Premiere „Im Namen der Tiere“ am 02.11.2016 im Monopol Kino München

Nach der gestrigen Premiere des Films “Im Namen der Tiere” im Münchner Monopol-Kino nachfolgend die Original-Pressemitteilung der Filmverleihfirma vom 3.11.2016.

O-Ton Horst Wester: “Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz unterstützt die Verbreitung des Films sehr gerne, da er unserer Gesellschaft, die den sogenannten Nutztieren gegenüber abgestumpft und empfindungslos geworden ist, gnadenlos den Spiegel vorhält. Wir hoffen, dass sehr viele Menschen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren aufgrund dieses Films bewusst werden!”

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Infostand zum Weltvegantag 2016 in Jena

Am 29.10. trafen sich anlässlich des Weltvegantags, der jedes Jahr am 1.11. gefeiert wird, vier unserer Mitglieder für einen Infostand in der Innenstadt im thüringischen Jena. Matthias Ebner, Robin Margic und Matthias Gottfried reisten dafür extra aus der ca. 4 Stunden entfernten Region Stuttgart an. Mit dabei war außerdem Katja Laaser, Gebietsbeauftragte für Thüringen.

Am Stand informierten sich zahlreiche Jenenser über uns, führten Gespräche und probierten von den mitgebrachten veganen Häppchen (verschiedene Vurst-, Väse- und Brotaufstrich-Sorten, Kräuterqvark, Brownies, Muffins und Kirschkuchen). Außerdem verteilten wir zahlreiche Flyer.

Veganismus und Tierrechte sind in der Universitätsstadt durchaus schon ein Thema, es gibt mehrere vegane Cafés, Stammtische etc. Auch Tierversuche sind aufgrund der vielfältigen Industrie und Wissenschaft ein großes Problem, auf das wir die Einwohner aufmerksam gemacht haben.

In Thüringen wird aktuell versucht, wieder einen Landesverband zu etablieren. Wer dabei helfen und/oder dazu beitragen möchte, dass die Tierschutzpartei auch in Thüringen zur Bundestagswahl auf dem Wahlzettel zu finden sein wird, ist herzlich eingeladen, sich unter 037468/5267 oder sekretariat@tierschutzpartei.de an das Vorstandssekretariat zu wenden.

Boris Palmer missbraucht sein Amt zugunsten der Affenversuche am MPI Tübingen!

Update zur Petition

31. Okt. 2016 — Erneute Ansprache an den Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer in dieser Petition:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,

im Rahmen dieser Change-org-Petition haben mittlerweile mehr als 23.100 Bürger am 18. September 2016 Sie aufgefordert, zwei dringend erforderliche Maßnahmen in Bezug auf die Affenversuche am MPI Tübingen im Interesse der Allgemeinheit umgehend zu ergreifen.

Hier lesen und unterzeichnen.

 

1. November “Weltvegantag”

Heute ist Weltvegantag, was hoffentlich viele zum Nachdenken und Ausprobieren einer veganen Ernährung anregt.

Kennt ihr schon unsere vegane Rezepte-Seite?

Willst du mit deiner Ernährungsweise zum aktiven Tier – und Naturschutz beitragen. Ja? Hier sind die Gründe, warum vegan gut für dich, die Tiere und die Natur ist.

10-Jähriges Bestehen der Animal Welfare Party in Großbritannien

Martin Buschmann sendet Videobotschaft

Am 27. Oktober feierte unsere Schwesterpartei in Großbritannien ihr 10-jähriges Bestehen. Der Leiter des BAK Internationaler Tierschutz/Tierschutzparteien und stellv. Generalsekretär, Martin Buschmann, wurde zu dieser Party eingeladen, konnte terminlich allerdings nicht persönlich daran teilnehmen. Daher wurde eine Video-Botschaft allen Beteiligten auf der Feier vorgeführt.

„Es war mir eine Ehre, meinen Freunden der Animal Welfare Party, die ich seit einigen Jahren persönlich kenne, diese Botschaft zu senden. Wir in Europa müssen zusammenhalten.“

Weiter führt Martin Buschmann aus: „Tierschutz geht über alle Grenzen. Meine Bemühungen, weiterhin international Kontakt zu knüpfen und vor allem auch den Umweltschutz anzusprechen, ist meine Aufgabe. Diese werde ich auch weiterhin wahrnehmen.“

LINK zur Video-Botschaft.

Wir brauchen Unterstützungsunterschriften !

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich am 16.10.2016 getroffen, um die Teilnahme an der Bundestagswahl 2017 zu beschließen. Zum Schutz von Mensch, Umwelt und Tieren wagen wir nun den Kampf David gegen Goliath.

Um die Rechte der Tiere zur Bundestagswahl vertreten zu können brauchen wir 1.931 Unterschriften. Hier hoffen wir auch wieder auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

Jede kleine Partei, die nicht im Landtag oder im Bundestag vertreten ist, muss Unterschriften sammeln um ihr demokratisches Recht warnehmen zu können auf dem Stimmzettel zu erscheinen.

Jeder Wahlberechtigte darf ein Formblatt für eine Partei ausfüllen. Das ist Unabhängig von der Wahl der Kandidaten und der Partei auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl. 2016-10-17-formblatt-tierschutzpartei

Bitte das ausgefüllte Formular an unser Wahlkampfbüro in Halle senden.

Kathy Schneider

Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Dessauerstraße 40

06118 Halle

Living Planet Report 2016

Zukunft kommender Generationen in Gefahr

Unsere Erde steht vor dem Burnout. Das ist die aktuelle Aussage des WWF, der in dieser Woche den „Living Planet Report“ veröffentlicht hat. Darin wird der globale Bestand über den Zustand der Welt dokumentiert.

Die Ergebnisse des Reports 2016 sind alarmierend: „Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.

Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf.“

„Living Planet Report“ hier.

Astronaut Alexander Gerst: “Es ist manchmal sehr bedrückend aus dem Weltraum auf die Erde herunterzuschauen u. zu sehen, wie wir Menschen damit umgehen.”

 

 

Mitgliederhauptversammlung des LV Ba-Wü am 23.10.2016

Grundstein gelegt für Start in den Wahlkampf

Am vergangenen Sonntag, 23.10.2016, fand die diesjährige Mitgliederhauptversammlung (MV) des Landesverbandes Ba-Wü statt. Erfreulicherweise nahmen an dieser so viele Mitglieder teil wie noch nie: 29. Dies spiegelte auch sehr gut die deutlich gewachsene Anzahl Mitglieder im LV wieder: 280.

Dementsprechend konnten nach dem Rechenschaftsbericht, der von der 2. Landesvorsitzenden Coryn Weber-Castoldi vorgetragen wurde, sowohl eine sehr umfangreiche Landesliste zur Bundestagswahl als auch erneut ein starker Landesvorstand gewählt werden.

Erstere sieht nun wie folgt aus:

Matthias Ebner, Dr. Jessica Frank, Patricia Kopietz, Dr. Katrin Wiegand, Sonia-Ellen Hösl, Matthias Gottfried, Robin Margic, Nicola Zimmermann, Dirk Witzelmaier, Katrin Weiß, Gabriele Legewie, Lisa Dengler, Tim Treiber, Susi Gann

Der Vorstand beinhaltet jetzt zusätzlich die beiden Positionen Geschäftsführer_in und Generalsekretär_in, die nun auch direkt besetzt wurden. Die neue Landesgeschäftsführerin Dr. Jessica Frank wird nun hauptsächlich für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben, insb. im Zusammenhang mit Wahlen, zuständig sein und die Landesgeneralsekretärin Patricia Kopietz für den weiteren Aufbau des Landesverbandes, der Regionalgruppen und die Organisation von Aktionen.

Dies sowie die Tatsache, dass auch alle anderen Positionen im erweiterten Präsidium, die alle konkrete Aufgaben bedeuten, mit äußerst motivierten Aktiven besetzt werden konnten, zeigt, dass wir nun über einen Vorstand verfügen, in dem besonders viele Mitglieder besonders viel Verantwortung übernehmen wollen und gleichzeitig die meisten bereits ganz konkret wissen, wie sie die Partei mit ihrem persönlichen Beitrag weiter bringen können.

Des Weiteren wurden mit großer Mehrheit 2 Änderungen der Satzung beschlossen, von denen eine dazu dient, die Mitglieder zu mehr eigeninitiativem Engagement anzuregen. Hierzu wurde die Mindestanzahl Mitglieder, die gemeinsam einen Antrag an die MV stellen können, von 5 auf 2 reduziert.

Der neue Landesvorstand dankt allen Mitgliedern, die an der MV teilnahmen, für ihr Kommen und den sehr konstruktiven und harmonischen Ablauf.

Wir werden nun in den Wahlkampf starten. Hierzu werden in Kürze die Formulare zum Sammeln der Unterstützungsunterschriften eintreffen. Wir freuen uns über alle, die uns beim Sammeln helfen.

Film-Vortragsreihe in Berlin zur Einführung in den Tierrechtsgedanken

Vom 04. bis 19. Oktober fand an der Technischen Universität Berlin eine Film-Vortragsreihe zur Einführung in den Tierrechtsgedanken statt, organisiert von der Tierrechtsgruppe Berliner Tierbefreiungsaktion (BERTA). Dabei sollten Vertreter von Ärzte gegen Tierversuche e.V., Chimaira AK (Arbeitskreis für Human-Animal Studies), ARIWA (Animal Rights Watch) sowie die Tierrechtsaktivistin und Philosophin Friederike Schmitz zu Wort kommen. Schwerpunkte lagen jeweils auf den Themen Tierversuche, Ethik und Politik, Defizite der Biohaltung, dem Zusammenhang zwischen Tiernutzung und Klimabeeinträchtigung sowie der Widerstandsfähigkeit von Tieren in Tiersprachexperimenten.

Die Film-Vortragsreihe hat, bedingt durch die unterschiedliche Beleuchtung der Themen sowohl aus ethischer als auch wissenschaftlicher Sicht, nicht nur für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Tierrechte beschäftigen, bemerkenswerte und interessante Fakten und Denkanstöße geboten.

Der Vortrag von Friederike Schmitz zum Thema „Tiere essen? Ethik und Politik“ etwa beinhaltete zunächst eine zwar allgemeine, jedoch sehr einleuchtende, faktisch gut gesättigte Gegenüberstellung des natürlichen und durch den Menschen beeinträchtigten Lebensstils von Kühen, Schweinen und Hühnern. Fakten, die einen aufhorchen lassen und als Argumente gegen die gegenwärtigen Haltungsbedingungen von Tieren sowohl in konventioneller Haltung als auch in der Biohaltung gelten können, waren unter anderem, dass nichtdomestizierte Kühe bis zu 11 km pro Tag zurücklegen können, was allen domestizierten Kühen, die zu wirtschaftlichen Zwecken in konventionellen als auch in Biobetrieben benutzt werden, versagt bleibt. Schweine, die sehr reinliche Tiere sind, nehmen natürlicherweise mindestens 5 Meter Abstand von ihren Ausscheidungen, während domestizierte Schweine in wirtschaftlichen Betrieben gewöhnlich ihren Ausscheidungen gar nicht ausweichen können. Wichtig war es auch, den Fakt noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass Hühner als zur Klasse der Vögel gehörend während der Brutzeit natürlicherweise nur 5 bis 20 Eier legen, wohingegen sie in wirtschaftlichen Betrieben bis zu 300 Eier jährlich legen müssen. Dies sind nur ein paar wenige Fakten, die allein schon deutlich machen, dass Tiere nach den gegenwärtigen Tierschutzverordnungen zu bloßen Waren und Produktionsmitteln herabgestuft sind und ihr natürliches und ihnen zustehendes, ursprüngliches Tiersein gar nicht mehr ausleben können.

Auch die weiteren Vorträge schlossen sich, obgleich sie thematisch eine andere Akzentuierung beinhalteten, dieser These an. Katharina Dornenzweig von Chimaira AK übte Kritik an der bereits empirisch in Zweifel gezogenen These, dass nur Menschen intentional handeln könnten, weil sie über ein Bewusstsein von sich selbst verfügten, während andere nichtmenschliche Tiere instinktiv handeln, da sie über ein Bewusstsein verfügten, das ihnen „nur“ die Erfahrung von Freude und Leid ermöglicht.

Wenn man sich beispielsweise klarmacht, dass Schimpansen, denen in heute ethisch zu recht umstrittenen Tiersprachexperimenten eine Zeichensprache angelernt wurde, jene Experimente nachweislich manipulieren konnten, also ihre eigenen Intentionen einbringen konnten, so lässt dies die Schlussfolgerung zu, dass andere nichtmenschliche Tiere wie Kühe, Schweine und Hühner möglicherweise ebenso zu intentionalem, Selbstbewusstseins-geleitetem Handeln fähig sind. Dies hätte aber zur Folge, dass die genannten nichtmenschlichen Tiere einem massiven Leid in der sogenannten Nutztierhaltung ausgesetzt wären, das nicht nur quantitatives, sondern vor allem qualitatives Gewicht hätte. Wenn der Kuhmutter das Kalb zu Zwecken der Milchproduktion entrissen wird, wäre das Leid umso größer, weil die Kuhmutter nicht nur instinktiv mitbekommen würde, dass es Leid verursacht, wenn das Kalb entrissen wird. Sie würde auch bemerken, dass sie es ist, der Leid zugefügt wird und deren Interessen massiv verletzt werden, welches sich den qualitativen Gefühlsempfindungen von Menschen ähneln würde.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die in der Film-Vortragsreihe vermittelt wurden, sind ein deutliches Ausrufezeichen und fordern uns Menschen mit besonderer Dringlichkeit dazu auf, unser Verhältnis und den entsprechenden Umgang mit allen anderen nichtmenschlichen Tieren grundsätzlich zu überdenken und Tierleid ernst zu nehmen. Unsere Berücksichtigung der besonderen Leidensfähigkeit von Tieren kann erst dann die Gestalt des Wissens annehmen, wenn jenes auch entsprechend praktiziert wird.

REACH-Kongress Oktober 2016 in Berlin

54 Millionen Tierversuche sind unter REACH zu befürchten!

„REACH“ ist die Abkürzung für Registrierung („Registration“), Bewertung („Evaluation“) und Zulassung („Authorisation“) von Chemikalien (Chemicals).

Die seit dem 1. Juni 2007 geltende REACH-Verordnung verlangt von Unternehmen, die einen chemischen Stoff in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder importieren, diesen Stoff in einer zentralen Datenbank registrieren zu lassen. Für gefährliche Stoffe werden im Rahmen einer Risikobewertung die Bedingungen für einen sicheren Umgang ermittelt und den Verwendern mit dem Sicherheitsdatenblatt mitgeteilt. Zugleich sollen durch ein Zulassungsverfahren innovationsfördernde Anreize zur Substitution besonders gefährlicher Stoffe geschaffen werden.

Am 15. und 16. Oktober 2016 fand auf Einladung des Bundesinstituts für Risikobewertung in Berlin-Marienfelde der REACH-Kongress statt. 21 Experten berichteten 248 Teilnehmern in kurzen Fachvorträgen, inwieweit unter REACH gearbeitet wird und welche Vorteile dies für die Verbraucher hat.

Der Kongress hatte das Motto „Wissenschaft im Dienst des Menschen“. Als nutzenbringend wurde REACH für die Arbeitssicherheit, die Präsenz von Behörden bei Evaluierungen, Umwelt- und Verbraucherschutz genannt. Beispielsweise wird die Regulierung und Kennzeichnungspflicht bei Kosmetika einen Einfluss auf das Verbraucherverhalten zeigen. Zudem sei das Projekt international hoch angesehen.

Unter Tierrechtlern ist REACH vor allem im Zusammenhang mit Tierversuchen bekannt.

Dem Fachmagazin „Nature“ liegen Schätzungen vor, dass die geplante Chemierichtlinie unter REACH 54 Millionen (!) Tierversuche nötig sein lässt. Hier handelt es sich natürlich nur um eine geschätzte Anzahl.

Als Teilnehmer kommentiert Martin Buschmann (stellv. Generalsekretär):

„Vom Konzept bin ich nicht überzeugt. REACH an sich ist zum Schutz der Verbraucher eine gute Idee, allerdings ist es jetzt Aufgabe der Politik, die grausamen Tierversuche konsequent durch Alternativen zu ersetzen. Solange die ungeheuerliche Zahl von angedachten 54 Millionen Tierversuchen, die unter REACH zu befürchten sind, nicht vom Tisch sind, werden wir uns als Partei Mensch Umwelt Tierschutz klar dagegen positionieren müssen.“

Weitere Informationen:

www.aerzte-gegen-tierversuche.de

www.bfr.bund.de