Jagd und Natur TV-Talk mit Vertreter der Tierschutzpartei

Bundesvorstandsmitglied Sven Fucker im Disput mit Jägern

Am 12.05.2015 reiste Herr Sven Fucker (Landesgeschäftsführer des Landesverbands NRW, Mitglied im Bundesarbeitskreis Jagd und Beisitzer im Bundesvorstand) in die Höhle des “Löwen”, um dort die Tiere zu vertreten. In dem Talk mit den Jägern gab es ein klares Ungleichgewicht zu Ungunsten der Tierechtler, aber Sven konnte bald den einzigen Menschen ohne Jagdschein für sich gewinnen.

Folgende Videoüberschrift steht auf der Homepage von Jagd und Natur TV.

“Kampfplatz Natur: Ein Aufreger Thema, eine internationale Expertenrunde im rhetorischen Infight, eine knallharte Talkshow über ideologische Feindbilder, politische Entscheidungsgewalten und den zunehmenden Stadt-Land Konflikt.”

Der Große JagdTalk von JagdundNatur.TV aus dem historischen Waffensaal von Steyr Mannlicher sollte eigentlich den politischen Hintergrund zu neuen Jagdgesetzen in Deutschland und Österreich erörtern. Herausgekommen ist eine bewegende grundsätzliche Auseinandersetzung über „den Kampf zwischen den gesellschaftlichen Klassen um die Entscheidungsgewalt“

Link zum Video / zum Talk

Kommentar von Sven Fucker:

Es war mit Sicherheit meine bisher schwierigste mediale Herausforderung, aber ich denke es war ganz gut unter den lebensfeindlichen Bedingungen dort vor Ort.

Was man nicht sieht in dem Video ist, dass direkt hinter mir ein ausgestopfter Braunbär liegt, zudem mich sicherlich der ein oder andere aktive Tier-Mörder dazu legen wollte. Außerdem fand das Interview in einer Produktionsstätte von Schusswaffen statt.

Ich konnte in dem Talk viel dazu lernen und werde auch weiterhin die Rechte der Tiere jederzeit nach außen vertreten.

Mit MUT voran!

„Im Einsatz für Löwen“

TV-Tipp

Schauspieler, Umweltschützer und Buchautor Hannes Jaenicke ist wieder im Einsatz für Tiere; diesmal für Löwen!

In seiner neuesten Dokumentation, die am 07.07.2015 um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird, erzählt er uns etwas über LIONSROCK.

LIONSROCK in Südafrika ist eine Auffangstation für Großkatzen, die ihr bisheriges Dasein in Gefangenschaft und schlechter Haltung verbracht haben. Zum ersten Mal in ihrem Leben spüren die „Könige der Tiere“ Gras unter ihren Pfoten und können weitflächig unter freiem Himmel nach Herzenslust ihr Leben genießen.

Der Wildtierpark wurde im Jahr 2008 von Vier Pfoten eröffnet und bietet vielen geschundenen Tieren ein nahezu artgerechtes Zuhause.

Ponyreiten auf der Kirmes in der Kritik

Ein Interview

Laut dem Pferdeexperten Jörg Kotenbeutel werden zum Ponyreiten nur Pferde ausgesucht, die sich nicht wehren und den „Zirkus“ mitmachen. Problematisch sind für die Tiere die Reizüberflutung, der Lärmpegel, die Lichteffekte, keine Ruhepausen und nicht gut ausgebildete Mitarbeiter, die sich in der Pflege und Haltung von Pferden auskennen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich aus Tierschutzgründen für die Abschaffung des Ponyreitens auf Festen ein; Menschen setzten sich freiwillig dem Lärm und dem Trubel auf solchen Festen aus. Tiere werden vom Menschen dazu gezwungen. Nicht mit uns!

Menschen für Tierrechte starten Aktion für Tierrechte in die Lehrpläne

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz beteiligt sich an dieser wichtigen und zukunftsweisenden Forderung!

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte startet heute seine Aktion “Tierrechte in die Lehrpläne”. Die Petition fordert u.a. die Kultusminister auf, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Prüfungen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung, die Aktion und weitere nützliche Informationen.

Klausurtagung Partei Mensch Umwelt Tierschutz am 6. und 7. Juni 2015

Der Bundesvorstand unserer Partei hat sich am vergangenen Wochenende in Düsseldorf zu einer Klausurtagung getroffen.

Zwei Tage lang stand ein umfangreiches Programm auf der Tagesordnung. Konkrete Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes, Diskussionsrunden über die zukünftige strategische sowie inhaltliche Ausrichtung der Partei sowie ein Einblick in die Arbeit der Ratsgruppe Düsseldorf durch Ratsfrau Claudia Krüger sind nur einige Themenbeispiele.

Wichtig war aber vor allem auch ein Zusammenwachsen des gesamten Vorstandes, den ja seit dem 21. März 2015 auch einige neue Mitglieder bereichern.

Das Fazit der zwei Tage: die Basis für ein konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb des Parteivorstands ist gelegt. Programmatisch wird es keinerlei Abstriche in puncto Tierrechtsarbeit geben, darüber waren sich alle einig. Aber die Partei wird auch ganz bewusst und verstärkt für die Umwelt und für die Menschen eintreten, die von den regierenden Parteien keine Unterstützung zu erwarten haben.

Die Teilnehmer: sitzend v.l.n.r. Sandra Lück, Svenja Walter, Susanne Cormier, Sven Fucker – stehend v.l.n.r. Horst Wester, Jan Zobel, Gaetana Gervasi, Bettina Jung, Dr. Jessica Frank, Matthias Ebner, Thomas Schwarz, Luise Wenkheimer, Martin Buschmann sowie Dr. Heidi Stümges (nicht auf dem Bild). Immer mit dabei unser „Pfötchenaktivist“ Bones (vorne links).

Alle nichtanwesenden Bundesvorstandmitglieder konnten aus diversen Gründen leider nicht an der Tagung teilnehmen und ließen sich entschuldigen.

Tierkinder in Gefahr – grausamer Tod durch Mähmaschinen

Leben retten durch Schutzmaßnahmen!

Die Tierrechtsorganisation Peta weist darauf hin, dass mit Schutzmaßnahmen zur Mähzeit der Tod vieler Tiere vermieden werden kann, wenn gewisse Vorkehrungen beim Mähen beachtet werden, weil “Jedes Jahr […] hunderttausende Rehkitze, junge Feldhasen, Kleinsäuger, Vögel sowie Reptilien und Insekten durch Mähmaschinen [sterben].”

 

G7 – Demo in München am 04.06.2015

Zusammen gegen den G7-Gipfel

Am Sonntag, den 07. und 08.06.2015, werden sich die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen (Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Japan) auf Schloss Elmau in Oberbayern treffen; diskutiert werden soll über Fragen zur Weltwirtschaft, der Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik sowie zum internationalen Klimaschutz.

Fragen und Antworten zum Treffen in Deutschland hier.

Gestern, also drei Tage vor Beginn des Gipfels auf Schloss Elmau, demonstrierten in München laut Veranstalter rund 40 000 Menschen gegen den G7-Gipfel unter dem Motto: „TTIP stoppen, Klima retten, Armut bekämpfen!“ Der Protest verlief friedlich und bunt.

Rund 20 Parteimitglieder aus den Landesverbänden Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen waren in die bayerische Landeshauptstadt angereist und nahmen am Protestumzug teil, um sich für Klima-, Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutz stark zu machen.

“Man hat in München deutlich spüren können, dass ein neuer großer Bürgerprotest in Deutschland heranwächst”, so Bundesvorsitzender Horst Wester, der ebenfalls in München an der Kundgebung teilgenommen hat. “TTIP+CETA sind lediglich effiziente Hilfsmittel der Großindustrie und ihrer Handlanger in den verantwortlichen Regierungen, um die Standards in allen wesentlichen Bereichen des Lebens auf das niedrigste Niveau abzusenken. Das hat auch Christoph Bautz (campact) in seiner bewegenden Rede sehr deutlich gemacht. Die Lebensbedingungen würden sich allgemein extrem verschlechtern und von Demokratie kann dann keine Rede mehr sein. Das macht die Partei Mensch Umwelt Tierschutz nicht mit!”

Dank unserer aktiven Parteimitglieder sah man an diesem Tag unsere blauen Fahnen nicht nur im Demonstrationszug herausblitzen, sondern auch am Abend in der „Tagesschau“ und im „Heute Journal“.

Stoppt das Hundefleischfest in Yulin!

Wir veröffentlichen und unterstützen den Protest von „AnimalsAsia“

AnimalsAsia: „Am 22. Juni diesen Jahres wird die südchinesische Stadt Yulin wieder ihr infames Hundefleischfest begehen.

Ein Fest ist das nicht, denn dort werden an einem einzigen Tag, im Namen des Profits, bis zu 2.000 Hunde geschlachtet.

Hundefleischhändler begannen 2009 in Yulin mit dem jährlichen Hundefleischfest, weil sie eine Gelegenheit witterten, damit Geld zu machen. Doch die Veranstaltung verursachte weitläufige Kritik, wegen der dort stattfindenden Grausamkeit und den gesundheitlichen Risiken, denen die Verbraucher durch illegales Treiben ausgesetzt sind.

Aus ihrem Zuhause gestohlen oder auf der Straße gefangen werden die Hunde mit solcher Gewalt in winzige Käfige gestopft, dass ihnen die Knochen brechen.

Sie werden dann unter den furchtbarsten Bedingungen mehrere Tage lang mit Lastwagen durch die sengende Hitze transportiert. Die meisten werden krank, sind dehydriert oder überleben die Tortur nicht.

Die Hunde werden oft mit Giftpfeilen aus Blasrohren – manche enthalten Zyanid – betäubt. Durch unhygienischen Transport, Schlachtung und Zubereitung gelangen die Gifte und Krankheitserreger in die Mahlzeiten der Festbesucher.“

Animals Asia hat einen offenen Brief verfasst, in dem die Hundefleischhändler aufgefordert werden, das Fest abzusagen. Bitte unterzeichnen auch Sie diesen Brief.

Aus für Galopprennsport in Frankfurt gefordert!

Am 21. Juni dem Galopprennsport in Frankfurt die rote Karte zeigen!

Wir veröffentlichen den Protest einer Tierfreundin, die sich an uns gewandt hat, zu protestieren, weil am 21. Juni in Frankfurt über die zukünftige Nutzung des Galopprennbahnareals in einem Bürgerentscheid abgestimmt wird.

Mit Heile-Welt-Motiven von einer glücklichen Frau und einem glücklichem Pferd und dem Slogan „Pferde statt Beton“ kleistert eine Initiative „Pro Rennbahn“derzeit die Stadt voll, denn am 21. Juni 2015 können Frankfurts Bürger über die zukünftige Nutzung des heutigen Galopprennbahn-Areals entscheiden.

Auf dem Gelände soll die DFB-Akademie gebaut werden, der Galopprennbetrieb wird eingestellt. Wer Pferde liebt, der hat am 21. Juni die Gelegenheit, den Pferderennsport vom Feld zu verweisen und für den Bau der DFB-Akademie zu stimmen. Denn Galopprennsport produziert alles andere als glückliche Pferde. Bereits als Jährlinge (Einjährige), also noch fast Fohlen, werden die Tiere eingeritten, um teilweise bereits mit 2 Jahren über die Strecken gejagt zu werden. Dies fordert seinen Tribut: mit etwa 5-6 Jahren sind die Tiere verschlissen, die Gelenke kaputt, und werden auf den Transporter zum Schlachter verladen. Den wenigsten, den erfolgreichsten Pferden ist noch weitere Lebenszeit vorbehalten, als Produzent weiteren Zucht- und Rennmaterials. Zum Vergleich: Pferde dieser Rassen (Vollblüter) haben eine natürliche Lebenserwartung von etwa 25 Jahren.

Wer Pferde liebt, verheizt sie nicht! Rote Karte für die Galoppindustrie am 21. Juni.