Afrikanische Schweinepest Niedersachsen alarmiert nach Ausbruch in Belgien

Jetzt gibt sogar unsere Agrarministerin zu, dass der Nachweis der ASP in Belgien “durch eine Wanderung infizierter Wildschweine über Hunderte von Kilometern aus Osteuropa sicher nicht erklärt werden kann“. Da der Fundort nahe einer Autobahn gelegen habe, sei ein „weggeworfenes Wurstbrot“ wahrscheinlicher.

Hoffentlich findet diese Feststellung auch bei der noch anstehenden Beschlussfassung über das Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes Berücksichtigung.

Die Vertreter der Landwirtschaftskammer warnen schon jetzt vor den wirtschaftlichen Folgen für niedersächsische Mastbetriebe, wenn die Seuche ausbricht und sich auf Grund der in Niedersachsen bestehenden Dichte der Schweinehaltung (8,5 Mio; so viele wie in keinem anderen Bundesland) rasant ausbreiten dürfte. Asiatische Länder würden dann umgehend Importverbote für deutsches Schweinefleisch verhängen.

Wer nicht von den Machenschaften der Agrarindustrie profitiert (dürften recht viele sein) müssten doch spätestens jetzt fragen, ob die Belieferung asiatischer Märkte so wichtig ist, dass einige wenige unsere Böden verseuchen sowie Tiere in gesellschaftlich nicht mehr akzeptierten Umfang züchten, halten und töten dürfen.

Simone Oppermann

Größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts steht bevor

Pressemitteilung / 10.09.2018

Auf dem Rücken der Zivilbevölkerung Syriens wird seit 7 Jahren eines der größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgetragen. Die größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts könnte bevorstehen, denn der Krieg trifft vor allem die dort lebenden 3 Millionen unschuldigen Familien. Diese bestehen zur Hälfte aus Vertriebenen, die bereits alles verloren haben und unter schlimmsten Bedingungen leben. Krankenhäuser sind zerstört, Wasser wird knapp. Kann das Unglück noch aufgehalten werden?

In der Provinz Idlib gibt es mehr unschuldige Babys als tatsächliche Terroristen, die man besiegen will. Die friedlichen Familien Idlibs sind keine Kollateralschäden, sondern die Opfer einer skrupellosen Machtpolitik, die über Leichen geht, statt Konfliktvermeidung und Abrüstung zu betreiben! Auch die Beteiligung Deutschlands im syrischen Bürgerkrieg entbehrt völkerrechtlicher Legitimation, was scharf zu kritisieren ist.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beklagt jedes einzelne unnötige Todesopfer, spricht sich klar gegen Krieg, Terror und Aufrüstung aus. Wenn die Ursache für diese inhumanen Verbrechen das Verlangen nach fossilen Rohstoffen ist, dann müssen wir unsere Lebensweise umgehend ändern. Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, darf nicht länger eine Phrase der Politiker sein – es muss in unserem Alltag verankert werden.

Es muss Schluss gemacht werden mit der neokolonialen Ausbeutung anderer Länder, Schluss mit jeglichen Rüstungsexporten, Schluss mit fossilen Energiequellen! Die reichen Staaten sollen dazu übergehen, Wissen, Medizin und Innovationen zu exportieren, müssen faire Handelsbeziehungen mit allen Ländern der Welt beginnen und Diplomatie sowie Menschlichkeit vorleben.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert zur Solidarität mit den Familien Idlibs auf und verlangt nach friedlichen Lösungen, für die sich alle Politiker mit aller Kraft einsetzen müssen. Eine militärische Eskalation und Einmischung lehnen wir strikt ab. Die bevorstehende größte humanitäre Katastrophe des 21. Jahrhunderts kann nur verhindert werden durch den Willen zur Diplomatie, entschlossene Entmilitarisierung und Aussicht auf internationale Hilfe für den Wiederaufbau des Landes.

Kontakt:

Robert Gabel
robert-gabel@tierschutzpartei.de

Aufruf zur Teilnahme wegen Tierquälerei in Schliefenanlage vor Amtsgericht Lemgo

Aufruf zur Teilnahme an der Verhandlung wegen Tierquälerei in einer Schliefenanlage am Donnerstag, den 13.09.2018, um 11.00 Uhr vor dem Amtsgericht Lemgo, Am Lindenhaus 2

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In welchem Fleisch steckt Tierwohl?

Leserbrief an Freie Presse auf Artikel “In welchem Fleisch steckt Tierwohl?

“Es ist immer wieder frustrierend, die Menschheit will es nicht kapieren. In KEINEM Stück Fleisch an der Theke steckt “Tierwohl”, Punkt!
Für mich sind diese inflationären “Tierwohl”-Label Verbrauchertäuschung.

So eine hilflose Aussage wie: “Derzeit hat ein 110-Kilo-Schwein in der konventionellen Haltung 0,75 Quadratmeter Platz. 40 Prozent mehr wären 1,05 Quadratmeter. Das ist immer noch wenig.”, beschreibt das Dilemma des Konsumverhaltens der allermeisten Konsumenten zur Genüge.

Keinem Tier geht es wohl, das als Tötungsobjekt auf unseren Tellern landet.

Und es ist auch noch absolut unnötig in unserer angeblich so aufgeklärten Zeit, überhaupt noch Fleisch zu verzehren, wie Millionen vegetarisch/vegan lebende Menschen inzwischen beweisen.

Sie müssen sich gar noch immer dafür als “Gutmenschen” beschimpfen lassen, obwohl sie verstanden haben, daß das einzig wirkliche Tierwohllabel ist, die Tiere einfach in Ruhe und Freiheit LEBEN zu lassen.

Und nicht nur nebenbei, sie leisten auch noch zusätzlich einen ganz großen Beitrag für Umwelt und Klima, und auch gegen den Welthunger.

Einfach daher zu sagen “Ich kann das nicht.”, ist mir zu billig und schlicht verantwortungslos.”

Beste Grüße aus Plauen, Jürgen Wunderlich

Unruhige, Besorgnis erregende Zeiten in Sachsen

Pressemitteilung / 02.09.2018

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei, Landesverband Sachsen, sieht sich als politische Organisation, die sich das friedliche Zusammenleben von Menschen, Tieren und Natur auf die Fahne geschrieben hat.

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