In welchem Fleisch steckt Tierwohl?

Leserbrief an Freie Presse auf Artikel “In welchem Fleisch steckt Tierwohl?

“Es ist immer wieder frustrierend, die Menschheit will es nicht kapieren. In KEINEM Stück Fleisch an der Theke steckt “Tierwohl”, Punkt!
Für mich sind diese inflationären “Tierwohl”-Label Verbrauchertäuschung.

So eine hilflose Aussage wie: “Derzeit hat ein 110-Kilo-Schwein in der konventionellen Haltung 0,75 Quadratmeter Platz. 40 Prozent mehr wären 1,05 Quadratmeter. Das ist immer noch wenig.”, beschreibt das Dilemma des Konsumverhaltens der allermeisten Konsumenten zur Genüge.

Keinem Tier geht es wohl, das als Tötungsobjekt auf unseren Tellern landet.

Und es ist auch noch absolut unnötig in unserer angeblich so aufgeklärten Zeit, überhaupt noch Fleisch zu verzehren, wie Millionen vegetarisch/vegan lebende Menschen inzwischen beweisen.

Sie müssen sich gar noch immer dafür als “Gutmenschen” beschimpfen lassen, obwohl sie verstanden haben, daß das einzig wirkliche Tierwohllabel ist, die Tiere einfach in Ruhe und Freiheit LEBEN zu lassen.

Und nicht nur nebenbei, sie leisten auch noch zusätzlich einen ganz großen Beitrag für Umwelt und Klima, und auch gegen den Welthunger.

Einfach daher zu sagen “Ich kann das nicht.”, ist mir zu billig und schlicht verantwortungslos.”

Beste Grüße aus Plauen, Jürgen Wunderlich

Leserbrief zum Artikel “Naturschützer warnt vor Gift …”

An die Freie Presse / 30.12.2017

Hat der gute Herr Fröhlich da etwas verpasst? Im jüngsten Wahlkampf trat eine Partei an, die auch im Wahlkampf mit genau den von ihm vermissten Themen antrat!

Die “Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei” erreichte damit sogar schon 1,5% im Vogtland, 1,6% in Plauen! Leider werden wohl in der politischen Öffentlichkeit die sogenannten kleinen “übrigen Parteien” oft einfach unter den Teppich gekehrt. Das ist sehr schade, weil durch mehr Präsens in den Medien gerade diese vermissten Umweltanliegen – und dazu gehören auch die Tiere – von den Wählerinnen und Wählern mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit bekämen.

Es stimmt, von den etablierten Parteien ist beim Umwelt- und Tierschutz nur sehr wenig die Rede, und zu erwarten. Mir persönlich tut es zum Beispiel sehr weh, wenn ich bei meinen umfangreichen Wanderungen die ausufernde Zubetonierung und Monokultivierung unserer schönen vogtländischen Heimat sehen muss. Das Artensterben hängt direkt damit zusammen. Man schaue nur einmal auf der Straße von Oberlosa nach Obermarxgrün in Richtung Plauen, da weiss man, was ich meine.

Beste Grüße aus Plauen,

Jürgen Wunderlich