3. Mahnwache gegen Tiertransporte 2020

“Sehr geehrte Frau Otte-Kinast,

liebe Grüße von unserer Mahnwache in der Innenstadt von Hannover am 01.02.2020.

Wieder konnten wir viele gute Gespräche führen und auf die Rechtswidrigkeit der Abfertigung von Tiertransporten ins Drittland hinweisen. Wie waren nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern auch auf der Heimtiermesse vertreten.

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1. Mahnwache gegen Tiertransporte 2020

Am Samstag fand unsere erste Mahnwache gegen Tiertransporte in der Innenstadt von Hannover statt. Trotz des schlechten Wetters konnten viele Menschen erreicht werden. Großen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer !

Frau Otte-Kinast wurde wie folgt über die Mahnwache informiert:

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Für mehr Tierwohl?

Zugegeben: Frau Otte-Kinast macht sich Gedanken, wie es den Tieren besser gehen könnte. Schade nur, dass die Einführung einer solchen Steuer Angelegenheit des Bundes ist und Frau Klöckner schon mal abgewunken hat. Sie setzt derweil auf ihr freiwilliges Tierwohllabel, welches seinem Namen wohl kaum gerecht werden wird.

Anstatt Nebelkerzen zu schmeißen, könnte die Ministerin auf Landesebene erst mal ihre Kompetenzen ausschöpfen und beispielsweise den Transport von Tieren in bestimmte Drittländer stoppen. Noch besser wäre natürlich, wenn sich die Verantwortlichen aller Ebenen darauf besinnen, dass der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist und somit insbesondere bei der Gesetzgebung zu berücksichtigen ist. Naja, wenn keine/r sich traut, entsprechende Gesetze auf den Weg zu geben, verpufft dieser gute Ansatz ebenfalls.

Und zur Finanzierung: Hier bleibt doch nur, die Weichen bei der Ausgestaltung der Gemeinsame Agrarpolitik der EU (Deutschland fließen hier z.Zt. jährlich rd. 6,2 Milliarden Euro zu) richtig zu stellen. Aktuell werden die Bedingungen für die Förderperiode 2021 bis 2027 ausgehandelt.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bessere-staelle-fuer-mehr-tierwohl-niedersachsen-will-sondersteuer-auf-fleisch-eier-und-milch/25393130.html?fbclid=IwAR1zvfMWukW-Z03rlt13nOiOQ9jOcVxmWUAZdijj-4PIAxRY3P8R6XrELaA

Vier engagierte Frauen haben…

Vier engagierte Frauen haben eine Bürgerinitiative gegen die geplante Erweiterung einer Hähnchenmastanlage in Enger NRW gegründet und alle Akteure für den 28.12.2019 zu einer Informationsveranstaltung geladen. 
Bild 1
Zu Gast waren Vertreter der politischen Parteien und verschiedener NGO’s, interessierte Bürger und auch Landwirte.  
Der betroffene Landwirt war der Einladung nicht gefolgt.
Im Ergebnis waren sich die rd. 70 Besucher der Veranstaltung mehr oder weniger einig, dass das Einpferchen von Tieren auf engstem Raum inkl. der damit verbundenen Emissionen überaus problematisch für die Umwelt, die Gesundheit der Menschen und natürlich auch für das Wohlergehen der Tiere ist.
Kommunalpolitiker der Parteien, die auf Landes- bzw. Bundesebene durch entsprechende Gesetzgebung den Bau entsprechender Anlagen mit den o.a. Auswirkungen zulassen, lobten den Einsatz der BI und gelobten, den Bau der Anlage zu verhindern, soweit es ihnen möglich sei.
Es stellt sich die Frage, warum es diese ganzen, offensichtlich antiquierten und in mehrerlei Hinsicht lebensverachtenden Gesetze überhaupt noch gibt. Schließlich sollen die gewählten Parlamentarier den Willen des Volkes umsetzen. Offensichtlich haben die Berufspolitiker den Bezug zum Volk verloren; sie verlassen sich auf die Vertreter der jeweiligen Interessengruppen, dessen Rat sie suchen. Aber auch innerhalb der jeweiligen Interessengruppen herrscht keine Einigkeit, wie z.B. die jüngsten Bauernproteste zeigen. U.a. aus diesem Grund bot die Assistentin des EU-Abgeordneten Martin Buschmann (Partei Mensch Umwelt Tierschutz) Nele Sophie Wilmking (Bild 1) einen persönlichen Austausch mit betroffenen Landwirten zum zielführenden Einsatz der Agrarsubventionen an.

Bild 2
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass sich wirklich jeder jederzeit für unsere Umwelt und für unsere Tiere einsetzen kann. Jeder kann in seinem Bekannten- und Freundeskreis über die Zustände in der Tierhaltung informieren. Jedem ist es unbenommen, politisch tätig zu werden. Und jeder sollte sein Wahlrecht als Privileg zu Gestaltung seiner persönlichen Lebensumstände sehen. Setzt natürlich voraus, dass auch die Programme der Parteien gelesen werden.
Und das allerwichtigste: Wählt authentische Kandidaten. Gestern ganz stark: Martin Lück (Bild 1), Vorsitzender des Landesverbandes NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, welcher sich nach 15 Jahren Aktivismus u.a. bei Greenpeace und SeaShepard entschlossen hat, auch den politischen Weg einzuschlagen und Marianne Rautenberg (Bild 2, 2.v.l.), welche als Kreistagsabgeordnete über vielfältige Informationen verfügt und u.a. die schöngeredete Qualität des Grundwassers in NRW unter Hinweis auf geschickt pauschalierte Darstellungen ins Wanken brachte.

16.12.2019 letzte Mahnwache gegen Tiertransporte vor dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium

Am Montag, den 16.12.2019, fand die letzte Mahnwache gegen Tiertransporte in diesem Jahr vor dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium statt. Insgesamt suchten wir 11 mal diesen Ort auf, um daran zu erinnern, dass die Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer rechtswidrig ist.

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Mahnwache vor Landwirtschaftsministerium Niedersachsen

Heute vor dem Landwirtschaftsministerium (also eigentlich gegenüber vor dem Umweltministerium) ohne Begrüßung durch die Ministerin oder die Pressesprecherin. Dafür aber per Mail folgende Reaktion (keine direkte Antwort) auf die Frage, ob das Ministerium als zuständige Aufsichtsbehörde nach dem Ergebnis der Polizeikontrollen (agragheute, Bericht vom 21.11.2019) das Handeln der Amtsveterinäre bei der Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer nunmehr engmaschiger kontrolliert:

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In Niedersachsen stellt Polizei zahlreiche Verstöße bei Lebendtiertransporten fest

Jeder zweite Tiertransport verstößt gegen die Vorschriften

Am 21.11.2019 berichtete agrarheute, dass bei einer Kontrollaktion in Niedersachsen die Polizei zahlreiche Verstöße bei Lebendtiertransporten feststellen musste. Über die Hälfte wurden beanstandet.

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Kundgebung von Contra Industriehuhn Wedemark vor dem Verwaltungsgericht Hannover

Wann: Mittwoch, 27.11.2019, 10:00 Uhr

Wo: Verwaltungsgericht Hannover, Leonhardtstr. 15, 30175 Hannover (Nähe Hbf)

Warum: Am 27.11. um 11 Uhr findet beim Verwaltungsgericht Hannover die Verhandlung über den Eilantrag des NABU Niedersachsen zum Baustopp eines Maststalls mit 164.000 Hühnermastplätzen in Wedemark OT Elze, Trinkwasserschutzgebiet Fuhrberger Feld, statt. Mit der Kundgebung sollen Medien und Öffentlichkeit auf die juristische Auseinandersetzung aufmerksam gemacht werden.

Bitte kommt, bringt Freunde und Bekannte und, wenn möglich, Schilder und andere kreative Objekte mit.

https://contraindustriehuhnwedemark.jimdofree.com/