Industrielle Fleischproduktion

Sterben in der Schlachtfabrik

Ein Bericht über den blutigen Alltag in einem Schlachthof und über die letzten Minuten, wie ihn die Tiere erleben…

Für einen kurzen Augenblick des Genusses rauben wir den Tieren von der Geburt bis zum Tod alles, was sie besitzen: Das Leben!

Mensch, bist Du Dir Deiner Schuld gar nicht bewusst?

Ein weiterer Bericht über den hohen Konsum von Fleisch in Deutschland.

 

 

Tag des Hundes 31.05.2015

Landesverband Berlin in Aktion

Am Sonntag, den 31.Mai 2015, trafen sich Mitglieder aus dem Landesverband Berlin zum “Tag des Hundes” vor dem Tierheim Berlin. Mit einem Stand machten wir auf die Tierschutzpartei aufmerksam und lernten viele interessante Leute kennen. Die ca. 100 Flyer verteilten sich in den 5 Stunden wie von selbst.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin. Am 5. Juli 2015 ist nämlich der Tag der offenenTür im Tierheim Berlin und wir werden wieder dabei sein.

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LV BaWü auf dem CSD in Karlsruhe

Am 30.05.2015 nahm der Landesverband Baden-Württemberg am Christopher Street Day in Karlsruhe teil. Trotz des anfänglichen Regenwetters war unser Infostand sehr gut besucht. Auch bei der Parade zeigten wir Präsenz und konnten zahlreiche Flyer zum Thema LSBTTIQ verteilen, die unser gleichnamiger Bundesarbeitskreis zuvor entworfen hatte.

Die Besucher_innen waren sehr interessiert an uns und unseren Themen und nahmen viel Infomaterial mit. Besonders beliebt waren auch unsere Aufkleber und Buttons, für die wir viele Spenden bekamen.

Zudem konnten wir zahlreiche Gespräche führen, von denen einige sehr ausführlich und detailliert waren. Neben den Rechten für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen ging es dabei auch um Themen wie Fleischkonsum/Veganismus, Tierversuche, Flüchtlinge und das Freihandelsabkommen TTIP. Auch die Gelegenheit, in unseren ausliegenden Petitionen gegen Tierversuche und TTIP zu unterschreiben, wurde vielfach wahrgenommen.

Einige Besucher_ innen hatten zuvor noch nichts von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gehört und waren nach den Gesprächen begeistert davon, dass es uns gibt und können sich vorstellen, uns künftig zu unterstützen oder Mitglied zu werden.

Auch für uns war der CSD, bei dem viele unterschiedliche Persönlichkeiten, Organisationen und Parteien vertreten waren, eine sehr positive und bereichernde Erfahrung, bei der wir interessante Eindrücke gewonnen und Kontakte geknüpft haben. Wir werden auch in Zukunft bei weiteren CSDs vertreten sein, z.B. am 25./26.07.2015 in Stuttgart (https://www.facebook.com/events/1447858048863375/) und würden uns über viele Besucher_ innen und Unterstützer_ innen freuen.

Jessica Frank und Matthias Ebner, Landesvorsitzender

1. Juni: Tag der Milch

Milch: Ein vielgepriesenes “Lebensmittel” mit traurigem Hintergrund

Die Industrie verschweigt allzu gerne „Die Wahrheit über Milch“.

Lesen Sie, warum Milch den Kälbern gehören sollte und nicht uns Menschen, und warum Milch ungesund ist.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von vielen pflanzlichen „Milch“-Alternativen, die lecker schmecken und tierfreundlich sind. Probieren Sie es aus!

Tierversuchslabor LPT in Hamburg in der Kritik

PRESSEMITTEILUNG des Landesverbandes Hamburg / 29.05.2015

Tierschützer/innen fordern Aufklärung nach dem Hamburger Transparenzgesetz

Obwohl namhafte Wissenschaftler weltweit immer wieder schlüssig nachweisen, dass Tierversuche wegen der mangelnden Übertragbarkeit keine verwertbaren Ergebnisse liefern und deshalb große Gefahren für Leben und Gesundheit des Menschen bergen, hält die Tierversuchs- und Pharmalobby an diesen unwissenschaftlichen und barbarischen Praktiken fest.

Dies wird weitgehend kritiklos von Politik und Verwaltung gestützt, indem man nicht nur bessere Erkenntnisse ignoriert, sondern sich auch gegen den nicht mehr übersehbaren Bürgerwillen stellt. Nach wie vor werden Tierversuche in unzähligen Labors genehmigt, hinter deren hermetisch verschlossenen Türen keinerlei Kontrolle bezüglich Einhaltung des geltenden Tierschutzgesetzes möglich ist. Begründet wird dies mit dem “Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen”….

Breite Bürgerbewegungen halten dies für eine Farce. Ihrer Auffassung nach werden vielmehr aus gewinnorientierten Gründen Wettbewerbsverzerrungen gedeckt. Während Tierversuche nämlich niemals validiert wurden, verlangt man von verfügbaren, sicheren und preisgünstigeren Ersatzmethoden den (sehr lange dauernden) Gültigkeitsnachweis. So wird der Tier- und Menschenschutz geschäftlichen Interessen geopfert.

Eines der größten und geheimnisumwitterten Auftragslabors befindet sich in Hamburg (Redderweg 8, 21147 Hamburg). Fast täglich finden vor dem LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) Mahnwachen und Demonstrationen statt – das lässt das Unternehmen ebenso kalt wie Politik und Verwaltung. Ein Netzwerk aus verschiedenen Tierrechtsorganisationen, Vereinen und Privatleuten fordert jetzt per Petition Aufklärungen nach dem Hamburger Transparenzgesetz.

https://www.change.org/p/bitte-erteilen-sie-auskunft-%C3%BCber-tierversuche-in-hamburg

Binnen zwei Wochen fand diese Petition bereits über 10.000 Unterstützer, Tendenz weiter stark steigend. Die Petenten wollen die Petition am Welttierschutztag, dem

04. Oktober 2015 überreichen, stehen aber bei Interesse den zuständigen Senatorinnen Frau Prüfer-Storcks und Frau Dr. Stapelfeldt gern auch vorher zu Gesprächen zur Verfügung.

 

Karl-H. W. Greve, Quartzau 1 B, 29459 Clenze (Tel. für evtl. Rückfragen: 05844 1845 / 01520 9513565)

Gisela Urban (Tierfreunde ohne Grenzen e.V.), Langenberger Str. 32, 44879 Bochum

Bettina Jung (Bundesvorsitzende der MUT/ Tierschutzpartei, 1. Vorsitzende LV HH) Am Schulberg 15, 21279 Wenzendorf

Ingrid van Bergen (Tierschützerin u Ehrenmitglied der MUT/Tierschutzpartei) Dorfstrasse 29a, 21376 Eyendorf

Martin Buschmann (stellvertretender Generalsekretär der MUT, 2. Vorsitzender des LV Hamburg) Postfach 1144, 21624 Neu Wulmstorf

Rainer Gaertner (Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V.
c/o Internationales Handelszentrum Berlin
Friedrichstraße 95, 10117 Berlin)

Petition: Benetton zeigt sein wahres Gesicht

Wir unterschreiben und unterstützen die Verbreitung der Petition von Peta!

Peta: “Viele renommierte Modelabels wie H&M, ESPRIT, Adidas, Calvin Klein, Tchibo, Lacoste und andere, haben sich dazu bereit erklärt, Angora in künftigen Kollektionen nicht mehr zu verwenden, nachdem sie von PETA über die aufgedeckten Grausamkeiten der Angora-Produktion erfahren haben.

Die internationale Marke Benetton jedoch verwendet weiterhin das Tierqualprodukt Angora und weigert sich, zu dem Thema eine Position zu beziehen.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und fordern Sie Benetton auf, den Verkauf und die Verwendung von Angora umgehend einzustellen.

PETITION UNTERSCHREIBEN

Für die Produktion von Angora werden Kaninchen mehrmals im Jahr auf Streckbänke gespannt oder mit Seilen an der Decke befestigt. Anschließend reißen oder schneiden Arbeiter ihnen das Fell vom Leib. Die Tiere leiden 2 bis 3 Jahre auf verdreckten und überfüllten Angora-Farmen, bis sie grausam getötet werden.”

Ankündigung „G7-Demo“ für den 04.06.2015

Am 04.06.2015 findet in München die „G7 Demo“ statt, bei der wir offiziell Unterstützer sind. Mitglieder aus unserer Partei werden vor Ort sein.

Bitte kommen auch Sie und setzen Sie mit uns und vielen weiteren Menschen ein deutliches Signal gegen TTIP, Klimazerstörung und Armut! Die G7-Staaten müssen sich dringend ändern, um diese Probleme endlich ernsthaft anzugehen!

Artensterben

Die Vielfalt geht zurück – Aktion in Sachsen gestartet: Bunte Wiesen für Schmetterlinge

Laut Freie Presse vom 21.05.2015 stellte in dieser Woche das Bundesamt für Naturschutz (BfN) den ersten umfassenden Artenschutz-Report vor. Daraus geht hervor, dass jede dritte untersuchte Art in Deutschland gefährdet ist.

Ob Rebhuhn oder Wildbiene: „Der Zustand der Artenvielfalt in Deutschland ist alarmierend“, sagte BfN-Präsidentin, Prof. Beate Jessel. Außerdem betonte sie, dass das nationale Ziel, das Artensterben in Deutschland aufzuhalten, gescheitert sei. Die intensive Landwirtschaft sei die wichtigste Ursache für den Verlust der Artenvielfalt.

Laut Bericht sei die Situation nachfolgender Tiere besonders alarmierend:

  • knapp 46 Prozent der wirbellosen Tiere, zu denen Insekten gehören, sind bedroht, extrem selten oder ausgestorben
  • alle 600 Wildbienenarten werden mit großer Sorge beobachtet
  • 28 Prozent der Wirbeltierarten: Süßwasserfische, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere sind in ihrem Bestand gefährdet
  • die Situation bei den Brutvögeln hat sich spürbar verschlechtert: Kiebitz und Feldlerche gehe es schlechter

Es gibt auch Lichtblicke: Erholt hat sich der Bestand an Wölfen, Bibern, Schwarzstörchen und Seeadlern. Kegelrobben gibt es wieder in der Nordsee und auch in der Ostsee wurden sie gesehen.

Um den Bestand der schwindenden Schmetterlinge zu stoppen, wurde in Sachsen in dieser Woche ein Schmetterlings-Projekt gestartet, das die Bürger/innen im Fokus hat mit dem Ziel: bunte Artenvielfalt schätzen zu lernen.

„Puppenstuben“ heißt die neue umweltbildende Mitmach-Aktion, die von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des Naturschutzbundes Sachsen (NABU), des Senckenberg Museums für Tierkunde und der Landschaftspflegeverbände Sachsens ins Leben gerufen wurde. Mit Hilfe der großen und kleinen Bevölkerung sollen in den kommenden drei Jahren möglichst viele schmetterlingsgerechte Wiesen entstehen. Hier lesen.

Unser Tipp: Schaffen Sie auf Ihrem Balkon oder Terrasse kleine naturnahe Blumeninseln, wo Schmetterlinge und andere Insekten Nektar finden. Kleingärtner schützen das Leben und Wachstum von Schmetterlingen und Insekten, indem sie keine Gifte verwenden und dem englischen Rasen lebewohl sagen.

Stellungnahme des Bundesarbeitskreises Gesundheits- und Sozialwesen der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei:

“Peter-Singer-Preis”

Durch meine eigene Betroffenheit arbeite ich nun seit fast 9 Jahren als Beschäftigte in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Seit 2009 bin ich Werkstattrat in meiner Werkstatt und vertrete in diesem Amt die Belange und Rechte von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Seit Anfang 2014 bin ich die 2. Vorsitzende der Berliner Werkstatträte und kümmere mich dadurch regional um die Belange von ca. 8000 Berliner Werkstattbeschäftigten. Ebenfalls seit Anfang 2014 bin ich im Beirat der Bundesvereinigung der Werkstatträte, die sich bundesweit für die Rechte von ca. 300.000 Werkstattbeschäftigten einsetzt.

Am 08.11.2014 auf dem 33. Bundesparteitag wurde den anwesenden Mitgliedern der “Peter-Singer-Preis”, der im Namen der Partei vergeben werden sollte, vorgestellt.

Von einer Diskussion zu diesem Preis kann absolut nicht die Rede sein, da zu diesem Zeitpunkt durch die Initiatoren des Preises bereits sowohl die Dotierung, der Name des Preises und sogar die ersten 3 Preisträger festgelegt worden waren.

Durch einen Initiativantrag, der die Umbenennung des Preises forderte, wurde eine Abstimmung der Parteibasis über den “Peter-Singer-Preis” erwirkt. In einer ca. 30-minütigen Pause wurde in vielen Gesprächen über den Preis diskutiert, unter anderem auch die Vorstellungen Peter Singers, was die Euthanasie an Neugeborenen mit Behinderungen angeht.

Vor der Abstimmung zur Umbenennung des “Peter-Singer-Preis” erklärte Dr. Walter Neussel (damaliges Parteimitglied der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ), dass er diesen Preis auf keinen Fall umbenennen würde. Stefan Bernhard Eck erklärte seinen Austritt für den Fall eines positiven Abstimmungsergebnisses des Initiativantrages. Denn es sei dann “nicht mehr seine Partei”. Trotz dieser Ankündigungen wurde der Initiativantrag angenommen.

Am 19.11.2014 ging von mir ein weiterführendes Erklärungsschreiben zum Thema Peter Singer und seinen Ansichten zu behinderten Menschen (und der Konsequenz zur Verneinung ihres Rechts auf Leben) und des Utilitarismusgedankens ganz allgemein an alle Bundesvorstandsmitglieder. Eine Resonanz zu diesem Text geschah anschließend ausschließlich durch jene Bundesvorstandsmitglieder, welche die Partei nicht verlassen haben.

Gez. Jacqueline Neubert
Leiterin des BAK Gesundheits- und Sozialwesen
Vorsitzende Landesverband Berlin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei
2. Vorsitzende der Berliner Werkstatträte

Beirat der Bundesvereinigung der Werkstatträte (BVWR)