Einführung einer Tierschutz-Polizei in Deutschland

Petition

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, veröffentlichen und unterstützen die Petition mit der Forderung der Einführung einer Tierschutz-Polizei in Deutschland, die z.B. seit 2015 in Norwegen zum Schutz der Tiere im Einsatz ist.

Die Länder Norwegen, Schweden, Niederlande und Großbritannien gehen mit gutem Beispiel voran. Deutschland sollte sich anschließen und eigens dafür ausgebildete Tierschutzpolizisten einführen, damit Tiermisshandlungen im privaten und öffentlichen Raum schnell und professionell aufgespürt und verhindert werden.

Wahlergebnisse zur Landtagswahl am 13.03.2016 B-W und S-A

Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben gewählt.

Landtagswahl 2016 Sachsen-AnhaltIn Sachsen-Anhalt hat die Tierschutzpartei 1,5% der Stimmen erreicht und damit haben wir unser Ergebnis aus dem Jahre 2011 knapp gehalten. Die Wahlbeteiligung war erfreulich höher als bei der letzten Landtagswahl und auch wir konnten mehr Wähler an die Urnen mobilisieren als vor 5 Jahren. Insgesamt haben 16.613 Bürger Ihre Stimme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gegeben.

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Pfand auf Kaffeebecher

Kaffee „to go“ ist ja eine feine Sache. Zumindest auf den ersten Blick. Egal, wo man ist, des Deutschen liebstes Genussmittel, gibt es zum Mitnehmen an fast jeder Ecke zu kaufen. Einerseits haben sich unsere Lebensgewohnheiten verändert und Hektik und Ruhelosigkeit bestimmen unseren Alltag. Doch andererseits sind wir auch bequemer geworden und wollen überall und zu jeder Zeit fertig zubereitete  Erzeugnisse konsumieren.

Was auf den ersten Blick eine feine Sache für uns ist, offenbart sich auf den zweiten Blick und bei näherer Betrachtung als Fehlentwicklung, denn Klima und Umwelt leiden darunter. Allein in Berlin werden täglich über 500.000 Kaffees in “to go” Bechern verkauft und bundesweit kommt man im Jahr auf über 7 Milliarden Kaffee “to go” Becher. Die Becher landen in Müllverbrennungsanlagen, weil man sie nicht wiederverwerten kann.

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, unterstützen deshalb die Petition mit der Forderung der Einführung eines Pfandsystems für Kaffeebecher in Deutschland.

Küken-Mord verbieten!

Petition

Am kommenden Sonntag, den 13.03.2016, entscheiden die Bürger_innen zur Landtagswahl in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt auch über das Schicksal der Tiere in der Massentierhaltung. Wählen Sie die Tierschutzpartei, wenn Ihnen Tierschutz, verbunden mit Menschen- und Naturschutz, eine Herzensangelegenheit ist. Mit Ihrem Kreuzchen für uns geben Sie den Milliarden ausgebeuteten Tieren in unserem Land Ihre Stimme. Je mehr Stimmen wir von unseren Wähler_innen auch auf Landesebene erhalten, desto größer werden langfristig die Chancen sein, unsere Ziele zu erreichen.

Wählen Sie uns, denn wir setzen uns auch vehement für die Abschaffung des Millionenfachen Kükenmordes ein!

Bitte unterschreiben Sie die Petition von Peta zum Kükenmord, damit auch Merkel & Co den Kükenmord endlich zur Chefsache machen und ihren christlichen Werten nachkommen!

 

Illegaler Welpenhandel boomt!

Stern TV berichtete vor wenigen Tagen u.a. über das Thema „Illegaler Welpenhandel“ und stellte dabei fest, dass das Geschäft mit den niedlichen Welpen, die kostengünstig in dreckigen und dunklen Kellern sowie Schuppen und Ställen in Ungarn, Polen, Rumänien, der Slowakei und Tschechien gezüchtet werden, boomt. Die Welpen, die viel zu früh von ihren Müttern getrennt werden, oft krank sind, werden dann größtenteils nach Westeuropa transportiert.

Hier Bericht + Video von Stern TV ansehen.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz rät dringend davon ab, billige Welpen aus unseriösen Quellen, wie Ebay oder Kleinanzeigen, zu kaufen. Bitte werden Sie nicht zum Opfer des illegalen Welpenhandels, denn damit fördern Sie die Geschäfte der Vermehrer und unendliche Tierquälerei!

Bitte gehen Sie ins örtliche Tierheim; hier warten viele Hunde auf neuen Familienanschluss und hier berät man sie gerne. Die Tierschützer eines Tierheimes sich oft vernetzt mit anderen Tierschützern aus anderen Tierheimen und können Ihnen bestimmt einen Hund aus dem in- und ausländischen Tierschutz, der zu Ihnen und Ihrem Alltag passt, empfehlen. Auch in den beiden Sendungen “Tiere suchen ein Zuhause” und “Tierisch, tierisch” können Sie sich informieren, wo Tiere aus dem Tierschutz in gute und verantwortungsvolle Hände vermittelt werden.

Eier verursachen Tierleid

Ostern naht…

Wir möchten darauf hinweisen, dass unser neues Flugblatt “Eier” fertig ist.

Eier werden das ganze Jahr über konsumiert und in großen Mengen in der Ernährungsindustrie verarbeitet. Kaum ein Erzeugnis scheint ohne die Zutat Ei auszukommen. Es sind Erzeugnisse wie Backwaren, Nudeln, Süßigkeiten, Fertiggerichte und auch vegetarische Erzeugnisse, die oft Eier enthalten, obwohl man bei der Herstellung auch ohne auskommen könnte. Alle Erzeugnisse verbindet jedoch eins: Die Zutat Ei verursacht Tierleid.

Gerade jetzt kurz vor Ostern werden mehr Eier gekauft, als sonst im ganzen Jahr. Schuld daran ist der „Osterhase“, der die Eier untergejubelt bekommt und verstecken muss. Vielen Konsumenten/innen ist dabei nicht bewusst, dass hinter jedem Ei eine leidvolle Geschichte steht.

Wenn Sie uns mit helfen wollen auf das Leid der Hühner hinzuweisen, dann können Sie in der Bundesgeschäftsstelle gerne das Flugblatt „Eier“ kostenlos bestellen und kurz vor Ostern an interessierte Verbraucher/innen austeilen. Wir freuen uns auf Ihre / Eure Nachfrage!

Tauben-Wettflüge

Landesgeneralsekretärin Dr. Heidi Stümges: “Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.”

In der Ausgabe der Neuß-Grevenbroicher Zeitung/Rheinische Post vom Dienstag, 23. Februar 2016 ist ein unsäglicher Hurra-Artikel von Jascha Huschauer über “Brieftauben”-Wettflüge in Südafrika erschienen: “Das härteste Taubenrennen der Welt”. Kritische Aspekte: Fehlanzeige! Online abrufbar unter.

Dazu ein Kommentar unserer Landesgeneralsekretärin und Veterinärmedizinerin, Dr. Heidi Stümges, Krefeld, Beisitzerin im Bundesvorstand und Mitglied der NRW-Landesarbeitsgruppe Stadttauben:

2016-02-25_tauben

“Immer wo Tierhaltung und Kommerz aufeinandertreffen, ist das Unrecht vorprogrammiert und die menschliche Gier kennt keine Schamgrenze mehr.

Zunächst wird Babytäubchen eine vierzehntausend Kilometer lange Reise angetan, unterbrochen durch zwei je 1-monatige, triste Quarantäneaufenthalte. Während sich acht Monate später diese armen Tiere bei heftigem Gegenwind und 35 Grad Celsius sengender Hitze über eine 541 km lange Strecke quälen, verfolgen ihre “Besitzer” diese Torture überwiegend im gut klimatisiertem Hotel per Leinwand mit einem Champagnergläschen in der Hand.

Von 6000 gestarteten Tieren wird aus gutem Grund über den Verbleib von 5957 Tieren (!) nichts berichtet.

Persönlich schäme ich mich für die Tierärzteschaft, die solche Machenschaften unterstützt.

Dem 22.000 Dollar-schweren Taubenvermehrer mag der weitere Erlös aus der Versteigerung seiner Doppelsieger über die Betrübnis, seine beiden Lieblinge wegen zu hohem Aufwand nicht wiedersehen zu können, hinweghelfen.

Die bei uns ach so bejammerte sog. “Stadttaubenproblematik” entspringt eben diesem “Hobby” – der Taubenwettfliegerei. Die Lösung ist so einfach. Betreute Taubenschläge, in denen die Gelege gegen Eiattrappen ausgetauscht werden, bieten die tierschutzgerechte und mittelfristig sogar die ökonomischste Lösung.

Gemäß dem Verursacherprinzip fordert die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, dass Bau und Unterhalt dieser betreuten Schläge zu Lasten der Taubenzuchtvereine bzw. ihrer Mitglieder zu erfolgen hat.

Aus 22.000 Dollar plus einem Versteigerungserlös bislang unbekannter Höhe lassen sich etliche betreute Schläge errichten und unterhalten, da werden neben der Stadt Neuss weitere Städte partizipieren können.

Jeder errichtete, betreute Schlag mag als ein Mahnmal für die gequälten Tauben stehen, die für den Geldsegen sorgten.”

Fressnapf – Warnung auf Facebook

Gift – Futter im Briefkasten?

Liebe Tierfreunde,

auf Facebook warnt Fressnapf vor falschen Futterproben. In Paketen soll das Futter im Namen des Unternehmens an Haushalte abgegeben werden und soll giftiges Futter enthalten.

Fressnapf empfiehlt, die Pakete nicht zu öffnen und in der Fressnapffiliale abzugeben. Hier Artikel in der Bild lesen.

Die Geschichte Venezuelas – Ein Kampf um das Öl

Am 18. Februar 2016 hat die Botschaft von Venezuela ausgewählte Gäste zu einem interessanten Vortrag eingeladen, bei dem auch der stellv. Generalsekretär Martin Buschmann zugegen war. Mit dabei waren ca. 15 weitere Teilnehmer, die der Einladung der Botschaft folgten.

Die Themen: „50 Jahre des Genfer Abkommens“ sowie die langen Grenzstreitigkeiten mit dem von Kolonialisten besetzten Guyana und Venezuela, die bereits seit 1899 bestehen. Bei diesem Grenzkonflikt haben sich Kolonialmächte wie Großbritannien, die Niederlande und Frankreich beteiligt.

Der Grenzkonflikt sollte eigentlich durch die Genfer Konferenz von 1966 erledigt sein. Wie die Realität aus der Sicht der Botschaft von Venezuela aussieht, habe ich so erfahren: Alle Daten wurden den Gästen in der Botschaft vorgetragen und Martin Buschmann exklusiv von der Botschaft von Venezuela frei zur Verfügung gestellt.

Die wichtigsten Daten:

1999: Die verfassungsgebende Versammlung von Venezuela beschließt einen Artikel, der die Entscheidung des internationalen Schiedsgerichtes von 1899, mit der das Esequibo Guayana zugesprochen wurde, für nichtig erklärt.

30. März: Offizieller Besuch Guyanas durch eine venezolanische Kommission aus 15 Mitgliedern, geleitet vom Außenminister José Vicente Rangel. Es werden die Aufgabenbereiche einer hochrangigen binationalen Kommission festgelegt.

3. Juli: Die venezolanische Regierung versendet eine Protestnote als Reaktion auf die Entscheidung Guyanas, Konzessionen im Meer zur Erschließung und Förderung von Erdöl an die Unternehmen CGX Energy, Exxon, Shell y Anadarko.

20. September: Es wird ein Treffen zwischen Mitgliedern des Außenministeriums, der UNO und Guyana abgehalten zur Überprüfung der Sachlage bezüglich der Gebietsstreitigkeit um das Esequibo, wobei die Bedeutung der Schlichtung durch den Generalsekretär betont wird und die Gründung einer hochrangigen bilateralen Kommission zur Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Soziales und Umwelt.

6. September: Guyana legt einen Antrag zur Erweiterung des Festlandsockels bei der UN-Kommission zur Erweiterung des Festlandsockels zur Erweiterung seiner Jurisdiktion über die 200 nautischen Meilen hinaus bis zu 350 nautischen Meilen – ein Verstoß gegen die Genfer Vereinbarung von 1966. Venezuela protestiert gegen diesen Antrag, der von der UNO abgelehnt wird.

30. September: Gemeinsame Erklärung der Außenminister von Guyana und Venezuela Carolyn Rodrigues-Birkett und Nicolás Maduro. Beide Minister erkennen die Festlegung der Seegrenzen zwischen beiden Staaten als anhängige Angelegenheit an und stimmen darin überein, dass zu dieser Festlegung Verhandlungen notwendig sind.

2013: 31. August: Präsident Nicolás Maduro sagt im Internationalen Konferenzzentrum von Georgetown während der Unterzeichnung der Vereinbarungen und der gemeinsamen Erklärung von Venezuela und Guyana Folgendes zum Esequibo: Glücklicherweise haben wir heute den Grundstein für die Vertiefung der humanen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit in all ihren Formen gelegt, als Grundlage zur weiteren Konsolidierung der friedlichen und freundschaftlichen Beziehungen sowie der Zusammenarbeit. Und genauso haben wir im Fall der Streitigkeit, die uns noch aus den Zeiten der Weltreiche verfolgt, das Schlichtungsverfahren mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen als bewährtes Verfahren ratifiziert, dies vor allem dank der Arbeit von Prof. Norman Girvan zur weiteren Verhandlung dieser Angelegenheit mithilfe des Internationalen Rechts.

2014 9. April: Schlichter Norman Girvan verstirbt. Aufgrund der Haltung Guyanas konnte kein Nachfolger bestimmt werden.

September: Guyana genehmigt dem Schiff Prospector die Durchführung geologischer Studien im Demerara-Block für das kanadische Unternehmen CGX Energy, ein weiterer Verstoß gegen die Genfer Vereinbarung.

2015: 26. Februar: Venezuela fordert von Guyana und Exxon Mobil die Einstellung ihrer Aktivitäten im Stabroek-Block.

3. März: Der Geschäftsträger der US-Botschaft in Guyana Bryan Hunt: „Die Vereinigten Staaten halten an ihrem Standpunkt bezüglich Guyana fest.”

5. März: Guyana stationiert das Bohrschiff Deepwater Champion im sogenannten Stabroek-Block.

25. März: Das Commonwealth stellt sich unterstützend hinter Guyana.

29. April: Der britische Hochkommissar erklärt öffentlich, dass das Schlichtungsverfahren aufgegeben werden und ein neuer Ansatz zur Beilegung der Gebietsstreitigkeit mit Venezuela gefunden werden sollte.

7. Mai: Guyana verkündet, dass Exxon Mobil an der Küste des Esequibos im Strabroek-Block auf Öl gestoßen ist.

11. Mai: Nach den Parlamentswahlen in der Kooperativen Republik Guyana (amtl. Bezeichnung Guyanas) siegt der Präsidentschaftskandidat der Opposition David Arthur Granger.

10. Juli: Außenministerin Delcy Rodríguez wendet sich an den Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon und beantragt im Namen von Präsident Nicolás Maduro die Ernennung eines Schlichters für die Streitigkeit mit Guyana.

2016: 20. Januar: Der Minister für Bodenschätze von Guyana erteilt den Unternehmen Tullow Guyana und Eco Atlantic eine Lizenz für die Erdölsuche im Orinduik-Block über 1.802 km² in den Küstengewässern des Esequibo, deren Hoheit von Venezuela beansprucht wird.

Zusammenfassung der Position Guyanas: „In der Genfer Vereinbarung steht nichts, das eine Annullierung der internationalen Vereinbarung nahelegt, in der die Grenzen vor 116 Jahren gezogen wurden …“ Nichts in dieser Vereinbarung wird Guyana Teile seines Gebietes nehmen und das ist unsere Botschaft, darüber hinaus schauen wir auf den Generalsekretär der Vereinten Nationen, der die Funktionen erfüllen soll, die ihm durch die Genfer Vereinbarung übertragen wurden und diese Angelegenheit zu einem raschen und erfolgreichen Abschluss bringen soll. Wir haben die venezolanische Aggression und Belästigung ziemlich satt, ließ Präsident Granger verlauten. Durch die Genfer Vereinbarung hat der UN-Botschafter die Möglichkeit einer juristischen Beilegung der Streitigkeit. Guyana hat angedeutet, dass es eine solche Beilegung bevorzugt.

Daraus folgt:

1. Guyana erkennt nur die im Pariser Vertrag festgelegten Grenzen an.
2. Es ist nicht an einer Diskussion über die Willkür des Vertrages oder den Vertrag an sich interessiert.
3. Es ist nicht an einer Ausschöpfung sämtlicher Mechanismen zur Beilegung von Streitigkeit interessiert, sondern möchte direkt zur juristischen Beilegung schreiten.
4. Es ist nicht an einer Zusammenarbeit mit dem Ziel einer gemeinsamen Nutzung des Gebietes interessiert.
5. Auf Grundlage des Pariser Vertrages wird versucht, neue Gebietszugewinne zu erlangen.
6. Der Zugang über den Seeweg zu Öl aus dem venezolanischen Delta und die Bedrohung, die die Bolivarische Revolution für die imperiale Herrschaft darstellt, bringt mächtige Unterstützer des guyanesischen Vorhabens auf den Plan.

Kommentar von Martin Buschmann, stellv. Generalsekretär der Partei Mensch Umwelt Tierschutz: „Also geht es wieder mal um den Rohstoff ÖL! Vereinbarungen und Menschenrechte spielen dabei wieder einmal keine Rolle.“