Tierschutzpartei Hamburg spricht sich gegen “Fahrrad-Autobahn” am Elbstrand aus

Bereits seit 2012 wird vom Bezirksamt Altona geprüft, wie der Radverkehr in Övelgönne verbessert werden kann. Das knapp 900 Meter lange Stück, auf dem Räder geschoben werden müssen, soll nach dem Willen der rot-grünen Bezirkspolitiker, durch eine 6 Meter breite “Schnellstrasse” für Fahrräder direkt am Strand ersetzt werden. Die rot-grüne Mehrheit im Bezirk Altona und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Hamburg (ADFC) sind dafür, viele Anwohner und die Tierschutzpartei dagegen.

Continue reading “Tierschutzpartei Hamburg spricht sich gegen “Fahrrad-Autobahn” am Elbstrand aus”

Großdemo gegen Massentierhaltung am 19. August 2017 in Frankfurt am Main

Termin bitte vormerken! Bist du dabei?

Am 19.8.2017 demonstrieren wir in Frankfurt/Main gemeinsam gegen das unendliche Tierleid in der Massentierhaltung – gegen Käfighaltung, Kastenstände, betäubungslose Verstümmelung von Tieren, um sie an qualvolle, artwidrige Haltungsbedingungen anzupassen, Qualzuchten und all die anderen Abscheulichkeiten, die Menschen Tieren in Tierfabriken antun.

Continue reading “Großdemo gegen Massentierhaltung am 19. August 2017 in Frankfurt am Main”

Ein Stolperstein für Esther Neukorn

Landesverband Hamburg in Aktion

Der Landesverband Hamburg nahm gestern an einer Stolpersteinverlegung in der Hamburger Innenstadt teil.

Jan Zobel: “Der Stein erinnert uns an die vielen namenlosen Opfer des Nationalsozialismus. Tot sind nur die, die man vergisst.”

Artikel lesen im Hamburger Wochenblatt.

 

 

 

 

 

 

Unicef: 1, 4 Millionen Kinder droht Hungertod in Afrika

Gestern in den Nachrichten: Schmerzlich anzusehende Aufnahmen von abgemagerten, schwachen und weinenden Kindern, die unter schwerer Mangelernährung zu leiden haben. Und im Gegensatz dazu drängen sich vor dem geistigen Auge die Bilder von unserer Wegwerfgesellschaft auf, explizit die Berichte über die Millionen Tonnen von Lebensmitteln, die in den Industriestaaten jährlich weggeschmissen werden. Die Gegensätze könnten gar nicht größer genug sein. Zurück aber zur Hungerkrise in Afrika und deren Ursachen. Als Ursachen werden genannt Konflikte, Wirtschaftskrisen, Dürren und der Klimawandel. Wenn Sie helfen wollen und Sie das Schicksal der armen Menschen in Afrika bewegt, dann wenden Sie sich bitte direkt an Unicef. Nachfolgend deren aktuelle Pressemitteilung vom 21.02.2017

HUNGERKRISE IN AFRIKA

“Fast 1,4 Millionen Kinder sind laut UNICEF in Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen vom Tod durch schwere akute Mangelernährung bedroht.

Aufgrund von Konflikten, Dürre und Wirtschaftskrisen drohen in mehreren afrikanischen Ländern und im Jemen Hungersnöte. Für Teile des Südsudans wurde gestern offiziell eine Hungersnot erklärt.

„Für mehr als eine Million Kinder läuft die Zeit ab“, sagte Anthony Lake, Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. „Noch können wir viele Leben retten.“ Schwere Mangelernährung und drohende Hungersnöte sind hauptsächlich vom Menschen gemacht. Unsere gemeinsame Menschlichkeit erfordert, dass wir schneller handeln. Wir dürfen eine Wiederholung der Tragödie wie 2011 am Horn von Afrika nicht zulassen.”

Hier Pressemitteilung weiterlesen.

Ihre / eure BGSt.

Filmbericht: Die Fähigkeiten der Nutztiere

“Dummes Schwein, blöde Kuh, doofe Ziege – unsere Meinung ist nicht sehr gut über diese Tiere. Wir betrachten sie als Sache. Das ist bequem, denn schließlich nutzen und essen wir sie. Doch stimmt das eigentlich? Sind unsere Nutztiere wirklich dumm?”

Hier Bericht an sehen.

Die Wissenschaftler*innen, die das Verhalten der “Nutz”-tiere erforschen, sind sich einig: Wir müssen die Grenze zwischen Mensch und Tier auflösen. Denn Menschen sind auch Tiere.

Konferenz „Genug für Alle“ der Partei „Die Linke“

Sandra Lück und Martin Buschmann als Gäste vor Ort

Rund 400 Teilnehmer fanden sich an zwei Tagen mit vielen Aktivisten aus der Bewegung für Klimagerechtigkeit, mit Vertretern von Umweltverbänden und Wissenschaftlern in der Zeche Zollverein Essen ein.

Die Konferenz stand unter dem Motto: Sozial-ökologischer Umbau und wurde von der Bundestagsfraktion „Die Linke“ sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert. Es gab diverse Workshops, an denen wir teilgenommen haben.

Unter der Überschrift „Natur-Wissenschaft verlangt Revolte“ hat Prof. Dr. Schellnhuber über die Klimaveränderungen informiert. Es wurde aufgezeigt, in wie weit sich der CO2-Ausstoß in den letzten drei Jahren verändert hat. Er hat klar vor Augen geführt, was passiert, wenn diverse „Kippelemente“ im Erdsystem, wie der Golfstrom, unterdrückt werden. Ergebnis: In Europa haben wir dann ein Klima wie in Alaska. Die Eismassen werden bei weiterer Erwärmung von 1,6 Grad schmelzen. Durch die Dürre (fehlendes Trinkwasser!) in Afrika und dem nahen Osten werden innerhalb der nächsten Jahre weitere Flüchtlingsströme auf uns zu kommen. Diese Umweltflüchtlinge werden wir kaum aufhalten können.

Workshop „Konsumkritik“ (Martin Buschmann):

Der Workshop wurde maßgeblich von Michael Kopatz gestaltet. Es stand unter dem Thema „Politik macht den Unterschied, Bürger müssen einfordern!“. Es wurde erklärt, dass die Reduktion von CO2 auf sehr hohem Niveau stagniert. Durch den Wettbewerbszwang der Industrie, des Handels und dem entsprechenden Konsum ist das Ziel, 1,5t CO2/Kopf nicht zu halten. Das haben wir vor allem schädlichem Subventionen, der Neigung von Expansion sowie den Scheitern von Vorbildern zu verdanken. Was könnte die Routine der Menschen ändern? Z. B. Werbung für Umweltschädigende Produkte verbieten, Ernährung umstellen und ein Agrarwendefahrplan. Sein Motto: „Nichts ist egal, Auf EUCH kommt es an!“

Workshop „NRW Konkret“ (Sandra Lück):

Unter dem Motto „Plan B – Facetten der Transformation“ wurden verschiedene Handlungsfelder wie das Ende des Kohleabbaus, Atomausstieg und eine Infrastrukturwende beleuchtet. Mit 32,5% CO2-Ausstoß führt Nordrhein-Westfalen die bundesweite Statistik an. Bei knapp 17 Tonnen pro Kopf (Empfehlung von 2t pro Kopf !) ist das NRW-Niveau derzeit vergleichbar mit dem ganz Spaniens.

„Die Rohstoffpolitik ist abhängig von der Wirtschaft. Eine verbindliche Reduzierung des Pro-Kopf-Ausstoßes bedeutet eine komplette Umkehr von der jetzigen Ausbeutung der Natur und einen wirtschaftlichen Wandel. Dazu zählt natürlich auch der Fleischhandel. Mit Tönnies und Westfleisch sind 2 der deutschlandgrößten Fabrikanten in NRW angesiedelt. Leider wurde dem Tierschutz in diesem Workshop wohl aus zeitlichen Gründen keine Beachtung geschenkt, doch konnte ich zumindest die Verbindung zwischen dem unsagbaren Tierleid, der Güllebelastung und dem erhöhten Transportaufkommen aufzeigen. Immerhin ist die Massentierhaltung für 18% der globalen Treibhausgase verantwortlich.“ so Sandra Lück. Besonders interessant sei die Debatte um den Verlust von Arbeitsplätzen gewesen.

„Ich habe gelernt, dass es in der Braunkohleindustrie lediglich 20.000 Arbeitsplätze deutschlandweit gibt. Stand 2013 hatten wir hingegen 371.400 neue Beschäftigungen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen.“

Workshop „Ernährung“ (Sandra Lück ):

Die Frage nach einer passenden und nachhaltigen Agrarstruktur war geprägt von Forderungen nach Fördermitteln für Kleinbauern, Milchquoten und flächengebundener Tierhaltung. Tierwohl stand auch hier nicht im Mittelpunkt, wenn auch in einer offenen Diskussionsrunde der ein oder andere Teilnehmer sich in der Gegenwart von Vertretern der Landwirtschaft als Vegetarier oder Veganer outete.

Sandra Lück dazu: „Ich musste erstaunt feststellen, dass die gesamte Veranstaltung auf Regulierungen und Gesetzesänderungen ausgerichtet war, die im Sinne des Umweltschutzes unumgänglich und für alle Teilnehmer absolut verpflichtend und akzeptabel schienen. Nur beim Thema Ernährung wagte niemand, von Vorschriften zu sprechen. Jeder dürfe schließlich essen, was und wie viel er wolle. Meine Kritik an dieser Haltung im Namen der Tierschutzpartei wurde dennoch wohlwollend von fast allen Anwesenden angenommen, da ein grundlegendes Verantwortungsbewusstsein für Mensch und Tier bei allen Teilnehmern vorhanden war. Die Forderung zur Förderung der bio-veganen Landwirtschaft hingegen stieß weitestgehend noch auf diverse Vorurteile, wie beispielsweise zum Soja-Anbau, die verdeutlichen, dass es noch viel mehr Aufklärung bedarf.“

Workshop „Mobilität“ (Martin Buschmann):

Hier fanden sich vor allem Kritiker gegen Autobahnbau ein. Es wurde die Möglichkeiten diskutiert, in wie weit sich Bürgerinitiativen politisch einmischen können.

Kommentar Martin Buschmann: „Als Teilnehmer der Veranstaltung habe ich viel mitgenommen und auch neue Erfahrungen gemacht. Die Linke ist bereit, sich den Aufgaben der Öko-Problematik zu stellen. Allerdings fehlt immer noch der konkrete Hinweis, daß die Massentierhaltung der Klimakiller Nr. 1 ist. Genau das ist es, was uns fundamental unterscheidet.“

Eine sozial- und klimagerechte, ökologische und antikapitalistische Politik- geht das? Die Ansätze sind da, die Umsetzung muss das Ziel sein!

ZDF-Drehscheibe “Drückjagd und Wildschwein-“plage”

BAK Jagd und Angeln informiert

Die Leiterin des Bundesarbeitskreis gegen Jagd und Angeln in der gestrigen ZDF Sendung “Drehscheibe” zum Thema Drückjagd und Wildschwein-“plage”.

Ab Minute 11:35 geht es hier los.

Die erste unverschämte und diskreditierende Email eines Jägers kam bereits direkt im Anschluss. Beleidigungen und das Herabsetzen unserer Leiterin waren darin enthalten.

Wenn Jäger merken, dass man ihnen auf die Schliche kommt …

Wir tragen das mit Humor.

Tierärztliche Hochschule erforscht wie es Tieren geht

Stellungnahme von unserer promovierten Biologin aus dem LV Niedersachsen

Am 10.02.2017 war in den HAZ zu lesen, dass unser Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt jetzt genau wissen möchte, wie man beurteilt, ob es unseren sog. Nutztieren gut geht. Für die Beantwortung dieser Frage beauftragte er die Tierärztliche Hochschule, der ein Förderbeleg i.H.v. 730.000 € übergeben wurde. Aus Sicht der Tierschutzpartei hätte diese Frage auch ohne großen personellen und finanziellen Aufwand beantwortet werden können, wie sich aus beigefügter Stellungnahme ergibt.

Naja, das ebenfalls von ihm beauftragte Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ ist ja auch schon 2 Jahre alt. Vielleicht hofft er, durch die Forschungen der TiHo belegen zu können, dass es unseren Tieren eigentlich gar nicht so schlecht geht.

TiHo erforscht wie es Tieren geht – für über 730 000 Euro

Wie beurteilt ein Tierarzt, ob es Tieren gut geht? Man begutachtet zum Beispiel Verletzungen an den Füßen, Liegestellen, Herz und Lunge. Diese Forschung an der TiHo wird Jahre dauern, kostet ein Vermögen und bringt letzten Endes: Nichts! Der gesunde Menschenverstand sagt uns folgendes: wenn man den ganzen Tag auf verletzten Füßen steht, dann bereitet das Schmerzen und man fühlt sich nicht wohl. Wenn man wochenlang in einen Kastenstand bzw. in einem metallenen Foltergerät, das denen im Mittelalter sehr ähnelt, eingezwängt wird, damit man nicht aus Versehen Ferkel erdrückt, dann bekommt man äußerlich sichtbare Liegestellen, von der psychischen Quälerei ganz zu schweigen und man fühlt sich nicht wohl. Hat ein glückliches Schwein ein Herz und eine Lunge, die sich von einem unglücklichen Schwein unterscheiden? – Was spielt das für eine Rolle? In dem Moment, in dem wir das herausfinden, ist das Schweineleben vorbei, die Organe liegen vor uns auf dem Tisch und die Antwort ist dem Tier jetzt furzegal.

Als promovierte Biologin möchte ich der TiHo die aufwendige Forschung ersparen und beantworte hier die Forschungsfrage: „Woran erkenne ich, ob es einem Tier gut geht?“ für ganz umsonst.

1. Das Schwein.

Ein Schwein fühlt sich wohl, wenn es ein artgerechtes Leben führen kann. Was heißt das? Ein Schwein führt ein glückliches Schweineleben, wenn es sich so verhält wie seine Artgenossen in freier Wildbahn, d.h. es lebt in einer Familie und streift durch Wälder und Wiesen, suhlt sich im Schlamm, geht vielleicht mal Schwimmen, erlebt die Jahreszeiten und ernährt sich von dem was es mit seiner Wühlscheibe an der Nase im Boden findet. Das ist ein glückliches Schweineleben.

Was ist kein glückliches Schweineleben?

Fotoquelle: Peta

Zum Beispiel: ein enger Stall mit Spaltboden, in dem es bestialisch stinkt und die empfindliche Nase, die sogar Trüffel im Erdboden riechen kann, zur Qual wird. Fühlt sich ein Schwein wohl, wenn

(1) es wochenlang im Kastenstand dahinsiecht? Nein.

(2) es miterleben muss, wie seine Ferkel totgeschlagen werden? Nein.

(3) die Ferkeljungen ohne Betäubung die Hoden rausgeschnitten bekommen? Nein.

(4) die Ringelschwänzchen abgeschnitten werden? Nein.

(5) es tagein, tagaus immer nur in der Produktionshalle mit künstlicher Belüftung steht, ohne je die Sonne oder Regen erleben zu dürfen? Nein.

(6) es in eine Gaskammer getrieben wird, wo es verzweifelt nach Luft schnappt, bis es ohnmächtig wird und ihm dann mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten wird? Nein.

2. Die Kuh.

Eine Kuh ist glücklich, wenn sie in einer Herde, mit ihrer Familie auf einer Wiese lebt. Ist eigentlich ganz einfach, oder?

Wann ist eine Kuh nicht glücklich?

Fotoquelle: Peta

(1) Wenn man ihr kurz nach der Geburt ihr Baby wegnimmt.

(2) Wenn ein Mensch den Arm in ihren Hintern steckt oder die Kuh sonst wie körperlich belästigt , z.B. um eine künstliche Befruchtung durchführen zu können.

(3) Wenn sie mit Metallketten im Stall angebunden ist und sie sich ihr Leben lang nur ein paar Meter bewegen kann.

(4) Wenn ihre Füße auf dem vollgekackten, stinkenden Spaltboden entzündet sind und jeder Schritt wehtut.

(5) Wenn ihr schmerzhaft ihre Hörner entfernt werden.

(6) Wenn ihr riesiger Euter und ihre gigantische Milchproduktion ihren Kreislauf so stark belasten, dass sie sich nicht mehr mit ihrem natürlichen Futter (Gras!) ausreichend ernähren kann und einige Kühe im Stall einfach tot umfallen.

(7) Wenn ihr ein Mann in einer engen Metallbox ein Gerät an den Kopf hält und einen Metallbolzen durch die Schädeldecke jagt, sie benommen umfällt, man die Kuh an einem Bein aufhängt und ihr dann den Hals aufschlitzt. – Ich war noch nicht live dabei, aber da fühlen sich die Tiere bestimmt nicht wohl!

3. Das Geflügel (wie Hühnchen oder Pute).

Wann ist denn ein Hühnchen glücklich? Wenn es mit seiner Familie durch die Gegend stakst und fröhlich nach Futter pickt, und ja, manch ein Huhn flattert vielleicht ein wenig oder schlummert vergnügt in der Sonne.

Wann ist ein Huhn nicht glücklich?

Fotoquelle: soylent.network.com

(1) Wenn es aus einem Ei schlüpft, von einem Mensch als Männchen aussortiert wird, auf einem Fließband landet und dann in einen riesigen Metall Schredder geschoben wird. Wer dort noch nicht zu Tode geschreddert wurde, stirbt entweder langsam an seinen schweren Verletzungen oder landet in einer Tonne, wo es erstickt oder das Küken wird kurzerhand mit einem Hammer totgeschlagen. Was für ein Tag für die männlichen Küken! Ob es denen dabei wohl gut geht?

(2) Wenn den verbleibenden Hühnern und Puten die Schnäbel abgeschnitten werden, damit sie sich in den vollgequetschten Ställen nicht gegenseitig massakrieren.

(3) Wenn die qualgezüchteten Tiere vor lauter Schmerzen über den Boden robben, weil sie weder Laufen noch Fliegen können.

(4) Wenn das Huhn in einem stinkenden, künstlich beleuchteten Stall vor sich hinsiecht bis irgendwann Männer in weißen Anzügen kommen, alle durch die Gegend scheuchen, in Boxen packen und dann in LKWs verfrachten, um sie zum Schlachter zu fahren.

(5) Hat sich Mel Gibson wohl gefühlt, als er sich in seinem Film im Badezimmer mit dem Fön in der Badewanne einen Elektroschock verpasst hat? Ob sich die Hühner und Puten wohl fühlen, wenn man sie an den Beinen aufhängt, durch einen Elektroschock-Bad zieht, um ihnen dann die Kehle durchzuschneiden? Wie ihre Herzen und Lungen wohl aussehen? Glücklich? Nein.

Die Antworten von mir gab‘s umsonst.

Für die Forschung an der TiHo müssen wir alle 730 000 € aus unseren Steuergeldern hinlegen. Warum ist das ein Problem? Das Problem liegt im System! Wir haben eine Agrarindustrie, die nur durch Tierquälerei und Massentierhaltung funktionieren kann.

Was ist eigentlich Massentierhaltung? Definieren wir den Begriff doch mal kurz: „Definition Massentierhaltung: dabei handelt es sich um eine Form der Tierproduktion, bei der das Tier nicht mehr als Lebewesen wahrgenommen wird, sondern wie eine Maschine behandelt und gehalten wird mit dem einzigen Ziel: der raschen Zunahme an Körpergewicht bei maximaler Kostenreduktion, d.h. Haltung von maximaler Tierzahl auf minimalstem Raum mit kostengünstigsten Futtermitteln.“

Wir haben ein Tierschutzgesetz in Deutschland und wer dieses Gesetz liest, bekommt den Eindruck, dass die Tiere hier in einem Paradies leben müssten. Sie tun es aber nicht und schon gar nicht die Nutztiere. Entweder stimmt etwas mit dem Gesetz nicht oder mit dessen Umsetzung. Wer ist für die Umsetzung bzw. Kontrolle des Tierschutzes zuständig? Die Tierärzte in den Veterinärämtern. Wenn die nicht erkennen können oder wollen, ob es einem Tier gut geht, dann sollten wir vielleicht eine kompetentere Stelle für den Tierschutz beauftragen, z.B. eine Tierschutzpolizei, in der z.B. Biologen arbeiten, die nicht mit der Massentierhaltung und dem Verkauf von Antibiotika indirekt an dem System mitverdienen. Wir sollten das bisherige Tierschutz-System in Deutschland überdenken und überarbeiten, denn das würde millionenfaches Leid ersparen und der Steuerzahler spart sich einen Haufen Geld, in erster Linie schon mal 730 000 €.

Dr. Sarah Fretzer
-Beisitzerin-
LV Niedersachsen
sarah-fretzer (at) tierschutzpartei.de

Veggieworld im Messecenter Rhein-Main Wallau – Helfer+innen gesucht

Liebe Mitglieder des Landesverbandes Hessen,

wie einige von Ihnen/ Euch sicher schon wissen findet vom Freitag, den 03.03.2017 bis Sonntag, den 05.03.2017 die Veggieworld Rhein-Main in Hofheim bei Wiesbaden statt. Die Adresse lautet:

Messecenter Rhein-Main Wallau

Robert-Bosch-Straße 5-7

65719 Hofheim am Taunus

Die jährliche Messe ist ein Paradies für alle Tierfreunde, Vegetarier und Veganer, also auch für uns. Selbstverständlich wird auch die Tierschutzpartei mit einem Stand vertreten sein.

Im letzten Jahr kamen rund 18.000 interessierte Besucher.

Das diesjährige Programm der Veggieworld mit Workshops, Vorträgen und den anderen Austellern findet ihr unter https://veggieworld.de/event/rhein-main/

Da wir noch einige Unterstützungsunterschriften sammeln müssen, um bei der Bundestagswahl im September dieses Jahres antreten zu dürfen, suchen wir fleißige Helfer, die sich dazu bereit erklären, unseren Stand zu unterstützen, um die noch fehlenden Unterschriften zu sammeln und über unsere Partei zu informieren.

Wenn Sie/Ihr also Zeit und Lust habt, uns am 03.03, 04.03 oder 05.03. zu helfen, meldet Euch doch kurz bei unserer Landesgeschäftsstelle oder einem unserer Vorstandsmitglieder, damit wir euch einplanen können. Am Samstag, den 04.03.2017 werden wir übrigens auch von unserem Bundesvorsitzenden Matthias Ebner unterstützt.

Die Messe findet an allen drei Tagen von 10:00 – 18:00 Uhr statt. Natürlich freuen wir uns auch, wenn Sie/Ihr uns einen halben Tag, sprich von 10:00 – 14:00 oder von 14:00-18:00 Uhr helfen möchtet.

Freundliche Grüße

Claudia Scharnagl
Vorsitzende Landesvorstand Hessen
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Geschäftsstelle
Marienbader Str. 6
61273 Wehrheim

Tel.: 06081 – 4096664

Herr Prof. Jörg Hacker, die Initiative “Tierversuche verstehen” ist verfehlt!

Update zur Petition

11. Feb. 2017 — Seit September 2015 haben wir im Rahmen dieser Petition und ihrer 30 Aktualisierungen mittlerweile 20 sachlichen Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung 8 Affenhirnforschern bzw. Befürwortern der Affenhirnforschung gestellt. Bis heute haben wir keine einzige Antwort bekommen, keine einzige. Es gilt wahrscheinlich die bekannte Regel bei Entscheidungsträgern und Politikern: Unangenehme Fragen beantwortet man nicht…

Continue reading “Herr Prof. Jörg Hacker, die Initiative “Tierversuche verstehen” ist verfehlt!”