Das Projekt “pig-vision” hat sieben Monate lang das Leben von zwei Schweinen beobachtet. Zwei Brüder, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte verlaufen können.
Zur Video-Gegenüberstellung: www.pig-vision.de
Das Projekt “pig-vision” hat sieben Monate lang das Leben von zwei Schweinen beobachtet. Zwei Brüder, deren Leben unterschiedlicher nicht hätte verlaufen können.
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An dieser Stelle möchten wir auch einmal Vereine mit ihren Projekten vorstellen, die sich im Ausland für Tierschutz stark machen. Ein großes Dankeschön geht von hier aus nach Österreich an den Verein RespekTiere!
In deutschen Schlachthöfen wurden 2009 über 56 Millionen Schweine und 3,8 Millionen Rinder »verarbeitet«. Welchen Qualen die Tiere dabei ausgesetzt sind, können heute alle »Verbraucher« wissen. Die wenigsten wollen es. Das Schächten, also das vor allem in Islam und Judentum übliche Schlachten ohne Betäubung, nimmt sich hierzulande gegen diese Zahlen geradezu dürftig aus.
/ 15. Februar 2010)
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Bei der geplanten Verlängerung der Start- und Landebahn des Flughafens Braunschweig/Wolfsburg sollen rund 60.000 Bäume eines zum Teil über 200 Jahre alten Eichen- und Hainbuchenwaldes in dem EU-Vogelschutzgebiet Querumer Forst der Motorsäge zum Opfer fallen. Es geht um eine riesige Fläche von 900.000 qm, was etwa 126 Fußballfeldern entspricht.
Unsere Partei spricht sich entschieden gegen diese Startbahnverlängerung aus mehreren Gründen aus: Fast ein Quadratkilometer wertvollen alten Waldes würde unwiederbringlich vernichtet werden. Unzählige Tiere würden ihren angestammten Lebensraum verlieren. Auch Menschen sind betroffen, wenn der Flugverkehr zunimmt: durch Abgase und Fluglärm!
Der Ausbau wird vor allem vom VW-Konzern forciert, der 35 % der Gesellschaftsanteile des Flughafens hält.
Auf der einen Seite rühmt sich VW als “grüner Konzern” und lässt z.B. in Emden 40 ha Wald anpflanzen, um sein Image aufzupolieren. Auf der anderen Seite steht der Umweltfrevel im Braunschweiger Forst!
Wo bleibt da die Glaubwürdigkeit? Finanzielle Interessen dürften bei der Entscheidung des Automobilkonzerns eine Rolle spielen.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz setzt sich zusammen mit mehreren Organisationen wie Robin Wood, BIBS (Bürgerinitiative Braunschweig), NABU etc. vor Ort dafür ein, dass diese Flughafenerweiterung vielleicht doch noch zu verhindern ist.
Leider wurden bisher sämtliche Klagen der örtlichen Bürgerinitiativen von den Gerichten abgeschmettert. Auch mit der Abholzung wurde bereits begonnen. Dennoch werden die Proteste weiter fortgesetzt.
Zur Petition: www.thepetitonssite.com
Am Freitag waren 180 Demonstranten am Flughafengelände in Braunschweig/Wolfsburg, das Gelände wurde aber geräumt und es wurden 11 Ordnungswidrigkeiten und 2 Straftatbestände aufgenommen, die von Demonstranten begangen worden sein sollen. Bisher wurden 16.000 Bäume gefällt, die restlichen Bäume (insgesamt 60.000) werden bis zum 15.Februar gefällt sein. Die Rodungsarbeiten bezüglich der Wurzeln und Baumstümpfe sollen bis Juni andauern.
Am 7.02.2010 demonstrierten wieder über 100 Bürgerinnen und Bürger am Braunschweiger Flughafen gegen die Startbahnverlängerung, für die 60.000 Bäume gefällt werden müssen. Mit dabei die Bürgerinitiative Braunschweig, Mitglieder von Robin Wood, Mitglieder der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und viele Anwohner. Bisher wurden am Flughafen nach Aussage der Bürgerinitiative BIBS 17.000 Bäume gefällt (etwas abweichend von den Zahlen der Braunschweiger Zeitung), wobei die älteren Bäume am Rand des Waldes und die Hohlbäume bisher zum großen Teil verschont geblieben sind. Zurzeit läuft gerade eine Beweissicherung bezüglich der Hohlbäume, deren Fällung seit 1.1.2010 nicht mehr erlaubt ist.
Am 6.02.2010 fand in Dortmund wieder Europas größte Jagdmesse “Jagd und Hund” statt. Aus diesem Anlass hatten verschiedene Vereine zu einer Demo für die Abschaffung der Jagd aufgerufen, an der sich auch unsere Partei beteiligte. Angelika Schwab, Vorstandsmitglied aus dem Landesverband Nordrhein-Westfalen, Udo Dautermann, stellvertretender Vorsitzender aus dem Landesverband Hessen, Sabine Pankau, stellvertretende Vorsitzende aus dem Landesverband Niedersachsen und Harald von Fehr, Vorsitzender aus dem Landesverband Thüringen, waren vor Ort.
Gemeinsam mit unseren Mitdemonstranten brachten wir mit Reden und Statements während und nach der Demo zum Ausdruck, dass diese archaische und barbarische Tradition keine Berechtigung im 21. Jahrhundert mehr hat.
Weltweit essen die Menschen immer mehr Fleisch. Massentierhaltung belastet jedoch die Umwelt und quält die Tiere. In den Niederlanden arbeiten Wissenschaftler an einer Alternative.
3 Mitglieder unserer Partei haben Leserbriefe zum Artikel geschrieben, die Anfang Februar in der Braunschweiger Zeitung – wenn auch verkürzt – veröffentlicht wurden.
Naturschützer und Forstwissenschaftler kritisieren die Jagd: Die Zahl der Tiere würde sich auch auf natürliche Weise regulieren. Die Jäger sehen das anders.
Weiter lesen: www.sueddeutsche.de
Am 21. Januar 2010 beriet der nordrhein-westfälische Landtag in Düsseldorf über einen Gesetzesantrag zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage. Aus diesem Anlass demonstrierten Befürworter des Gesetzes vor dem Gebäude mit Transparenten, Plakaten und in Kostümen, um auf die Notwendigkeit eines Tierschutz-Verbandsklagerechts aufmerksam zu machen. Selbstverständlich waren auch Mitglieder des Landesverbandes NRW unserer Partei (Landesvorsitzende Monika Thau und Vorstandsmitglied Angelika Schwab) vor Ort.
Eingereicht wurde der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen. Die SPD-Fraktion hat dem Antrag zugestimmt, aber wie zu erwarten war, wurde das Verbandsklagerecht von CDU und FDP abgeschmettert. Die schwarz-gelbe Koalition unter der Führung von Jürgen Rüttgers hat damit dem Tierschutz in NRW einen schweren Rückschlag versetzt.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist empört über die beispiellose Aggressivität illegaler japanischer Walfänger in der Antarktis. Dort hatte am 06. Januar 2010 das japanische Walfangschiff “Shonan Maru No. 2” absichtlich und in voller Fahrt ein Schnellboot der Umwelt- und Tierschutzorganisation “Sea Shepherd” gerammt. Wie durch ein Wunder wurde die sechsköpfige Besatzung der später gesunkenen “Ady Gil” dabei nicht ernsthaft verletzt und konnte von einem anderen Boot der Sea Shepherd-Organisation gerettet werden. Im Gegensatz zu gewalttätigen Aktionen japanischer Walfangpiraten setzt Sea Shepherd ihrerseits ausdrücklich auf gewaltfreie Protestaktionen.
Dieser Angriff ist der Höhepunkt einer schon mehrjährigen Konfrontation zwischen Sea Shepherd und illegaler japanischer Walfänger. Der kommerzielle Walfang ist seit 1986 offiziell verboten. Trotz verschiedener Artenschutzabkommen und -verträge sowie des Moratoriums der Internationalen Walfang-Kommission IWC gegen die Jagd auf Meeressäuger stellt Japan seine Jagd auf bedrohte Walarten nicht ein. Allein zwischen 1987 und 2005 wurden 6800 Zwergwale getötet.
Die Tötung der Tiere erfolge zu “Forschungszwecken”, so Japan. Diese nun seit Jahrzehnten vorgetragene und wissenschaftlich nicht haltbare Begründung ist nur ein vorgeschobener Grund für kommerzielle Zwecke.
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an die Bundesregierung, die illegalen japanischen Walfangaktivitäten und das gewaltsame Vorgehen mit bewusster Gefährdung von Menschenleben offiziell auf das Schärfste zu verurteilen.
Marita Adler
Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Die Tierschutzpartei –
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main