Am 20. Januar heißt es wieder NEIN zu Agrarindustrie, Pestizide, Tierqual. Vor Ort heißt es, konsequenten Kampf für Tierrechte und Verbot jeglicher Tierausbeutung einzufordern.
Author: Robert Gabel
Mitgliederzuwachs: Rekordjahr 2017!
Jahresbericht von Martin Buschmann
Liebe Mitglieder, Förderer, Unterstützer und Wähler der Partei Mensch Umwelt Tierschutz,
wir blicken auf ein sehr ereignisreiches und turbulentes Jahr zurück. Nicht nur, dass wir einen recht erfolgreichen Bundestagswahlkampf hinter uns gebracht haben, wir haben seit Anfang des Jahres nunmehr 309 neue Mitglieder hinzugewinnen können!
Jagd auf “invasive Arten” zugunsten tierfreundlicher und nachhaltiger Maßnahmen verhindern!

Der “Management- und Maßnahmeplan” zum Umgang mit invasiven Arten (nach Artikel 19 der EU-Verordnung Nr. 1143/2014 und der Verordnung Nr. 2016/1141) für Waschbären und Nutrias umfasst auch die stärkere Bejagung (M5 bzw. M2). Dies sind nicht nur tierquälerische Vorhaben, sondern auch nicht zielführende.
Wenn Journalisten gegen den Pressekodex verstoßen
Kurz nach der Bundestagswahl bat ein gewisser J. Stremmel den Bundesvorsitzenden Matthias Ebner um ein Interview für die Süddeutsche Zeitung. Es ging um „Tierschutz in Deutschland“. Selbstverständlich erklärte er sich dazu bereit und traf sich mit Stremmel. Der Journalist hatte aber seine ganz eigene versteckte Agenda.
Nach kurzem einleitendem Smalltalk über unsere sehr guten Wahlergebnisse ging er schnell über zu tendenziösen Fragen wie „Wo ordnen Sie sich im politischen Spektrum ein?“ und „sind Sie offen für rechte Tierschützer?“ Die Antworten schienen ihm wenig gefallen zu haben, denn offensichtlich passt es nicht in sein Weltbild, dass wir uns ganz klar links der Mitte – zwischen SPD, GRÜNE und DIE LINKE – verorten, was sämtliche programmatischen Parteivergleiche aufzeigen. Das „Handbuch der deutschen Parteien“ beschreibt uns als „ökologische und sozial-liberale Mitte“. Wir setzen uns ganz klar für das uneingeschränkte individuelle Recht auf Asyl ein, gegen Rassismus, Sexismus und Ausländerfeindlichkeit sowie für vollständige Gleichberechtigung von sexuellen Minderheiten. Wir beziehen ganz klar Stellung, auch wenn wir dadurch Wählerstimmen von konservativen und nationalistisch orientierten Wählern, die einige Tierschutzforderungen befürworten können, nicht für uns gewinnen.
Wir finden es generell wichtig, dass wir uns nicht populistisch aufstellen, sondern verantwortungsvolle und ethisch fundierte programmatische Forderungen erarbeiten, die wir guten Gewissens jedem Interessierten sachlich und aufrichtig darlegen können. Das Leitbild ist für uns dabei immer, denen eine Stimme zu geben, die selbst keine haben und das Mitgefühl als zentralen Leitwert eines neuen gesamtgesellschaftlichen Selbstverständnisses zu vertreten. Dies umfasst insbesondere auch soziale Minderheiten und geflüchtete Menschen. Niemals werden wir von diesem Prinzip abweichen. Wir stehen dafür, dass man Umweltschutz nicht gegen Tierschutz ausspielen soll und Tierrechte niemals gegen Menschenrechte.
Für Jan Stremmel hingegen war ganz offensichtlich von Anfang an klar, welche Message sein Artikel erzeugen soll: wir wären rechts und damit nicht tragbar. Damit spielt er massiv der Tierausbeutungsindustrie in die Hände, welche sich durch eine immer stärker werdende Tierrechtsbewegung bedroht sieht und zunehmend dazu übergeht, diese zu bekämpfen, nachdem sie uns ganz im Sinne des berühmten Zitats von Mahatma Gandhi zunächst ignoriert und dann belächelt hat. Auch Friedrich Engels fasst es prägnant zusammen: “Man kann nicht für eine Sache kämpfen, ohne sich Feinde zu schaffen.”
Bereits der Anfang seines Artikels hat nichts mit der Realität zu tun: „Nein zu Pelz, nein zu Ausländern“. Insbesondere wir positionieren uns hier komplett entgegengesetzt. Wir sprechen uns in unserem Grundsatzprogramm nicht nur dafür aus, dass jeder in Deutschland „Asyl finden“ muss, der aus „politischen, rassistischen, sexistischen oder religiösen Gründen verfolgt wird … oder auf Grund von Krieg oder Bürgerkrieg aus seinem Land flüchtet“, sondern sogar wer „an Hunger leidet“.
In seinem Artikel schreibt er auch über eine andere Tierrechtsorganisation. Durch die Zwischenüberschrift „Man will das ‚saudumme Bauernvolk abmurksen‘ und postet ein Selfie mit Katze Fipzi“ suggeriert er, dies sei die Meinung dieser Organisation. In dem Absatz darunter stellt sich dann aber heraus, dass es sich um einen Kommentar einer dritten Person handelte. Ganz generell erkennt Stremmel nicht, dass diese andere Tierrechtsorganisation, mit der es unsererseits keine organisatorische Zusammenarbeit gibt, vor allem provozieren will, um als schrillste und lauteste Anwältin für die Tiere wahrgenommen zu werden und somit keine originär rechte Ideologie dahintersteckt. Wir kritisieren deren Vorgehen scharf und deutlich. Der Unterschied zu tatsächlichen politischen Organisationen am rechten Rand aber sollte deutlich sein und diese Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht unnötig relativiert werden. Als Beispiel für eine angebliche Wesensgleichheit von Tierrechtsethik und Rassismus taugen Stremmels rein konstruierte Zusammenhänge auf keinen Fall.
Mit seiner Zwischenüberschrift „Die Tierschutzpartei arbeitet im Stadtrat mit Politikern, die sogar der AfD zu rechts sind“ verbreitet er eine glatte Lüge, denn dies haben wir nie getan. Hier sind weitere entsetzliche Unwahrheiten, Verdrehungen und Andeutungen, die zu falschen Schlüssen verleiten, obwohl ihm alle seine Fragen korrekt von Matthias Ebner beantwortet wurden, Stremmel also wider besseren Wissens Falschinformationen zu verbreiten versucht:
FALSCH ist: Wir hätten eine Stadtratsabgeordnete, die eine Mehrparteien-Fraktion mit den FREIEN WÄHLERN gebildet hätte.
FAKT ist: Wir hatten zwar eine solche Stadtratsabgeordnete und eine kommunale Fraktion an der Personen verschiedener politischer Richtungen mitwirkten. Unsere Abgeordnete ist jedoch bereits im Mai dieses Jahres aus der Partei nach persönlichen Differenzen ausgetreten.
FALSCH ist: Der Chef dieser Fraktion sei ein „Neonazi“.
FAKT ist: Der Geschäftsführer dieser Fraktion hat spätestens 2006 mit der rechten Szene gebrochen und seitdem eher linke Politik im Düsseldorfer Stadtrat gemacht. Zudem ist er mit einer marokkanischen Muslima verheiratet und nicht Mitglied unserer Partei, sondern der PIRATEN, was Stremmel ebenfalls verschweigt. Der Bundesvorstand hat bereits im Januar 2017 jegliche Zusammenarbeit auf allen Parteiebenen aufgrund diverser Differenzen mit ihm beendet.
FALSCH ist: Diese Mehrparteien-Fraktion werde um einen Abgeordneten ergänzt, der vorher jahrelang Mitglied der Republikaner gewesen sei.
FAKT ist: Dieser Abgeordnete war Mitglied der AfD, als diese noch hauptsächlich eine eurokritische Partei war, und ist aus ihr ausgetreten, nachdem sie immer weiter nach rechts abgedriftet war, was er mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren konnte.
FALSCH ist: Er zitiert Stefan Eck, unseren ehemaligen Bundesvorsitzenden und Europaabgeordneten, als sei es Fakt, dass es eine „Unterwanderung“ von Rechts gebe, die sogar abgeschlossen sei.
FAKT ist: Es gibt keine Unterwanderung, Stefan Eck wusste von Anfang an Bescheid, dass unsere ehemalige Stadtratsabgeordnete eine Fraktion mit den FREIEN WÄHLERN eingehen wollte und hat dem ausdrücklich zugestimmt und diesen Prozess persönlich und maßgeblich gefördert. Der neue Bundesvorstand nach der Ära Eck setzte sich kritisch mit der angeblichen „Unterwanderung“, die keine solche und mitnichten rechts war, auseinander: Partei und Stadtratsfraktion gingen wenig später getrennte Wege.
FALSCH ist: Wir hätten in unserem Parteimagazin auf vier Seiten den „homophoben neurechten Blogger und Islamhasser“ David Berger interviewt.
FAKT ist: Wir haben David Berger im Jahr 2015 interviewt. Dieser betätigt sich jedoch laut Wikipedia erst „seit 2016 islamkritisch“ und ist zudem selbst bekennender Homosexueller.
FALSCH ist: Der Leiter unseres BAKs gegen Rechts und unseres Parteimagazins sei ein ehemaliger NPD-Funktionär.
FAKT ist: Er ist bereits 1997 aus der NPD ausgetreten, hatte an einem Aussteigerprogramm teilgenommen, ein Buch darüber verfasst und war nach über zehn Jahren aktiver Aufklärungsarbeit gegen Rechtsradikalismus von 2013 bis Juni 2016 aufgrund seiner einmaligen Erfahrungen und Kenntnisse Leiter unseres „Bundesarbeitskreis gegen Rechts“ sowie bis September 2017 Redaktionsleiter unseres Parteimagazins. Zwischenzeitlich ist er auch wegen des zunehmenden Drucks auf ihn aus der Partei ausgetreten und hat demzufolge keinerlei Parteiämter inne.
FALSCH ist: Im Februar dieses Jahres hätte ein „Landesparteitag“ in den Räumlichkeiten des Vereins des Geschäftsführers der Düsseldorfer Fraktion stattgefunden.
FAKT ist: Diese Mitgliederversammlung wurde von unserem damaligen Landesvorstand NRW einberufen, der kurz darauf vom Bundesvorstand des Amtes enthoben wurde, was Herrn Stremmel im Interview natürlich erklärt wurde, er es aber in seinem Artikel bewusst weggelassen hat.
In diesen Zusammenhang passt auch die Frage, die Stremmel aufwirft: „Wer ist eigentlich gefährlicher: die knallharten Rassisten […] oder die Tierschützer, denen offenbar jede Unterstützung recht ist?“ Dass uns eben gerade nicht „jede Unterstützung recht ist“, hat Matthias Ebner im Gespräch mit ihm mehrfach deutlich gemacht, doch er zitiert nur kleine und verfälschende Ausschnitte, um die eigentlichen Aussagen mit rhetorischen Fragen ins Lächerliche zu ziehen.
Das ist kein Journalismus, sondern zielgerichtetes Vorgehen gegen unsere Partei mit unlauteren Methoden und klaren Verstößen gegen den Pressekodex. Offenbar schneiden wir zu gut bei den Wahlen ab und gewisse Lobbyistenkreise benötigen Munition gegen Kritiker ihrer tierquälerischen, unmenschlichen und umweltzerstörenden Praktiken. Journalisten wie J. Stremmel sind dafür verantwortlich, wenn Menschen sich von den klassischen Medien abwenden und bei unseriösen Youtube- und Facebook-Quellen nach der vermeintlichen alternativen Wahrheit suchen. Eine Schande für den Qualitätsjournalismus, den wir ansonsten doch von der Süddeutschen Zeitung gewohnt sind, dass sie solch einem unprofessionellen Wirklichkeitsverdreher eine Plattform bietet!
Kritik an rassistischen und menschenverachtenden Tendenzen sehen wir als notwendig und richtig an. In jeder Partei gibt es auch Mitglieder, die gemäß einer nichtexistierenden reinen Lehre als nicht ganz so lupenrein links einzusortieren sind, sogar ausgesprochene Rassisten wie Sarrazin gibt es nach wie vor etwa in der SPD. Die „Mitte-Studie“ zeigt auf, dass rechtsradikale Tendenzen durch alle Parteilager hinweg vorkommen. Gemessen an den drei Leuten, die bei uns wie ein Mantra ständig wiederholt und wiedergekäut werden (und teilweise noch nicht einmal bei uns, sondern bei den FREIEN WÄHLERN oder PIRATEN Mitglied sind bzw. unsere Partei vor einiger Zeit bereits verließen oder überhaupt gar nicht “rechts” sind), dürften wir wohl die Partei mit der geringsten Quote an “nicht (ganz so) Linken” sein. Die Auseinandersetzung innerhalb unserer Partei wurde konsequent, offen und erfolgreich geführt – und zwar im Sinne unseres Grundsatzprogramms, das zutiefst und unverbrüchlich der Würde und der Gleichwertigkeit aller Menschen sowie dem Schutz von Minderheiten und Menschen in Not gewidmet ist.
Ehrlicher Journalismus müsste also titeln: “Warum wurzeln Veganismus und Tierrechtsbewegung im linksalternativen Milieu und in linken Strömungen und sind so wenig wie keine andere politische Bewegung anfällig für rechte Tendenzen?”
Der Artikel von Herrn Stremmel jedoch ist eher mit dem Tag #Fake-News oder #HateSpeech zu verbuchen.
Bundestagswahl 2017 – Auswertung der Wahlergebnisse
Tierschutzpartei im Aufwind – wie groß ist die Chance auf eine parlamentarische Vertretung der Rechte und des Schutzes für Tiere, Umwelt und Menschen?
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Alarmierender Rückgang der Pflanzen- und Tierarten
Das rasanteste Artensterben der Erdgeschichte betrifft nicht nur Wirbeltiere
Tier- und Umweltschützer schlagen Alarm! Etliche Tierarten sind in ihrer Existenz gefährdet. Schweinswale, Sterntaucher, Samtenten, seltene Algen und Schmetterlinge sowie eine ganze Liste an weiteren bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die kürzlich vorgestellt wurde. Der Hauptgrund ist insbesondere die übermäßige Düngung in der Landwirtschaft. Und diese wiederum lässt sich auf die Massentierhaltung zurückführen, da hier die Ursachen für zu viel, zu giftigen und zu billigen Dünger zu suchen sind.
Keine Kontrollmechanismen, Ölverschmutzungen und Plastikmüll
Seit einiger Zeit gibt es zwar hunderte von Schutzgebieten, von denen einige wenige auch ein Übergreifen der gefährlichen Stoffe wie Phosphor oder Stickstoff in die Ostsee und Binnengewässer verhindern sollen. Aber es gibt überhaupt keine wirksamen Kontrollmechanismen, nichts wird von den notwendigen Vorgaben tatsächlich eingehalten. Und als wäre dies nicht schon gravierend genug, kommen noch weitere Umweltsünden hinzu, wie etwa massive Ölverschmutzungen durch Schiffe oder Plastikmüll und Mikroplastik.
Überfischung und Arten-Verdrängung
Die Überfischung führt überdies zu dramatischen Eingriffen in das Ökosystem mit unabsehbaren Folgen. Zusätzlich kommen durch so genanntes Ballastwasser der Seeschifffahrt Arten in unsere Breiten, die heimische Arten verdrängen können und das Ökosystem durcheinanderbringen. Aal und Dorsch sind beispielsweise mittlerweile sehr selten geworden, führt Corinna Cwielag vom BUND aus.
40 % weniger tagaktive Schmetterlingsarten wegen Überdüngung und Monokulturen
Forscher aus München haben den Rückgang der Artenvielfalt in einer sehr langfristig durchgeführten Studie anhand der Schmetterlinge nun genau ermitteln können: 1840 gab es noch 117 tagaktive Schmetterlingsarten in einer genau untersuchten Region, während es 2013 nur noch 71 Arten gab. Ein Rückgang von 40 % also (weitere Infos dazu bei der Senckenberg Gesellschaft in der Linkliste unter dem Artikeltext). Der mit Abstand größte Rückgang geschah dabei in den letzten Jahren und geht exponentiell weiter! Als Hauptgründe wird auch in dieser Studie wieder die Überdüngung angeführt, zudem konkret die Massentierhaltung, aber auch die Monokulturindustrie in der Landwirtschaft.
Pestizide, Parasiten, Klimawandel u. a. Probleme
Letzteres macht auch den Wildbienen zu schaffen, deren Bestand sich drastisch reduziert hat. Eine aktuelle Studie wies zudem nach, dass bereits kleinste Mengen von Insektiziden aus der Gruppe der Neonikotinoide sowohl Wild- und Zuchtbienen als auch Schmetterlinge stark schädigen, so dass sie ihre Orientierung verlieren. Eine andere neuere Studie belegt, dass Neonikotinoide süchtig machende Stoffe enthalten und Bienen daher Blüten, die dieses Gift enthalten, häufiger ansteuern als unbelastete Blüten. Aber auch der Parasit Apocephalus borealis, der Klimawandel, falsche Ersatznahrung der Imker (bspw. high fructose corn syrup, HFCS), der massenweise Einsatz verschiedener Pestizide, durch Züchtung geschwächte und für Krankheiten dadurch anfälligere Bienen, transgene Pflanzen und Mobilfunk sind weitere Einflussfaktoren, die derzeit untersucht werden.
“Grüne” Gentechnik
Auch die sogenannte “grüne” Gentechnik – Gentechnik auf dem Acker – beschleunigt das Artensterben. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen hat in Nord- und Südamerika zu intensiverer Landwirtschaft und dem Einsatz größerer Mengen Herbizide geführt, was logischerweise wiederum die Artenvielfalt reduziert hat. Dies haben Behörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Auswertung zahlreicher Studien bestätigt.
Durch den fortwährenden Einsatz von Herbiziden auf den Gentech-Plantagen werden nach und nach auch sogenannte “Unkräuter” resistent. Um sie zu töten, spritzen die Agrarindustriellen daher noch mehr Gift. Die Behörden der drei Länder sehen daher “deutliche Hinweise darauf, dass der Anbau der herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen den gegenwärtigen Artenverlust noch verschärft” und beklagen insbesondere auch die Ausrottung „unverzichtbare[r] Elemente“ der Nahrungsketten in den Ökosystemen.
Bienensterben in Mecklenburg-Vorpommern
Gisela Paasch, Imkerin aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: „Im Oktober 2016 fiel mir an drei von vier Standorten ein nie zuvor dagewesenes Bienensterben auf. Der Verlust liegt mittlerweile bei 60 % und die übrigen Völker sind teilweise recht schwach. An allen drei Standorten haben drei verschiedene Landwirte im Oktober bienengefährliche Mittel der Kategorie B1 und B2 der Bienenschutzverordnung ausgebracht – zur Bekämpfung der Blattlaus im Wintergetreide und im Raps. Die Biene befliegt den Honigtau der Blattlaus! Die Mittel hätten also auf gar keinen Fall angewendet werden dürfen! Kurz darauf fing dann das Bienensterben an. Die Bienen wurden vergiftet, das ist für mich die traurige Wahrheit. An einem anderen Standort, an dem keine Ackerflächen behandelt wurden, sind keine Bienen-Verluste zu beklagen! Die Biene ist ein Bio-Indikator und zeigt uns an, wie es um unsere Umwelt steht.“
Honigbienen-Zucht
Zuchtbienen, die fatal anfällig sind für Krankheiten, sorgen derzeit für ein unfassbares Risiko unserer modernen Agrarindustrie, denn sollten unsere Bienen eines Tages durch eine Virus-Epidemie aussterben, wird es gravierende Auswirkungen für die Menschen haben, die wir alle sofort unmittelbar spüren – auch jene Menschen, die sich bislang nicht für Artenschutz interessieren. Und all die Problematiken, die wir vom Sterben der Bienen her kennen, treffen zumeist auch auf alle Insekten zu, die ebenfalls für Bestäubung sorgen. Dazu kommen die Auswirkungen auf Vögel und andere Tiere, deren Hauptnahrung aus Insekten besteht. Die Ausmaße und Kettenwirkungen sind enorm. Forscher gehen davon aus, dass wir uns inmitten des größten Artensterbens der Erdgeschichte befinden.
Tierschutzpartei wählen – Artenvielfalt schützen
Die Tierschutzpartei möchte dafür sorgen, dass es nicht dazu kommt, dass wir eines Tages keine Bestäuber unserer Pflanzenwelt mehr haben und dass die allgemeine Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen zurückgeht. Wir fordern ein umfassendes Artenschutzprogramm für Wildbienen, Schmetterlinge, Fische, Algen, Vögel und Meeressäuger und setzen uns für eine artenreiche Landwirtschaft mit einem deutlich reduzierten Anteil an monokultureller Agrarindustrie und einen Stopp giftiger Pestizide ein.
Linkliste zum Artikel:
- »Besonders gravierend ist das Insektensterben im Kulturland« (Spektrum)
- Artenschutz als ignoriertes Thema Das biologische Analphabetentum der Politik bringt uns noch alle um (DER TAGESSPIEGEL)
- Wir Werden Alle Sterben: Das sechste Massenaussterben (Spektrum)
- Kurz vor zwölf: Menschengemachtes Massenaussterben beginnt (Deutsche Welle)
- Tapire in Südamerika vom Aussterben bedroht, weil sie keine Partner finden (RND)
- Umweltministerin: Artensterben ist «große ökologische Krise» (WeLT)
- Artensterben Erst die Tiere dann die Pflanzen? (Agrarzeitung)
- Die alarmierende Rate des Artensterbens (Praeco Medii Aevi)
- Sechstes Massenaussterben auf der Erde in vollem Gang! (daswetter)
- Klimaschutz braucht wilde Tiere (Spektrum)
- Elefanten ohne Stoßzähne: Wie Wilderei die Evolution beschleunigt (Berliner Zeitung)
- Artenvielfalt in Gefahr: Der Mensch als Meteorit (WeLT)
- Künstliche Intelligenz entschlüsselt Massenaussterben in der Urzeit (SWR)
- Artenschutz: Lurche als Lebensversicherung (Spektrum)
- Größtes Massenaussterben der Erdgeschichte Forscher finden Survival-Faktoren (Spiegel)
- WWF zu Artensterben 2021: Dorsch-Apokalypse, Muschelsterben und Elefantenwilderei / Lichtblicke bei Luchsen, Panzernashörnern und Bartgeiern (WWF)
- 40.000 akut bedrohte Arten (Energie Zukunft)
- Kurz vor zwölf: Menschengemachtes Massenaussterben beginnt (Deutsche Welle)
- Rettet den Laubfrosch! (WeLT)
- Warum es immer weniger Schmetterlinge gibt (WWF)
- Mit „One Health“ Pandemien bekämpfen (Helmholtz)
- Studie: Derzeit sterben mehr Arten als in der Kreidezeit (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Artensterben in Deutschland Amphibien und Reptilien stark gefährdet (Tagesschau)
- Klimamythen: Müssen Vögel für den Klimaschutz sterben? Ein Faktencheck (Der Standard)
- Warnzeichen für ArtensterbenWarum Vögel im Regenwald schrumpfen (Tagesanzeiger)
- Lebens- und Überlebensgrundlage Biodiversität (oe24)
- “Wer Pandemien verhindern will, muss den Regenwald erhalten” (DIE ZEIT)
- Insektensterben: Weniger Nachkommen bei Ameisen durch Herbizide und Neonicotinoide (Der Standard)
- Neonikotinoide – Exportiertes Gift kommt über Obst zurück (Tagesschau)
- Wir erleben das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier (Utopia)
- Weniger Straßenlampen, weniger Insektensterben? Der Kreis Dillingen ist nachts zu hell (Augsburger Allgemeine)
- Wie schnell wächst Regenwald nach? (Süddeutsche Zeitung)
- Experte: „Das Artensterben wird auch unseren eigenen Wohlstand gefährden“ (Berliner Zeitung)
- Insektenschwund: Dieser Mann gibt kleinen Tieren eine Stimme (riff reporter)
- Politikberatung – Damit Artenschutz ins Grundgesetz kommt (Der Tagesspiegel)
- Klimawandel und Artenschutz: Auf der Flucht (DIE ZEIT)
- Vielfalt in Gefahr : Artensterben auf Inseln besonders dramatisch (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Kernziele zum Schutz der BiodiversitätArtensterben stoppen, Biodiversität erhalten (Deutschlandfunk)
- Einheimische Tierarten durch Klimawandel stark bedroht (DIE ZEIT)
- Die existenzielle Krise, über die die Welt hinwegsieht (WELT)
- Wie das Artensterben den Menschen trifft (Süddeutsche Zeitung)
- Das große Sterben (Spektrum Podcast)
- Weltnaturkonferenz startet in China – mit einer Warnung vor Artensterben (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Milliarden gegen das Artensterben (Der Tagesspiegel)
- Artensterben: Einer fehlt (ZEIT)
- Weltnaturschutzunion tagt in Marseille / Bundesrepublik muss Schutzpatronin für Artenvielfalt werden (WWF)
- Artensterben – die Fakten (ZDF Terra X)
- Evolutionsbiologe zum Artensterben: „Wir sehen gerade nur die Spitze des Eisberges“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
- Wie lässt sich das Artensterben noch aufhalten? (ZEIT)
- Wie fühlt sich ein sterbender Wald an? (Riff Reporter)
- Am Abgrund: Was das Artensterben für den Menschen bedeutet (Bayerischer Rundfunk)
- Insektensterben im Klima-Labor “Wir bewegen uns in Richtung Monotonie” (n-tv)
- Das globale Netz des Lebens schützen (Frankfurter Rundschau)
- Warnzeichen für ArtensterbenWarum Vögel im Regenwald schrumpfen (Berner Zeitung)
- Grünlandflächen: Forschung gegen das Artensterben (Informationsdienst Wissenschaft)
- Nabu warnt vor Verschwinden von Frosch und Co. (Berliner Zeitung)
- Ulrich Wilhelm: “Wir brauchen ungewöhnliche Allianzen” (ZEIT online)
- Dramatisches Artensterben: 600 Millionen Brutvögel in der EU sind verschwunden (Kleine Zeitung)
- Biodiversität: Unser Aussterben (DIE ZEIT)
- Ausgestorbene Tiere: Todesursache? Der Mensch! (FAZ)
- Artensterben in Europa: Hunderte Millionen Vögel verschwunden (Spektrum)
- 16 Prozent der Libellenarten laut Roter Liste der IUCN gefährdet (ZEIT ONLINE)
- Vogelsterben in Europa – wie die Landwirtschaft unsere Vögel ausrottet (Stern)
- Artenschutz als Helfer im Kampf gegen Viren (ZDF heute)
- Artensterben und Naturzerstörung: Dieses Virus ist auch der Preis unserer Ausbeutung der Natur (PNN)
- “Momentan killt die industrielle Landwirtschaft die meisten Arten” (Der Tagesspiegel)
- Eine halbe Millionen Insektenarten sind bereits verschwunden (Süddeutsche Zeitung)
- Forscher: Artensterben von Vögeln schneller als gedacht (RND)
- Gebeiztes Saatgut vergiftet Zugvögel (WDR)
- Artensterben: Auch der Laubfrosch verschwindet (Süddeutsche Zeitung)
- Neue internationale Studie fordert Notfallplan gegen das Artensterben in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten (OTS)
- Neue Untersuchung zu Insektensterben: Glühwürmchen in Gefahr (taz)
- „Die Wahrscheinlichkeit von Pandemien steigt mit der zunehmenden Vernichtung von Ökosystemen“ (RiffReporter)
- Neue Studie zur Corona-Pandemie: Gerade vom Aussterben bedrohte Tiere sind Virusüberträger (zm)
- Superjahr der Artenvielfalt: Wie sich das weltweite Artensterben noch aufhalten lässt (Greenpeace Magazin)
- Mit Artenvielfalt auf den Klimawandel reagieren (Stimme)
- Massenaussterben erdgeschichtlichen Ausmaßes (SWR)
- Kein großes Krabbeln mehr: Insektenbestand ging um 75 Prozent zurück (Der Standard)
- Das Insektensterben ist global (Deutschlandfunk)
- Studie zum Massenaussterben: Mehr als 500 Landwirbeltiere akut bedroht (SPIEGEL Wissenschaft)
- Das große Insektensterben (arte)
- Insektenbestand drastisch geschrumpft (ORF)
- Überfluss an Dünger führte zu dramatischem Insektensterben (Infosperber)
- Überfluss an Dünger führte zu dramatischem Insektensterben
- Wie sich das weltweite Artensterben noch aufhalten lässt (Greenpeace)
- Ausgestorbene Tierarten: Tiere der Neuzeit, die nicht überlebt haben (Bildergalerie)
- Jede dritte heimische Art steht auf der Liste der bedrohten Arten (Der Standard)
- Matthias Glaubrecht: Das Ende der Evolution. Der Mensch und die Vernichtung der Arten (Buch)
- Das Ende der Evolution: Biologe warnt vor Artensterben (NDR)
- Artensterben von bedrohlichem Ausmaß (Tagesschau)
- Das Verschwinden der Arten ist die Krise des Jahrhunderts (Der Tagesspiegel)
- Vogelbestand geht zurück: Vögel füttern im Sommer (Das Erste)
- Massenaussterben wohl schlimmer als gedacht (Deutschlandfunk Nova)
- Deutsche auf Trophäenjagd: Zum Abschuss freigegeben (ZDF – Frontal 21)
- Das Vogelsterben und seine Ursachen: Braunkehlchen in Schwierigkeiten (BR Wissen)
- Vogelsterben im Südwesten: Bakterium tötet Meisen (Stuttgarter Zeitung)
- Corona-Virus: Wie uns Artenschutz vor Krankheiten schützen kann (WWF)
- Übertragung von Tier auf Mensch – Artenschutz als Helfer im Kampf gegen Viren (ZDF heute)
- Klimawandel: Verband warnt vor größtem Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier (Der Westen)
- Strategien gegen das Aussterben (Die Presse)
- Ökokatastrophe: Der Klimawandel befeuert das Artensterben (Kronenzeitung)
- Artensterben: Gibt es in Zukunft keine Störche mehr im Spreewald? (Lausitzer Rundschau)
- Nach 150 Millionen Jahren: Der chinesische Schwertstör ist die erste ausgestorbene Art 2020 (Gentside)
- Politiker schlagen Alarm: massives Artensterben an Nord- und Ostsee (Hamburger Morgenpost)
- Der Verlust der Biodiversität ist bis 2030 zu stoppen (Bezirksblätter Tirol)
- Insektensterben noch schlimmer als gedacht (mdr)
- Der Artenschwund nimmt kein Ende (Süddeutsche Zeitung)
- Alarmierender UNO-Bericht: Bis zu eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht (FAZ)
- Was ist dran an der Bedrohung der Artenvielfalt – FAQ (Volksbegehren Artenvielfalt)
- Internationales Forscherteam bestätigt dramatisches Insektensterben (LBV)
- Das größte Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier (Deutschlandfunk)
- Insektensterben führt zu Kollaps der Natur (ORF)
- Artensterben droht: Eine Welt ohne Insekten (ZDF)
- Artensterben: wer seid ihr und wie lange noch? Täglich verschwinden hunderte Spezies (FAZ)
- Kontrolle von Pestiziden in Gefahr: Artensterben? Ist doch egal! (taz)
- Das Artensterben geht schneller als gedacht (Frankfurter Rundschau)
- Artensterben: Auf das Froschsterben folgte das Schlangensterben (Spektrum)
- Erst fünf “Massenaussterben” in 500 Millionen Jahren – und jetzt wieder (WELT)
- Die Landwirte stellen die falschen Forderungen (Süddeutsche Zeitung)
- Artensterben: “Bedrohung für das Wohlergehen der Menschheit” (Süddeutsche Zeitung)
- Bienensterben: Staat ist der größte Insektenkiller in Bayern (DIE WELT)
- Wie wir das Massenaussterben verhindern können (WWF)
- Biodiversität in Mecklenburg-Vorpommern: Artensterben nicht gestoppt (Ostsee-Zeitung)
- Insektensterben: Unsere Landwirtschaft wurde total vergiftet (Deutschlandfunk)
- Für Artenvielfalt: Vielfalt an Bäumen am Straßenrand in NRW (WDR)
- Artenschutz: die kleinen Vögel verhungern (DIE ZEIT)
- Viele Insekten fressende Vögel sterben (Süddeutsche Zeitung)
- Katzen schlimmer als vergleichbare Raubtiere (GEO)
- Behörden: Gentechnik beschleunigt Artensterben (Informationsdienst Gentechnik)
- Unser Land ist dabei, sich in eine Wüste zu verwandeln: Forscher warnen vor Desaster (Businesssinsider)
- Interview mit Dr. Mark Benecke: “Insekten und Amphibien sterben gerade aus!”
- 60 % der Tiere ausgelöscht – die Erde steht kurz vor dem Kollaps (Bluewin)
- Das Thema Artensterben ist mindestens so wichtig wie der Klimawandel (GEO)
- Vogelsterben: wenn der Frühling verstummt (National Geographic)
- Die Welt ohne Insekten (Quarks)
- Schmetterlingssterben: zwei Drittel weniger (Spektrum)
- Der Wert der Artenvielfalt (ZDF)
- Insektensterben: “Eine beängstigende Entwicklung” (Westfalen-Post)
- Insektensterben: “Wir müssen jetzt sofort handeln”
- Von Bienen und Blumen – was das Artensterben mit uns macht (Bayerischer Rundfunk)
- Humans just 0.01 % of all life, but have destroyed 83 % of all wild mammals (The Guardian)
- Umweltausschuss im Landtag – Artensterben: Viele Vogel- und Insektenarten akut gefährdet (BR)
- In Deutschland sterben viele Insektenarten aus (Badische Zeitung)
- Unverzichtbar für Nahrungsversorgung: Bestäuberrückgang ist weltweites Problem (n-tv)
- Bienenschwund: Viele Ursachen – viele Lösungsansätze (Die Debatte)
- Bienentod und Hummelsterben (stern)
- WWF: Größtes Artensterben seit Aussterben der Dinosaurier (ProSieben)
- Wo sind die Schmetterlinge hin? (BR)
- Lieber die Bienen retten als ihr Aussterben riskieren (WELT)
- Klimawandel: Australische Ratte stirbt wegen ansteigendem Meeresspiegel aus (Wirtschaftswoche)
- Neonicotinoide an Federn von Spatzen nachgewiesen (Kurier)
- Bedrohte Tiere und Pflanzen: Artenvielfalt schützt die Erde – und den Menschen (Süddeutsche Zeitung)
- Die Insekten sterben! Video (SWR)
- Werner Eckert kommentiert das Artensterben (Tagesschau)
- Dramatischer UNO-Bericht: Eine Million Arten vom Aussterben bedroht (SPIEGEL)
- “Die Arten dieser Erde sichern unser Überleben” (DIE ZEIT)
- Artensterben gefährdet die Menschheit – sind wir noch zu retten? (Leipziger Volkszeitung)
- Der Mensch verdrängt eine Million Tier- und Pflanzenarten (Süddeutsche Zeitung)
- Die Bienenkiller (ZDF)
- In 45 years we have killed 60 % of Earth’s wildlife (CN Traveller)
- Living Planet Report 2018 (WWF)
- Schlechte Aussichten für Schmetterlinge – auch Schutzgebiete halten den Rückgang nicht auf (NABU)
- Forscher untersuchten Schildkröten aus der ganzen Welt – jede hat Plastikmüll im Körper (Bento)
- Bundesregierung bestätigt Insektensterben durch Intensivlandwirtschaft (TopAgrar)
- Anleitung: Ein Hotel für Insekten bauen (NDR)
- Vogelsterben: es ist etwas faul im ländlichen Raum (spektrum)
- Gravierende Verluste bei Bienenvölkern erwartet (Deutsche Welle)
- Immer mehr Beweise – Neonicotinoide verursachen chronische Effekte (3sat)
- Studie: Insektensterben schreitet voran (NDR)
- Alarmstufe Rot: Insektensterben stoppen (Bioökonomie)
- Naturschützer fürchten Frühling ohne Schmetterlinge (Badische Zeitung)
- Summen und Zirpen wird immer leiser (WDR)
- So many animals will go extinct in the next 50 years that it will take Earth at least 3 million years to recover (Business Insider)
- Studie zu Artensterben: Insektenschwund belegt (taz)
- Der Kollaps der Ökosysteme ist ein noch größeres Problem als der Klimawandel (Huffington Post)
- Das Artensterben ist mindestens so gefährlich wie der Klimawandel (Süddeutsche Zeitung)
- Das sind die Gründe für das Artensterben (Fokus Online)
- Wenn Hummeln sterben wie die Fliegen (Neue Westfälische)
- Artensterben: das letzte männliche Breitmaulnashorn ist tot (Handelsblatt)
- Wildbienen verhungern im ländlichen Raum (Sonnenseite)
- Bestäuber in Bedrängnis (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
- Bundesregierung tut zu wenig gegen das Artensterben (Sonnenseite)
- Insektensterben statt Bienentanz: Wissenschaftler fordern Sofortmaßnahmen gegen Artenschwund
- Bienen in Schleswig-Holstein: ein aussterbendes Volk (NDR)
- Erschreckende Zahlen: Deutschland sterben die Vögel weg! (stern)
- Schädlingsgift hat fatale Folgen für Wildbienen (Deutschlandfunk)
- Pestizid-Risiko für Tiere größer als angenommen (Kronenzeitung)
- Bienensterben: Was kann ich dafür? (Utopia)
- Die meisten Arten sind ausgestorben, bevor wir sie entdecken (Süddeutsche Zeitung)
- Zehn Fakten zu Neonicotinoiden (Agrar heute)
- Chemie in der Landwirtschaft: Pestizide bedrohen Tierwelt (SPIEGEL)
- Neonicotinoide – Risiko für Wildbienen & Co. größer als angenommen (Studium)
- Pestizid verändert Mikroflora: Glyphosat und die Immunschwäche der Bienen (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Warum sind Bienen so wichtig? (Bee careful)
- 75 Prozent weniger Insekten:„Wir befinden uns mitten in einem Albtraum“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Sterben die Bienen aus, sterben auch Menschen (Welt)
- Biologische Vielfalt – Auf dem Feld verhundert (Der Tagesspiegel)
- Blumen gegen Bienensterben (WDR)
- Insektensterben: können Gärten und Balkone zum Artenschutz beitragen (Berliner Zeitung)
- Viele Pestizide sind überflüssig (Süddeutsche Zeitung)
- Artensterben: Jedes Jahr verschwinden bis zu 58.000 Tierarten (SPIEGEL)
- Ist das Sterberegister der Natur außer Kontrolle? (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Weltweites Artensterben: Der Erde steht ein neues Massensterben bevor (Berliner Zeitung)
- Pestizide und das Ende unserer Insekten (GEO)
- Insektensterben – Rettet die Insekten! (Süddeutsche Zeitung)
- Schmetterlings-Sterben: Monokulturen bedrohen die bunten Falte (SWR)
- Volk der Bienen: Quo vadis? (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
- Studie: Industrielle Landwirtschaft bringt Bienen den Tod (Euractiv)
- Interview mit H.-J. Bauer vom Planck-Institut: “Die kleinen Vögel verhungern” (DIE ZEIT)
- Das größte Artensterben seit den Dinosauriern (Der Tagesspiegel)
- Schlechte Aussichten für Weißstörche in MV (Hamburger Abendblatt)
- Forscher belegen Insektensterben – Dramatischer Insektenschwund in Deutschland (Süddeutsche Zeitung)
- Nahrung und Lebensraum fehlen: Zahl der Vögel geht stark zurück (Tagesschau)
- Größtes Artensterben seit den Dinosauriern (ZDF heute)
- Pestizide töten Vögel ([W] wie Wissen – ARD)
- Insektensterben: Mehr gegen Zulassung neuer Pestizide (Umweltinstitut)
- Deutscher Ordnungssinn: eine Naturkatastrophe (Outfox World)
- Orang Utans: Borneos Menschenaffe in akuter Lebensgefahr (ZEIT)
- Schmetterlinge gibt’s (fast) nicht mehr (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung)
- So sieht die Welt aus, wenn wir alle Insekten getötet haben (Quarks & Co.)
- Jedes Insektizid könnte sich als schädlich für Bienen herausstellen (Süddeutsche Zeitung)
- Große und kleine Arten sind besonders gefährdet (SPIEGEL)
- Artensterben kaum zu verhindern (Science ORF)
- Dramatisches Artensterben durch Klimawandel (WDR)
- Forschung zum Artensterben: Wann kippt ein Ökosystem? (Deutschlandfunk)
- Pflanzenschutzmittel machen Bienen zu schaffen (Bayerischer Rundfunk)
- Das globale Vogelsterben ist ein böses Vorzeichen (WELT)
- Ursachen und Fakten: menschengemachte Artenausrottung (BUND)
- Das Insektensterben bedroht unsere Lebensgrundlagen (Süddeutsche Zeitung)
- Nur 20 % der Vögel sind übrig (Stuttgarter Zeitung)
- Vogelsterben in Deutschland: “Die Situation der Vögel ist dramatisch” (Wetter.de)
- Insektensterben: Auf der Wiese wird es still (Bayerischer Rundfunk)
- Umweltministerium warnt vor Insektensterben (SPIEGEL)
- Diese 8 Vogelarten sind im letzten Jahrzehnt verschwunden (National Geographic)
- Bienen brauchen Fürsprache der Politik (inFranken)
- Wildbienen in Bayern: unersetzlich für die Bestäubung – vom Bienensterben bedroht (BUND)
- Vogelsterben – neue Zahlen zeigen, wie dramatisch die Lage wirklich ist (GEO)
- Alarmierender Vogelschwund in Deutschland und Europa – Bundesregierung bestätigt Beobachtungen (NABU)
- Neue Bienengifte kurz vor Zulassung (Umweltinstitut München)
- Massenaussterben – Die sechste Katastrophe (Süddeutsche Zeitung)
- UNO-Bericht: Menschheit verursacht größtes Artensterben seit Sauriertod (SPIEGEL)
- Schleichende Katastrophe: Bis zu 80 % weniger Insekten in Deutschland (FAZ)
- Prognose: Sterben die Bienen aus, sterben auch Menschen (WELT)
- Das Artensterben ist mindestens so gefährlich wie der Klimawandel (Süddeutsche Zeitung)
- Forscher schlagen Alarm – das sechste Massensterben der Erde ist ernster als anfangs gedacht (Focus)
- Das große Artensterben auf dem Land (WDR)
- Erneut Amselsterben wegen Usutus-Virus (T-Online)
- Vogelsterben: Der stille Frühling wird erneut Realität (Spektrum)
- Aktion: NRW summt (WDR)
- Experten schlagen Alarm: dramatisches Vogelsterben im Isartal (Merkur)
- Mehr als nur Honig – warum wir Bienen brauchen – Was ist dran am Bienensterben? (die Debatte)
- Die Welt ohne Insekten (Quarks & Co)
- Pestizide töten Amphibien (BUND)
- Aktuelle Studie: Glyphosat soll Ursache für Bienensterben sein (SPIEGEL)
- Artensterben: das sind die wichtigsten Ursachen (Utopia)
- Agrargift zerstört Tiergedächtnis: Ursache für Sterben der Wildbienen geklärt (n-tv)
- Artensterben: In der Natur ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten (Süddeutsche Zeitung)
- Der Erde steht ein sechstes Artensterben bevor (WELT)
- Vogelsterben: Wir haben die moralische Pflicht Vögel ganzjährig zu füttern (WELT)
- Artensterben: Wir brauchen Forscher und Bürger (ZEIT)
- Neonicotinoide – Bienengifte kehren zurück (Tagesspiegel)
- Diese Pflanzen locken Biene, Schmetterling & Co. (NDR)
- Fast jede dritte Wildpflanze in Deutschland vom Aussterben bedroht (DIE ZEIT)
- Faktencheck Insektensterben (WDR)
- Instektensterben: Landflucht der summenden Völker (RBB)
- Dominoeffekt beim Artensterben: erst die Pflanzen, dann die Insekten (SPIEGEL)
- Ursachen für die Bedrohung der Tier- und Pflanzenarten (Bundesministerium)
- Das Bienensterben aufhalten: bienenfreundlicher Garten (Pflanzentanzen)
Vogelgrippe & Co.: Epidemie-Risiken steigen zunehmend
Erkenntnisse zur Massentierhaltungsindustrie als Verursacher werden aber nicht veröffentlicht

Fast schon regelmäßig wird die sogenannte Aufstallpflicht für Geflügelhalter wegen der Gefahr der Ausbreitung der Vogelgrippe verhängt. Verhindert werden soll damit, dass die Grippeviren von Wildvögeln auf Nutztiere übertragen werden, obwohl gar nicht geklärt ist, ob die Infektion sich nicht über den umgekehrten Weg ausbreitet: nämlich aus den Großställen heraus auf die Wildvögel!
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Tierschutzpartei erfolgreich an der Ostseeküste!
Der jüngste Landesverband der Tierschutzpartei (wiedergegründet 2014) trat das erste Mal zur Landtagswahl im nordöstlichen Bundesland an der Ostsee an und konnte aus dem Stand heraus 1,2 % holen. Keine andere Partei, abgesehen von der rechtspopulistischen AfD, konnte solch einen Zuwachs verzeichnen. Bei den U-18-Wahlen erreichte sie sogar 6,7 % und wäre, wenn es nach dem Willen der kommenden Generation ginge, im Schweriner Parlament vertreten.
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„Jenseits des Kapitalismus“
Der Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern Robert Gabel nahm an einer internationalen Konferenz zur Kapitalismuskritik teil und plädiert für eine solidarische Wirtschaft im praktischen Alltag.
Gibt es Alternativen zum Wirtschaftssystem der Ausbeutung und Krisen? Im Februar fand zu dieser hochaktuellen Frage eine viertägige wissenschaftliche Konferenz in Wuppertal, dem Geburtsort Friedrich Engels und des deutschen Industriekapitalismus, statt. In das Gästehaus der Universität lud das “Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit” zum Austausch über aktuelle Befunde zum globalen Kapitalismus und zur Erörtungen der Chancen und Wirkungen von Alternativen.
Austeritätskritisches Bündnis DiEM25 in Berlin gegründet
Das internationale Bündnis DiEM25 will die Umsetzung von Maßnahmen für eine solidarische und progressive Gesellschaft sowie transparente und bürgernahe Politik erreichen

Robert Gabel, Landesvorsitzender von Mecklenburg-Vorpommern, vom BAK “Arbeit und ökologische Wirtschaft” nahm als einer der geladenen Gäste an der Gründung des austeritätskritischen Bündnisses DiEM25 am 9. Februar 2016 teil. Yanis Varoufakis als Initiator hatte während seiner Amtszeit als Finanzminister selbst erleben müssen, wie eine internationale Finanzkrise sein Land in den Abgrund stürzte. Anstatt daraufhin internationale Hilfe zu erhalten, wurden dem griechischen Volk nur weitere unsoziale und zerstörerische Auflagen gemacht, um die Schulden zu begleichen, die sich aufgrund des Wirtschaftszusammenbruchs im Verhältnis zum BIP vervielfacht hatten.
Anders als andere betroffene Länder versuchte er sich gegen das Diktat zu wehren. Sein Kampf setzt sich nun in der Gründung von DiEM25 fort. Das Manifest enthält langfristige Forderungen; aber auch dringende Sofortmaßnahmen:
- Sitzungen des EU-Rats, von Ecofin, Beratungen über Steuerfragen und Sitzungen der Eurogruppe müssen per Livestream öffentlich gemacht werden.
- Die Protokolle der Sitzungen des Gouverneursrats der Europäischen Zentralbank müssen innerhalb weniger Wochen veröffentlicht werden.
- Alle Dokumente im Zusammenhang mit wichtigen Verhandlungen (zum Beispiel TTIP, „Rettungs“-Kredite, über den Status Großbritanniens), die alle Facetten der Zukunft der Europäer betreffen, müssen ins Netz gestellt werden.
- Alle Lobbyisten müssen sich registrieren lassen und dabei die Namen ihrer Kunden angeben, wie viel Geld sie erhalten und wann sie sich mit (gewählten und nicht gewählten) Vertretern Europas getroffen haben.
An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen zahlreiche linke und ökologische Politiker teil, aber auch zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter von wichtigen strategischen Institutionen. In den Redebeiträgen waren Menschenrechte, Solidarität, Transparenz, Antirassismus sowie Umweltschutz wichtige inhaltliche Eckpfeiler. Auch der Tierschutz erfand einige Male Erwähnung. “Es ist wichtig, sich für eine soziale und progressive Welt einzusetzen; denn nur in einem breiten Bündnis mit Akteuren, die sich für umfassende Empathie und Gerechtigkeit einsetzen, können auch die Belange der Partei Mensch Umwelt Tierschutz umgesetzt werden”, so erläutert Robert Gabel die Motivation für sein Engagement.