Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – Demo in Salzgitter-Üffingen gegen die geplante Hähnchenmastanlage

Am 8.5.2010 fand eine Demonstration gegen die Errichtung einer Hähnchenmastanlage in Salzgitter-Üffingen statt. In Niedersachsen sollen nach neuestem Stand 400 Hähnchenmastanlagen entstehen, gegen die sich in fast jedem der betroffenen Orte Bürgerinitiativen gebildet haben. An der Demonstration am 8. Mai nahmen 150 Personen teil. Der Landesverband Niedersachsen war durch die stellvertretende Landesvorsitzende und Bundesschriftführerin Sabine Pankau vertreten. Noch ist es möglich, die geplanten Hähnchenmastanlagen durch Proteste und Eingaben zu verhindern. Finanzielle Interessen dürfen nicht weiterhin Vorrang vor Tierschutz haben! Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kämpft mit um diese Anlagen zu verhindern!

Landesverband Bayern in Aktion

Info-Stand auf der Heimtiermesse in Fürstenfeldbruck

Am 1. und 2. Mai 2010 fand in Fürstenfeldbruck, nahe München, eine der größten Heimtiermessen Deutschlands statt. Wie bereits im Jahr zuvor, waren auch wir mit einem Info-Stand unserer Partei vertreten. Die Partei-Mitglieder Inge Kandl, Ingeborg Ressner, Thomas Tröscher, Dorit Funhoff , Magrit-Szu Volosinovsky, Barbara Nauheimer sowie eine Partei-Interessentin, Diane Wagner, betreuten den Stand, verteilten einige hundert Flugblätter und führten viele aufklärende Gespräche zum Thema Tierschutz und den Zielen unserer Partei.

 

Besondere Beachtung fand neben unserem neuen Banner “Manche nur zum Fressen gern”, auch unser Plakat mit den schockierenden Zahlen der verbrauchten / getöteten Tiere in Deutschland und Europa. Etliche Besucher der Messe nahmen Aufnahme-Anträge unserer Partei mit und am zweiten Messetag konnten wir sogar einen direkten Partei-Beitritt verbuchen.

Vom Regen in die Traufe?

Anlässlich der gestrigen Vereidigung von Astrid Grotelüschen zur Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin im Zuge einer Kabinettsumbildung zeigt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz besorgt über ihre Ernennung.

War der nun abgelöste umstrittene Vorgänger Hans-Heinrich Ehlen mit seiner Stärkung der agrarindustriellen Konzernstrukturen kaum zu toppen, ist seine Nachfolgerin von noch mehr Nähe zur mächtigen Agrarlobby geprägt.

Mit der Berufung von Astrid Grotelüschen erteilt Niedersachsens CDU-Regierung der bäuerlichen Landwirtschaft eine deutliche Absage. Interessenkonflikte werden beiseite gewischt sowie profitablem Eigeninteresse der Vorzug gegeben. Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit werden mit der neuen Landwirtschaftsministerin auf der Strecke bleiben – ebenso Verbraucher- und Tierschutz, den Grotelüschen betreibt mit ihrem Familienunternehmen den zweitgrößten Putenbrut- und Mastbetrieb Deutschlands. Durch ihre Tätigkeit im Familienbetrieb ist sie persönlich mitverantwortlich für die unsägliche Qualaufzucht und -haltung der Mastputen. Deshalb werden von ihr artgerechte Haltungsformen wohl kaum gefördert werden und ein Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung ist demnach nicht zu erwarten sein.

Die Bundestagswahl 2009 bescherte Frau Grotelüschen ein Bundestagsmandat. Während des vorangegangenen Wahlkampfes war über das Familienunternehmen “Putenmastbetrieb” nichts zu vernehmen, wohl wissend, dass die Wähler dies kaum durch ihre Stimme honoriert hätten. Nach ihrer Ernennung zur Landwirtschaftsministerin spricht Grotelüschen über ihre entsprechende Befähigung mit dem Hinweis “ich habe etwas Stallgeruch”. Es bleibt abzuwarten, ob durch die Verbandelung mit der Agrarlobby dieser “Stallgeruch” nicht bald zum Himmel stinken wird!

Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Mensch Umwelt Tierschutz in Aktion – 24. April: 120 Kilometer Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel

Ein besonderes Anliegen unserer Partei ist natürlich auch der Ausstieg aus der Atomwirtschaft. Daher nutzte die stellvertretende Bundesvorsitzende, Margret Giese, die Gelegenheit, sich an der Großdemonstration gegen Atomkraft zu beteiligen. Sie ist von den negativen Auswirkungen der Kernenergie selbst betroffen, da sie in der Nähe des Skandal-Atommüllschachtes Asse wohnt.

 

Wie Margret Giese dachten offenbar viele aus der Gegend Braunschweig, Wolfenbüttel, Salzgitter: 15 voll besetzte Busse und ein Sonderzug mit 1000 Atomkraftgegnern hatten sich auf den Weg zum Kernkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein gemacht. Dieser Ort ist in besonderem Maße ein Symbol für die Anti-Atomkraft-Bewegung. Er geriet erstmals in die Schlagzeilen während der Bauphase in den 70er und 80er Jahren, als es bereits heftige Proteste von Atomkraftgegnern gab. Nach einem erzwungenen vierjährigen Baustopp wurde weitergebaut und das AKW am 28. Februar 1981 in Betrieb genommen, was zu der bis dahin größten Demonstration gegen Kernkraft führte. 100.000 DemonstrantInnen aus allen Teilen Deutschlands begaben sich damals in die Wilstermarsch, um ihrer Empörung lautstark Luft zu machen. 10.000 Polizisten waren vor Ort, und es gab über hundert Verletzte auf beiden Seiten.

 

Die aktuelle Demonstration im Norden der BRD mit weit über 100.000 TeilnehmerInnen erinnerte eindrucksvoll an die damaligen Proteste – diesmal jedoch friedlicher und weniger lautstark, aber nicht minder kraftvoll.

Wer vor Ort war, dem wurde angesichts des Gegensatzes von friedlicher Nordsee-Idylle – mit weidenden Schafen auf dem Deich einerseits und dem lebensfeindlichen Stahlkoloss mitten in der Landschaft andererseits – zutiefst bewusst, dass der Kampf gegen den “scharz-gelben Irrsinn”, erst 2050 das letzte AKW vom Netz zu nehmen, unvermindert fortgesetzt werden muss. Es ist nicht hinnehmbar und spottet jeder Beschreibung, wenn sich eine Regierung zum Handlanger der Atomlobby macht, anstatt sich für das Wohl ihrer Bürgerinnen und Bürger einzusetzen. Wenn nicht anders, muss durch zunehmenden öffentlichen Druck eine Wende herbeigeführt werden.

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz nahmen neben Margret Giese auch andere Parteimitglieder aus dem Landesverband Berlin an der Menschenkette teil.

Wissenswertes zum Film: Plastic Planet

“Zurzeit werden in Europa ca. 60 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr produziert, sagt John Taylor. Das ist etwa ein Viertel der Weltproduktion.” Die Menge des Kunststoffs, die wir in den letzten 100 Jahren produziert haben, würde reichen, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. So kann man es auch ausdrücken.

Zum Homepage “Plastik Planet” und zum Filmtrailer: www.plastic-planet.at

Polizisten haben Hund auf der A 1 totgefahren

Der Landesverband Thüringen der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, vertreten durch seinen Vorsitzenden Harald von Fehr, wohnhaft Tüttleber Weg 13 in 99867 Gotha, sowie das tierschutzaktive Parteimitglied Frau Astrid Suchanek, wohnhaft M7,1a in 68161 Mannheim erstatte hiermit Strafanzeige gegen die zu ermittelnde Streifenwagenbesatzung der Lübecker Polizei, die am Sonntag, den 11.April 2010 beim Autobahnkreuz Lübeck (A1 und A20), tierschutz- und gesetzwidrig, ohne jegliche Skrupel und “ohne vernünftigen Grund” einen freilaufenden Schäferhund mit ihrem Dienstwagen vorsätzlich totgefahren hat, wie am 15. April 2010 gegen 16:47 Uhr die dpa meldete.

Strafanzeige vom Landesverband Thüringen lesen…