Bürgerrechtlerin Angela Davis wird von SPD-Tierschutzpartei-future am 22.06.2010 im Stadtrat Magdeburg empfangen

Angela Davis ist eine US-amerikanische Bürgerrechtlerin, die in den 70-er Jahren zur Symbolfigur der Bewegung für die Rechte politischer Gefangener avancierte. Auf Grund ihrer Aktionen wurde sie verhaftet, was zu einer weltweiten Welle des Protestes führte und schließlich dazu beitrug, dass die von der Todesstrafe bedrohte Angeklagte am 04.06.1972 in allen Punkten freigesprochen wurde. Bis heute gilt Angela Davis als eine der prominentesten ehemaligen politischen Gefangenen der USA. Sowohl die Rolling Stones (“Sweet Black Angel”) als auch John Lennon (“Angela”) widmeten ihr 1972 Songs.

2004 erhielt Angela Davis den Menschenrechtspreis der Gesellschaft für Bürgerrechte und Menschenwürde. Heute arbeitet sie als Professorin an der University of California in Santa Cruz. Noch immer kämpft sie gegen Diskriminierung und Rassismus; u. a. ist sie Sprecherin der Kampagne gegen die Todesstrafe.

Im Jahr 1972 wurde Angela Davis die Ehrenbürgerschaft der Stadt Magdeburg verliehen. Nun kam sie am 22.06.2010 – nach 28 Jahren – auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung wieder nach Magdeburg zu einer Vorlesung an der Otto-von-Guericke-Universität. Sie sprach von den Herausforderungen unserer Zeit wie “Neoliberaismus” und “Globalisierung” und gab den Student/innen mit auf den Weg: “Seid kritisch! Bleibt wachsam, Rassismus und Diskriminierung kommen oft unauffällig daher.” Im Anschluss an ihren Vortrag trug sie sich in das Goldene Buch der Stadt ein.

Anlässlich ihres Besuchs wurde Angela Davis auch von der Vorsitzenden des Stadtrates, Frau Beate Wübbenhorst (SPD) zu einem Empfang eingeladen, an dem jeweils zwei Mitglieder aus den Fraktionen teilnahmen. Bei meinem Gespräch mit Angela Davis wies ich auf mein Mandat für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hin. Sie war hell begeistert, dass eine Partei, die sich für Tierschutz und Tierrechte einsetzt, in einem Stadtparlament in Deutschland vertreten ist. In ihren Ausführungen machte Angela Davis deutlich, dass sie unseren Einsatz hoch anerkennt, zumal es auf der Welt noch so viele Ungerechtigkeiten wie Armut, Tierquälerei usw. gibt.

Besonders gefreut hat mich natürlich auch, dass Angela seit langem Vegetarierin und seit zwei Jahren sogar Veganerin ist, so dass unser Gespräch durch tiefe Herzlichkeit und Verbundenheit gekennzeichnet war. (Stadtrat Lothar Tietge, Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Das Töten von Tigerbabys im Zoo Magdeburg war illegal

Das Amtsgericht Magdeburg verwarnte am 17.06.2010 den Direktor und drei Mitarbeiter des Zoologischen Gartens, weil sie im Mai 2008 ohne einen vernünftigen Grund drei kleine Tigerbabys einschläferten. Die jungen Raubkatzen waren nicht reinrassig und somit galt der Nachwuchs nach dem Erhaltungszuchtprogramm als wertlos.

Presseerklärung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt

Presseerklärung wurde am 19.06.2010 in der Volksstimme veröffentlicht

Die GEZ-Haushaltsabgabe – ein Stein des Anstoßes

Nun ist es amtlich: Das neue GEZ-Gebührenmodell sieht vor, dass jeder Haushalt ab dem Jahr 2013 eine Gebühr von 17,98 Euro entrichten muss, unabhängig davon, ob überhaupt ein Radio- oder Fernsehgerät vorhanden ist.

Es ist unbegreiflich, dass die verantwortlichen Ministerpräsidenten den sozialen Frieden so leichtfertig aufs Spiel setzen! Jede/r Bundesbürger/in soll sich nun an den übermäßigen Gagen für Gottschalk, Schmidt und Silbereisen beteiligen, auch wenn sie keine GEZ-pflichtigen Geräte haben!

Die GEZ-Haushaltsabgabe ist aber nicht nur ungerecht, sondern birgt auch so manche Heimtücke: Nach § 1 Abs. 1 des Staatsvertragsentwurfs vom 31.03.2010 ist nämlich für jede “Wohnung” eine Rundfunkgebühr zu entrichten. Und was eine “Wohnung” ist, wird in § 3 Abs. 1 geregelt: “Wohnung im Sinne dieses Staatsvertrages ist unabhängig von der Zahl der darin enthaltenen Räume jede baulich abgeschlossene Raumeinheit innerhalb eines Gebäudes, die zum Wohnen oder Schlafen geeignet ist oder genutzt wird”.

Der GEZ-freundlichen Auslegung – besser gesagt: der Willkür – stehen wieder einmal sämtliche Türen offen, was den sozialen Unmut weiter anheizen wird! Diese Lösung erfordert nach wie vor ein Schnüfflersystem und wird wohl noch weniger Akzeptanz finden als das alte.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert nach wie vor: Das Zwangsgeld für das “GEZ-Fernsehen” muss abgeschafft werden!

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Hähnchenmast und kein Ende…

Am Sonntag, den 06.06.2010 fand erneut eine Anti-Hähnchenmastdemo in Niedersachsen statt. Diesmal war der Ort Wennigsen bei Hannover Stätte des Geschehens. Auch hier ist eine riesige Hähnchenmastanlage geplant, gegen die sich die örtliche Bürgerinitiative organisiert hat. Über 150 Menschen waren gekommen, um ihre Ablehnung zum Ausdruck zu bringen. Aus unserer Partei waren Sabine Geisler, Martin Bothe, Harald Piltz und Sabine Pankau vor Ort, um die Aktion zu unterstützen. Dieses Mal gab es sogar einen veganen Imbiss, so dass auch die Bürger, die sich der vegetarischen / veganen Ernährung noch nicht geöffnet haben, einmal in den Genuss von Nahrung ohne Tierleid kamen. Auch in Zukunft werden wir jede Bürgerinitiative unterstützen, die sich gegen die geplanten “Hähnchen” – Mastanlagen ausspricht. Für uns geht es dabei natürlich immer auch um den Kampf gegen tierquälerische Massentierhaltung im Allgemeinen.

Landesverband Bayern in Aktion

Zweiter “Partei-Stammtisch”

Am 4. Juni fand in der Lounge des stadtbekannten vegetarischen Restaurants Prinz Myshkin der zweite “Partei-Stammtisch” des Landesverbandes Bayern statt, zu dem Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck nach München gekommen war, um mit den bayerischen Mitgliedern über professionelle Öffentlichkeitsarbeit zu diskutiueren. Mit einer aufrüttelnden und motivierenden Rede unterstrich der Bundesvorsitzende die Wichtigkeit der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. “Wir alle sind aufgerufen”, so Stefan B. Eck, “uns mit aller Kraft für die Tiere, für unsere Umwelt und damit letzlich für den Menschen einzusetzen. Unsere Partei war weltweit die erste Partei, die sich explizit der Tierrechte angenommen hat. Wir sollten uns dieser historischen Verantwortung stets bewusst sein und müssen mit unseren Aktivitäten andere ermutigen, es unserem Beispiel gleich zu tun!” Im Anschluss tauschte man sich über die laufenden und geplanten Aktivitäten des Landesverbandes aus. Beim nächsten Treffen soll auch das Thema Argumantationshilfen im Mittelpunkt stehen, um in Geprächen mit Interessenten aber auch mit Kritikern unserer Partei rhetorisch gewappnet zu sein. Dies ist besonders wichtig, da einige Termine für Öffentlichkeitsarbeit anstehen: Der Münchener Tierschutztag im Juli, das “street-life”- Festival im September und der Welttierschutztag am 4. Oktober.

Die Mehrheit der anwesenden Parteimitglieder war aus dem Großraum München, aber es gab auch Mitglieder, die aus Passau und Altötting zu dieser Parteiveranstaltung angereist waren.

Zum Ende des gelungen Abends, zu dem Barbara Nauheimer (Vorstandsmitglied im Landesverband Bayern und stellvertr. Bundesschriftführerin) eingeladen hatte, waren sich alle darüber einig, dass unsere Partei und der Landesverband Bayern auf dem richtigen Kurs sind.

Tiere, Tod und tausend Gründe

“Dass Menschen sterben, damit werden wir in den Medien überflutet, das berührt uns schon gar nicht mehr. Wir müssen nur die Zeitung aufschlagen und sehen Tote. Das Sterben der Tiere ist eine andere Sache. Das ist ein Tabu, das wird so gut wie nie gezeigt.” So der italienische Fotograf Tommaso Ausili, über dessen Bildserie “Der versteckte Tod” kürzlich im deutschen Fernsehen ein Film lief.

Artikel lesen… www.neues-deutschland.de

Energiepolitische Positionen unserer Partei durch Gutachten bestätigt

Laut “Regional Sachsen / Deutsche Handwerks Zeitung“ vom 4. Juni 2010 könnte der Strom in Deutschland schon ab 2050 ausschließlich aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Zu dieser Auffassung kommt der “Sachverständigenrat für Umweltfragen”, der seit 1972 die Bundesregierung in Fragen der Umweltpolitik berät und sich aus sieben Universitätsprofessoren verschiedener Fachdisziplinen zusammensetzt.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass in der Übergangszeit auf eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken sowie auf den Bau neuer Kohlekraftwerke verzichtet werden kann.

Vor dem Umweltausschuss des Bundestages erklärte der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Prof. Dr. Martin Faulstich (Technische Universität München): “Deutschland kann im Jahr 2050 zu 100 Prozent klimaschonend mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.” Der Sachverständigenrat präsentierte vor dem Umweltausschuss des Bundestages seine Szenarien für eine regenerative Stromversorgung, die klimaverträglich, sicher und bezahlbar ist.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sieht sich in ihren energiepolitischen Forderungen damit bestätigt und begrüßt das Ergebnis des Sachverständigenrates für Umweltfragen. Wir bleiben bei unseren Forderungen an Merkel & Co. und wiederholen nachdrücklich: Die deutsche Politik darf sich nicht weiterhin zum Lobbyisten der Energiewirtschaft machen!

Die Ergebnisse des Sachverständigenrates für Umweltfragen können hier nachgelesen werden: www.umweltrat.de