Global Climate March

Landesverband Sachsen in Aktion

Viel zu warm im Dezember? Kein Schnee wie früher? Klima geht uns alle an, in jedem Lebensbereich und zu jeder Zeit. Dass es einen Klimawandel gibt, kann aktuell niemand mehr anzweifeln, zu offensichtlich sind die nicht nur durch historische Spitzen erklärbaren Änderungen des Wetters. Aber Klima bedeutet noch mehr.

Aus diesem Grund ist am 24. November der Landesverband Sachsen im Rahmen der bundesweiten Aktion „Global Climate March“ in Dresden mit auf die Straße gegangen. Zusammen mit vielen weiteren Teilnehmern haben wir als Zeichen gegen den Klimawandel und die aktionskeusche Klimapolitik der vergangenen Jahre „Ein Herz für unser Klima“ gebildet.

Ziel war es, auf ein verantwortungsvolles und starkes internationales Klimaabkommen in Paris aufmerksam zu machen. Nicht zuletzt die enge Verbindung unseres Grundsatzprogrammes mit dem Thema Klimaschutz hat uns dabei zum Handeln aufgefordert.

Nach den enttäuschenden Resultaten der vergangenen Klimakonferenzen von Kopenhagen bis Lima muss endlich etwas passieren – denn Nichtstun, dass wusste schon Kafka, ist eine der größten und verhältnismäßig leicht zu beseitigenden Dummheiten. Daher müssen jetzt Klimaziele her, die unseren Planeten nachhaltig schützen und somit unsere Erde für alle folgenden Generationen lebenswert halten.

Deepwater Horizon, Fukushima und ganz aktuell Rio Doce zeigen, dass spätestens jetzt ein Umdenken stattfinden sollte und die Themen vom Kopf her angepackt werden müssen.

Erfolg im Kampf gegen illegalen (Hunde)-Pelzverkauf auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt

Kaum öffnete der Lübecker Weihnachtsmarkt seine Pforten, bot auch schon ein Händler Angora-Strickmützen mit Echtfell, teils Hundefell, an. Mit geschultem Auge hat Schleswig-Holsteins MUT Landesvorsitzende Sabine Firstrose sofort ausmachen können, dass es sich bei den Bommeln an den Mützen um Echtfell handelte. Teilweise sogar Hundefell. An keinem der Artikel war ein Etikett befestigt. Auf Nachfragen reagierte der Verkäufer gewohnt gereizt. Er behauptete, dass es sich um Kunstfell handeln würde, aber Angora verstrickt sei.

Sabine wies auf die TEXTILKENNZEICHNUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 1007/2011 des EUROPÄISCHEN PARLAMENTS insbesondere Artikel 4 und 12 hin und forderte Händlernachweise einzusehen. Natürlich konnte der Verkäufer dem nicht folgen. Kleiner Wehrmutstropfen aus Tierschutzsicht dabei war, dass offensichtlich nirgens tatsächlich wie behauptet Angora verstrickt wurde.

Der nächste Weg führte Sabine dann sofort zur Polizeiwache, wo sie Anzeige erstattete. Ein Telefonmarathon durch die Behörden folgte. Natürlich war mal wieder niemand zuständig. Letztendlich schaffte sie es aber doch die zuständigen Behörden sowie Marktbetreiber zu informieren und den Vorfall auch dort anzuzeigen. Zusammen mit einigen Beamten, der Polizei, dem Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt und Ordnungsamt erstattete eine Angestellte der LTM (Lübeck Tourismus Marketing) dem Verkäufer einen “Besuch”. Es wurden zahlreiche Artikel sichergestellt. Die Kriminalpolizei und der Zoll wird hier folgenschwer tätig werden.

Damit gelang dem LV Schleswig-Holstein ein erster wichtiger Schritt mit Nachfolgen im Kampf gegen den illegalen Fellhandel sowie gegen die Täuschungsversuche von “Kunstpelzverkäufern”.

Tierschutztag am 12.11.2015 in der Grundschule Schlieben, Landkreis Elbe-Elster

Der Landesverband Brandenburg informiert:

Am 03.10.2015 besuchten die Vorsitzende des LV Brandenburg, Silvia Dreyer, und Karin Rother das Tierheim in Herzberg und den Tierschutzverein „Tierhilfe Südbrandenburg e.V.“ Der Verein wurde am 21.11.2014 gegründet und zählt bereits 98 Mitglieder.

Die Ziele des Vereins sind die Errichtung eines Tierzentrums, einer Tiertafel, Förderung der Jugendtierschutzarbeit durch Projektwochen an Schulen und vor allem Aufklärung der Gesellschaft durch effektive Öffentlichkeitsarbeit.

Bis Ende November 2015 konnten 114 Katzen und 3 Hunde vermittelt werden. Das Einfangen freigeborener scheuer Katzen mit allen ihren Krankheiten, ihre Pflege und die Gewöhnung an den Menschen erfordern sehr viel Mühe und Geduld. Dafür wird man aber durch dankbare Tieraugen und lautes Schnurren belohnt.

Die 1. Vorsitzende, Susanne Seidler, ist seit 3.11.2015 Mitglied unserer Partei. Sie leistet aktive Tierschutzarbeit als Katzenpflegestelle sowie durch die Verbreitung des Tierschutzgedankens in der Öffentlichkeit. So informierte sie am Tierschutztag in der Grundschule Schlieben die Schüler der 5.+6. Klassen über die Tierschutzarbeit ihres Vereins.

Hier der Bericht der Lehrerin Sabine Tischer………..

Eine tierische Unterrichtsstunde mit Peggy und Ellen

Von den Kids bereits sehnsüchtig erwartet, erschien die erste Vorsitzende Susanne Seidler, die Katzenbeauftragte Bärbel Porsche und Tierschützer Markus Seidler. Die VIP Gäste dieser Stunde waren selbstverständlich Jack Russel Hündin Peggy und Katzenkind Ellen.

Mucksmäuschenstill war es im Klassenraum, als die tierischen Gäste vorgestellt wurden. Glückskatze Ellen spielte sich sofort in die Herzen der Kinder. Kaum aus dem Katzenkorb, wurde sie von allen Kids ausgiebig gestreichelt und umsorgt. Während Ellen auf den Schulbänken alle Aufmerksamkeiten erhielt, wurde Jack Russel Hündin Peggy unter den Tischen mit notwendigen Streicheleinheiten versorgt. Doch dies war keine Unterrichtsschmusestunde. Zentrales Thema war der Tierschutz und die Tierhilfe ganz speziell. Bereits nach wenigen Minuten entwickelte sich ein interessantes Unterrichtsgespräch zwischen den menschlichen Gästen und unseren Grundschulkindern. Eine Vielzahl von Fragen hatten die Kids für die Experten gesammelt.

Wie viele Katzen werden jährlich aufgenommen.
Welches Futter ist gesund?
Was sollte ich tun, wenn ich eine ausgesetzte Katze finde?
Welche Krankheiten kommen bei Katzen vor?

So erfuhren die Grundschulkinder, dass sich der Verein insbesondere um Katzen und Hunde kümmert. Gerade kleine Katzen müssen zu dieser Jahreszeit großes Leid erfahren. Frau Porsche berichtete, dass zurzeit 20 Katzenkinder umsorgt werden. Schon 105 Katzen konnten bereits in liebvolle Hände vermittelt werden. Ihr direkter Wunsch an die Kinder lautete: „Seid lieb zu allen Tieren!“

Katzenkind Ellen ist im doppelten Sinne eine Glückskatze, denn sie durfte nach ihrem großen Auftritt im Schliebener Schulunterricht in ihr neues Zuhause umziehen. Die Kinder wünschen Ellen, stellvertretend für alle zu vermittelnden Tiere des Vereines, ein schönes Heim und nette Tiereltern mit viel Liebe zum neuen Familienmitglied.

Empfang zum 88.Geburtstag des Königs von Thailand – Die Partei MUT stand auf der Gästeliste

Der König von Thailand begeht am 08. Dezember 2015 seinen 88. Geburtstag. Dieses war der Anlaß der Thailändischen Botschaft in Berlin, am 01. Dezember 2015 im Palaissaal des Hotel Adlon die Geburtstagsfeier auszurichten und ca. 120 Gäste einzuladen. Die Botschafterin des Königreiches Thailand hielt eine sehr emotionale Rede über die sehr lange Freundschaft zwischen den beiden Völkern. Auf der Gästeliste standen Personen aus Politik, Kultur, der Wirtschaft sowie weitere Diplomatische Vertretungen in Berlin.

Ebenfalls auf der Gästeliste stand der stellv. Generalsekretär unserer Partei, Martin Buschmann: „Ich war sehr erstaunt und auch erfreut, als die Einladung vor einem Monat erhalten habe!“ Seine Frau (gebürtige Thai und ebenfalls Mitglied der Partei) hat ihn begleitet. „Das hat mit meiner Frau allerdings nichts zu tun. Ich wurde als Repräsentant der Partei eingeladen und durfte lediglich eine Begleitung mitnehmen. Dass ich auf der Gästeliste gestanden habe, ist ein Zeichen, dass wir international wahrgenommen werden und gefragt sind, auch wenn wir nicht im Bundestag sitzen!“, so Martin Buschmann.

Bergbau-Katastrophe am Rio Doce in Brasilien

Pressemitteilung / 07.12.2015

Anfang November brachen in Südostbrasilien die Staudämme zweier Becken voller Abraum und Abwässer der Eisenerzmine Samarco, welche zu gleichen Teilen den weltgrößten Bergwerkskonzernen Vale (Brasilien) und BHP Billiton (Australien/Großbritannien) gehört.

Dieser Dammbruch führte dazu, dass zehn Menschen starben, mehr als 500 ihre Wohnung verloren sowie dass der Rio Doce (»Süßer Fluß«) auf 666 Flusskilometern ökologisch zerstört wurde. Damit war dies die bislang größte Bergbaukatastrophe in der Geschichte Brasiliens.

Der Rio Doce war bis Anfang November der größte Strom Südostbrasiliens, der aus ökologischer Sicht noch recht intakt war. Hunderttausende Menschen lebten direkt von und mit ihm. Nach der Katastrophe haben ca. eine Million Menschen der Region keinen Zugang mehr zu Trinkwasser.

Laut dem Biologen André Ruschi von der Meeresbiologischen Station Estação Biologia Marinha Ruschi in Espírito Santo tötete die Schlammflut nahezu alle Tiere im und am Wasser. Die endemischen Tierarten des Flusses müssten laut Ruschi von jetzt an “als ausgestorben” betrachtet werden. Des Weiteren fürchtet der Biologe auch fatale Folgen für die artenreichen Ökosysteme im Mündungsgebiet des Rio Doce, welches nun mit dem schwermetallhaltigen Minenschlamm verseucht würde und in dem Wale, Rochen und Meeresschildkröten ihre Jungtiere aufziehen. Im bedrohten Küstengebiet gibt es drei Meeresschutzgebiete.

Besonders ärgerlich stimmt zudem, dass in Brasilien derlei Katastrophen seit vielen Jahren immer und immer wieder stattfinden. Das größte Land Südamerikas hat im Sinne eines sehr hohen Wirtschaftswachstums in den letzten 15 Jahren seine natürlichen Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet. Dementsprechend wurden auch die Maßnahmen zur Sicherung solcher Bergbaudämme zunehmend vernachlässigt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt derartiges Verhalten zutiefst. Der Schutz der Menschen, der Tiere und der Umwelt muss immer Vorrang vor Wirtschaftswachstum und den Interessen von Unternehmen haben. Es kann nicht sein, dass wegen reiner Profitgier Katastrophen wie die vom 5. November 2015 am Rio Doce passieren. Die Unternehmen sowie die gesamte Menschheit müssen hier dringend einen Kurswechsel einleiten.

Wir fordern die Justiz Brasiliens mit Nachdruck dazu auf, dafür zu sorgen, dass alle Verantwortlichen für diese Tragödie dafür vor Gericht gestellt und hart bestraft werden. Zudem muss die brasilianische Regierung dringend alle notwendigen Entscheidungen treffen, die sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen kann.

Alle deutschen Unternehmen, die direkte oder indirekte Kunden der Bergwerkskonzerne Vale oder BHP Billiton sind, rufen wir dazu auf, dass sie den Druck auf diese Zulieferer so erhöhen, dass diese künftig ihre Sicherheitsstandard nicht mehr vernachlässigen.

Eintritt Deutschlands in Syrien-Krieg ist ein Fehler

Heutiges Abstimmungsergebnis zum Kriegseintritt Deutschlands war Fehlentscheidung

Aufgrund der neuesten terroristischen Anschläge auf dem europäischen Kontinent hat sich im westlichen Teil der Welt der Drang nach Vergeltung verbreitet. Allen voran zieht Frankreich nun – obwohl schon wesentlich länger militärisch in den betreffenden Staaten aktiv – auf die feigen Pariser Anschläge einiger Einzeltäter in den Krieg gegen den „IS“ (auch Daesh genannt). Da der IS aber nun mal kein Staat ist und sich einem Tumor gleich über die Krisenregionen der arabischen Welt ausbreitet, ist ein Kampf gegen diese weltweit agierenden Terroristen nicht mit einem klassischen Krieg zu vergleichen und wird besonders viele „Kollateralschäden“, wie jüngst eine Kinderklinik in Syrien, mit sich bringen.

Damit aber nicht genug. Die französische Regierung ruft die Verbündeten zu den Waffen unter Berufung auf den Lissabonner Vertrag. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung werden jedoch mehrfach Verstöße gegen nationales und internationales Recht begangen. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen sich deutsche Streitkräfte am militärischen Vorgehen gegen den “Islamischen Staat” beteiligen – unter anderem mit schwerem Kriegsgerät zu Land, Luft und Wasser.

Heute hat der Bundestag entscheiden, dass er einem solchen Einsatz zustimmt. Es lag in der Hand der Abgeordneten, ob ein entsprechendes Mandat erteilt wird. Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und alle freiheits- und friedenliebenden Menschen auf dieser Welt hätten gegen solch ein Mandat gestimmt, da wir Krieg nicht als Lösung gegen Krieg ansehen können.

Ein Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen gleich wen ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht, da laut GG Art. 26 Abschnitt 1 ein solcher militärischer Einsatz verfassungswidrig ist. Selbst der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat bisher keine eindeutige Erlaubnis erteilt, die einen solchen Einsatz legitimieren würde. Die Berufung auf Artikel 42 des EU-Vertrages, in dem Mitgliedstaaten für den Fall eines Angriffes Beistand zugesagt wird, reicht zur Legitimation nicht aus. Schon gar nicht ersetzt sie ein Mandat des UN-Sicherheitsrates. Das EU-Recht kann keinesfalls höher stehen als das Völkerrecht.

Zudem ist keinesfalls eindeutig belegt, dass die Terroranschläge in Frankreich ein kriegerischer Akt waren. Vielmehr ist “nur” von einem terroristischen Akt auszugehen, welcher scharf zu verurteilen ist, jedoch auf keinen Fall einen so ungewissen und unkoordinierten Kriegseinsatz in einem anderen Land legitimiert.

Die Regierung und andere politische Kräfte versuchen derzeit den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei dem geplanten Einsatz um eine Art “Militäraktion light” handele. Es ginge “nur” um Aufklärung, so die offizielle Sprachregelung. Dies ist ein bewusst gestreutes Trugbild: Die Bundeswehr wäre faktisch am Krieg beteiligt, wenn das Mandat erteilt würde. Die “Tornados” (Flugwaffe), das für den Einsatz vorgesehene Satellitensystem “SAR-Lupe” und die Radaranlagen der Fregatte (Marine) dienen der Lageaufklärung. Sie liefern damit Daten für die Zielerfassung. Diese Daten würden weitere Bomben- und Raketenangriffe der Koalition gegen den IS ermöglichen.

André Wüster (Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes) ließ schon mal verlauten “dieser Kampf könne mehr als zehn Jahre lang andauern”. Zehn Jahre Krieg! 10 Jahre Terror, Tod und Zerstörung soll auf die muslimische Welt einprasseln aufgrund einiger fehlgeleiteter und pseudomuslimischer Menschen! Und wir als Weltgemeinschaft sollen dies dann billigen und tragen? Von den Folgen werden dann nicht mehr nur unsere Kinder, sondern womöglich auch unsere Enkel betroffen sein! Die Lage der nächsten Generationen der Menschen in den umkämpften Gebieten vermögen wir uns kaum auszumalen. Eine unerträgliche Perspektive!

Die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich diese weiter verschlimmern. Das belegt die jüngste Geschichte: heilbringende, vielumworbene Militärinterventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen, etc. haben nicht im geringsten zur Stabilisierung und Demokratisierung dieser Länder, sondern zu noch mehr Chaos und Leid geführt und die Radikalisierung gefördert. Der von den USA ausgerufene “Krieg gegen den Terror” hat nicht den Niedergang der organisierten Jihadisten, sondern deren Verbreitung begünstigt. Die weitere Radikalisierung scheint vorprogrammiert; insbesondere, da davon auszugehen ist, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen vor allem zivile Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen werden, was dann lapidar von Seiten der Verursacher mit “Friendly Fire” und “Collateral Damages” abgetan werden wird. Diese Angriffe aber werden den IS in seiner Argumentation stärken, er sei eine Widerstandsbewegung gegen westliche Aggression, ein verstärkter Zulauf wäre nicht einmal verwunderlich.

Wer den IS effektiv bekämpfen will, dem stellt sich die Frage, warum diese zweifellos terroristische Organisation soviel Unterstützung genießt. Die Antwort liegt in der miserablen Lebenssituation von Millionen Menschen im Nahen und Mittleren Osten. Der IS verspricht ihnen nicht nur eine “ideologische Heimat”, sondern ganz konkret eine wirtschaftliche Perspektive. Hier wäre anzusetzen durch einen konstruktiven Aufbau- und Versorgungsplan für die Kriegsregion durch die westlichen Länder.

Dem “Islamischen Staat” muss die ökonomische Basis entzogen werden. Dies bedeutet, den schwunghaften Handel mit Öl, Kunstschätzen und Waffen zu unterbinden, den der IS z. B. mit Partnern in der Türkei betreibt. Geldströme aus dem Ausland, die in IS-Gebiete fließen, sind zu kappen, IS-Rekrutierungsbüros zu schließen.

Des Weiteren müssen Waffenexporte aus den westlichen Ländern an, dem IS freundlich gesinnte, Staaten mit sofortiger Wirkung unterbunden werden. Vielmehr sollte der gesamte Handel mit Rüstungsgütern auf dem Weltmarkt unterbunden werden.

Für die Konflikte auf der Welt gibt es keine militärische Lösung, eine politische wäre erstrebenswert!

Klimakonferenz in Paris

Was kann ich selbst fürs Klima tun?

Hochrangige Politiker aus 195 Mitgliedsstaaten verhandeln in Paris vom 30.11. bis 11.12.2015 über das Klima, das immer mehr aus den Fugen gerät. Auf der UN-Klimakonferenz wird diskutiert, gestritten und um Ergebnisse gerungen. Was dabei in Paris für den Schutz des Klimas herauskommt, werden wir bald erfahren. Alle Hoffnungen liegen auf Paris; dennoch sollten wir uns nichts vormachen, die Ergebnisse dürften ernüchternd sein.

Die Frage, die wir uns selbst stellen müssen: Sollen wir erst abwarten, bis die Politiker das Klima retten? Die klare Antwort: Nein! Denn jeder einzelne von uns kann im alltäglichen Leben dazu beitragen, dass Klima zu schützen. Jede/r von uns entscheidet tagtäglich beim Einkaufen, Heizen, Waschen, Kochen, Mobilsein usw., wie sein Energieverbrauch der Klimabilanz zu Buche schlägt.

Die „Freie Presse” hat gestern in ihrer Ratgeberseite für die Verbraucher Spartipps zu saisonalen Produkten, Fleisch, Warmwasser, Heizung, Kochen, Waschen, Flugreisen und Verkehr herausgegeben, die wir alle beherzigen sollten, wenn uns das Überleben und Fortbestehen der Menschen, Tiere und Pflanzen auf der Erde wichtig ist. Denn: Das Klima geht uns alle an!

Ein Tipp, was auch schon die Freie Presse sanft angeschnitten hat, aber nicht so deutlich zur Sprache bringt, wie wir es tun: Kein Fleisch essen hilft dem Klima: “Wer auf Fleisch und Wurst verzichtet, erspart dem Klima rund 400 Kilogramm Treibhausgase pro Jahr. Bei einer rein pflanzlichen, also veganen Ernährungsweise, sieht die “Klimabilanz” noch bessser aus!

Petitionsübergabe gegen Tierversuche in Brüssel

Unsere Mission „Petitionsübergabe gegen Tierversuche zum Schutz von Mensch und Tier vor giftigen Substanzen und Pestiziden“, am 03.12.2015 in Brüssel, war erfolgreich!

Dr. Peter Jahr hat sich über eine halbe Stunde Zeit genommen, um sich von uns (Dr. André Menache, unser wissenschaftlicher Fachmann und Berater für Alternativforschung und Freund, der extra aus Paris anreiste, Gisela Urban -Tierfreunde ohne Grenzen e.V. und Mitglied der Tierschutzpartei, Gabriele Menzel – Tierfreunde ohne Grenzen e.V., Bettina Jung – Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei und Mitglied des BAK Tierversuche und Jan Zobel – Geschäftsführer Tierschutzpartei) über den Inhalt und die Zusammenhänge unserer Petition mit Euren bisher 4 650 weltweiten Unterschriften informieren zu lassen.

Er und seine engagierte und hilfsbereite Mitarbeiterin Frau Bürgelt versprachen, unsere Unterlagen noch heute dem Petitionsausschuss, der im Anschluss tagte, zu übergeben. Beide zeigten sich hoch interessiert an unseren Anliegen und lobten unsere vielschichtige Argumentation.

Bis der Ausschuss sich mit der Angelegenheit beschäftigt, kann es dauern. Ob der aktuellen Brisanz (Glyphosat, etc) haben wir vielleicht das Glück, etwas vorgezogen zu werden.

Dr. Peter Jahr nahm sich noch die Zeit für ein Foto vor der Vierbeinigen Skulptur, die für uns die von uns zu beschützenden Tiere verkörperte.

Wir verlassen Brüssel hoffnungsvoll und haben Dr. André Menache in den anschließenden guten zwei Stunden privater Zeit und intensiven Gesprächen versprochen, in unserem gemeinsamen Kampf für die Tiere und den Schutz jeden Lebens, niemals nachzulassen!

Bettina Jung / Bundesvorsitzende

Weihnachtsmenü „Foie Gras“

Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an Ihr Herz

Unser Appell an ein Wellness-Hotel, dass zu Weihnachten für die Gäste des Hauses „Foie Gras“ als besonderes Spezialmenü auf den Tisch bringen möchte. Wir haben an das Management geschrieben…

Sehr geehrtes Management!

Uns wurde zugetragen, dass in Ihrem Hause, das durch Naturverbundenheit und ein ganz besonderes Wohlfühl- Flair besticht, wie ich auf Ihrer Homepage wahrnehmen konnte, das Tierqualprodukt Gänsestopfleber angeboten werden soll. Dieses in Form einer “Foie Gras-Terrine” als Weihnachts- Special.

Wir gehen davon aus, dass Sie nicht wissen, welch unerträgliches lebenslanges Leid die Gänse, die eine derartige Mästung häufig gar nicht erst überleben, durchstehen müssen. Mit einem Stahlrohr werden die Tiere einzeln und unter furchtbaren Schmerzen mehrmals täglich mit einem Mastbrei zwangsgefüttert, der derart ungesund ist, dass die Gänse eine krankhaft vergrößerte Fettleber entwickeln- das Konsumprodukt Gänsestopfleber- oder eben “feiner” ausgedrückt: “Foie Gras”.

Mit schockierenden Videos aus Mastbetrieben, die Sie bei Interesse jedoch im Netz finden, möchte ich Sie nicht belasten.

Die Herstellung einer der vermutlich grausamsten aller Delikatessen ist Gott sei Dank nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, Finnland, Dänemark, England, Holland, Italien und Tschechien inzwischen verboten- und das aus wirklich gutem Grund!

Wir appellieren eindrücklich an Ihr Haus (und Ihre Herzen!): Nehmen Sie diese “Delikatesse” von Ihrer Karte und machen Sie sich nicht mitschuldig am Leid der Tiere.

Wahren Sie den besonderen Charakter Ihres Wellness-Hotels und entscheiden Sie sich für ein friedvolles Weihnachtsmenü zum Verwöhnen Ihrer Gäste.

Ein Vorschlag, der ganz besonders zu dem Konzept Ihres Managements passen würde- ein veganes Menü!
Seien Sie sich der Begeisterung Ihrer Gäste sicher!

Mit herzlichen und hoffnungsvollen Grüßen

Bettina Jung / Bundesvorsitzende

 

Hier lesen und ansehen: Foie gras: Delikatesse der Verzweiflung