Standbesetzung für Messe “Fair Friends” gesucht

Liebe Parteimitglieder des LV NRW ,

kurzfristig hat unsere Partei die Gelegenheit auf der Messeveranstaltung FAIR FRIENDS in Dortmund mit einem Infostand vertreten zu sein. Die Messe findet von Don., den 01. Sept. bis Sam., den 03. Sept. 2016 in den Westfalenhallen in Dortmund statt.

Wir müssen eine Standbesetzung am Donnerstag von 9-18 Uhr, am Freitag von 9-20 Uhr und am Samstag von 9-18 Uhr gewährleisten, darüber hinaus muss der Auf- und Abbau innerhalb vorgegebener Fristen erfolgen (gerne auch stundenweise).

Um diese tolle Gelegenheit wahrnehmen zu können, brauchen wir Eure Hilfe. Wer sich fit fühlt, im Sinne unseres Grundsatzprogramms Rede und Antwort zu stehen und hat im Rahmen der Messestandbetreuung Lust auf viele Gespräche und Begegnungen? Oder wer hat ein großes Auto und kann das benötigte Equipment im Umkreis von ca. 80 km zum Auf- oder Abbau abholen bzw. zurückfahren? Ihr alle seit herzlich eingeladen, Euch bei uns mit konkreten Angeboten bis spätestens Mittwoch, den 17.8.2016 19 Uhr unter heidi-stuemges (at) tierschutzpartei.de zu melden.

Wir freuen uns auf Ihre / Eure zahlreichen Angebote.

Herzliche Grüße
Dr. Heidi Stümges / Generalsekretärin LV NRW

Thomas Schwarz trifft Umut Ali Oksüz

Landesvorsitzender NRW Thomas Schwarz trifft Umut Ali Öksüz, Gründer der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Träger des Integrationsförderpreises 2015 der Stadt Neuss

Am Montag, den 30. Mai 2016, traf der Landesvorsitzende NRW Thomas Schwarz sich im “Raum der Kulturen” in Neuss mit Umut Ali Öksüz, Autor im Projekt „Bildungs-Brücken: Aufstieg!“ mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Elternbildung und Unterstützter der Initiative “Manifest der Vielfalt”.

Der Landesvorsitzende Thomas Schwarz hat 13 Jahre in der Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen gearbeitet, zusätzlich nahm er Lehraufträge an der Universität Bielefeld und am Zentrum für Hochschuldidaktik und Qualitätssicherung (ZfH) am Campus Duisburg der UDE wahr. 2013 gründete er in Neuss eine Praxis für Systemische Therapie und Beratung und ist zudem als freiberuflicher Dozent und Berater u.a. für die eigene Schwarz Consulting sowie die Stierle Consulting, Recklinghausen tätig. Einem größeren Kreis im Tierschutz ist Thomas Schwarz durch seine Tierschutzlehrer-Workshops für das Deutsche Tierschutzbüro bekannt.

Bei dem Treffen wurde u.a. über die Inhalte der politischen Arbeit und Ziele der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gesprochen und über mögliche Projekte mit Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Kulturen und Ethnien verwurzelt sind. Dabei sind erste Ideen entstanden, wie künftig Kinder und Heranwachsende mit und ohne Migrationshintergrund Vielfalt auch vor Fragen des Tierschutzes und der Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen von Angeboten zur Werteerziehung und Wertevermittlung erfahren können.

Thomas Schwarz hatte 2010 das Projekt “Bündnis Zukunft – Perspektiven für Kinder” (http://www.buendnis-zukunft.org/) gegründet, bis 2013 angesiedelt als freiwilliges Angebot und soziales Engagement im Rahmen von “Service learning” in den Lehramtstudiengängen, seit 2013 als freies Projekt mit nunmehr Sitz im Rhein-Kreis Neuss und neuer, offener Ausrichtung.

Erste Ideen, wie eine Kooperation zwischen der Initiative “Interkulturelle Projekthelden” und Angeboten zu Themen um Umwelt, Tierschutz und Kulturelle Vielfalt seitens Thomas Schwarz gestaltet werden können, anhand derer junge Menschen auch etwas über Politik und politische Zusammenhänge sowie über demokratische Teilhabe in der postmodernen Gesellschaft erfahren können, wurden bereits perspektivisch ausgelotet. Demnächst dazu an dieser Stelle mehr.

Spontan hat sich zwischen Umut Ali Öksüz und Thomas Schwarz eine Co-Autorenschaft für das Abfassen eines Artikels zu dem Stichwort “Kulturelle Vielfalt” für das “Lexikon der Schulsozialarbeit” ergeben.

Vorschaltbeschwerde zur Einstellung der Ermittlungen bzgl. Kükenschreddern

Pressemitteilung vom 21.05.2016

Am 18.03.2016, einen Tag nachdem die Große Koalition gegen den Antrag der Opposition stimmte und ein generelles Verbot des Kükenschredderns ablehnte, erstattete die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) Strafanzeige wegen Verfassungswidrigkeit durch Unterlassung gegen die Bundesregierung.
Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte nun mit, das Verfahren eingestellt zu haben, da kein Anfangsverdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliege.

Der Bundesvorstand der Tierschutzpartei reicht am 19.05.2016 Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen die Bundesregierung gemäß §170 Abs. 2 StPO bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin ein.

Die Generalstaatsanwaltschaft ignoriert die relevanten Punkte der eingereichten Strafanzeige und begründet die Einstellung der Ermittlungen damit, es läge kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. Wir werfen der Regierung allerdings vor, die Verfassung zu missachten, denn die jährliche Tötung von etwa 50 Millionen Tieren zu Gunsten der Profitmaximierung der Verwirklichung eines Staatsziels vorzuziehen und die Möglichkeit zur Reduzierung solch unglaublichen Leids abzulehnen, ist ein klarer Verstoß gegen höherrangiges Recht. Wenn ein im Grundgesetz verankertes Staatsziel so simpel übergangen werden kann, dann benötigen wir keine Verfassung mehr!“, lässt der Vorstand verlauten.

Am 20.05.2016 bestätigte das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil, nach dem das Kükenschreddern laut Rechtsprechung in NRW nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoße, es läge aus wirtschaftlichen Aspekten schließlich ein vernünftiger Grund vor.

Kein überraschender Urteilsspruch – Die Große Koalition hat schließlich erst kürzlich erneut den wirtschaftlichen Profit über die Verbesserung des Tierschutzes gestellt und einmal mehr bewiesen, dass lobbyfreundliche Politik und Verfassungstreue nicht zusammen passen.

Stadtrat Düsseldorf erlässt Verordnung zum Schutz freilebender Katzen

Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER freut sich, dass der Stadtrat endlich eine Verordnung zum Schutz freilebender Katzen erlassen hat. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat endlich erkannt, dass freilebende Katzen besser geschützt und vor erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden bewahrt werden müssen.

Freilebende Katzen erleiden Schmerzen und Schäden im Rahmen von Revierkämpfen, Krankheitsübertragungen, im Zusammenhang mit der Paarung oder wegen Futtermangel. Die Anzahl der auf- und vorgefundenen Katzen, die sich in einem schlechten Gesundheitszustand befinden, ist seit Jahren hoch.

Die Populationsdichte regelt sich auf natürliche Weise, da eine hohe Vermehrungsrate auf fehlende tierärztliche Versorgung trifft.
Wenn freilaufende Katzen kastriert sind, werden sie vor erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden bewahrt.

Ratsfrau Claudia Krüger, Fraktionsvorsitzende Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER und Beisitzerin im Bundesvorstand der Tierschutzpartei: „Es ist gut, dass die Verwaltung endlich auf uns gehört hat und eine entsprechende Beschlussvorlage dem Rat vorlegt. Vielen Dank an alle, die heute dafür gestimmt haben. Das ist heute ein guter Tag für den Tierschutz in Düsseldorf. Weiter so.“

Email-Kampagne gegen Tierversuche an der Universität Düsseldorf!

Der Tierschutzverein Düsseldorf hat eine tolle Online-Kampagne ins Leben gerufen:

Der Verein ruft alle Tierschützer auf, sich an seiner Email-Aktion zu beteiligen und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) aufzufordern, Informationen preiszugeben, die bisher trotz öffentlichem Interesses unter dem Deckmantel des „Forschungsgeheimnisses“ verschwiegen werden.

Schätzungsweise bis zu 30.000 Tiere werden an der Universität gehalten!

Die HHU hat bisher jegliche Auskünfte über die Art der durchgeführten Tierversuche, Anzahl der Tiere, Haltung der Tiere, Aufwendung von Steuergeldern, etc verweigert.

Auch Anfragen nach Informationsfreiheitsgesetz gegen die genehmigende Behörde LANUV (Landesamt für Natur-, Umwelt-, und Verbraucherschutz) durch unser Bundesvorstandsmitglied Sandra Lück sind bislang nur unzureichend beantwortet, oder gar verweigert worden.

Mehrere Klageverfahren gegen die Behörden wurden beim Verwaltungsgericht Düsseldorf von Lück und ihren Mitstreitern eingeleitet.

Der Tierschutzverein Düsseldorf und Sandra Lück, Leiterin des Bundesarbeitskreises Tierversuche, haben beschlossen, sich zu vernetzen und gemeinsam den Druck auf die HHU und die Behörden zu erhöhen.

Wir bitten somit um tatkräftige Unterstützung für den Tierschutzverein Düsseldorf.

Auf der Website: http://www.tierversuche-ohne-uns.de/index.html finden sich alle Informationen, sowie die vorgefertigte Email an das Rektorat der HHU Düsseldorf. Bitte beteiligt euch mit uns an dieser vorbildlichen Aktion und lasst uns gemeinsam für alle Versuchstiere einstehen!

Eure Sandra Lück

Kein Segen für Tiermord!

Mehr als 120 Aktivist_innen demonstrierten am 26.03.2016 gegen die tierfeindliche Lehre der Kirche direkt vor dem Kölner Dom. Vertreter der Tierschutzpartei aus NRW, Baden-Württemberg und Hamburg waren dabei.

Die kirchlichen Festtage sind heute die größten Schlachtfeste der Welt! Was ist daran bitte christlich?

Vielen Dank an ALLE Teilnehmer_innen und Orgas!

Danke auch an die fleißigen Fotografen! (z.B. Thorsten Baumgärtner)

Tauben-Wettflüge

Landesgeneralsekretärin Dr. Heidi Stümges: “Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.”

In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.

Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

2016-02-25_tauben

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.

Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.

Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.

Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.

Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.

Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.

Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.

Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.

Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”

BAK Tierschutz in der Schule auf Jagdmesse in Dortmund

Und auch unser Bundesarbeitskreis BAK Tierschutz in der Schule leistet einen Beitrag über seinen Besuch der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund. Unbedingt lesenswert!

Früh übt sich… oder: Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund Continue reading “BAK Tierschutz in der Schule auf Jagdmesse in Dortmund”

Messe “Jagd & Hund” am 14.02. in Dortmund

Partei Mensch Umwelt Tierschutz vor Ort

Hier ein paar Eindrücke von der Messe “Jagd & Hund” 2016 in Dortmund, die nach eigenen Angaben größte Jagdmesse Europas.

Funktionsträger und Mitglieder unserer Partei aus dem Landesverband NRW, dem Bundesvorstand und dem Bundesarbeitskreis MUT gegen Jagd & Angeln hatten – zusammen mit weiteren Tierrechtsaktivisten – am Sonntag mehrere Stunden vor der Messe gegen den Irrsinn Jagd und die von der Jagd ausgehende Gewalt gegen Menschen und Tiere protestiert.

Unser Bundesvorsitzender Horst Wester sprach in seiner knapp 15-minütigen Rede direkt vor dem Haupteingang zur Messe allen echten Natur- und Tierfreunden aus der Seele: “Es gibt keinen Grund heutzutage noch der Bevölkerung zu erzählen, dass Tollwut oder der Fuchsbandwurm noch ein Problem darstellen. (…) Wer dafür ist, dass unser Ökosystem unverseucht bleibt, wer kein Problem damit hat, dass in Deutschland eine Handvoll Wölfe und Luchse leben, wer die Natur in Ruhe und Frieden erleben will und in ihrer ganzen Artenvielfalt, wer für Mitspracherecht, Transparenz und Ehrlichkeit ist, der sollte sich mit uns gemeinsam dafür einsetzen, dass dieser Irrsinn, der sich Jagd nennt, so schnell wie möglich beendet und verboten wird.”

“Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.”

Francois Voltaire (1884-1963)

Syrischer Integrationsverein Essen bedankt sich für Willkommenskultur

Der Syrische Integrationsverein Essen hatte am Dienstag, den 02.02.2016, mit Unterstützung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz eine tolle Aktion geplant.

Mit 25 syrischen Flüchtlingen verteilten sie im und am Limbecker Platz weiße Rosen und Karten, um sich bei den Bürgern für die Willkommenskultur zu bedanken.

Reiner Bent, Mitglied des Landesverbandes NRW: „Wir haben heute ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Erfreut waren wir über die durchweg positive Resonanz der Bürger. Entgegen der negativen Berichterstattungen der vergangenen Tage waren die Menschen offen für die kleine Aufmerksamkeit der Geflüchteten und für ausgiebige Gespräche. Keine Anzeichen von Misstrauen oder Fremdenfeindlichkeit. Einfach wunderbar!“

Mario Ewers, Vorsitzender des syrischen Integrationsvereins: „Die Menschen sind unglaublich dankbar für die Hilfe und Sicherheit, die sie nach all den Strapazen ihrer Flucht hier in Essen erfahren haben. Sie wollten nur eine Kleinigkeit zurückgeben. Dabei haben wir ihnen heute geholfen.“

Und das ist dem Verein gelungen! 1000 Blumen wurden innerhalb nur einer Stunde verteilt.

Einziger Wermutstropfen: Das Management des Limbecker Platzes machte nach nur wenigen Minuten von seinem Hausrecht Gebrauch und geleitete die Aktivisten vor die Tür. „Das Verschenken von Rosen sei nicht erwünscht, schließlich müsse man danach eine Extra-Reinigung durchführen.“ so Parteimitglied Reiner Bent, der sich im Büro der Verantwortlichen erklären musste.

Die Betreiber der Geschäfte auf der Limbecker Straße waren da wesentlich toleranter und haben sich umso mehr gefreut, dass auch sie ein kleines Dankeschön erhalten haben.