Unsere Wälder: Bedeutung und Schutz


NEU: Unser Waldflyer

Wälder sind essentiell für das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten. Sie bieten nicht nur Lebensraum für unzählige Tierarten, sondern tragen auch erheblich zur Kohlenstoffdioxidbindung bei, die für die Minderung des Klimawandels entscheidend ist. Dennoch stehen Wälder global und national unter enormem Druck durch Abholzung, Monokulturen und Bauvorhaben. Es ist daher von größter Wichtigkeit, aktive Schutzmaßnahmen zu ergreifen und ein Bewusstsein für diese Problematiken zu schaffen.

Unsere Mission: Aktiver Waldschutz

Um die Wälder zu schützen und ihre Vielfalt zu bewahren, setzen wir uns für folgende Punkte ein:

  1. Verbesserung der Gesetzeslage: Wir fordern strengere Gesetze gegen die Abholzung und eine härtere Bestrafung von Verstößen.
  2. Förderung von Mischwäldern: Durch Subventionen möchten wir die Umstellung von Monokulturen auf vielfältigere Waldformen unterstützen.
  3. Beschränkung von Bauvorhaben: Bau in Waldnähe muss reguliert werden, um die Integrität dieser Ökosysteme zu erhalten.
  4. Nachhaltige Forstwirtschaft: Wir befürworten forstwirtschaftliche Methoden, die den Wald schonen und seine langfristige Gesundheit sichern.
  5. Bildungsinitiativen: Durch Aufklärungsarbeit streben wir ein tieferes Verständnis und eine höhere Wertschätzung für die Bedeutung der Wälder an.
  6. Unterstützung für lokale Projekte: Regionale Initiativen sollen finanziell und organisatorisch unterstützt werden, um den Waldschutz vor Ort zu stärken.

Verhalten im Wald: Was du wissen solltest

Ein respektvoller Umgang mit dem Wald ist entscheidend für seine Erhaltung. Beachte daher bitte folgende Richtlinien:

  1. Wegegebundenheit: Bleibe  stets auf den ausgewiesenen Wegen, um die natürliche Umgebung nicht zu stören.
  2. Feuerverbot: Offenes Feuer ist eine der größten Gefahren für Wälder. Vermeide Feuer jeglicher Art.
  3. Leinenpflicht für Hunde: In vielen Gebieten müssen Hunde angeleint werden, um die Wildtiere nicht zu beunruhigen.

Tierschutz im Wald

Jedes Tier im Wald spielt eine wichtige Rolle für das ökologische System. Durch unseren Schutz dieser Lebensräume unterstützen wir nicht nur die Tierwelt, sondern erhalten auch die natürlichen Prozesse, die für ein gesundes Waldökosystem notwendig sind.

Natürliche Wälder vs. Forstwirtschaft

Der Großteil der deutschen Wälder wird wirtschaftlich genutzt und ist oft als Monokultur angelegt. Diese Praxis steht im Gegensatz zu natürlichen, biodiversen Wäldern, die ein komplexes Ökosystem darstellen. Der Schutz und die Förderung dieser natürlichen Räume sind entscheidend für die Erhaltung der biologischen Vielfalt.

Unser Engagement macht den Unterschied! Lasst uns uns die Wälder und seine Bewohner gemeinsam schützen!

Elfenbeinschmuggel

Mit großer Sorge wird die Zunahme der organisierten Kriminalität im Elfenbeinschmuggel beobachtet. In den letzten Wochen wurden gleich zwei Elfenbeinlieferungen der Superlative beschlagnahmt: In Vietnam kamen über 6.2 Tonnen Elfenbein aus Tansania an, in Bangkok eine Tonne aus Uganda.

Hierfür mussten insgesamt etwa 1.100 Elefanten ihr Leben lassen. Völlig unklar ist bisher, wo diese gewildert wurden und wo die Drahtzieher sitzen. Eventuell waren die Stoßzähne für China bestimmt, den größten Absatzmarkt. Pro Wildlife kritisiert, dass nach vielen Jahren Handelsverbot kürzlich erstmals die Elfenbein-Einfuhr nach China legalisiert wurde, und kämpft für ein absolutes Handelsverbot.

Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche”

Mit der bewusst gewählten neuen Bezeichnung des heutigen Gedenktages – “Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche” – will die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstreichen, dass ein Ende der Brutalforschung “Tierversuch” überfällig ist. Insbesondere durch die Tatsache, dass pro Jahr ca. 60.000 Menschen an den tödlichen Nebenwirkungen von Arzneimitteln sterben, die bei Tieren als unschädlich erkannt wurden, werden Tierversuche ad absurdum geführt!

Wer nach derartigen Medikamenten-Attacken wenigstens sein Leben behält, muss oft den Rest seines Lebens als Gezeichneter verbringen, wie zum Beispiel einer der sechs jungen Männer, an denen im Jahre 2006 in London das Arzneimittel TGN1412 der Würzburger Firma TeGenero getestet wurde. Sie alle entgingen nur knapp dem Tod; einen von ihnen aber traf es besonders hart: Er verlor mehrere Finger und Zehen. Damit entpuppte sich erneut ein – in diesem Fall als Wundermittel z.B. gegen Multiple Sklerose angepriesenes – Produkt aus dem Pharmalabor als menschenverachtende Waffe.

Vor diesem Hintergrund kann man nur mit Empörung zur Kenntnis nehmen, dass sowohl der deutsche Bundesrat als auch der Agrarausschuss des EU-Parlaments zwei wichtige Änderungsvorschläge der EU-Kommission zur “Richtlinie 86/609 zum Schutz von Versuchstieren” so gut wie vollständig ablehnten: zum einen die umfassende Veröffentlichung von Tierversuchsergebnissen, zum andern die Forderung, Tierversuche auf ihren Wert für Therapien am Menschen zu überprüfen. Offenbar soll die Öffentlichkeit nicht erfahren, dass die Milliarden von Steuergeldern, die in die Tierversuchsindustrie gepumpt werden, nicht dem kranken Menschen zugute kommen, sondern allein der Gewinnmaximierung zahlreicher Profiteure dienen!

“Gerade in der gegenwärtigen zugespitzten Finanzsituation ist es an der Zeit, die Milliarden-Zuwendungen an die nutzlose Tierversuchs-Forschung einzustellen, und zwar zugunsten von tierversuchsfreien Methoden, die über den ethischen Wert hinaus preisgünstiger und Erfolg versprechend sind,” so die 1. stellvertretende Vorsitzende der Partei, Margret Giese. Und weiter: “Wir werden die Bevölkerung über den sträflichen Umgang mit Unsummen von Steuergeldern aufklären, bei dem – ein Skandal ohnegleichen – der Nachweis hinsichtlich Sinn oder Unsinn von Tierversuchen verweigert wird!”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

“Wendehals-Politik” am Beispiel des Genmais-Verbotes

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat am 14. April 2009 den Anbau von Genmais “MON 810” in Deutschland verboten. Bei der CDU sorgte diese Entscheidung für Missmut. Grüne, Linke, Naturschützer, Landwirte und selbstverständlich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßen hingegen das Anbauverbot des umstrittenen Saatprodukts, das gegen den Schädling Maiszünsler immun ist und deshalb einen höheren Ernteertrag verspricht, aber auch Risiken für Mensch, Tier und Umwelt in sich birgt.

Seltsam ist in diesem Zusammenhang der politische Wandel von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der als Landwirtschaftsminister den gentechnisch veränderten Mais für Deutschland zugelassen hatte und erst im vergangenen November zum leidenschaftlichen Gegner von “MON 810” mutierte – genau in dem Augenblick – als er als neuer CSU-Chef und Ministerpräsident nach Bayern zurückkehrte und die Wut der bayerischen Landwirte auf die Genmais-Versuche zu spüren bekam.

Die “Wendehals-Politik” kam nicht überraschend, denn die Landwirte in Oberbayern gehören zur Kernwählerschaft der CSU und die dramatischen Wahlverluste der christlich-sozialen Partei bei der bayerischen Landtagswahl (minus 20 Prozent) waren sicherlich die überzeugenden Argumente, die zu Seehofers Kehrtwende führten.

Als bayerischer Ministerpräsident wird Seehofer an den Wahlergebnissen der CSU bei der Europa-Wahl im Juni gemessen. Will er nicht das Gesicht verlieren, muss er eigene Abgeordnete ins Europa-Parlament entsenden – und dafür braucht die CSU mehr als 42 Prozent der Stimmen in Bayern.

All dies zeigt einmal wieder, dass es in der Politik nicht um verantwortungsvolle Sachentscheidungen geht, sondern einzig und allein um Machterhalt und Wählerstimmen.

Armes Deutschland!

Stefan Bernhard Eck

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Arsen in Asse

Wolfenbüttel – Die Spatzen pfeifen es bereits von allen Dächern, das Asse II in rücksichtslosester Art und Weise das Leben vieler Bürginnen und Bürger in der Umgebung von Braunschweig bedroht. Die Verantwortungslosigkeit der Atomindustrie und der Bundesregierung ist ebenso seit langem bekannt. Bundeskanzlerin Merkel will nach wie vor aus finanziellen Gründen ohne Rücksicht auf Sicherheitsfragen das Atommüll-Lager in Gorleben durchsetzen. Nun wurde bekannt, dass in dem einsturzgefährdeten Bergwerk Asse sich neben radioaktiven Abfällen auch tonnenweise Giftstoffe sowie Pestizide befinden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bestätigte am Mittwoch einen Bericht des Magazins “stern”, demnach neben den 126 000 Fässern mit nuklearem Abfall rund eine halbe Tonne hochgiftiges Arsen in Asse eingelagert wurde. Das ehemals als “Forschungsbergwerk” deklarierte Atommülllager muss saniert werden, da es durch einsickerndes Wasser und Gesteinslasten immer instabiler wird. Die Kosten schätzt das Bundesumweltministerium auf mehr als zwei Milliarden Euro – Geld, das der Steuerzahler berappen muss.

“Wendehals-Politik” am Beispiel des Genmais-Verbotes / 16. April 2009

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat am 14. April 2009 den Anbau von Genmais “MON 810” in Deutschland verboten. Bei der CDU sorgte diese Entscheidung für Missmut. Grüne, Linke, Naturschützer, Landwirte und selbstverständlich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz begrüßen hingegen das Anbauverbot des umstrittenen Saatprodukts, das gegen den Schädling Maiszünsler immun ist und deshalb einen höheren Ernteertrag verspricht, aber auch Risiken für Mensch, Tier und Umwelt in sich birgt.

Seltsam ist in diesem Zusammenhang der politische Wandel von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der als Landwirtschaftsminister den gentechnisch veränderten Mais für Deutschland zugelassen hatte und erst im vergangenen November zum leidenschaftlichen Gegner von “MON 810” mutierte – genau in dem Augenblick – als er als neuer CSU-Chef und Ministerpräsident nach Bayern zurückkehrte und die Wut der bayerischen Landwirte auf die Genmais-Versuche zu spüren bekam.

Die “Wendehals-Politik” kam nicht überraschend, denn die Landwirte in Oberbayern gehören zur Kernwählerschaft der CSU und die dramatischen Wahlverluste der christlich-sozialen Partei bei der bayerischen Landtagswahl (minus 20 Prozent) waren sicherlich die überzeugenden Argumente, die zu Seehofers Kehrtwende führten.

Als bayerischer Ministerpräsident wird Seehofer an den Wahlergebnissen der CSU bei der Europa-Wahl im Juni gemessen. Will er nicht das Gesicht verlieren, muss er eigene Abgeordnete ins Europa-Parlament entsenden – und dafür braucht die CSU mehr als 42 Prozent der Stimmen in Bayern.

All dies zeigt einmal wieder, dass es in der Politik nicht um verantwortungsvolle Sachentscheidungen geht, sondern einzig und allein um Machterhalt und Wählerstimmen.

Armes Deutschland!

Thunfisch stirbt im Mittelmeer bis 2012 aus

Der Blauflossenthunfisch im Mittelmeer droht laut einer aktuellen Studie der WWF bis 2012 durch Überfischung auszusterben. “Trotzdem geht die Fischindustrie wieder zum Tagesgeschäft über”, sagte Sergi Tudela vom WWF. Die zweimonatige Fangsaison im Mittelmeer soll heute (Donnerstag, 16. April 2009) beginnen. Als einziges Mittel zur Erhaltung der Thunfischbestände ist eine deutliche Reduktion der Fangquoten notwendig.

Der Studie zufolge hat sich das Gewicht eines fortpflanzungsfähigen Blauflossenthunfischs im Mittelmeer seit den 90er Jahren etwa halbiert. So sei das Durchschnittsgewicht der vor der libyschen Küste gefangenen Tiere von 124 Kilogramm im Jahr 2001 auf 65 Kilogramm 2008 gefallen. Vor Beginn des industriellen Fischfangs hätten manche Exemplare bis zu 900 Kilogramm erreicht.

Der Schwund der großen Thunfische habe einen überproportional großen Einfluss auf die Fortpflanzung, weil sie deutlich mehr Nachwuchs zeugten als durchschnittliche bzw. kleinere Artgenossen. Auch sei der Anteil der zeugungsfähigen Tiere 2007 nur noch ein Viertel so hoch gewesen wie 50 Jahre vorher, betonte der WWF, der auch kritisierte, dass weltweit 40 Prozent der gefangenen Thunfische als Beifang in die Netze gehen.

Bröckelnde Alpen: Der Klimawandel gefährdet Berge und Menschen

Die globale Erwärmung beeinflusst nicht nur entlegene Gebiete wie Sibirien oder die Arktis – auch die Alpen verändern sich mit den steigenden Temperaturen.

Der Klimawandel ist in aller Munde. “Höhere globale Mitteltemperaturen”, wie Meteorologen sagen, lassen den Permafrostboden in Sibirien auftauen und nehmen den Eisbären ihren Lebensraum, “gehäufte Starkregenereignisse”” verursachen in China Überschwemmungen und “eine größere Wahrscheinlichkeit für Extremwetterphänomene” gefährdet den Süden der USA. Das klingt zwar bedrohlich, bleibt aber abstrakt, nicht zuletzt, weil das alles weit weg vom alltäglichen Leben in Deutschland stattfindet. Dabei ist der Klimawandel längst in der direkten Nachbarschaft angekommen – und macht sich dort eindrucksvoll bemerkbar: Er zermürbt im wahren Wortsinn die Alpen.

“Robben-Massaker in Kanada”

Zweifellos kann sich kein Land auf der Welt rühmen, mit Tieren human umzugehen. Was aber das jährliche kanadische Massaker an Robben betrifft, so ist es schwerlich an Grausamkeit zu überbieten, wird doch beim Erschlagen der wehrlosen Tiere sogar in Kauf genommen, dass sie, halbtot, noch stunden- oder tagelang unendliche Qualen erleiden, bis sie der Tod erlöst. Man kann so etwas nur als Gipfel der Niedertracht bezeichnen, ebenso das Häuten der Tiere bei lebendigem Leib.

Unfassbar, mit welcher Abgebrühtheit die kanadische Regierung die jährlichen weltweiten Proteste zurückweist und nicht davor zurückschreckt, die Tötungsquoten noch zu erhöhen Über 338.000 Tiere müssen in diesem Jahr ihr Leben lassen, und damit 55.000 mehr als im Vorjahr.

Erst durch massive wirtschaftliche Einbußen wird man bereit sein einzulenken; daher ist zu hoffen, dass der Plan des EU-Parlaments, ein Einfuhr- und Handelsverbot für Robbenprodukte zu erlassen, nicht – wie schon oft geschehen – durch Ausnahmen verwässert wird!

Was Deutschland betrifft, so ist daran zu erinnern, dass man bereits im Jahr 2006 – nach der Übergabe von 20 000 Unterschriften an die Bundesregierung – mit einem Gesetz zum Verbot von Robbenprodukten Vorreiter hätte sein können. Aber im Tierschutz wurde die Bundesrepublik mehr und mehr zum Schlusslicht.

Mittlerweile liefen uns die USA, die Niederlande und Belgien mit Einfuhrembargos den Rang ab – eine Tatsache, die Herr Dr. Peter Jahr, tierschutzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterschlägt, wenn er in seiner Presseerklärung zum Thema behauptet, die Bundesregierung ginge – aufgrund der Absprache Herrn zu Guttenbergs und Frau Aigners – mit ihrem nationalen Gesetzesvorhaben in der EU mit gutem Beispiel voran! Weder in diesem Fall noch in irgendwelchen anderen tierschutzrelevanten Bereichen kann sie sich zugute halten, beispielhaft vorangegangen zu sein.

“Herr Jahr versucht”, so der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhard Eck, “auf billigem Wege das desolate Image der Bundesregierung – zumal der CDU/CSU – in Sachen Tierschutz aufzupolieren. Wer jedoch gleichzeitig zulässt, dass auf Druck von Lobbyisten, allen voran Hühnerbaronen und anderen Profiteuren von Tierausbeutung, der heimische Tierschutz verraten wird, sollte bei den beiden diesjährigen Wahlen abgestraft werden.”

Margret Giese

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Bundesvorsitzender redet “Tacheles” bei TIER.TV am 04.03.2009

Thema: Jetzt ist Schluss mit lecker: Bleibt der Tierschutz auf der Strecke?

Nicht nur Schokolade macht glücklich. Essen im Allgemeinen ist das Hobby Nummer 1 der Deutschen! Aber: Wir konsumieren nach Auskunft von Ernährungsforschern zu viel – und zu ungesund! Ein weiteres Problem ist aus Sicht der über eine Million Tierschützer in Deutschland die Situation, wie die Nutztiere leben müssen, sprich die klassische Massentierhaltung. Auf Betonspaltenböden in dunklen Hallen werden die Tiere zum Teil auf engstem Raum ohne Heu und Stroh herangezüchtet – anschließend droht ihnen per Tiertransporter die Reise in den Tod!

In der TV-Sendung machte der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck vor allem auf die Zusammenhänge von globaler Fleischproduktion, Klimaerwärmung und Hungerkrise aufmerksam. Aber auch Philosophie und Ethik kamen nicht zu kurz: “Tradition (Man hat doch schon immer Fleisch gegessen.) ist niemals ein Garant für das moralisch Richtige!”, erklärte Eck. “Auch die Sklaverei, Kinderarbeit und die Unterdrückung der Frau hatten im Verlauf der Menschheitsgeschichte eine lange Tradition, aber all dies wurde abgeschafft, weil man erkannte, dass es ein Unrecht ist.”

Sehr ironisch kritisiert wurde Ex-Landwirtschaftsminister Horst Seehofer von dem Parteivorsitzenden: “Die beste Nachricht aus dem Landwirtschaftsministerium war diejenige, als bekannt gegeben wurde, dass Herr Seehofer in die Bayerischer Staatskanzlei überwechselt. Er hat eine Lücke hinterlassen, die ihn voll ersetzt!”

“Wir brauchen eine Systemänderung”, so der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz”,”nicht Ökonomie vor Ökologie, sondern Ökologie vor Ökonomie, andernfalls rast diese Erde auf einen Abgrund zu!”

Die Argumente von Stefan Bernhard Eck zeigten Wirkung – und am Ende der Talk-Runde waren sich alle Teilnehmer einig: Diese Art des Gedankenaustausches ist wichtig für die Tierschutz- und Umweltschutzpolitik!

Die Studio-Gäste waren:

 

Daniel Küblböck
(Sänger und Schauspieler, bekannt durch die Fernsehshow “Deutschland sucht den Superstar”)

 

 

 

 

Stefan Bernhard Eck
(Bundesvorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz)

 

 

 

 

Franz Josef Holzenkamp
(CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

 

 

 

 

Dr. Harald Prüß
(Passionierter Jäger, “Tiere töten für ein höherwertiges Gut ist völlig legitim!”, “Viele Tierschützer gehen zu weit!”)

 

 

 


Kommentare nach der Sendung:

Sehr geehrter Herr Eck,

zunächst möchte ich hier meine Freude darüber zum Ausdruck bringen, wie Sie in der DiskuTier-Sendung am 04.d.M. dem CDU-Mann Franz Josef Holzenkamp die (treffende) Meinung gesagt haben.

Solche wahren Tatsachen mögen unsere Regierenden sicher nicht gerne hören, schon gar nicht in einer Live-Sendung. Sie versuchen lieber Tierqual schönzureden und als notwendig hinzustellen und behaupten, Deutschland sei weltweit führend und Vorbild in Sachen Tierschutz. Es ist daher an der Zeit, jetzt, gerade vor den Wahlen, die Bevölkerung aufzuklären. Und da kommen Ihre kritischen Äußerungen in DiskuTier gerade zur rechten Zeit. Das deutsche Volk sollte Kenntnis davon bekommen, wie die Hühner- und Schweinebarone den Hungernden in der dritten Welt Soja, Hirse und Mais “vom Teller stehlen”, um damit ihre Hähnchen und Schweine vollzustopfen.

Noch kein Politiker hat es gewagt, öffentlich so schonungslos die grausamen Haltungsbedingungen der Massentierhaltung darzustellen. Daher mein Gedanke: Wie kann man Ihre emotional und kämpferisch vorgetragenen Äußerungen in einem kurzen Wahlspot mit einbauen? Eine Aufklärung der Bevölkerung, im Sinne Ihrer Ausführungen könnte der Partei zur Wahl einiges an Symphatiegewinn bringen.

Einen schönen Sonntag wünscht

Wilhelm Pröhl


Guten Tag Herr Eck,

ich wollte Ihnen und auch der Tierschutzpartei auf diesem Wege allen Mut, Durchhaltewillen und allgemein gutes Gelingen zusprechen, da ich Sie aus der Talkrunde diskuTIER kenne, und mir kurz gesagt ihre Argumente und Meinungen jedesmal sehr zusagen – ganz im Gegensatz zu den meist 2/4 der anderen eingeladenen Gäste.

Die Welt bräuchte meiner Meinung nach dringend mehr solche Befürworter und -“kämpfer” wie Sie es einer sind!

Herzlichen Dank und weiterhin alles Gute

J. G.


Sehr geehrter Herr Eck,

ich wollte Ihnen nur kurz meinen Dank für Ihre hoch qualifizierte Teilnahme an der Sendung mitteilen.

Argumentation: Einfach Unschlagbar!

Ich denke, es gibt viele Menschen, die froh sind, dass es Sie (auch in dieser Position) gibt und das Sie sich so stark für unsere pelzigen und gefiederten Freunde einsetzen.

Viele liebe Grüße

Rudi Pohlenz