Unser Beitrag zum sog. Armuts-Bericht der Bundesregierung:

Arm ist Reich und Reich ist Arm

Weiß ist Schwarz und Schwarz ist Weiß

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Sie haben Probleme mit unliebsamen Fakten, die Ihnen das Leben vermiesen? Wir haben die Lösung! Erfahrene deutsche Politiker stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, unbequeme Wahrheiten aus der Welt zu schaffen – handele es sich um missliebige Bilanzen, um unerwünschte testamentarische Beschlüsse u. a. m.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an:

Fälscherwerkstatt Bundesregierung
Ressort Wirtschaft
z. Hd. Herrn Minister Philipp Rösler

Stichworte: Abrakadabra Simsalabim

Machen Sie noch heute den Versuch – Sie werden schnell und kostengünstig bedient! Und zaudern Sie nicht, auch in Zukunft die Ratschläge des versierten Faktenverdrehers Rösler in Anspruch zu nehmen. Hier zählt allein die grundsolide politische Erfahrung!

PM vom 04.03.2013 – Ärzte gegen Tierversuche e.V. – AG Köln

Flug in den Tod – Nein zu AIR FRANCE

Am Samstag, den 16.03.2013 informiert die Arbeitsgruppe Köln des bundesweiten Vereins Ärzte gegen Tierversuche e.V. zusammen mit befreundeten Aktivisten ab 9 Uhr am Flughafen Köln-Bonn über den Transport von Langschwanzmakaken, Rhesusaffen und anderen Affenarten, die von der Fluggesellschaft AIR FRANCE geflogen werden, um Tierversuchslabore zu beliefern.

Jahrelange Proteste haben bewirkt, dass immer mehr Fluglinien, darunter Lufthansa, keine Affen mehr transportieren. AIR FRANCE ist eine der wenigen Fluglinien und die letzte europäische, die noch Affen aus ihren Heimatgebieten wie z.B. Indonesien, Vietnam und den Philippinen zu Tierversuchslaboren in aller Welt transportiert. Die Tiere werden von Fängertrupps brutal aus ihrem natürlichen Lebensraum herausgerissen und an Zuchtanstalten verkauft, wo sie unter erbärmlichsten Bedingungen in strukturlosen Käfigen gehalten werden. Ihre Nachkommen werden an Tierversuchslabore verkauft.

Bereits der Flug ist für die Tiere eine Qual. In engen Transportboxen eingepfercht müssen sie stundenlang ohne Nahrung und Wasser als Ladung im Rumpf der Passagiermaschinen verharren. Dunkelheit und Hunger führen zu extremen Stresssituationen für die Tiere. Manche von ihnen sterben noch, bevor sie überhaupt am Ziel angekommen sind. Wäre keine Fluggesellschaft mehr bereit, Affen zu transportieren, würde der Nachschub für die Tierversuchslabore in aller Welt erheblich erschwert werden.

Auch in Deutschland finden Tierversuche an Affen statt. So wird in Bremen, Magdeburg, Göttingen und Tübingen Hirnforschung an Primaten betrieben. Die Affen werden in einem Primatenstuhl bewegungslos fixiert, während über Elektroden Hirnströme gemessen werden. Durch Durst werden die Tiere gefügig gemacht und erhalten nur dann etwas Flüssigkeit, wenn sie dem Forscherwunsch entsprechend reagieren. In Berlin und München wurden solche Experimente von den Genehmigungsbehörden mit der Begründung abgelehnt, dass das Leid der Tiere zu hoch und der medizinische Nutzen nicht gegeben sei. Zahlreiche Affen müssen ihr Leben in Giftigkeitsprüfungen lassen. Um beispielsweise die Auswirkungen einer Dioxinvergiftung zu erforschen, wird Weißbüscheläffchen die Substanz unter die Haut gespritzt.

Vom ethischen Gesichtspunkt sind Tierversuche grundsätzlich abzulehnen. Zahlreiche Studien belegen zudem, dass die Übertragung der Ergebnisse aus Tierversuchen auf den Menschen aufgrund maßgeblicher Unterschiede in Stoffwechsel, Lebensweise und Körperbau ein unkalkulierbares Risiko darstellt. Die Forcierung einer modernen, tierversuchsfreien Medizin und Wissenschaft, die auf Ursachenforschung und Prävention von Krankheiten basiert, ist dringend geboten. Mittels bildgebener Verfahren und Forschung an Zellen lässt sich beispielsweise das menschliche Gehirn mit seinen Funktionen detailgenau untersuchen, was beste Voraussetzungen bietet, um patientenspezifische Therapien zu entwickeln. (Weitere Infos)

Aktion gegen den Transport von Affen:

Wann: Samstag 16.03.2013, ab 9:00 Uhr

Wo: Flughafen Köln-Bonn, Terminal 2, Schalter AIR FRANCE

UNO empfiehlt dringend Fleisch-Reduktion

Eine aktuelle Studie des UNO-Umwelt-Programmes (Unep) rät dringlich zu einer drastischen Reduktion des Fleischkonsums um mindestens 50 Prozent in den wohlhabenden Industrienationen. Der Pferdefleischskandal habe die “dunkle Seite” der Billig-Fleisch-Produkion in Europa gezeigt. Die Gesundheit des gesamten Öko-Systems sei durch den steigenden Fleischkonsum akut bedroht, in den Ozeanen entstehen riesige Todeszonen. Derzeit verbraucht die Fleischproduktion 80 Prozent aller Nitrogene und Phosphate (Düngemittel) sowie Unmengen Pestizide und Herbizide und viel Energie. Eine zunehmende Verschmutzung des Bodens, der Gewässer und der Atemluft sei als Folge der Emissionen zu erwarten. Klima und Artenvielfalt sind bedroht.

Zudem wird auf die unglaublichen Qualen der Tiere in der sich ausweitenden Massentierhaltung hingewiesen.

Die UNO-Wissenschaftler raten, in den reichen Staaten mehrpflanzliche Nahrungsmittel zu verzehren. (Erste Quelle) (Zweite Quelle)

16. Artenschutzkonferenz (CITES) in Bangkok

Möglicherweise wieder wenig Ergebnisse!

Genau 40 Jahre nach der 1. CITES-Konferenz in Washington treffen sich die Vertragsstaaten dieses Jahr vom 03. bis 14. März in Bangkok. Es bleibt trotzdem zu befürchten, dass kaum Ergebnisse für den Erhalt der global bedrohten Pflanzen- und Tierwelt erzielt werden.

Ganz oben auf der diesjährigen Agenda steht ein internationales Abkommen gegen die ausufernde Wilderei, die jedes Jahr neue Superlative erreicht. Allein im Jahr 2012 wurden schätzungsweise 30 000 Elefanten illegal abgeschossen und auch die Jagd auf Nashörner ist völlig außer Kontrolle geraten. In der Republik Südafrika fielen letztes Jahr 668 Nashörner der Wilderei zum Opfer.

Trotz Artenschutzkonferenzen über 40 Jahre hat sich das Aussterben vieler Arten innerhalb der letzten Jahre immer mehr beschleunigt, da auf den Konferenzen meist nur vage Absichtserklärungen beschlossen wurden.

Laut wissenschaftlichen Studien hat das globale Aussterben vieler Pflanzen- und Tierarten ein Ausmaß angenommen, wie es seit dem Verschwinden der Dinosaurier durch einen Meteoriteneinschlag vor rund 65 Millionen Jahren nicht mehr gegeben hat.

Es ist zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen auf der diesjährigen Konferenz die Reißleine ziehen, um den Versuch zu starten, unseren Planeten mit seinen vielfältigen Pflanzen- und Tierarten für die Nachwelt zu erhalten. Leider ist zu befürchten, dass die Ergebnisse der diesjährigen Konferenz kaum Wirkung zeigen werden: Das Artensterben wird weitergehen!

Über die endgültigen Ergebnisse in Bangkok werden wir in Kürze berichten.

Hessische CDU und FDP votieren gegen Tierschutz-Verbandsklagerecht

Geoutet: Ein klares Votum gegen Tierschutz

Am Mittwoch, den 27. Februar 2013, wurde im Hessischen Landtag der Gesetzentwurf zur Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechts von SPD und Bündnis 90/Die Grünen durch die Abgeordneten von CDU und FDP zu Fall gebracht. Wieder einmal hat sich damit die Grundhaltung von CDU und FDP in Sachen Tierschutz bestätigt: Verbesserungen im Tierschutz sind für beide Parteien ein absolutes Tabu-Thema.

Die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Hessen wäre ein wichtiger Schritt gewesen, die herrschende Rechtlosigkeit der Tiere durch die Klagemöglichkeit anerkannter Tierschutzorganisationen gegen tierschutzwidrige Verwaltungsakte oder gegen tierschutzwidriges Untätigbleiben von Behörden zu minimieren. Dieser Rechtsweg – quasi als Treuhänder der Tiere für deren Belange einzutreten – bleibt Tierschutzorganisationen nun weiterhin verwehrt.

„Mit der Ablehnung der Tierschutz-Verbandsklage wurde wieder einmal ein wesentlicher Beitrag zur Verwirklichung des Staatsziels Tierschutz, der durch Artikel 20a des Grundgesetzes verbrieft ist, und eine Verbesserung für den Schutz der Tiere durch CDU und FDP verhindert“, so der Vorsitzender Stefan Bernhard Eck der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Bürgerinnen und Bürger dieser Republik sollten aus dem Pferdefleisch- und Bio-Eier-Skandal und dem tierschutz- und verbraucherschutzpolitischen Versagen der Koalitionsregierung ihre Konsequenzen ziehen. Bei der Bundestagswahl und hessischen Landtagswahl im September gehören all jene Parteien abgestraft, die sich an die Tierausbeuter verkauft haben.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Vorstandssekretariat / Abteilung Presse-Arbeit

 

Buchvorstellung – Fred Pearce: “Land Grabbing. Der globale Kampf um Grund und Boden.”

Spekulationen mit Agrarrohstoffen oder Lebensmitteln sind umstritten. Die Methoden des Agrobusiness beginnen aber schon mit dem Erwerb von Land. Der britische Journalist Fred Pearce hat diese Mechanismen unter die Lupe genommen und schildert die Folgen in seinem Buch “Land Grabbing”. (Hier lesen)

Hessische CDU und FDP votieren gegen Tierschutz-Verbandsklagerecht

Geoutet: Ein klares Votum gegen Tierschutz

Am Mittwoch, den 27. Februar 2013, wurde im Hessischen Landtag der Gesetzentwurf zur Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechts von SPD und Bündnis 90/Die Grünen durch die Abgeordneten von CDU und FDP zu Fall gebracht. Wieder einmal hat sich damit die Grundhaltung von CDU und FDP in Sachen Tierschutz bestätigt: Verbesserungen im Tierschutz sind für beide Parteien ein absolutes Tabu-Thema.

Die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Hessen wäre ein wichtiger Schritt gewesen, die herrschende Rechtlosigkeit der Tiere durch die Klagemöglichkeit anerkannter Tierschutzorganisationen gegen tierschutzwidrige Verwaltungsakte oder gegen tierschutzwidriges Untätigbleiben von Behörden zu minimieren. Dieser Rechtsweg – quasi als Treuhänder der Tiere für deren Belange einzutreten – bleibt Tierschutzorganisationen nun weiterhin verwehrt.

„Mit der Ablehnung der Tierschutz-Verbandsklage wurde wieder einmal ein wesentlicher Beitrag zur Verwirklichung des Staatsziels Tierschutz, der durch Artikel 20a des Grundgesetzes verbrieft ist, und eine Verbesserung für den Schutz der Tiere durch CDU und FDP verhindert“, so der Vorsitzender Stefan Bernhard Eck der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Bürgerinnen und Bürger dieser Republik sollten aus dem Pferdefleisch- und Bio-Eier-Skandal und dem tierschutz- und verbraucherschutzpolitischen Versagen der Koalitionsregierung ihre Konsequenzen ziehen. Bei der Bundestagswahl und hessischen Landtagswahl im September gehören all jene Parteien abgestraft, die sich an die Tierausbeuter verkauft haben.

Bio-Eier-Skandal

Eierbetrug und Tierquälerei aus Profitgier

Der Bio-Eier-Skandal ist ein Betrug in vielfacher Hinsicht: an den Verbrauchern, an den vielen Bio-Landwirten in Deutschland, die ehrlich arbeiten, aber vor allem an den Hühnern, deren Anrecht auf eine tierfreundliche Haltung mit Füßen getreten wird.

Laut Verordnung müssen Freiland-Hennen über eine Auslauffläche von mindestens vier Quadratmetern verfügen. Die beschuldigten Betriebe haben die Hennen dagegen auf engstem Raum zusammengepfercht – in schmutzigen, dunklen und stinkenden Ställen. Es ist Tierquälerei, bringt aber sehr viel Geld ein. Und weil es viel Geld einbringt, dürfte es in unserem Land zur Regel geworden sein, Bio-Eier als Freiland-Eier zu deklarieren. Allein in Niedersachsen stehen 200 Betriebe unter Verdacht!

Dieser Mega-Betrug ist keine Ordnungswidrigkeiten oder Kavaliersdelikt, sondern eine massive Straftat, die dementsprechend geahndet werden muss, denn es handelt sich um Verbrauchertäuschung und grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz.

Mitschuld an diesem Verbrechen trägt Ministerin Ilse Aigner, die nun versucht, sich aus der Verantwortung zu stehlen, indem sie bekundet, die Kontrolle der Betriebe sei Ländersache.

Nein, Frau Ministerin Aigner, so geht das nicht! Ein Rücktritt wäre das Mindeste, was man von Ihnen erwarten dürfte.

Erst der Pferde-Fleisch-Skandal, jetzt der Eier-Skandal – was kommt aufgrund Ihrer Inkompetenz als nächstes?

Jagdgesetzänderung

Am heutigen Tag, den 25.02.2013 “soll der Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes vom Bundestag verabschiedet werden. Grund: Regelungen des Bundesjagdgesetzes verstoßen laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen die Menschenrechte. Doch der vorliegende Gesetzesentwurf torpediert das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ganz massiv – und verletzt Grundstückseigentümer, welche nicht wollen, dass Jäger ihren Grund und Boden betreten, um dort Tiere tot zu schießen, erneut in ihren Grund- und Menschenrechten.

Sollte dieses Gesetz in Kraft treten, würde somit eine Flut von gerichtlichen Verfahren provoziert werden – mit guten Erfolgsaussichten. So hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) am 30.1.2013 unter Berufung auf den Europäischen Gerichtshof in zwei Eilverfahren entschieden, dass auf den Grundstücken von zwei Tierschützern in Unterfranken mit Beginn des neuen Jagdjahres (ab dem 1. April 2013) vorläufig nicht mehr gejagt werden darf”, schreibt die bundesweite Bürgerinitiative “Zwangsbejagung ade” und die “Initiative zur Abschaffung der Jagd” in ihrer Pressemitteilung vom 23.02.2013.