Ilse Neumann (Mitglied seit 1999, Landesverband NRW) ist seit Jahrzehnten jeden Tag bei Wind und Wetter unermüdlich für Tiere und Verbreitung des Veganismus unterwegs – hier bei der Aktion gegen den Zirkus Probst in Krefeld.
Ilse Neumann (Mitglied seit 1999, Landesverband NRW) ist seit Jahrzehnten jeden Tag bei Wind und Wetter unermüdlich für Tiere und Verbreitung des Veganismus unterwegs – hier bei der Aktion gegen den Zirkus Probst in Krefeld.
Am Sonntag, den 31. Januar 2016, traf sich das erweiterte Präsidium des LV NRW in der Krefelder Landesgeschäftsstelle.
U. a. wurde eine AG Wahlprogramm für die kommende Landtagswahl im Frühjahr 2017 gegründet.
Im Anschluss an die heutige Landesvorstandssitzung in Krefeld haben Mitglieder der Landesverbands-Spitze mit vielen anderen AktivistInnen vor dem Zirkus Probst demonstriert, um lautstark unsere Meinung zur (Wild-)Tierhaltung kundzutun.
Zwei Familien entschieden sich, aufgrund unserer Aufklärung über die Haltung und Lebensbedingungen der Tiere, spontan gegen den geplanten Zirkusbesuch.
Innenministerium wehrt Eingabe zum Schutz unserer Kinder ab
25. Jan. 2016 — Liebe Unterstützer,
das Innenministerium NRW hat die Eingabe der Tierschutzpartei abgelehnt.
Die Behörden sehen keinen Verstoß der Vereine gegen geltendes Recht, halten die Tötung einer Gans zum Verzehr nach einem brutal-blutigen Spektakel für einen vernünftigen Grund und sieht keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, das Jugendschutzgesetz, kein verfassungsfeindliches Verhalten und keine übermäßige Gewaltdarstellung!
100.000 Bürger, die einen solchen Brauch als zutiefst verabscheuungswürdig empfinden, werden ignoriert.
Natürlich geben wir nicht auf!
Zum kommmenden Rosenmontag werden wir wieder vor den Toren der Gänsereiter demonstrieren, während Eltern ihre Kinder zwischen volltrunkenen Karnevalisten dazu motivieren das Abreissen des Kopfes eines toten Tieres zu bejubeln.
Die Tierschutzpartei prüft zur Zeit das weitere juristische Vorgehen.
Bis dahin wenden wir uns zusätzlich an den Bundesinnenminister.
Bitte unterstützen Sie uns weiter und schreiben Sie eine Beschwerde zum Gänsereiten an
thomas.demaiziere (at) bundestag.de
Wir hören erst auf, wenn wir gewonnen haben!
Vielen Dank!
Sandra Lück / Bundesvorstandsmitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Die NRW-Kommunalparteienkonferenz bestehend aus ÖDP, Tierschutzpartei, Partei der Nichtwähler, Die Violetten und Freie Wähler NRW beschließen die Einrichtung einer juristischen Expertenkommission zur Verhinderung der geplanten 2,5% Sperrklausel bei Kommunalwahlen.
[Bochum/Düsseldorf] Am Samstag, den 09.01.2016 trafen sich ÖDP, Tierschutzpartei, Partei der Nichtwähler, Die Violetten und Freien Wähler NRW in Bochum zur ersten NRW-Kommunalparteienkonferenz, um über Strategien zur Verhinderung der Pläne von SPD, CDU und Grüne, bei Kommunalwahlen wieder eine Sperrklausel einzuführen, zu beraten.
Als Ergebnis wird die Einrichtung einer juristischen Expertenkommission vorangetrieben. Diese wird für den 21.01.2016 parallel zur Expertenanhörung im Landtag NRW zur 2,5% Hürde in Düsseldorf einberufen.
Die Beteiligten sind sich einig: “Es ist durchsichtig, dass sich die etablierten Parteien im Landtag von NRW mit dieser Initiative ihre eigenen Pfründe sichern wollen. Aufkeimender Protest von Bürgerinnen und Bürgern gegen eine selbstgefällige Politik der Etablierten soll offenbar möglichst im Keim erstickt werden. Dies widerspricht dem grundlegenden Verständnis demokratischer Willensbildung. Es wird dabei das Vertrauen in eine basisorientierte Regionalpolitik leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Damit spielt man am Ende womöglich sogar rechtspopulistischen Kräften in die Hände.”
Verantwortlich und Kontakt:
Benjamin Jäger (Landesvorsitzender ÖDP): 0170 7149801
Thomas Schwarz (Landesvorsitzender Tierschutzpartei): 02131 7398300, 0176 24790201
Seit 1 Jahr bereits läuft auf dem Portal Change.org die Petition „Schützt unsere Kinder – Stoppt das Gänsereiten!“
Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück hatte diese 2015 erstellt, um gegen die barbarische Tradition der letzten beiden Gänsereitervereine aus Bochum vorzugehen, die noch immer am Rosenmontag echte, wenn auch bereits zuvor getötete Gänse an den Beinen aufhängen, und denjenigen zum Gänsereiterkönig küren, der es schafft, dem geschundenen Tier im Galopp den Kopf abzureißen.
Die Petition erreichte in kürzester Zeit über 50.000 Unterstützer und rief somit überregional die Presse auf den Plan, die entsetzt über dieses brutale Treiben berichtete.
Aber weder der jahrelange Kampf und Anzeigen gegen die Vereine und Behörden, Demonstrationen, noch der Appell an die Landesregierung konnte bislang verhindern, dass auch Kleinkinder von ihren Eltern zu dieser blutrünstigen Karnevalsvorstellung gezerrt wurden. Auch dieses Jahr steht Karneval wieder vor der Tür. Diesmal haben die beiden Vereine jedoch nicht bloß mit Protesten und schlechter Presse zu rechnen,
sondern auch mit einem Vereinsverbot, welches derzeit vom Landesministerium für Inneres geprüft wird.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat Rechtsanwalt David Sanker das Mandat erteilt. Nun bleibt zu hoffen, dass bis Rosenmontag eine Entscheidung zu Gunsten des Tier- und Jugendschutzes gefällt wird.
Bis dahin bitten wir jeden, der die Petition, die bereits über 90.000 Unterschriften verzeichnet, weiterhin zu unterstützen und zu verbreiten.
Vielen Dank.
Unter dem Motto „Pelzfrei ins Jahr 2016!“ rief der Landesverband NRW der Tierschutzpartei kurzfristig dazu auf, den letzten Tag des Jahres nochmal sinnvoll und informativ zu nutzen.
Am Samstag, den 2. Januar 2016 hat der Landesverband NRW zusammen mit befreundeten Tierrechtlern, Tierschützern und Bürgern der Stadt Neuss vor dem historischen Werksgelände des ehemaligen Schlachthofs in Neuss eine stille Mahnwache abgehalten und mit einer Straßen-Performance auf die generelle Gewalt an Tieren aufmerksam gemacht: Egal, ob halal, Halali (Jagd), Bio oder Bolzenschussgerät – Fleisch ist Gewalt gegen Tiere!
Continue reading “LV NRW aktiv gegen geplanten (Halal-)Schlachthof in Neuss”
Am 17. und 18.12.2015 fand vor dem Kölner Dom die 24-Stunden Mahnwache „Ein Licht der Hoffnung“ statt. Die Organisation „Be A voice for he Voiceless“ richtete hier ihre erste eigene Veranstaltung gegen die Massentierhaltung aus.
Mit tollen Unterstützern, wie beispielsweise den Kölner Schülern für Tiere und beeindruckenden Redebeiträgen wurde die Mahnwache ein voller Erfolg und dürfte viele Menschen erreicht haben.
Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz war zu dieser Mahnwache herzlich eingeladen. NRW-Parteimitglied Reiner Bent hatte auf Wunsch eine Rede vorbereitet, welche aufgrund des hohen Informationswertes durchweg auf positive Resonanz stieß, sodass er diesen gleich 3 Mal vortragen durfte.
Die ganze Rede sehen Sie hier.
An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei den Veranstaltern und allen Teilnehmern für ihren Einsatz sowie bei Christoph Küppers für die Bereitstellung des Videomitschnittes und hoffen auf viele weitere so tolle Veranstaltung von Be A voice for the Voiceless.
In der Stadt Neuss soll der bislang größte Halal-Schlachthof entstehen. Auf insgesamt 18.000 qm Fläche sollen ab März 2016 Tiere geschächtet werden. Der Stadt Kurier vermeidet diesen Begriff in seinem Artikel.
“Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn in dem Artikel die Rede davon ist, dass hier nun Industriegeschichte weitergeschrieben werden soll und mit dem Schächten der Tiere bald wieder Leben in die Hallen einzöge, wo es doch ums Töten geht”, so Thomas Schwarz, Vorsitzender im Landesverband NRW und Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz kündigt hiermit Proteste und Mahnwachen gegen diesen Schlachthof an!
Mehr zum Thema Schächten auf unserer Bundespartei-Webseite unter: https://www.tierschutzpartei.de/tierschutz/schaechten/
Offener Brief an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bez. Schächten: Unsere Forderung: Ein nationales sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot der Praxis des betäubungslosen Schächtens
Am 12.12.2015 fand der Trauermarsch gegen Tierversuche in Düsseldorf, der Landeshauptstadt NRWs, statt. Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltete die Tierrechtsorganisation „Die Eulen e.V.“ einen bewegenden Demozug, der für viel Aufsehen sorgte.
Nicht nur viele Passanten, die zur Vorweihnachtszeit ihre Einkäufe erledigen wollten, auch der WDR zeigte Interesse und berichtete noch am gleichen Abend über die Veranstaltung.
Mehrere hundert Teilnehmer trugen begleitend zu Trauermusik Fackeln und Kerzen entlang der Königsallee, um auf das millionenfache Leid der Tiere in den Laboren hinzuweisen, mit besonderem Augenmerk auch auf die Tierversuchshochburg Düsseldorf selbst, deren Universität aufgrund der Versuche mit Hunden und Katzen bereits vor Jahren stark in die Kritik geraten war.
Neben mehreren Vertretern der Tierschutzpartei war auch unser Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück eingeladen. Als Sprecherin des Bundesarbeitskreises Tierversuche und aufgrund ihrer laufenden Klageverfahren gegen die tierversuchsgenehmigenden Behörden in NRW, die sie mit anderen Privatpersonen bestreitet, wurde sie um einen Redebeitrag gebeten.
Sandra Lück: „Eine wundervolle Veranstaltung, wie bereits im Vorjahr! Toll organisiert und mit wunderbaren Menschen, die sich vollends für die Abschaffung der Tierversuche aufopfern. Ich bin sehr dankbar, dass ich eine Rede halten durfte, um auf die Missstände bei den Genehmigungen der Tierversuche durch die zuständigen Behörden hinzuweisen.Tatsächlich hatten nicht nur Teilnehmer der Kundgebung im Anschluss Fragen an mich, auch Passanten ließen sich informieren. Ich freue mich auf die Wiederholung im kommenden Jahr und hoffe, dass ich dann bereits von Erfolgen zu unserem Kampf gegen die Behörden berichten kann.“
2,8 Millionen Tierversuche wurde vergangenes Jahr in Deutschland durchgeführt, rund 20% davon allein in NRW, Qualvolle Experimente an etwa 580.000 Fischen, Vögeln, Mäusen und Ratten, aber auch Ziegen, Schweine, Katzen, Hunde und Affen wurden in in unserem Bundesland im Namen der Wissenschaft durchgeführt, für die Pharmaindustrie, für Düngemittelhersteller, für die Grundlagenforschung.
Ein Auszug aus dem Infoportal der Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, kurz LANUV genannt: “Tierversuche sind immer anzeige- beziehungsweise genehmigungspflichtig und müssen ein strenges Verfahren durchlaufen, bei dem das geplante Projekt auch hinsichtlich tierschutzrechtlicher und ethischer Kriterien geprüft wird. Das Genehmigungsverfahren sieht stets die Beteiligung einer unabhängigen Gutachterkommission vor, in der auch Vertreterinnen und Vertreter von Tierschutzverbänden vertreten sind. Bei jedweden Tierversuchen hat die Landesregierung die dauerhafte strenge Überprüfung aller tierschutzrechtlichen Vorgaben angeordnet. In besonderer Weise gilt dies für die Verwendung von Affen als Versuchstiere in Wissenschaft und Forschung. Die für die Kontrolle vor Ort zuständigen Veterinärämter kommen dieser Vorgabe konsequent nach.”
Jeder der besagten 580.000 Tierversuche in NRW musste bei dieser Behörde angezeigt werden, jeder Antrag auf Tierversuche musste hier behandelt und genehmigt werden! LANUV stellt sich als verantwortungsvolle und akribisch arbeitende Behörde dar. Die Realität sieht anders aus!
So hat das Landesamt beispielsweise 22 Jahre lang Affenhirnforschung an der Universität Bochum unter dem Deckmantel der Alzheimer- und Parkinsonforschung genehmigt, Versuche, finanziert aus Steuergeldern, in denen die Hand-Augen-Koordination analysiert werden sollte und zu denen nur eine einzige wissenschaftliche Publikation veröffentlicht wurde: „Das Hirn des Torwarts“ – Dank des jahrelangen Trainings der kognitiven Leistung der Makaken konnte nämlich unser Fussball-Nationaltorwart Jens Lehmann bei der WM 2006 2 Elfmeter halten!
2014 haben wir in einer kleinen Gruppe von Tierrechtlern unter anderem eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt, betreffend Anzahl, Herkunft und Haltung der Affen im größten Auftragslabor Deutschlands, COVANCE.
Die unter der Leitung der grünen Regierung geführte Behörde LANUV, genau die Behörde, die die Versuche an den Tieren in Münster genehmigt hat und zur Kontrolle der dauerhaften und strengen Überprüfung aller tierschutzrechtlichen Vorgaben verpflichtet ist, konnte uns nicht einmal Auskunft zur Anzahl der Primaten im Labor geben, geschweige denn andere ausreichende Informationen, ohne diese selbst bei COVANCE, dem ausführenden Labor erfragen zu müssen.
Weitere Anfragen zu den Versuchen und der Tierhaltung an den Universitäten Essen, Dortmund, Bochum und Bielefeld wurden uns mit frei zugänglichen und unzureichenden, anonymisierten Auszügen des BfR beantwortet.
Informationen zur Heinrich Heine Universität hier in Düsseldorf werden sogar verweigert! Eine Strafanzeige und ein durch uns privat finanziertes Klageerzwingungsverfahren gegen LANUV wegen des Verstoßes gegen das TierSchG bei der Genehmigung der Affenversuche im Labor COVANCE wurden zwar eingestellt, aber mit finanzieller Unterstützung der Tierschutzpartei haben wir eine Verfassungsklage eingereicht, die noch nicht abschließend behandelt ist.
Wir klagen weiterhin privat gegen die unzureichenden und gegen die verweigerten Auskünfte zu den 5 Universitäten und warten aktuell auf die Bekanntmachung unserer Gerichtstermine. Wir bestehen auf unsere gesetzlich verankerten Bürgerrechte und die demokratisch zugesicherte Transparenz, gegen die unsere Landesbehörden verstoßen, um für die Rechte der Tiere zu kämpfen und lassen uns von horrenden Gebühren und Gerichtskosten nicht abschrecken.
LANUV ist nicht nur in der Pflicht, jeden Antrag auf Tierversuch vor der Genehmigung eingehend zu prüfen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass die Tierquälerei im Namen der Wissenschaft einer regelmäßigen Kontrolle unterliegt und diese dokumentiert wird. Dieser Pflicht scheint die Behörde nicht nachzukommen, blind werden Anträge durchgewunken, nachdem eine absurde Ethikkommission, die aus Zwei-Dritteln zu Wissenschaftlern und nur 1 Drittel aus Tierschützern besteht, die Versuche als ethisch vertretbar befunden hat! Nur ein Antrag wurde nach unserer Auskunft im Jahr 2014 von der Ethikkommission und somit von LANUV abgelehnt, im ersten Halbjahr 2015 noch kein einziger!!!
Informationen werden von LANUV möglichst verheimlicht und es wird versucht, den Bürger mit Fristüberschreitungen in der Bearbeitung der Anfragen nach IFG, exorbitant hohen Bearbeitungsgebühren und horrenden Gerichtskosten für Klagen abzuschrecken. Die Behörde LANUV NRW genehmigt unter der aktuellen Leitung des grünen Ministers Johannes Remmel deutschlandweit die meißten Tierversuche, ein widerliches Geschäft, das mit Steuergeldern in Milliardenhöhen subventioniert wird, um die Tierversuchslobby zu stützen!
Dagegen kämpfen und klagen wir, solang möglich, oder nötig!
An dieser Stelle möchte ich Jocelyne Lopez danken, die seit Jahren all ihre Kraft und jeden Cent in den Kampf gegen die Tierversuche investiert und an dessen Seite ich nun schon geraumer Zeit mit meinem Lebensgefährten Reiner Bent kämpfen darf. Danke, liebe Danuta, dass du es uns hier und heute erneut ermöglichst, den Millionen von unschuldigen Opfern der Tierversuchsindustrie zu gedenken.
Tierversuche sind eines der größten Verbrechen der Menschheit! Danke, dass ihr heute alle hier seid und uns im Kampf gegen diese Schande zu unterstützen!
Sandra Lück / Sprecherin Bundesarbeitskreis Tierversuche der
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei