Dokumentarfilm “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino

Bundesvorsitzender Matthias Ebner nimmt an Podiumsdiskussion im Kino Karlsruhe teil

Am Samstag, 19.11.2016, hat der LV Ba-Wü an einer von Karlsruhe Vegan organisierten Sondervorführung des Dokumentarfilms “Im Namen der Tiere“ im Karlsruher Kino Schauburg mit einem Infostand teilgenommen. Zudem beteiligte sich der Landes- und Bundesvorsitzende Matthias Ebner neben Silke Bott vom Vebu und Steve Carbone von Ärzte gegen Tierversuche an einer an den Film anschließenden Podiumsdiskussion, bei der die ca. 50 Kinobesucher Fragen stellen konnten.

So interessierte es die Besucher etwa, inwieweit eine Partei sich den Fokus Tierschutz geben und gleichzeitig auch alle anderen wichtigen Themen abdecken könne, was bei der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ, deren Namen ja bereits signalisiert, dass dies der Fall ist, im umfassenden Grundsatzprogramm ersichtlich ist.

Weiterhin wurden Fragen nach den Möglichkeiten ethischen Einkaufs oder eigenem Engagement beantwortet.

Schließlich konnten im Anschluss noch 22 Unterstützungsunterschriften für die Teilnahme an der anstehenden Bundestagswahl gesammelt werden.

Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir danken allen, die zu deren Erfolg beigetragen haben, insb. Silke Bott für die Organisation.

Appell gegen Fleischwerbung

Wir unterstützen die Verbreitung des Protestes der Albert Schweitzer Stiftung “Keine EU-Gelder für Fleischwerbung”! Bitte unterzeichnen auch Sie und leiten Sie die Petition an Freunde und Bekannte weiter.

Um was geht es:

“Mit 15 Millionen Euro will EU-Agrarkommissar Phil Hogan den Fleischkonsum in der Europäischen Union ankurbeln. Gerade jetzt, da in einigen Ländern dringend benötigte Umdenkprozesse zum Fleischverzehr und unserem Umgang mit Tieren stattfinden, ist das ein Skandal. Wir fordern daher von EU-Kommissar Phil Hogan: Unterstützen Sie nicht den Konsum von Fleisch, sondern fördern Sie tierfreundliche und nachhaltige Lebensmittel.”

Hier unterzeichnen. Danke!

Rücktritt Andreas Döring

Der Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt und Beisitzer im Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Andreas Döring, ist gestern von allen Ämtern in der Partei zurückgetreten.

Hintergrund des Rücktritts sind diverse Veröffentlichungen auf seiner Facebook-Seite in den letzten Monaten. Obwohl Andreas Döring sich selber ausdrücklich als linker Tierrechtler versteht und sich sogar aktiv in der lokalen Flüchtlingshilfe engagiert, hat er fremdenfeindliche Seiten auf Facebook geteilt, die mit dem Grundsatzprogramm und Selbstverständnis der Tierschutzpartei absolut nicht vereinbar sind. Obwohl persönliche Umstände und Unerfahrenheit im Umgang mit sozialen Medien sicherlich auch eine Rolle in diesem Fall gespielt haben, sollen diese nicht als Entschuldigung oder gar Rechtfertigung angeführt werden.

In seiner Sitzung am 16. November 2016 hat der Bundesvorstand sich deutlich positioniert und Andreas Döring einen Rücktritt nahegelegt. Um Schaden von der Partei abzuwenden und mit der Einsicht, dass diese Äußerungen sowohl der Sache als auch der Partei massiv schaden, hat Andreas Döring die Konsequenzen für sein Handeln gezogen. Wir danken Andreas für seine jahrelange wertvolle Arbeit für den Tierschutz / das Tierrecht in Sachsen-Anhalt und im Dienste der Partei.

Der Bundesvorstand unterstreicht nochmals, dass Menschen- und Tierrechte eine untrennbare Einheit darstellen. Wer sich fremdenfeindlich, homophob, sexistisch oder sonstwie anti-emanzipatorisch äußert, hat in unseren Reihen keinen Platz.

gez. der Bundesvorstand

Lehnen Sie die Änderung des Landesjagdgesetzes NRW ab!

Petition

Die von der Tierschutzpartei erstellte Petition zum Landesjagdgesetz NRW richtet sich an den Petitionsausschuss des Landtags NRW.

Anbei das Schreiben von Sandra Lück, dass heute von ihr an den Petitionsausschuss des Landtags NRW geschickt wurde.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition hier und verbreiten Sie diese unter Ihren Freunden und Bekannten sowie in den sozialen Netzwerken. Vielen Dank!

“Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen”

Brutalität u. Grausamkeit bestimmt Umgang mit Tieren in der chinesischen Daunenindustrie

Petition

Von Sigmund Freud, bekannter und einflussreicher Psychologe und Psychiater, der von 1856 bis 1939 lebte, stammt nachfolgendes Zitat, das in der gegenwärtigen Zeit bei so manchem Tierfreund für Zustimmung sorgen dürfte: „Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.“

Nimmt man den letzten Satz des Zitates ausnahmsweise mal aus dem Kontext heraus und bezieht ihn auf das heutige Mensch-Tier-Verhältnis in der Tierindustrie, dann bedarf es einer Erneuerung der Wortwahl, die so formuliert sein muss: „(….) Aber die Respektlosigkeit, Brutalität, Grausamkeit und Gleichgültigkeit ist das Vorrecht des zivilisierten Menschen.“

Nicht gerade schmeichelhaft sind diese Worte für den “zivilisierten” Menschen, aber sie treffen neben anderen globalen Tierquälereien, auch den Kern der Sache der chinesischen Daunenindustrie.

Seit unzähligen Jahren schon kämpfen Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen gegen den blutigen und schmerzlichen Lebendrupf von Gänsen für Daunenprodukte. Aber was hat sich bisher verändert? Dieser Frage sind Peta USA und Peta Asia nachgegangen und deshalb lassen wir sie zu Wort kommen:

“Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

wussten Sie, dass 80 Prozent der weltweit in Jacken, Schlafsäcken und Bettwaren verarbeiteten Daunen aus China stammen? Die Industrie versprach, den Lebendrupf einzustellen und entwickelte Standards wie den „Responsible Down Standard“ (RDS) und die „Non Live-Plucked Products Guarantee“ (NLPPG), die sicherstellen sollten, dass keine Gänse mehr lebendig gerupft werden. Doch haben diese Standards wirklich etwas gebracht?

Aufgedeckt

PETA USA und PETA Asia wollten sich daraufhin Farmen in ganz China ansehen und herausfinden, wie die Federn dort wirklich „gewonnen“ werden. Die Ermittler stießen auf Arbeiter, die Gänsen bei vollem Bewusstsein die Federn aus dem Leib rissen und dabei offene, blutige Wunden zurückließen. Viele Tiere zappelten und schrien vor Angst und Schmerz, als ihnen die Federn ausgerissen wurden – andere verfielen buchstäblich in eine Schockstarre.

Schwindel und Betrug

Die Recherche zeigt, dass den Tieren trotz vermeintlicher Standards und angeblich „verantwortungsvollen Daunenproduzenten“ nach wie vor unter schrecklichen Qualen mehrmals jährlich die Federn herausgerissen werden!

Wir fordern den Einzelhandel daher auf, Daunen konsequent aus dem Sortiment zu nehmen!”

Bitte lasst uns Peta helfen und die Petition unterschreiben, damit 50.000 Unterschriften erreicht werden!

Ihre / Eure BGSt.

EU verklagt Deutschland wegen unzureichendem Grundwasserschutz

Es wurde auch Zeit!

Wegen langjährigen Versäumnissen beim Grundwasserschutz durch zu hohe Nitrateinträge muss sich Deutschland jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof verantworten.

Wie aus den Medien aktuell zu erfahren ist, hat die EU-Kommission Ende Oktober eine Klageschrift gegen Deutschland eingereicht. Das Problem der hohen Nitrateinträge im Grundwasser ist der Bundesregierung seit langem bekannt, aber Bund- und Länder haben trotz vergangener Hinweise seitens der EU bisher nicht gehandelt. Dass es mit der Klage endlich Zeit wurde, ist mehr als verständlich, denn eine Politik sollte konsequenterweise auch zur Rechenschaft gezogen werden, wenn diese mit ihren laschen Gesetzen die Lebensgrundlage Nummer eins von Menschen, Tieren und Pflanzen gefährdet.

Bildquelle: "copyright iStockphoto.com/mikedabell”
Bildquelle: “copyright iStockphoto.com/mikedabell”

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verweist derweil auf seine neue Düngeverordnung, die das Problem lösen und demnächst verabschiedet werden soll. Schmidts Ziel laut Freier Presse vom 08.11.: „Einen Ausgleich zwischen Umweltinteressen und einer praktikablen Lösung für die Landwirtschaft zu schaffen.“

Unserer Meinung muss bei der Intensivtierhaltung umgehend angesetzt werden, weil zu viel Gülle anfällt und diese in zu hohen Mengen auf die Felder und Wiesen ausgebracht wird. Landwirtschaftsminister Schmidt sollte sich von seiner exportorientierten Massentierhaltung nunmehr  verabschieden und sollte im ersten Schritt Gesetze erlassen, die der Bestandsreduzierung von “Nutz”-tieren in den Ställen dienen. Die Rechnung dazu ist ganz einfach, denn wo weniger Tiere sind, fallen auch weniger Ausscheidungen an. Auch die Einfuhr und Ausbringung auf deutschen Feldern von Gülle aus den Niederlanden muss endlich verboten werden!

O-Ton Bundesvorsitzender Matthias Ebner:Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und die Bundesregierung ignorieren seit Jahren die fatale Entwicklung bei der Massentierhaltung und die von ihr verursachte Nitratverseuchung unserer Böden. Genau wie auch dieser Tage beim Klimaschutz konnte die Agrarlobby hier also ganz offensichtlich ihre Interessen durchsetzen. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen dieses Landes dem Minister das nicht vergessen und nächstes Jahr zur Bundestagswahl statt der Union mit der Tierschutzpartei die einzige Partei wählen, die sich konsequent für ein Ende der Massentierhaltung und der unzähligen mit ihr verbundenen Missstände einsetzt.

Neben der tierquälerischen und umweltbelastenden Massentierhaltung stellen auch Biogasanlagen eine weitere Gefahr für den Grundwasserschutz dar, denn auch die Gärreste, die nitrathaltig sind, landen auf den Feldern.

Hier zum Artikel der Tagesschau.

 

Ihre / Eure BGSt.

Messestand war ein voller Erfolg

Zahlreiche Tierfreunde besuchten uns vom 4. bis 6. November 2016 in Halle. Unser erster Messestand war ein voller Erfolg und das gesamte Tierschutz-Team sowie all unsere fleißigen Helfer haben sich über die vielen Besucher sehr gefreut.dscn0543

Ein Besuchermagnet war die Aktionsfläche für Hunde, wo viele verschiedene Rassen vorgestellt wurden. Hier konnten wir gleich auf die vielen Straßentiere aufmerksam machen, die im In- und Ausland auf unseren Straßen leben müssen und ein warmes Zuhause suchen. Hier lag eine Liste aktueller Adoptionstiere aus unserer Region und Pitesti aus. Mit den Postkarten „ Straßentieren eine Stimme geben“ und mit der Aktion „Beendet die rassespezifische Hundegesetzgebung“ konnten wir viele interessante Gespräche führen. Auch lagen Unterschriftenlisten zum Thema Tierversuche und Massentierhaltung abschaffen aus, sowie ein Vordruck eines Einwendungsschreibens gegen die geplante Schweinezucht in Wanzleben welche bis zum 07.11.2016 ans Landesverwaltungsamt gesendet werden musste.

dscn0539Einige Besucher kamen, um einfach nur einen netten Nachmittag zu verbringen und einige waren konkret auf der Suche nach einem tierischen Mitbewohner. Die Gespräche mit den Interessenten haben gezeigt, dass viele Besucher die schlimmen tierschutzwidrigen Zustände in unserem Land gar nicht bewusst war nehmen. Hier konnten wir unseren Gästen nahebringen, dass wir als Partei langfristig den Tieren helfen möchten. Wir können Druck auf die Politik ausüben, um Gesetze und Verordnungen tierschutzgerecht zu ändern. Wir stehen als Konkurrent gegenüber den etablierten Parteien und als einzige Alternative, um den Tieren eine Stimme zu geben.

Wir danken allen Besuchern für diese gelungene Veranstaltung und die vielen positiven Resonanzen.

Enten für Fleisch und Daunen getreten und gegen die Wand geschleudert

Recherche von Peta USA

Unfassbar grausame und brutale Bilder hat Peta USA hinter den Kulissen des größten Entenschlachters der USA “Culver Duck Farms, Inc.” gemacht.

Der Enthüllungsbericht zeigt, dass Enten getreten, herumgeworfen, gegen Wände geschleudert und wochenlang isoliert gehalten werden.

Ein Arbeiter sagt, dass wäre normaler Alltag!

Zur Recherche

Peta: “Der Enthüllungsbericht von PETA USA zeigt, dass jeder, der Entenfleisch oder daunengefüllte Produkte kauft, möglicherweise mit seinem Verhalten unterstützt.”
 

 

 

 

 

Bundesweite Kastrationspflicht für Katzen jetzt!

Am 28.10.2016 fand in Radolfzell ein Treffen mit der Katzenhilfe Radolfzell e.V. statt.

Mit dabei waren die Tierrettung, verschiedene Tierärzte und Tierheimleiter aus der Umgebung. Drei Mitglieder der Tierschutzpartei waren auch vertreten. Unter anderem waren noch Menschen anwesend, die sich auch mit dem Thema auseinandersetzen.

Es wurde besprochen, welche Konzepte in Frage kommen, um eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Deutschland durchzusetzen.

Die Stadt Rostock hat die Kastrationspflicht schon eingeführt.

Unser runder Tisch möchte sich im März wieder treffen. Momentan werden Flyer zu diesem Thema verteilt, Unterschriften gesammelt und eine Petition an die zuständigen Politiker bzw. Behörden ausgearbeitet.

Karin Wilms

Tierschutzpartei ruft zum Verzicht auf die sog. Martinsgans auf

Pressemitteilung / 04.11.2016

Die allgegenwärtige und zu Dumpingpreisen angebotene Mastgans, erhältlich in jedem Discounter, ist seit Anfang Oktober und besonders jetzt zu St. Martin im gesamten Bundesgebiet ein großes und für viele nicht wegzudenkendes Thema. Dabei machen sich die wenigsten Konsumenten Gedanken, abgesehen vom Ladenverkaufspreis des toten Tieres im Kühlregal, über den wahren Preis.

Damit die Gänse in möglichst kurzer Zeit viel Gewicht zulegen, pfercht man sie in großer Zahl auf engstem Raum zusammen. Kunstlicht und Betonboden sind nur zwei Beispiele der meisten Haltungsbedingungen.

Wirtschaftliche Interessen stehen bei der Haltung von Geflügel im Vordergrund. Das Resultat dieser traurigen Preispolitik ist beispielsweise die Geflügelpest, welche durch die Massentierhaltung erst entsteht und unter der wiederum die Tiere leiden und dafür bezahlen müssen. In allen EU-Ländern, welche auf die Geflügel- und insbesondere auf die Gänsemast ausgelegt sind, werden die Bedürfnisse der Tiere nahezu vollständig missachtet.

Der Großteil der Gänse und Enten liefert außerdem, quasi ganz nebenbei, die begehrte Stopfleber. Die Produktion dieser zweifelhaften Delikatesse stellt für die Gänse ein lebenslanges Martyrium dar. Mehrmals täglich wird den Tieren hierbei ein etwa 50 Zentimeter langes Metallrohr durch den Hals eingeführt, welches bis in den Magen reicht und dadurch der Futterbrei eingeleitet wird. Beim Stopfen selbst erleiden die Gänse schwerste Verletzungen der Speiseröhre. Die Hälse mancher Gänse sind dermaßen stark verletzt, dass sich Löcher bilden, durch die das Wasser, welches die Tiere trinken, nach dem Schlucken herausläuft. Wird die Menge des Futterbreis zu hoch dosiert, platzen den Tieren die Mägen. Unter starken Schmerzen sterben die Vögel – geholfen wird ihnen nicht, da sich dies wirtschaftlich nicht tragen würde.

Eine weitere und willkommene Einnahmequelle sind die Daunen und Federn der Tiere. Bis zu viermal in ihrem kurzen Leben werden die Tiere ohne Betäubung gerupft. Dabei werden ihnen sämtliche Federn, ausgenommen an den Flügeln, mit hoher Kraftanstrengung und Gewalt herausgerissen. Oft erleiden die Tiere davon einen so erheblichen Schock, dass sie sterben. Die Tiere, welche diesen Prozess überleben, werden ebenso oft schwer verletzt. Sobald die Federn wieder nachgewachsen sind, wird erneut gerupft. Das Leben der Tiere ist eine nicht endende Qual.

Wir von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) haben dazu einen Aufruf in mehreren Zeitungen, unter anderem in der Pforzheimer- und der Badischen Zeitung als auch der Heilbronner Stimme und dem Hamburger Wochenblatt geschaltet.

Mit unserer Anzeige möchten wir die Bevölkerung vor allem über die tragischen Umstände der Gänse informieren und zudem dazu auffordern, auf Gänsebraten zu verzichten.

Patricia Kopietz / Beisitzerin im BuVo

 

Thomas Schwarz
Pressesprecher
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Telefon: 02131 / 7398300 oder 02131 / 7398430
E-Mail: thomas-schwarz (at) tierschutzpartei.de