionen von Tonnen Lebensmitteln der reichen Industrienationen auf dem Müll. Lebensmittel, die bei der Herstellung immense Flächen wie Land und wertvolle Ressourcen wie Wasser und Energie verbrauchen, aus marktpolitischen Gründen einfach wegzuschmeißen, ist definitiv ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die täglich auf unserem Planeten nicht ausreichend zu essen haben.

Jede_r Einzelne im privaten Bereich kann deshalb der achtlosen Lebensmittelverschwendung entgegen wirken; einfach nur so viele Lebensmittel kaufen, die auch in einem gewissen Zeitrahmen verbraucht werden können. Dies schont vor allem die Natur und nebenbei den Geldbeutel.

In dieser Hinsicht tut sich jetzt etwas im Gastronomiebereich. Ein Restaurantbesitzer in Stuttgart (Yuoki) und eine Restaurantkette aus Düsseldorf (Okinii) stellen den Gästen die Abgabe von Essensresten in Rechnung, die in Form von einer Gebühr von einem Euro bezahlt werden muss. Man will die Gäste dazu anhalten, dass sie nur so viel bestellen wie sie auch tatsächlich verzehren können, weil Verschwendung nicht geschätzt wird.

Die freundliche „Erziehungsmaßnahme“ der Restaurantbesitzer, die über den Geldbeutel abläuft, mag in manchen Augen zwar hart sein, ist aber gewinnbringend für unsere Natur, mit der wir alle verantwortungsvoll umgehen müssen.

Eure Bundesgeschäftsstelle

Lesenswerte Artikel aus der „Freien Presse“

Interview mit Biologe und Theologe Rainer Hagencord

Aus einer anderen Perspektive betrachtet…

Unter der Überschrift „Darwin, Gott und eine Krönung“ veröffentlichte die „Freie Presse“ am 12.08. ein Interview mit dem Biologen und Theologen Rainer Hagencord, der aus Sicht der Bibel unseren verantwortungslosen Umgang mit den Tieren näher beleuchtet.

Rainer Hagencord tritt als Fürsprecher für die Tiere auf und macht klar, so wie wir mit den Tieren umgehen, ist weder menschlich noch christlich. Er spricht sich gegen die industrielle Tierhaltung aus, postuliert eine möglichst fleischfreie Ernährung und respektiert das Tier als eigenständiges Mitgeschöpf, dass weder ausgebeutet noch getötet werden darf.

Hagencord, als “Rechtsanwalt” im Einsatz für alle Lebewesen, nimmt kein Blatt vor den Mund, denn die Tiere als Mitgeschöpfe sind ihm genauso wichtig wie die Menschen. O-Ton Hagencord: „Aus den Augen der Tiere schaut uns Persönlichkeit an.“

Über öffentliche Aktionen, die die Menschen wachrütteln sollen, sagt er: „Vielleicht muss eine Gesellschaft, die vor sich hinschläft, auch ein bisschen schockiert werden.“ Interview hier lesen.

Buchvorstellung „Das Seelenleben der Tiere“

Am 05.08. hat die „Freie Presse“ das Buch „Das Seelenleben der Tiere“ von Peter Wohlleben vorgestellt. Wohlleben, von Beruf Förster, hatte sich bereits mit seinem ersten Buch „Das geheime Leben der Bäume“ einen Namen in der Öffentlichkeit gemacht. So wie sein erstes Buch, landete er mit seinem neu erschienenen Buch „Das Seelenleben der Tiere“ auf der Bestsellerliste. Ganz zu Beginn in der Lektüre macht Wohlleben unmissverständlich klar, dass „man den Tieren ein Gefühlsleben vergleichbar dem des Menschen zubilligen sollte“.

Sein Buch basiert auf wissenschaftlichen Ergebnissen und persönlichen Erfahrungen, die er mit Tieren, vor allem mit Wildtieren, wie Rehen, Hirschen und Wildschweinen, machen durfte. Sein Fazit: „Tiere und Menschen haben vieles gemeinsam.“ Hier zum Buch.

Abschließend…

Ein großes Dankeschön geht abschließend an die „Freie Presse“, die in regelmäßigen Abständen diverse Meinungen und Stellungnahmen von Menschen über unsere ambivalente „Mensch-Tier-Beziehung“ veröffentlicht.

Aus unserer Sicht werden die Leser und die Leserinnen parallel zur aktuellen Tagespolitik ganz nebenbei über das menschliche Verhalten zu Tieren informiert und hoffentlich gewinnbringend, damit das Nach- und Umdenken angeregt wird. Weiter so!

Wer den Mut zu sich selbst hat, tief und ehrlich in diese Materie einzudringen, wird sich nach “Erwachen” beschämend eingestehen müssen, dass unser Verhältnis zu den Tieren gestört und für die sogenannten Nutztiere eine immerwährende Tragödie ist, die erst mit ihrem oft qualvollen Tod endet. Und das alles nur wegen einem kurzen Geschmackserlebnis…

Eure Bundesgeschäftsstelle

CSD in Freiburg und Stuttgart

Am Sonntag, 31.07.2016, war der Landesverband Baden-Württemberg mit einem Infostand auf der CSD-Hocketse in Stuttgart vertreten.

Diese startete am Samstag, 30.07., nach der Demo-Parade. Am Sonntag gab es dann auch Infostände, wo sich die Besucher der CSD-Hocketse über Vereine, Organisationen und Parteien sowie deren Inhalte bzw. Engagement in der LSBTTIQ-Szene informieren konnten.

Auch der Landesverband Baden-Württemberg der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ war mit einem Stand auf der Kirchstraße vertreten. Neben der Hauptthematik „LSBTTIQ“ wurden auch Tierschutz und Tierrechte sowie vegane Ernährung sehr oft in Gesprächen thematisiert.

Leider gab es auf dem CSD neben Spanferkel und zig Cocktail- und Wurst-Ständen nur sehr wenig Veganes. Daher appellieren wir an dieser Stelle an die Organisator_innen des CSDs, sich in dieser Hinsicht noch weiterzuentwickeln.

Alles in allem war es ein durchaus erfolgreicher Tag. Wir konnten vielen Menschen zeigen, dass uns als einziger Partei in Deutschland sowohl gleiche Rechte für alle Menschen als auch Grundrechte für Tiere sehr am Herzen liegen und wir uns daher u.a. für diese Themen konsequent einsetzen.

Auch auf dem CSD in Freiburg Anfang Juli waren wir mit einem Stand vertreten und auch dort konnten einige gute Gespräche geführt werden.

Circus Flic Flac arbeitet ohne Tiere – großartig!

Am 5. Oktober 2014 feierte der “Circus Flic Flac” bereits sein 25. jähriges Bestehen mit seiner ungewöhnlichen und anderen Art von Circus. Das Besondere ist dabei, dass der Circus vollständig auf Tiere verzichtet und sein Können anhand von großartigen Artisten, Jongleuren und Clowns unter Beweis stellt.

Die Jubiläumstournee begann 2014 und ist auf zwei Jahre, in insgesamt 40 Städten angesetzt. Umso mehr freuen wir uns, dass der Circus auch in Süddeutschland gastiert.

Vom 18. bis 28. August kann man sich von diesem großartigen und tierleidfreien Circus in Pforzheim, vom 1. bis 11. September in Reutlingen, vom 15. bis 25. September in Hildesheim und vom 29. September bis 9. Oktober in Göttingen überzeugen und sich in diese fantastische Welt entführen lassen.

Weitere Informationen kann man hier erfahren.

Bitte unterstützt den Circus, damit wir ein deutliches Zeichen gegen Tierausbeutung setzen und Menschen und Betriebe ohne Tierleid unterstützen!

Patricia Kopietz / BAK Tiere in der Unterhaltungsbranche

“Im Namen der Tiere”

Film: Am 22. Juli im Kino in Ludwigsburg

Wir möchten darauf hinweisen, dass der Film: “Im Namen der Tiere” am 22. Juli 2016 um 20:00 Uhr im Kino „Central Studio“ während des Filmfestivals “NaturVision” im Ludwigsburg Central Theater zu sehen sein wird.

“Die Dokumentation schildert eindrücklich die Auswirkungen unserer ambivalenten Beziehung gegenüber unseren Mitgeschöpfen, der Tiere. Auf der einen Seite entwickeln wir zu bestimmten Tieren ein sehr inniges Verhältnis: wir lieben Katzen, Hunde und Pferde.

Dass die sogenannten “Nutztiere” dagegen gequält und ausgebeutet werden, verdrängen wir erfolgreich.

Der Film konfrontiert uns mit unserer Gleichgültigkeit und zeigt die grausame Realität, die wir durch dieses Verhalten verursachen.”

Die Produzentin dieses Films, Sabine Kückelmann, haben wir interviewt; das Gespräch können Sie nachlesen im MUT-Magazin Nr. 49.

 

Bildschirmfoto 2016-07-05 um 15.30.45

Grausamkeit vom “Stierrennen” offengelegt – Pamplona

Video hier ansehen

Was ist die Botschaft des Videos?

Dieselben Stiere die durch Pamplonas Straßen schlittern und fallen werden später am Nachmittag in der Stierkampfarena der Stadt erstochen. Touristen die in Spanien an dem Rennen mit Stieren teilnehmen werden an dem Gemetzel beitragen.

Dies ist die ernünchternde Botschaft des neuen Videos der Plattform La Tortura No Es Cultura / Folter Ist Keine Kultur, gesponsert von Animal Guardians, und Europas größten Tierschutzorganisationen, PETA, Humane Society International, CAS International , Anima Naturalis und europäische Büros von World Animal Protection sowie dem Red Internacional Antitauromaquia/ International Anti-bullfighting Network, welches 110 Tierschutzorganisationen aus aller Welt vereinigt. Das Video wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und wird in Europa, Amerika, Asien und Australien verbreitet.

Das schockierende Video zeigt das Ende der Stiere die an dem Stiertreiben teilnehmen und danach in der Arena zu Tode gefoltert werden und fordert die Touristen auf, nicht zu Komplizen zu werden.

BAK Internationaler Tierschutz / Martin Buschmann

„100 Prozent faire Tierhaltung“ – Was die Grünen als Ausweg ansehen

Ein Eindruck der Podiumsdiskussion in Hannover

Am Samstag, den 18.06.2016, fand in Hannover eine von der Grünen Bundes- und Landtagsfraktion organisierte Podiumsdiskussion zu dem Thema „faire Tierhaltung“ statt. Sowohl Abgeordnete der Partei, wie z. B. Anton Hofreiter und Christian Meyer, als auch Bauern, Tierschützer, Experten und viele Interessierte fanden ihren Weg zu der Diskussionsrunde.

Teilgenommen haben die Landesvorsitzende Niedersachsens, Lena Zebbedies, die Schriftführerin Simone Oppermann sowie vom Bundesvorstand der stellv. Generalsekretär Martin Buschmann.

Nach einer Einleitung des Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter und Landwirtschaftsminister des Landes Niedersachsen, Christian Meyer, wurden in Expertengesprächen und Podiumsdiskussionen mit stets wechselnden Diskutanten umfassende Unterhaltungen geführt. Es wurden hauptsächlich die Oberpunkte Wirtschaftlichkeit, Tierwohl und deren Alternativen besprochen.

Besonders wurde deutlich, dass sich das Kaufverhalten des Verbrauchers ändern muss. Konsumierten diese teuere und qualitativ hochwertigere Produkte, würde dies einen Gesamtanstieg des Marktpreises und einen Rückgang der Billigprodukte bedeuten. Außerdem wurde erwähnt, dass eine Umschichtung von Mitteln in der Agrarindustrie von der ersten Säule (Flächenförderung) in die zweite Säule (Tierwohlförderung) viel bewirken kann. Besonders ein Anstieg der Lebensmittelqualität und „gehobener“ Lebensbedingungen für die Tiere seien das Ergebnis.

Besonders von den Bauern wurde bei diesem Thema eingehend der Verlass auf eine Planungssicherheit eingeworfen. Die meisten Landwirte seien einer tierwohlorientierten Veränderung des Betriebes zugeneigt. Aufgrund von sehr hohen Investitionen und fehlender, langfristiger und zukunftsorientierter Planungssicherheit fehle jedoch ein wichtiger Schritt, um diesen Umbau zu wagen. Die Landwirte betonten häufig, dass der Wohlstand der eigenen Familie und des Hofes auf dem Spiel stehe und der Vorschlag ohne ausreichende staatliche Unterstützung nicht möglich sei. Es wurde mit Nachdruck an die anwesenden Politiker appelliert, einen Plan für ausreichend unterstützende Mittel aufzustellen und die Landwirte die folgenden Jahre nicht alleine zu lassen.

Des Weiteren wurde oft angesprochen, dass sich viele Verbraucher mehr Durchsichtigkeit im Einkauf wünschen, um das Kaufen zu erleichtern. Momentan gäbe es besonders in der Fleischproduktion nur zwei Möglichkeiten, auf die sich der Käufer einlassen kann. Diese sind die „gute“ Bio-Variante oder die weniger „gute“ Qualität aus dem Billigfleischsektor. Menschen, die viel Fleisch essen, sich aber nicht immer die gute Qualität leisten können, würden gerne auf eine bessere Alternative als das Billigfleisch, aber günstigere als die Bio-Qualität ausweichen. Dies sei bereits besonders bei den Eiern ersichtlich. Diese Durchsichtigkeit wünschten sich viele Teilnehmer der Veranstaltung bei allen tierischen Produkten. Dies gilt auch für Ware aus dem Ausland. Würde der Standard der Agrarindustrie in Deutschland gehoben, könnte der Markt von Billigfleisch aus dem Ausland überschwemmt werden. Dies befürchten besonders die betroffenen Landwirte. Allerdings könnte man durch eine verlässliche Kennzeichnung den Konsumenten die Möglichkeit geben, „Deutsche Qualität“ zu kaufen. Experten vermuteten, dass dieses Siegel erfolgreicher als das Billigfleisch aus dem Ausland sein würde und sprachen sich allesamt für diesen Kompromiss aus.

Leider wurde nur von einem Teilnehmer der Veranstaltung der ethische Gedanke angesprochen und der Titel „100 Prozent faire Tierhaltung“ in Frage gestellt. Wir haben uns das gleiche gefragt: Was bedeutet die Ethik in diesem Fall, wenn sich die „100 Prozent“ hauptsächlich auf das Endprodukt und somit auf das Wohl des Konsumenten beziehen, als vielmehr auf das Lebewesen hinter dem Produkt? Wieso wird nicht einmal ein Weg angesprochen, den Fleisch- und Milchproduktkonsum zu minimieren und dem gesättigten Markt ein wenig an Spannung und unnötigem Tierleid zu nehmen? So viele Tiere werden am Ende weggeschmissen, landen wiederum in Futtermitteln oder zerstören in Westafrika die Märkte. In Brasilien wird eine unvorstellbare Fläche an Regenwald gerodet, damit die Vielzahl an „Nutztieren“ in Deutschland und der EU ausreichend Futtermittel erhalten, in Deutschland wird die EU ausgenutzt, um noch wirtschaftlicher zu produzieren, die geringen Tierschutzgesetze lassen Tiertransporte bis in die Türkei zu und die Menschen, die von den „Resten“ des europäischen Fleischkonsums leben, nämlich die Westafrikaner, verspüren eine deutliche Veränderung des eigenen Marktes – und das keineswegs in eine positive Richtung.

„Traurig ist, dass Themen wie Tierrechte und Bio-Vegane Landwirtschaft gar nicht aufgekommen sind“, resümiert Martin Buschmann. „Die Grünen bieten zwar Lösungen an, Tierleid in der Massentierhaltung zu mindern, gehen damit aber nur die Symptome an. Wer sich für Tierrechte einsetzt, sollte sich gründlich überlegen, ob diese Partei die richtige ist. Wir, als Partei Mensch Umwelt Tierschutz, werden uns unbeirrbar und klar für die Abschaffung der grausamen Massentierhaltung einsetzen“, so Buschmann.