Präsentation unserer Partei auf der Campai#Con in Berlin

Am 17. März 2018 folgte unser stellv. Generalsekretär, Martin Buschmann, einer Einladung nach Berlin, um die Partei Mensch Umwelt Tierschutz in einem kurzen Vortrag vorstellen zu können. Begleitet wurde er von unserem Parteimitglied Daniela Jarchow aus Berlin.

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Verhandlung im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag über Tiertransporte in Drittländer

Am 21.03.2018 wurde auf Antrag der Opposition (Anträge der Grünen und der FDP)  das Thema Tiertransporte verhandelt. Nach einer Mitteilung von RPOVIEH sah sich die Koalition nicht in der Lage, die Anträge abzulehnen, sondern ein klärendes Ausschuss-Fachgespräch zu initiieren. Die Abstimmung wurde daher verschoben.

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Weltwassertag 2018

WASSER ist LEBEN und für alle da. – Es darf NICHT zum LUXUS werden.

Ein Überdenken des Konsumverhaltens und der Verzicht auf tierliche Produkte ist unabdingbar als Chance für unsere Zukunft zu begreifen, weil wir Wasser in Trinkqualität zum Leben benötigen. Stellt den Kauf von Avocados ein, die Produktion verwehrt den Menschen in den Regionen, wo es eh schon so rar ist, den Zugang zum Wasser. Nur damit wir hier den Genuß haben.

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Report Mainz: 13,6 Millionen Schweine landen im Müll

Kollektives Totelversagen?

Report Mainz zeigte vor zwei Tagen in hohem Maße erschreckende Bilder aus der deutschen Schweinemast. Die Zahlen – 13,6 Millionen Schweine landen jährlich hierzulande im Müll – sprechen für sich: Sie sprechen für unzumutbare Zustände in der Tierindustrie, für unermessliches Tierleid, für ein Wirtschaftssystem, was auf ganzer Strecke moralisch versagt hat und für eine Jahrzehnte lang fehlgeleitete Agrarpolitik, deren Verantwortliche ungestraft davon kommen.

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Das beängstigende Artensterben geht weiter: Letztes männliches Nördliches Breitmaulnashorn der Welt gestorben

Für die Medien ist es nur Journalismus, für die Menschen eine kurze Schlagzeile, für die Tiere ein beängstigender Weg, aber für diesen Planeten eine katastrophale Entwicklung!

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Brexit spaltet Europa auch im Tierschutz

Pressemitteilung / 19.03.2018

Annäherung der EU an Großbritannien nach dem Brexit wären grundfalsch, da sogar minimale Tierrechte im Königreich in Gefahr sind

Das EU-Parlament bekräftigt in einer Entschließung, dass der Zugang zum Binnenmarkt der europäischen Union von der strikten Einhaltung aller europäischen Gesetze abhängig bleibt. Dies gelte insbesondere für Lebensmittel, Gentechnik, Pestizide, Tierschutz und Gesundheit für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Der europäische Dachverband der Landwirte hingegen habe sich in einem Brief an den EU-Brexit-Chefunterhändler für den Verbleib Großbritanniens im Binnenmarkt und der Zollunion ausgesprochen. Würde die EU dieser Forderung nachkommen, wären massive Konflikte zwischen britischem und EU-Recht vorprogrammiert, beispielsweise beim Tierschutz.

Martin Buschmann, stellvertretender Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und Sprecher für Internationale Angelegenheiten zeigt sich dementsprechend besorgt:

„Die Konservativen des Vereinigten Königreichs haben Ende vergangenen Jahres als Teil des Brexit-Gesetzes ein Paket verabschiedet, welches Tieren die Leidensfähigkeit aberkennt. Das britische Parlament hat eine Formulierung, dass Tiere Emotionen und Schmerz empfinden können, abgelehnt. Wild-, Labor- und Nutztiere sind aktuell nicht durch die Fassung des britischen Tierschutzgesetzes von 2006 vor Missbrauch und Tierquälerei geschützt. Umweltminister Gove hat nach harter Kritik zwar angekündigt, die Empfindungsfähigkeit von Tieren in einer neuen Fassung festzuhalten, dies ist bislang aber nicht geschehen.

Wenn das Europäische Parlament also bereits auf die strikte Einhaltung von Rechtsvorschriften pocht, so muss es den Druck auf Großbritannien erhöhen, das Tierschutzgesetz umgehend zu überarbeiten. Vorher kann und darf es keine Verhandlungen geben!“

„Zufriedenstellend seien die laschen EU-Verordnungen in Sachen Tierschutz generell nicht, sollte die EU jedoch ein Handelsabkommen mit einem europäischen Land beschließen, welches Tieren die Fähigkeit zu fühlen aberkennt, statt den Tierschutz endlich weiter zu stärken, so würde man juristische Konsequenzen ziehen,“ so Buschmann.

Pressesprecher
Stefan Kolodziej
01633580538
stefan-kolodziej@tierschutzpartei.de