Schweinhochhaus – Wir wollen wissen…

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft                                                               Velbert, der 07.04.2016
11055 Berlin
poststelle@bmel.bund.de

 

Betreff: Antrag nach IFG, VIG und UIG Bund

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG), Verbraucherinformationsgesetz (VFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) des Bundes bitte ich um folgende Auskunft:

Continue reading “Schweinhochhaus – Wir wollen wissen…”

Reisebericht aus Spanien

Vom 01.04.2016 bis zum 03.04.2016 machten sich die Mitglieder des Bundesarbeitskreis Praktischer Tierschutz, sowie der Bundesarbeitskreis Heimtiere Reiner Bent und Sandra Lück privat auf den Weg nach Spanien, um sich als Vertreter der Tierschutzpartei, gemeinsam mit den Vereinen TSV Notpfote Animal Rescue e.V. und Human Animal Rights e.V., einen Eindruck von der Lage vor Ort zu machen.

Continue reading “Reisebericht aus Spanien”

Strafanzeige Veterinäramt – Timmendorfer Tiere

Die 2. Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und Bundesvorstandsmitglied, Svenja Walter, im Interview mit den Lübecker Nachrichten. Unsere Strafanzeige wurde bereits am Dienstag gestellt. Wir werden in dieser Sache nicht nachgeben!

Weiter Streit um Timmendorfer Tiere

Timmendorfer Strand. Weitere Fernsehteams vor Ort, dazu alarmierte Tierschützer sowie Vertreter vom Ministerium und vom Veterinäramt: Der Wirbel um einen angeblichen Fall von Tierquälerei in Timmendorfer Strand hat sich gestern fortgesetzt. Dabei herrscht weiterhin Uneinigkeit darüber, wie es den betroffenen Tieren geht.

Im Mittelpunkt steht eine Frau aus Timmendorfer Strand, die in einem Schuppen auf einer Koppel Kaninchen, Meerschweinchen, Enten und Ziegen unter erbärmlichen Bedingungen halten soll. So lauteten jedenfalls die Vorwürfe in einem TV-Beitrag des Senders Vox, der vor einigen Tagen für Aufregung sorgte und in dem unterstellt wurde, die Halterin leide an „Animal Hoarding“, einer krankhaften Tier-Sammelsucht. Das Veterinäramt des Kreises war der Untätigkeit beschuldigt worden, was die Kreisverwaltung aber nachdrücklich zurückwies.

Gestern nun erfolgte eine Kontrolle durch Vertreter der Veterinärbehörde des Kreises und des Landwirtschaftsministeriums als oberste Fachaufsichtsbehörde. Diese Kontrolle habe laut einer Mitteilung des Kreises ergeben, „dass die Tierhaltung aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden ist“. Sowohl Haltungsbedingungen wie auch Fütterung, Pflege und Versorgung der Tiere seien überprüft worden. Dieses treffe auch auf weitere Standorte zu, an denen die Halterin Tiere untergebracht habe, heißt es vom Kreis.

Damit ist vermutlich ein Gartenhäuschen nahe der Wohnung der Timmendorferin gemeint, in dem ebenfalls Kleintiere leben sollen. Dort hat sich auch Nicol Hufnagel von der Tierschutzorganisation „Vier Hufe“ umgesehen. Auch in dem Gartenhäuschen seien ihren Angaben nach „im Dunkeln Käfige übereinander gestapelt, das ist einfach gruselig“.

Sämtliche Tiere der Halterin hätten schon vor einem halben Jahr anderswo untergebracht werden können, erklärt sie, „und zwar ohne dass Kosten für den Kreis entstanden wären“. Anders als vom Kreis erklärt, habe sich die Lage für die Tiere keinesfalls verbessert, so Hufnagel. „Ich hoffe aber, dass den Tieren jetzt endlich geholfen wird“, meint sie.

„Es macht mich traurig, dass nicht eher gehandelt wurde.“

Ebenfalls auf der Koppel war gestern Svenja Walter, Bundesschatzmeisterin der Tierschutzpartei. „Ich habe Fotos von den Tieren gemacht“, sagt sie. „Vier Ziegen, drei Kaninchen und drei Enten hockten verängstigt in einem dunklen Verschlag. Alles war eng und schmutzig.“ Walter kündigte an, die Tierschutzpartei werde es der Tierschutzorganisation Peta gleichtun und das Veterinäramt wegen Untätigkeit anzeigen. „Wir fordern, dass alle Tiere dieser Halterin in Obhut genommen und an Pflegestellen gegeben werden“, so Walter. „Außerdem muss der Frau verboten werden, je wieder Tiere zu halten. So lange das nicht geschehen ist, bleiben wir an der Sache dran.“

Deutliche Worte kommen von Peta selbst: „Die Betrügerei des Veterinäramts Ostholstein nimmt immer groteskere Formen an“, erklärt die Organisation. „Trotz eindeutiger Beweislage lügt die Behörde bezüglich der tierquälerischen Zustände auf dem Hof.“ Die Fotobeweise seien eindeutig. „Ganz aktuell sind auf dem Anwesen zahlreiche Tiere verwahrlost und unterernährt“, sagt Dörte Röhl, Tierärztin und „Fachreferentin für tierische Mitbewohner“ bei Peta. „Es ist kaum zu ertragen, dass die Behörden nicht schon vor Jahren eingegriffen haben und offensichtlich nicht einmal jetzt bei klarer Beweislage handeln wollen.“

Zu Wort gemeldet hat sich außerdem der Timmendorfer Udo Holtz, der in der Nähe der genannten Koppel ebenfalls Tiere — drei Ziegen und zwei Shetland-Pferde — hält. „Ich bin im Ort angefeindet worden, weil jemand glaubte, meine Tiere seien betroffen“, berichtet Holtz. Er betont, dass er mit den diskutierten Missständen nichts zu tun habe: „Meinen Tieren geht es gut, und sie werden artgerecht gehalten.“

latz

Textquelle: http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Weiter-Streit-um-Timmendorfer-Tiere

Welpen auf Parkplatz angezündet

Die Polizei sucht einen brutalen Hundetöter, der ein Hundebaby auf einem Waldparkplatz nahe Dresden bei lebendigem Leib verbrannte.

„PETA“ hat 1000 Euro ausgesetzt, „TASSO e.V.“ zusätzlich noch 500 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Fall geben können, können sich an jede Polizeidienststelle wenden oder per Telefon an PETA (01520 7373341) – auch anonym.

Hier Einzelheiten zum Fall.

 

 

„Die Ramschkälber“

Falls Sie die am Dienstag, den 05.04.2016, ausgestrahlte Sendung im NDR „Die Ramschkälber“ verpasst haben sollten, dann können Sie hier nachlesen, warum die Aufzucht der männlichen Kälbchen in der Milchwirtschaft unrentabel ist. Hier erfahren Sie, was mit den Kälbchen kurz nach der Geburt passiert und welches traurige Schicksal auf diese Tierkinder zukommt.

Continue reading “„Die Ramschkälber“”

Demo Maasdorf am 11.06.2016

Laufen gegen Tierleid – Schweinehochhaus schließen!

Liebe Mitstreiter, liebe Tierfreunde,

wir möchten wiederholt auf unsere geplante Demo in Maasdorf hinweisen, damit Sie den Termin nicht vergessen und Ihre Teilnahme planen können. Eigens dafür haben wir ein Flugblatt kreiert, wo alle relevanten Daten und Fakten zur Aktion draufstehen und was Sie selbst tun können, damit dieses Vorhaben medial und von den Bürgern/innen wahrgenommen wird.

Continue reading “Demo Maasdorf am 11.06.2016”

Strafanzeige gegen Veterinäramt

Pressemitteilung

Am 05.04.2016 erstatten die Bundesvorstandsmitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz / Tierschutzpartei Svenja Walter und Sandra Lück gemeinsam Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Lübeck.

Wegen Verstoßes gegen §13 StGB – Untätigkeit – klagen sie gegen das Veterinäramt Ostholstein und schließen sich somit einer privaten Kampagne an, die mit einer Petition auf die tierschutzwidrigen Zustände bei einer Animal Hoarderin in Timmendorfer Strand hinweisen soll, welche von der genannten Aufsichtsbehörde bereits seit Jahren ignoriert werden.

Sämtliche Anzeigen gegen die Tierhalterin und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Amtsarzt wurden trotz Zeugen und Bildmaterial bislang abgewiesen.

„Die Tiere müssen umgehend alle beschlagnahmt und einer ärztlichen Behandlung zugeführt werden, ein Tierhaltungsverbot ist unumgänglich“ so die zweite Vorsitzende des Landesverbandes Hamburg und Bundesschatzmeisterin, Svenja Walter.

„Die Unzulänglichkeit und Untätigkeit der Behörde ist nicht länger auf den zuständigen Amtsveterinär zu reduzieren! Hier versagt das gesamte Organ und haftet für seinen Mitarbeiter!“

Petition dazu hier unterzeichnen!

Hier die ersten beiden Presseartikel vom 06.04.2016 zu unserer Strafanzeige, in denen wir zitiert und erwähnt werden.

www.shz.de

www.ndr.de

 

Regierung will Bienengift erlauben

Petition

Wir schließen uns dem Appell von Campact an und fordern den Agrarminister Christian Schmidt (CSU) auf, dass Verbot von so genannten Neonikotinoiden zubelassen. Neonikotinoide sind Pestizide, die Bienen töten. Aus diesem Grund ist der Einsatz von diesen Pestiziden auf den Äckern seit 2009 verboten. “Schmidt selbst begründete das Verbot im letzten Jahr noch mit der Gefahr eines „millionenfachen Bienentods“  und feierte sich selbst auch noch als Bienenretter.”

Campact: “Letztes Jahr verbot Agrarminister Schmidt Pestizide, die Bienen töten. Jetzt gibt er dem Druck von BASF, Bayer und Co. nach – und könnte das Gift schon in den nächsten Tagen wieder freigeben. Mit 200.000 Unterschriften und einer Zeitungsanzeige können wir ihn stoppen.”

Bitte Petition dringend unterzeichnen. Danke!

Behörde wusste von Fehlbetäubungen im Schlachthaus

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie lesen, dass in einem Schlachthaus das Betäubungsgerät zwei Jahre lang defekt war und 25 Prozent der Tiere dort bei vollem Bewusstsein “zerlegt” wurden?

Nicht nachvollziehbar und unglaublich ist, dass die Behörden zwar Bescheid wussten, aber der Schlachtbetrieb nicht umgehend geschlossen oder zumindest strengstens überwacht wurde?!

Nicht nachvollziehbar und unentschuldbar ist die Tatsache, dass das Personal nicht streikte und die Tiere weiterhin unter Fehlbetäubung tötete?!

Wie abgestumpft und gewissenlos muss Mensch sein, um diese Arbeit unter diesen tierquälerischen Umständen weiter ausführen zu können?! Kann Mensch da noch ruhig schlafen?

Wie abgestumpft und gleichgültig muss Mensch sein, der diese Nachricht liest und weiterhin unbeeindruckt konsumiert?!

Fragen über Fragen, die sich einen hier stellen…

Uns ist klar, dass die meisten Menschen auf Angriff oft mit Rückzug reagieren oder sie reagieren mit Gegenangriff. Oft macht ein direkter Angriff auch die Kommunikation zunichte, aber unserer Meinung gibt es Dinge im Leben, die muss man rigoros ansprechen und man sie wegen der Harmonie nicht verharmlosen sollte. Es gibt Dinge im Leben, da sollte man sich der Realität stellen. Bitte essen Sie keine Tiere, weil es schon in vielen Schlachthöfen zu Fehlbetäubungen kam und der Schlachthof in Jena kein Einzelfall war. Bitte schließen Sie Tiere in Ihre Ethik mit ein.

 

Eisflächenausbreitung in der Arktis erreicht Tiefpunkt

Negativmeldung

Die Forscher sprechen in diesem Jahr vom wärmsten und verrücktesten Winter in der Arktis, den sie je gesehen haben. Das Nationale Schnee- und Eisdatenzentrum der USA (NSIDC) in Colorado teilte vergangene Woche mit, dass seit Beginn der Aufzeichnungen die Fläche des Eises in der Arktis noch nie so klein war wie heute.

Seit 37 Jahren wird die Eisfläche mit Satelliten vermessen. Die letzten 13 Jahre mussten die Forscher feststellen, dass die Eisfläche der Arktis immer mehr schrumpft. In diesem Jahr hat die Eisfläche ein Rekordtief erreicht mit besorgniserregenden Folgen für den Eisbärenbestand und für das Klima der Erde.