18.11.2019 Mahnwache für die Tiere vor dem Nds. Landwirtschaftsministerium

Trotz des ungemütlichen Wetters hielten wir auch heute unsere Mahnwache für die Tiere vor dem Nds. Landwirtschaftsministerium ab. Nach dem letzten Antwortschreiben aus dem Ministerium haben wir uns weitere Fragen erspart.

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Staat verfehlt sein in Artikel 20a selbstgesetztes Ziel “Tierschutz” gerade auf allen Ebenen

Die Schreckensmeldungen der vergangenen Tage wie beispielsweise die Skandale im Tierversuchslabor, die gravierenden Fehlverhalten bei der Nottötung von Schweinen, das zu erwartende Scheitern des Wildtierverbotes im Zirkus usw. verdeutlichen, dass der Staat sein in Artikel 20a selbstgesetztes Ziel “Tierschutz” gerade auf allen Ebenen verfehlt.

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Mahnwache Tiertransporte

Im Rahmen unserer heutigen Mahnwache klärte uns ein Passant darüber auf,                              

dass eh alles zu spät sei und u.a. Hannover in 12 Jahren im Meer versinken wird.

Naja, in den verbleibenden 12 Jahren können wir ja noch versuchen, Tiertransporte in Drittländer zu stoppen. Wenn nicht wieder irgendwas Wichtiges dazwischen kommt. Vertreterinnen des Ministeriums hatten  heute jedenfalls keine Zeit für uns. Sie waren u.a. damit beschäftigt, sich auf die morgige Bauern-Demo vorzubereiten.
Dennoch: Wir konnten wirklich gute Gespräche mit den vorbeieilenden Passanten führen und auf die Notwendigkeit des friedlichen Widerstandes der Gesellschaft zur Verbesserung der Situation der Tiere hinweisen.

Überrascht waren wir, dass ungefähr die Hälfte der von uns angesprochenen Personen von den Vorkommnissen im LPT und der großen Demo in Hamburg nichts mitbekommen haben.
Deshalb unsere Bitte an Euch: Erzählt in Eurem Familien- und Freundeskreis davon, wie es den Tieren u.a. in Laboren und auf Tiertransporten ergeht.

Ernste Mahnung an die Politik – Proteste gegen Tierversuchslabor in Mienenbüttel

Veränderungen werden “nicht mit Klicks, sondern lauten Rufen und friedlichen Demonstrationen auf den Straßen” herbeigeführt.

Danke Friedrich Mülln für diese klaren Worte !

 

Wir haben Strafanzeige gestellt- so Martin Buschmann MEP!                                                                         

Am vergangen Dienstag wurde ich vom Nordheide Wochenblatt zum Thema LPT und Tierversuche im Allgemeinen interviewt. Gisela Urban- bei der ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte- und ich haben Strafanzeige und vorsorglichen Strafantrag gestellt    “wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz durch aktives Handeln und Unterlassung sowie aller in Frage kommenden Delikte” gegen: (drückt uns bitte die Daumen!)

• Dr. Jost L., persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer des LPT in Hamburg

• Mitarbeiter des LPT Hamburg, die den Versuchstieren durch brutales und unsachgemäßes       Handeln über einen längeren Zeitraum Schmerzen, Ängste und Schäden zugefügt haben;

• Olaf Scholz, ehemaliger Hamburger Bürgermeister, jetzt Bundesminister der Finanzen;

• Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien

und Hansestadt Hamburg;

Senatorin sowie Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung• Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg,

im Hamburger Senat;

• Veterinäramt als Kontrollorgan, Bezirksamt Harburg, Fachamt Verbraucherschutz,

Gewerbe und Umwelt.

Zum Artikel gehts hier: ?
https://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/…/neue-erkenntnisse…

Kleine Ergänzung:
Nicht nur die Tierquäler gehören hinter Gitter, sondern auch die, die es ermöglichen. Also z.B. die verantwortlichen Politiker, die die EU-Vorgaben* nicht umsetzen und immer noch zu wenig Geld für die Entwicklung alternativer Methoden bereitstellen sowie die Mitarbeiter/innen der Behörden, welche diese Versuche genehmigen und die Kontrollen durchführen bzw. nicht durchführen.

*https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32010L0063
“Diese Richtlinie stellt jedoch einen wichti­gen Schritt zur Erreichung des letztendlichen Ziels dar, Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwe­cke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen, sobald dies wissenschaftlich möglich ist.”

 

Videobeiträge:

Tierheim TV –  https://youtu.be/ukTFiwvSAoY

MTNdoku     –  https://youtu.be/8zDLy-QJzko

MTNdoku     – https://youtu.be/dEb79IKgM-Y (Live via Smartphone – Landesvorsitzende Susanne Berghoff von der Protestkundgebung

Mahnwache am 07.10.2019 gegen Tiertransporte vor dem Nds. Landwirtschaftsministerium

Die Pressesprecherinnen des Ministeriums hielten unserer Forderung auf den sofortigen Stopp von Tiertransporten in Drittländer entgegen, dass ein solches Handeln rechtlich angreifbar und deshalb nicht möglich sei.

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Mahnwache vor dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium am 23.09.2019

„Wie erklärst Du Dir, dass nicht mehr Menschen an der Mahnwache gegen Tiertransporte teilnehmen“ fragte Heiko vom Tierschutzverein Hannover, welcher zusammen mit seinem Kollegen einen kleinen Bericht über die  Mahnwache am 23.09.2019 vor dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium drehte.

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