Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Großdemonstration “Deine Stimme den Stimmlosen” am 17. April 2010 in Hannover

Am Samstag, den 17. April fand in Hannover die von Sabine Pankau, der stellvert. Landesvorsitzenden Niedersachsens, federführend organisierte Großdemonstration (zusammen mit Mira Riedinger) für Tierrechte und Tierschutz statt.

Über 400 Menschen nahmen bei strahlendem Sonnenschein daran teil, ein überwältigender Erfolg!

 

Neben einer großen Zahl von Mitgliedern unserer Partei hatten sich viele bekannte Tierrechts- und Tierschutzorganisationen mit Infoständen in der Hannoveraner Innenstadt auf dem Steintorplatz eingefunden, so z.B. “Vier Pfoten e.V.”, der Vegetarierbund Deutschland (VEBU), verschiedene Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung, die Kaninchenhilfe Hannover, die Katzenhilfe Hannover, der Verein “Tier-Time: Zeit zu Handeln”, der Verein “Tierfreunde e.V.” , Ärzte gegen Tierversuche e.V., die Partei ödp und einige andere Organisationen sowie der Verein “Natur ohne Jagd”, der die Veranstaltung mit seinem technischen Equipment tatkräftig unterstützte.

 

Während der Demonstrationszug durch die Innenstadt von Hannover zog, wurden Reden gehalten, Zitate berühmter Persönlichkeiten verlesen und Musik von Harry Harper und anderen Interpreten abgespielt.

Der Demonstrationszug endete wieder am Steintorplatz, wo die Anwesenden durch Redebeiträge von Vertretern des Vereins “Natur-ohne “Jagd”, des VEBU, der “Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung” über die Situation der Tiere informiert wurden. Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz sprach unser Vorsitzender Stefan Bernhard Eck.

Rede des Bundesvorsitzenden lesen…

Unser Flugblatt zur Aktion

Viele Parteimitglieder hatten eine lange Anreise auf sich genommen, um zum Gelingen dieser außergewöhnlichen Demonstration beizutragen. Vertreten waren die Landesverbände Berlin, Brandenburg, Bayern, Niedersachsen, NRW, Schleswig-Holstein und Saarland.

 

Mit dieser Kundgebung wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt, ein Zeichen der Gemeinsamkeit im Kampf gegen die Ausbeutung der Tiere. Dass so viele Menschen und verschiedene Organisationen gekommen waren, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

 

1. Film zur Demo: www.youtube.de

2. Film zur Demo: www.youtube.de

Streicheln und quälen…

“Wer den Tierschutz ernst nimmt, der muss sein Verhalten ändern – als Fleischesser und Forscher, aber auch als Tierliebhaber.”

Der Artikel “Streicheln und quälen” wird auf der Titelseite der Wochenzeitung “Die Zeit” angekündigt

(Quelle: Die Zeit / 08. April 2010)

Affenversuche und Massentierhaltung: www.zeit.de

(Quelle: Zeitonline / 08. April 2010)

Es geschieht Tag für Tag…

Am 29.03.2010 brachte die ARD in den Tagesthemen einen Bericht über deutsche Schlachthöfe. Experten erheben schwerste Vorwürfe, weil tausende Tiere während des Schlachtvorganges unerträglichen Qualen ausgesetzt sind. Laut Aussage von Tierarzt Klaus Tröger – er leitet das bundeseigene Max-Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, und er kennt fast jeden Schlachthof in Deutschland – existieren bzgl. Tierschutz bei der Schlachtung die größten Defizite.

Klaus Tröger schildert, wie es in einem hoch industrialisierten Schlachtbetrieb aussieht: “Wir haben heute Schlachtzahlen von über 1500 Schweinen pro Stunde auf einer Linie. Sie können sich vorstellen, wie viel Zeit der Stecher z.B. hat, um ein Schwein tiergerecht abzustechen, das sind wenig mehr als 2 Sekunden. Wenn er große Gefäße verfehlt, was bei dem Schlachttempo durchaus mal der Fall sein kann, oder gar mal ein Tier übersieht und das Tier gar nicht sticht, dann sind die Tiere ganz schnell nach der Schlachtbank wieder wach. Und es gibt definitiv heute kein Kontrollsystem, diese Tiere dann vor dem Verbrühen in dem anschließenden Brühsystem zu retten. Und ich denke mal, das ist absolut nicht akzeptabel.

Zum Video der ARD: “Der Horror auf dem Schlachthof”: www.tagesthemen.de

(Quelle: ARD / 30. März 2010)

Debatte um Schlacht-Methoden: www.chiemgau-online.de

(Quelle: Chiemgau-online / 06. April 2010)

So qualvoll stirbt Schlachtvieh : www.stern.de

“Dreieinhalb Millionen Rinder und 56 Millionen Schweine wurden in Deutschland 2009 geschlachtet. Viele der Tiere mussten unnötige Schmerzen erleiden – weil an der falschen Stelle gespart wird.”

(Quelle: stern.de / 06. April 2010)

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz bedankt sich einmal mehr an dieser Stelle ganz herzlich bei all jenen, die sich für die pflanzliche Ernährung entschieden haben oder auf dem Weg dorthin sind. Frieden beginnt bereits bei der kleinsten Mahlzeit und eine friedliche “Politik” kann – wem das Leid der Tiere nicht egal ist – jeder betreiben; nämlich auf dem eigenen Teller! Unser Dank geht auch an die ARD und andere Sender, die sich mehr und mehr ihrer Verantwortung gegenüber unseren Mitlebewesen bewusst sind und solche Missstände einem breiten Publikum vor Augen führen.

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Demo gegen Entwurf des europäischen Parlaments zur Richtlinie zu Tierversuchen

Am 24.03.2010 wird im Bundestag über einen Entwurf des europäischen Parlaments zur Richtlinie zu Tierversuchen abgestimmt. In diesem Entwurf ist keine ethische Bewertung von Tierversuchen vorgesehen, Alternativmethoden werden nicht gefördert und weitergehende Maßnahmen zur Verringerung von Tierversuchen durch die einzelnen Mitgliedsstaaten erschwert bzw. diesen ganz verwehrt. Diese Richtlinie widerspricht sowohl dem Staatsziel “Tierschutz” als auch der im Lissabon-Vertrag hervorgehobenen rechtlichen Wertung von Tieren als “fühlende Wesen”.

Deshalb haben wir uns entschlossen, am 24.03.2010 vor dem Paul-Löbe-Haus (gegenüber dem Deutschen Bundestag) eine Mahnwache / Demonstration zu veranstalten, um gegen diesen tierfeindlichen Entwurf des Europäischen Parlamentes zu protestieren und um die Parteien und unsere Regierung nachdrücklich aufzufordern, dieser Richtlinie nicht zuzustimmen.

Demobeginn: 8:00 Uhr, Ort: Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Str. 1, Berlin.

Unserem Aufruf haben sich schon verschiedene Organisationen angeschlossen und ihre Teilnahme angekündigt. So haben Mitglieder der Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, der öpd, des VEBU, Mitglieder von Berlin vegan und viele Einzelpersonen zugesagt, an der Demonstration teilzunehmen.

Bitte kommen auch Sie am 24. März für die Millionen gequälter Versuchstiere nach Berlin!

Unser Flugblatt zur Aktion

Offener Brief an die im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Linke / 18.03.2010

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – “Schwarz-Gelb”: wie immer tierfeindlich!

Unsere Partei organisiert Widerstand…

Für den 24. März organisierte Sabine Pankau im Namen unserer Partei eine Demonstration in Berlin anlässlich der Abstimmung im Bundestag über die tierfeindliche EU-Tierversuchsrichtlinie (Antrag mit Verbesserungsvorschlägen seitens Bündnis90/Die Grünen). Um dem Antrag eine Chance einzuräumen, waren nur die eher zustimmungsfähigen Punkte des ursprünglichen EU-Kommissionsentwurfs in den Antrag aufgenommen worden, wie z.B. die ethische Bewertung von Tierversuchen, die umfassende Förderung tierversuchsfreier Methoden und die Ermöglichung nationaler positiver Alleingänge; dennoch brachte die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit den Antrag zu Fall.

 

Angesichts der kurzen Einladungsfrist war es ein großer Erfolg, dass sich ca. 70 Demonstrant/innen zusammenfanden! Vom LV Niedersachsen waren vertreten Margret Giese, Sabine Pankau und Harald Piltz, vom LV Berlin Sabrina Bacholke, Maria Luise Bätz und Michael Bode, vom LV Bayern Barbara Nauheimer; ferner verschiedene andere Organisationen wie Berlin vegan und Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg sowie Vertreter/innen des DTB und der ödp (Ökologisch Demokratische Partei). Seitens der Albert-Schweitzer-Stiftung wurden 5000 Unterschriften, die innerhalb kürzester Zeit gesammelt worden waren, an die Bundestagsabgeordnete Undine Kurth übergeben.

 

Es war offensichtlich, dass sich Frau Kurth und die sie begleitenden MitarbeiterInnen über eine so engagierte Unterstützung sehr freuten, zumal auf mitgebrachten Plakaten und Transparenten unmissverständlich zum Ausdruck gebracht wurde, dass Tierversuche schändlich sind und umgehend der Vergangenheit angehören müssen – auch wenn dies gegenwärtig in Anbetracht der Übermacht der Tier-Ausbeuter unrealistisch erscheint.

Es steht nun zu befürchten, dass nach Inkrafttreten der Richtlinie Tierversuche noch ausgeweitet werden. Daher ist es umso wichtiger weiterzukämpfen und die Bevölkerung über diese Kulturschande aufzuklären!

 

In dem Zusammenhang sei daran erinnert, dass der Versuchstier-Gedenktag (24. April) nunmehr bezeichnet wird als “Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche”. Es wird angestrebt, den Begriff “Abschaffung” als unübersehbares Signal weltweit zu verbreiten.

Bereits am 17. April wird das Thema Tierversuche bei einer Großdemonstration in Hannover mit einbezogen.

Geboren, um zu sterben

Kaninchen hinter Gittern – Videodokumentation zeigt Alltag der Mastkaninchen in Deutschland

Deutsches Tierschutzbüro: “Als festlicher Braten haben die Kaninchen vor allem zu Ostern Hochkonjunktur, ihr Fleisch gilt als zart, fett- sowie cholesterinarm und steht gerade bei dem bewussten Konsumenten hoch im Kurs. So hat sich der Fleischabsatz seit 1995 regelrecht verdoppelt, mehr als 30 Millionen Kaninchen werden in Deutschland jedes Jahr verzehrt, Tendenz stark steigend. Dabei werden die Tiere alles andere als artgerecht gehalten, in riesigen Masthallen fristen sie ein trauriges und leidvolles Leben. Enge Boxen und dicke Gitterstäbe schnüren den verängstigten Kaninchen buchstäblich die Luft zum Atmen ab. Tageslicht, Heu, Auslauf gibt es nicht.

Ein qualvolles Dasein einer gequälten Kreatur; geboren, um zu sterben. Die Videodokumentation “Kaninchen hinter Gittern ” wenn Hoppeln unmöglich ist“ zeigt einen Blick hinter die Kulissen der brutalen Wirklichkeit in der Kaninchenproduktion. Es wird auch aufgezeigt, wie Handelskonzerne und Lobbyisten versuchen, Tierquälerei hinter einer glänzenden Fassade zu verbergen.”

Zur Videodokumentation und zum Trailer: www.tierschutzbuero.de

Tierschutzbündnis “Kaninchenmast, nein danke” überreicht 45.000 Unterschriften gegen Kaninchenmast an die zuständigen Behörden: www.kaninchenmast.info

Das Leid der Tiere

Jahrelanges Stillsitzen, verbrühte Haut, ätzende Flüssigkeiten in Auge und Gehirn – nur ein paar Beispiele für das Leid, das Millionen Tiere in Versuchslaboren erfahren. Jedes Jahr sterben 2,7 Millionen Tiere in Versuchen – Tendenz steigend. Die Suche nach Alternativen zu den oft grausamen Methoden im Labor verläuft jedoch schleppend.

Weiter lesen: www.suedkurier.de

“Die wahre moralische Prüfung der Menschheit, die elementarste Prüfung (die so tief im Innern verankert ist, dass sie sich unserem Blick entzieht) äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren. Und gerade hier ist es zum grundlegenden Versagen des Menschen gekommen, zu einem so grundlegenden Versagen, dass sich alle anderen aus ihm ableiten lassen.” (Milan Kundera / tschechischer Schriftsteller)