Neulich erst hat sich wieder ein Pottwal mit seinem ganzen Leib in einem im Meer freischwimmenden Netz verfangen, es umfasste seinen ganzen Körper, die Schwanzflosse war fast vollständig vom Netz umschlossen. Seine Bewegungen waren eingeschränkt. Solche riesigen sogenannten Geisternetze, sind schwere Teile, die im Meer herumschweben, weil Fischer sie verloren oder illegal entsorgt haben, weil etwa illegaler Fischfang betrieben wurde.
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Manifest: Worum geht es der internationalen tierschutzpolitischen Bewegung?
Wenn Sie diesen Text lesen, dann hatten Sie ihn sicherlich bereits: den einen Moment, in dem man mit all der Tierquälerei und Naturzerstörung, die man früher wie selbstverständlich hingenommen hatte, nichts mehr zu tun haben will. Der Moment, in dem man eine Art Offenbarung, jedoch durch und durch diesseitig, erlebt. Weil man einem fühlenden Wesen niemals mit eigener Hand solche schrecklichen Leiden antun würde Continue reading “Manifest: Worum geht es der internationalen tierschutzpolitischen Bewegung?”
Meere: Klimawandel macht sauer!
Je mehr CO2 ausgestoßen wird, desto mehr leiden die Meeresbewohner: Das Wasser wird wärmer und saurer, der Kalk von Muschelschalen und Korallen löst sich auf, Sauerstoff fehlt. Das ganze Öko-System Ozean ist in Gefahr.
Island will wieder Wale jagen
Der isländische Fischereiminister hat am 19.02.2019 die Genehmigung für eine Fortführung des Walfangs erteilt. Die WDC verurteilt die Entscheidung aufs Schärfste. Über die kommenden fünf Jahre können die Walfänger über 2.000 Finn- und Zwergwale töten.
Erst kürzlich hat Japan seinen Austritt aus der Internationalen Walfangkommission bekannt gegeben. Künftig werden japanische Walfänger nur noch innerhalb der japanischen 200-Meilen Zone (Japans AWZ) auf Waljagd gegen. Japan ist der Hauptmarkt für isländisches Finnwalfleisch. Angesichts der derzeitigen Unsicherheit über die künftigen Erträge japanischer Walfangoperationen ist es sehr wahrscheinlich, dass Island nun eine Chance auf eine Intensivierung des Walfleischhandels mit Japan sieht. Continue reading “Island will wieder Wale jagen”
Dem Walfang ein Ende machen
Da die EU schon vor 35 Jahren den Import von Walfleisch verboten hat und sich engagiert dem Schutz der Wale widmet, waren die Hoffnungen groß, dass auch Japan während den seit 2016 laufenden Verhandlungen zum Freihandelsabkommen einem Stopp des Walfangs zustimmen würde. Dem Töten von Walen „zu wissenschaftlichen Zwecken“ steht die EU kritisch gegenüber.
Der von der EU ausgeübte Druck aber war offensichtlich nicht stark genug. Man umging letztendlich die weitere Diskussion des Walfangverbots und wollte in bilateralem Rahmen oder international, beispielsweise in der Internationalen Walfangkommission (IWC), weiterverhandeln. Wieder einmal wurde der Tierschutz dem Profit geopfert. Continue reading “Dem Walfang ein Ende machen”
Größenwahn auf unseren Weltmeeren
Rund 8.000 Container hat der fast 400 Meter lange Frachter “MSC Zoe” an Bord gehabt, als er am Dienstag letzte Woche in der Nordsee in einen Sturm geriet. 281 Container fielen ins Wasser, darunter Behälter mit Gefahrgut. Möglicherweise fielen die Container herunter, weil sie nicht ordnungsgemäß gesichert waren.
Rettet den Blauflossenthunfisch!
Eine Restaurantkette aus Japan hat einen Blauflossenthunfisch für die unfassbare Summe von umgerechnet 2,7 Millionen Euro ersteigert. Der Blauflossenthunfisch ist fast 280 Kilo schwer. Pro Kilo macht das also fast 10.000 Euro.
Die hohen Preise bei der Neujahrsauktion liegen nicht so sehr an der Qualität des Fisches. Vielmehr ist das Ganze eine geschickte PR-Aktion zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres, über die die Medien denn auch jedes Jahr berichten.
Nirgendwo auf der Welt wird so viel Blauflossen-Thunfisch gegessen wie in Japan. Durch die Überfischung ist die Art inzwischen stark gefährdet. Continue reading “Rettet den Blauflossenthunfisch!”
Tierschützer demonstrieren in Berlin gegen das bestialische Delfintöten in Japan
LV Hamburg in Aktion
Am Samstag, den 21. Januar 2017 fand in Berlin eine Demonstration gegen das Delfintöten in Taiji und den Walfang Japans statt. Die Demonstration startete an der Botschaft Japans am Tiergarten und endete vor dem Japanfestival an der Urania. Ca. 80 AktivistInnen aus diversen Vereinen und Organisationen beteiligten sich an den lautstarken Protesten.
Ziel der Aktion war, nach den Worten des Veranstalters Aktion Fair Play, “ auf die Schattenseite Japans aufmerksam zu machen, denn es spielen sich jedes Jahr grausame Szenen in Taiji ab. Sea Shepherd (Organisation zum Schutz der Meeresbewohner / gegründet von Paul Watson) berichtet jedes Jahr von einem blutigem Gemetzel, welches das Meer rot färbt. Die Tiere (meist Kleinwale und Delfine) werden vom Meer in die Bucht getrieben und warten dann tagelang ohne Futter und in furchtbarer Angst auf ihren Tod. Es sind in den letzten Jahren tausende Tümmler gefangen worden und warteten auf ihre Hinrichtung oder die Dressur für ein Definarium. Auch dieses Jahr von September – März beginnt wieder die Jagdsaison. Muttertiere werden von den Jungen isoliert und müssen deren Tod mit ansehen.” heißt es in einer Stellungnahme der Tierrechtsorganisation auf Facebook.
Die Tierschutzpartei reiht sich in den Widerstand gegen das bestialische Töten in Taiji ein. Eine Delegation des Hamburger Landesverbandes beteiligte sich an der Kundgebung und forderte das sofortige Ende des unendlichen Tierleids.
Svenja Walter, 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und aktiv im Bundesarbeitskreis Ozeanschutz, kommentierte die Proteste “Die Tierschutzpartei setzt sich seit Jahren für das Ende der grausamen Delfin-Massaker in Japan, den Färoer-Inseln und auch für die umgehende Schließung aller Delfinarien ein. Als politische Partei sehen wir es als unsere Aufgabe den Stimmlosen eine Stimme zu geben und dieses unglaubliche Unrecht öffentlich zu machen.”
Das Ehrenmitglied der Tierschutzpartei, die bekannte Schauspielerin Ingrid van Bergen, engagiert sich seit Jahren gegen das Massaker in Taiji. Dazu stellte sie fest “Ich, Ingrid van Bergen, als Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, fordere die umgehende Einstellung der Morde an den Delfinen. Ich bitte die Regierungen, endlich zu diesem furchtbaren Massaker Stellung zu beziehen und jeden einzelnen Bürger, niemals eine Delfinshow zu besuchen!”
Die Tierschutzpartei bedankt sich bei Aktion Fair Play, Sea Shepherd, Dolphin Defense Group, Animals United, Peta2 Streetteam und allen anderen beteiligten Organisationen!
Quelle: Hamburger Wochenblatt
Fischernetze aus Plastik auf dem Ostseemeeresboden
Gestern in Exakt auf MDR: „Wie fängt man Fangnetze?“
Fischern kommen jeder Jahr 5000 – 10 000 Fischernetze abhanden. Die Netze, die aus Kunststoff sind, treiben auf dem Meeresboden der Ostsee. Sie sind eine Todesfalle für Fische und andere Meeresbewohner. Feinste Mikroplastikteilchen, die sich von den Kunststoffnetzen im Wasser über viele Jahre ablösen, landen mit als Nahrung in den Mägen der Fische und Menschen.
Meeresbiologen wollen die Geisternetze, die seit vielen Jahrzehnten auf dem Meeresboden treiben, nun bergen, wie im Beitrag gezeigt wurde.
Doch wer soll die Bergung der Netze zahlen? Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt ein Förderprogramm aufgestellt: Fischer sollen 7 Jahre lang hohe finanzielle Zuschüsse für die Bergung von Geisternetzen erhalten.
Hier zur Mediathek zum MDR-Beitrag.
Eure Bundesgeschäftsstelle
Verbot von Mikroplastik!
Petition
Bitte fordern Sie Umweltministerin Barbara Hendricks auf, Mikroplastik in Deutschland zu verbieten! Denn die winzigen Plastikpartikel in Peelings, Seife und Schminke verschmutzen die Meere und bedrohen Meeresbewohner wie Fische und Schildkröten.
Hier Petition unterzeichnen. Danke!