Eintritt Deutschlands in Syrien-Krieg ist ein Fehler

Heutiges Abstimmungsergebnis zum Kriegseintritt Deutschlands war Fehlentscheidung

Aufgrund der neuesten terroristischen Anschläge auf dem europäischen Kontinent hat sich im westlichen Teil der Welt der Drang nach Vergeltung verbreitet. Allen voran zieht Frankreich nun – obwohl schon wesentlich länger militärisch in den betreffenden Staaten aktiv – auf die feigen Pariser Anschläge einiger Einzeltäter in den Krieg gegen den „IS“ (auch Daesh genannt). Da der IS aber nun mal kein Staat ist und sich einem Tumor gleich über die Krisenregionen der arabischen Welt ausbreitet, ist ein Kampf gegen diese weltweit agierenden Terroristen nicht mit einem klassischen Krieg zu vergleichen und wird besonders viele „Kollateralschäden“, wie jüngst eine Kinderklinik in Syrien, mit sich bringen.

Damit aber nicht genug. Die französische Regierung ruft die Verbündeten zu den Waffen unter Berufung auf den Lissabonner Vertrag. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung werden jedoch mehrfach Verstöße gegen nationales und internationales Recht begangen. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen sich deutsche Streitkräfte am militärischen Vorgehen gegen den “Islamischen Staat” beteiligen – unter anderem mit schwerem Kriegsgerät zu Land, Luft und Wasser.

Heute hat der Bundestag entscheiden, dass er einem solchen Einsatz zustimmt. Es lag in der Hand der Abgeordneten, ob ein entsprechendes Mandat erteilt wird. Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz und alle freiheits- und friedenliebenden Menschen auf dieser Welt hätten gegen solch ein Mandat gestimmt, da wir Krieg nicht als Lösung gegen Krieg ansehen können.

Ein Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen gleich wen ist ein Verstoß gegen das Völkerrecht, da laut GG Art. 26 Abschnitt 1 ein solcher militärischer Einsatz verfassungswidrig ist. Selbst der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat bisher keine eindeutige Erlaubnis erteilt, die einen solchen Einsatz legitimieren würde. Die Berufung auf Artikel 42 des EU-Vertrages, in dem Mitgliedstaaten für den Fall eines Angriffes Beistand zugesagt wird, reicht zur Legitimation nicht aus. Schon gar nicht ersetzt sie ein Mandat des UN-Sicherheitsrates. Das EU-Recht kann keinesfalls höher stehen als das Völkerrecht.

Zudem ist keinesfalls eindeutig belegt, dass die Terroranschläge in Frankreich ein kriegerischer Akt waren. Vielmehr ist “nur” von einem terroristischen Akt auszugehen, welcher scharf zu verurteilen ist, jedoch auf keinen Fall einen so ungewissen und unkoordinierten Kriegseinsatz in einem anderen Land legitimiert.

Die Regierung und andere politische Kräfte versuchen derzeit den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei dem geplanten Einsatz um eine Art “Militäraktion light” handele. Es ginge “nur” um Aufklärung, so die offizielle Sprachregelung. Dies ist ein bewusst gestreutes Trugbild: Die Bundeswehr wäre faktisch am Krieg beteiligt, wenn das Mandat erteilt würde. Die “Tornados” (Flugwaffe), das für den Einsatz vorgesehene Satellitensystem “SAR-Lupe” und die Radaranlagen der Fregatte (Marine) dienen der Lageaufklärung. Sie liefern damit Daten für die Zielerfassung. Diese Daten würden weitere Bomben- und Raketenangriffe der Koalition gegen den IS ermöglichen.

André Wüster (Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes) ließ schon mal verlauten “dieser Kampf könne mehr als zehn Jahre lang andauern”. Zehn Jahre Krieg! 10 Jahre Terror, Tod und Zerstörung soll auf die muslimische Welt einprasseln aufgrund einiger fehlgeleiteter und pseudomuslimischer Menschen! Und wir als Weltgemeinschaft sollen dies dann billigen und tragen? Von den Folgen werden dann nicht mehr nur unsere Kinder, sondern womöglich auch unsere Enkel betroffen sein! Die Lage der nächsten Generationen der Menschen in den umkämpften Gebieten vermögen wir uns kaum auszumalen. Eine unerträgliche Perspektive!

Die Probleme im Nahen und Mittleren Osten werden durch militärische Gewalt nicht gelöst, mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich diese weiter verschlimmern. Das belegt die jüngste Geschichte: heilbringende, vielumworbene Militärinterventionen in Afghanistan, im Irak und in Libyen, etc. haben nicht im geringsten zur Stabilisierung und Demokratisierung dieser Länder, sondern zu noch mehr Chaos und Leid geführt und die Radikalisierung gefördert. Der von den USA ausgerufene “Krieg gegen den Terror” hat nicht den Niedergang der organisierten Jihadisten, sondern deren Verbreitung begünstigt. Die weitere Radikalisierung scheint vorprogrammiert; insbesondere, da davon auszugehen ist, dass bei kriegerischen Auseinandersetzungen vor allem zivile Einrichtungen in Mitleidenschaft gezogen werden, was dann lapidar von Seiten der Verursacher mit “Friendly Fire” und “Collateral Damages” abgetan werden wird. Diese Angriffe aber werden den IS in seiner Argumentation stärken, er sei eine Widerstandsbewegung gegen westliche Aggression, ein verstärkter Zulauf wäre nicht einmal verwunderlich.

Wer den IS effektiv bekämpfen will, dem stellt sich die Frage, warum diese zweifellos terroristische Organisation soviel Unterstützung genießt. Die Antwort liegt in der miserablen Lebenssituation von Millionen Menschen im Nahen und Mittleren Osten. Der IS verspricht ihnen nicht nur eine “ideologische Heimat”, sondern ganz konkret eine wirtschaftliche Perspektive. Hier wäre anzusetzen durch einen konstruktiven Aufbau- und Versorgungsplan für die Kriegsregion durch die westlichen Länder.

Dem “Islamischen Staat” muss die ökonomische Basis entzogen werden. Dies bedeutet, den schwunghaften Handel mit Öl, Kunstschätzen und Waffen zu unterbinden, den der IS z. B. mit Partnern in der Türkei betreibt. Geldströme aus dem Ausland, die in IS-Gebiete fließen, sind zu kappen, IS-Rekrutierungsbüros zu schließen.

Des Weiteren müssen Waffenexporte aus den westlichen Ländern an, dem IS freundlich gesinnte, Staaten mit sofortiger Wirkung unterbunden werden. Vielmehr sollte der gesamte Handel mit Rüstungsgütern auf dem Weltmarkt unterbunden werden.

Für die Konflikte auf der Welt gibt es keine militärische Lösung, eine politische wäre erstrebenswert!

MUT im Kälberhort Grebbin

Vier Mitglieder des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern besuchten am Samstag, 18.07.2015, den Kälberhort Grebbin von Maik Kindler. Hier werden Kälber aufgenommen, die krank oder behindert zur Welt kamen und deshalb ausgesondert wurden, da niemand ihnen Wert beimessen wollte. Maik Kindler nimmt sie auf und versorgt diese Kälber uneigennützig mit dem Ziel, dass sie ein glückliches Leben auf der Weide verbringen können.

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Auf den Bildern zu sehen: 1. Marvin, Becki, Patrick und Robert 2. Unterhaltung zwischen Stier und Mann 3. X – das Zeichen der Initiativen gegen Massentierhaltung 4. Kälbchen, das sich an den Besuch fix gewöhnte; Album auf Facebook hier klicken

Anschließend fand die Landesmitgliederversammlung in Rostock statt. Hier wurde Patrick (zugleich Vorsitzender der Hochschulgruppe) einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden neben Robert Gabel (35, bereits im letzten Jahr gewählt worden) gewählt. Marvin M. Medau wird für ein Auslandsjahr nach Spanien gehen und in dieser Zeit uns nur selten zur Verfügung stehen, weshalb er nun “nur” noch Beisitzer ist. Andrea Wolff (57, aus Graal-Müritz) bleibt Schriftführerin.

Landesvorstand Brandenburg gewählt

Neuer Vorstand des Landesverbandes Brandenburg blickt optimistisch nach vorn

Am 31.05.2015 wählte der Landesverband Brandenburg einen neuen Vorstand. Unterstützt wurden die Brandenburger Mitglieder von der Vorsitzenden des LV Berlin, Jacqueline Neubert, und dem Vorsitzenden des LV Mecklenburg-Vorpommern, Robert Gabel.

Der neugewählte Landesvorstand Brandenburg setzt sich aus 4 Mitgliedern zusammen:

Erste Vorsitzende:      Silvia Dreyer
Zweite Vorsitzende:   Birgit Enke
Schriftführerin:           Petra Weber
Beisitzerin:                  Karin Rother

Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt und nahmen ihre Wahl an. Der neu gewählte Vorstand steht für einen Neubeginn im Interesse aller Menschen, der Umwelt und der Tiere im Land Brandenburg. Dafür müssen wir aber mitgliedermäßig wachsen, um in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden und um unseren Zielen schrittweise näherzukommen.

Wir brauchen auch S i e , denn nur gemeinsam sind wir stark und können etwas bewegen. Setzen Sie sich mit uns aktiv für eine Verbesserung der Lebensumstände in unserem Land ein. Gibt es etwas Schöneres als in glückliche Tieraugen zu schauen und ihre Dankbarkeit zu spüren ?

Zum politischen Kurs der Tierschutzpartei – mischt euch ein!

Leserbrief von Robert Gabel zu Franzinellis Artikel über den politischen Kurs der Tierschutzpartei:

Es ist wichtig, das theoretische Fundament der Tierrechtspolitik sich zu vergegenwärtigen und dieser Artikel hat in seinen abschließenden Absätzen auch nochmals die Möglichkeit dazu gegeben. Wer sich dem Kampf gegen Herrschaftsverhältnisse und Gewaltausübung verschrieben hat und den Horizont der Würde besitzenden Lebewesen sehr weit zu fassen imstande ist, kann sich nicht zugleich für chauvinistisch-rassistische Weltbilder oder hierarchisch-kapitalistische Strukturen erwärmen. Das schließt sich einfach aus.

Nun ist es leider so, dass in allen Parteien sich auch ein gewisser Prozentsatz an fragwürdigen Ideologien in Diskussionen oder Personen zeigt, selbst bei den Grünen und in der Linkspartei (entsprechende Studien der Wählerschaften zeigen dies deutlich). Ich wage aber zu behaupten, dass es innerhalb der Tierschutzpartei insgesamt den geringsten Anteil an rechter Gesinnung geben dürfte; einzelne Personen, die seit Jahren immer wieder dazu taugen, stellvertretend für eine unbekannte und unbewiesene Menge herangezogen zu werden, offenbaren vermutlich eher die berühmte Ausnahme von der Regel. Und einzelne lokale Personenbünde, die einer nicht-ganz-so-linken politischen Heimat zuzuordnen sind, gibt es durchaus. Jan Zobel ist mir persönlich aber sehr oft als jemand aufgefallen, der aktiv dabei half, rechts angehauchte Neumitglieder gleich von vornherein abzuweisen (das ist wichtig aufgrund des Parteiengesetzes, das spätere Ausschlüsse fast verunmöglicht). Übrigens wurde der Bundesarbeitskreis gegen Rechtsextremismus in *Bundesarbeitskreis gegen Rechts* umbenannt, nicht andersherum – und dies aus dem Ziel heraus, sich gegen alle rechten Phänomene und Herausforderungen der Gesellschaft zu stellen, nicht nur gegen Extremisten.

Der Bundesvorstand hat sich zudem basisdemokratischen Prinzipien verpflichtet. Beim diesjährigen Bundesparteitag bot er nach einer ausführlichen Diskussion an, zurückzutreten (wie es eine Kammer des Schiedsgerichts wollte), was aber aufgrund der erklärten Sachlage fast einstimmig von den Mitgliedern abgelehnt wurde. Die restlichen Bundesvorstandspositionen wurden mittlerweile auch wieder gut besetzt und die Landesvorstände nehmen nach und nach wieder ihre Arbeit auf. Der Schock nach Stefan Ecks Austritt saß zunächst tief – aber da wir wissen, dass er in Brüssel und Straßburg sich weiterhin mit Tatendrang für Tierrechte einsetzt, ist die Scheidung aus Sicht der politischen Ziele kein Rückschlag, sondern wohl der große Befreiungsschlag, da die unvereinbaren Bedürfnisse nach Basisdemokratie auf der einen Seite und das kraftvolle Durchsetzen der eigenen Linie auf der anderen Seite nun ungestört jeweils agieren können. Mit der derzeitigen Aufgabenteilung bin ich persönlich also erstmal zufrieden.

Noch besser könnte der politische Druck von unserer Seite, von den Tierrechtlern und Tierbefreiern, aber noch werden, wenn sich möglichst viele von uns (und insbesondere diejenigen, die sich auch dem Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Konservatismus verschrieben haben) in der Tierschutzpartei engagieren. Für die gesellschaftliche Perspektive von Gewaltfreiheit, Antispeziesismus, Tier- und Menschenwürde und die juristisch-politische Wende, die den Schutz der wahren Verbrecher nicht mehr länger duldet. Mein aufrichtiger Aufruf daher: Mischt euch ein in die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, gestaltet die Agenda, setzt die Themen! Politik ist die größte Stellschraube die es gibt; sie ist nicht nur für Besitzstandswahrer da, sondern auch für uns – nutzen wir sie!

Erschienen in der Ausgabe 87 (Juni 2015) des Magazins Tierbefreiung

Landesvorsitzender Marvin Medau geht ins Auslandsjahr

Marvin Medau

 

Marvin M. Medau hatte den Landesverband Mecklenburg-Vorpommern entscheidend voran gebracht und etliche öffentlichkeitswirksame Aktionen organisiert, um die Menschen auf Tierleid und leidfreie Alternativen aufmerksam zu machen. Auch in seinem hochschulpolitischen Amt als Referent für Ökologie (sozusagen der Umweltminister der Studierendenschaft) an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald setzte er wichtige Meilensteine um. Die Ostsee-Zeitung widmete ihm daher einen Bericht und verabschiedete ihn ins Auslandsjahr nach Cadiz in Spanien. Wir erwarten Marvin in einem Jahr voller Tatendrang wieder in Vorpommern zurück!

Bericht in der Ostsee-Zeitung: http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Wiederbelebung-der-Oekologie

 

Marvin beim Salto anlässlich des von ihm organisierten internationalen Tags zum Schutz der Flussgewässer

 

28.09.2014 / Bericht aus Bukarest

Kein Einlass in den ASPA-Shelter für den EU-Abgeordneten und den Abgeordneten des rumänischen Parlamentes

Nachdem Stefan Bernhard Eck am 27.09.2014 an der 3. Demonstration „Yes! We care “ auf dem Piata Victoriei teilgenommen hatte, traf er sich am darauffolgenden Tag – gemeinsam mit seiner Assistentin – erneut mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea und dem Tierschutzaktivisten Claudiu Dumitriu und zwei weiteren Tierschützern, um sich den ASPA-Shelter (Bukarest) nicht vorangemeldet anzusehen.

Erst nach mehrmaligem Schellen und der vehementen Aufforderung zum Einlass, war das Personal bereit, sich mit den vorgesetzten Stellen in Verbindung zu setzen.

Von dort wurde den anwesenden Politikern und Tierschutzaktivisten erklärt, dass der Shelter auf gar keinen Fall nicht vorangemeldet besichtigt werden könne; man könne zu einem späteren Zeitpunkt eine Besichtigung durchführen.

„Einem EU-Abgeordnetem und einem rumänischen Abgeordneten den Einlass zu verweigern, spricht Bände… Man muss sich wohl nicht fragen, was die ASPA verbergen will. Ich werde wiederkommen und mir bei meiner nächsten Mission in Bukarest den ASPA-Shelter ansehen,“ so MEP Stefan Bernhard Eck.

29.09.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Vorstoß: Verbot Tierversuche für Haushaltsprodukte

Am 29.09.2014 flog Stefan Bernhard Eck mit der Frühmaschine von Bukarest nach Brüssel, um bei einem Hearing am frühen Nachmittag mit dem designierten Kommissar für Umweltschutz, Meerespolitik und Fischerei, Herrn Karmenu Vella, einen Vorstoß bezüglich eines zukünftigen Tierversuchsverbots für Haushaltsprodukte einzuleiten.

Eck:

„Herr Vella, mehr als 50 Prozent der europäischen Bürgerinnen und Bürger sprechen sich laut Umfragen für eine drastische Reduzierung von Tierversuchen aus. Trotzdem werden nach wie vor Millionen grausame Tierversuche jedes Jahr in Europa durchgeführt – darunter auch Tierversuche für Haushaltsprodukte, wie Geschirrspülmittel, Möbelpolitur, Schuhcreme, Waschmittel usw. und Tierversuche für deren Bestandteile. Tierversuche für Kosmetika sind seit dem Jahr 2004 und für die Bestandteile von Kosmetika seit 2009 verboten. Seit 2009 ist die Vermarktung von Kosmetika, die an Tieren getestet wurde, verboten. Meine Frage: Nach dem Verbot von Tierversuchen für Kosmetika – können wir damit rechnen, dass Sie auch ein Verbot für Tierversuche einführen, für Haushaltsmittel, die ich vorhin genannt habe?“

Der designierte Kommissar erklärte, dass ihm dieses Thema wichtig sei und er mit dem Parlament, mit Experten der EU-Kommission und mit NGO’s darüber reden wolle. Er machte auch Stefan Eck das Angebot, mit ihm nochmals über das Thema zu diskutieren.

MEP Eck betrachtet die Frage an Herrn Vella und eine von ihm zum gleichen Thema an die Kommission gestellte Frage als ersten Vorstoß, um im Bereich Tierversuche im Europäischen Parlament aktiv zu werden.

Würde die Europäische Union Tierversuche für Haushaltsmittel verbieten, so würde dies jährlich Hunderttausenden Tieren das Leben retten.

02.10.2014 / Kurzmeldung aus Brüssel

Europäischer Depressionstag – Einladung der EDA gefolgt

Anlässlich des „Europäischen Depressionstages“ folgte Stefan Bernhard Eck am 02.10.2014 der Einladung der Organisation European Depression Association (EDA) und nahm an deren Empfang teil.

Der Präsident des Europäischen Rats, Herman Van Rompuy, war ebenfalls zugegen und hielt eine Rede.

In entspannter Atmosphäre konnten sich die Abgeordneten, Veranstalter und Interessenten kennenlernen. Selbstverständlich fand auch ein ausgiebiger Gedankenaustausch über das Thema Depression statt.

Stefan B. Eck nutzte das Treffen, um weitere intensive Gespräche zu führen und seine Sichtweise bezüglich der rapide steigenden Zahlen der Depressionskranken deutlich zu machen.

Videoclip über die “Mission Stray Dogs Romania”

Nachdem am 15. September 2014 Stefan Eck der GUE/NGL-Fraktion im Europäischen Parlament einen detaillierten Bericht über die Massaker an den Straßenhunden abgegeben hatte, und sich die Fraktionsmitglieder dafür aussprachen, eine offizielle Protestnote an die Regierung Rumäniens zu senden, reiste Stefan B. Eck, begleitet von einer Assistentin (S. Gabriel) am 25.09.2014 nach Bukarest, um rumänischen Politikern und Tierschützern die Sichtweise der Fraktion darzulegen.

Noch am Tag seiner Ankunft fand ein erster, ausführlicher Gedankenaustausch mit dem rumänischen Abgeordneten Remus Cernea statt, dem weitere Gespräche folgten.

Am darauffolgenden Tag traf sich MEP Eck mit rumänischen und ausländischen Tierschutzaktivisten, darunter auch Claudiu Dimutriu, Vereinsvorsitzender des Vereins „Allianz gegen Missbrauch”.

Am 27.09.2014 nahm der EU-Abgeordnete an einer Demonstration gegen die fortgesetzte Tötung der rumänischen Straßenhunde auf dem „Siegesplatz“ – gegenüber dem Regierungssitz – in Bukarest teil.

Seine Rede wurde simultan vom Englischen ins Rumänische übersetzt.

Neben Stefan Eck sprach auch der Abgeordnete des rumänischen Parlamentes, Remus Cernea, und bedankte sich bei MEP Eck für seinen politischen Einsatz.

Die Bekanntgabe, dass die GUE/NGL-Fraktion auf die Initiative von Eck hin einige Tage zuvor eine offizielle Protestnote bezüglich der skandalösen Hundetötungen an die wichtigsten politischen Persönlichkeiten Rumäniens versendet hatte und damit die Streunerhunde nun auch offiziell auf der politischen Agenda des EU-Parlaments stehen, löste Stürme der Begeisterung bei den anwesenden Demonstranten aus.

MEP Eck versprach den Demonstranten, sich weiterhin für die Streunerhunde einzusetzen und bald wiederzukommen, um den Druck auf die politischen Verantwortlichen zu erhöhen.

Am letzten Tag seiner „Mission in Bukarest“ gab er dem regierungskritischen Internetnewsprovider „The EpochTimes“ ein ca. 30 minütiges TV-Interview zu den rumänischen Straßenhunden. Mit „The EpochTimes“ wurde vereinbart, dass sich der Abgeordnete Stefan Eck zukünftig auch anderen politische Schieflagen in Rumänien annehmen wird. (Videoclip über die “Mission Stray Dogs Romania” hier)

27.09.2014 / Kurzbericht aus Bukarest (Yes! We care 3)

Stefan B. Eck – der Hoffnungsträger für rumänische Tierfreunde

Auf dem “Siegesplatz” in Bukarest, gegenüber dem Regierungssitz, versammelten sich am frühen Abend des 27.09.2014 schätzungsweise ca. 500 Tierfreunde, darunter auch Bürger verschiedener europäischer Länder, um gegen die fortgesetzte Tötung der rumänischen Straßenhunde zu demonstrieren.

Der absolute Höhepunkt dieser Kundgebung war die Rede von Stefan Bernhard Eck, die von dem Tierschützer Claudiu Dimitriu simultan vom Englischen ins Rumänische übersetzt wurde.

Neben Stefan Eck sprach auch der Abgeordnete des rumänischen Parlamentes, Remus Cernea, und bedankte sich bei MEP Eck für seinen außergewöhnlichen politischen Einsatz. Die Bekanntgabe, dass die GUE/NGL-Fraktion auf seine Initiative hin einige Tage zuvor eine offizielle Protestnote bezüglich der skandalösen Hundetötungen an die wichtigsten politischen Persönlichkeiten Rumäniens versendet hatte und damit die Streunerhunde nun auch offiziell auf der politischen Agenda des EU-Parlaments stehen, löste Stürme der Begeisterung aus.

Am Ende der mitreißenden, fast 30-minütigen Rede bedankten sich die Demonstranten mit einem nicht enden wollenden Applaus, einer Sinfonie mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas, Skandieren, Händeschütteln und Umarmungen, oft mit tränennassen Augen.

Nach dieser Demonstration und der im Mittelpunkt stehenden Ansprache von Stefan B. Eck ist der EU-Abgeordnete für die Tierschützer Rumäniens die größte und letzte Hoffnung, das unsagbare Leiden der Straßenhunde zu beenden.

MEP Eck versprach den Demonstranten, sich weiterhin für die Streunerhunde einzusetzen und bald wiederzukommen, um den Druck auf die politischen Verantwortlichen zu erhöhen. (Viele weitere Bilder aus Bukarest hier)