Trauer um Jürgen Wintzen

Der Landesverband NRW der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) trauert um Jürgen Wintzen, welcher plötzlich und unerwartet am Sonntag von uns gegangen ist.

Als Kern-Mitglied unserer Regionalgruppe Mönchengladbach war kein Wahlkampf, kein CSD, kein 1.Mai-Stand ohne Jürgen denkbar. Sein Einsatz gegen Rechts und für die Tiere werden stets unvergessen bleiben. Veranstaltungen ohne ihn, mit der Kamera in der Hand, werden von nun an anders sein.

Wir sind unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit und unsagbar traurig, dass sie so plötzlich enden musste. Mach‘s gut lieber Jürgen und Danke für alles! In unseren Gedanken wirst du stets als Mensch mit großem Herzen, der jederzeit mit angepackt hat und mit dem man immer lachen konnte, in Erinnerung bleiben.

CSD-Premiere in Ronnenberg – ein Erfolg!

Am 12. Juli 2025 fand in der Stadt Ronnenberg (Region Hannover) erstmals ein Christopher Street Day (CSD) statt. Dazu aufgerufen hatte eine private Initiative, deren Mitglieder aus Ronnenberg und Umgebung stammen. Für Uwe Hillmann von unserer AG Ronnenberg war klar: Dieses Event und die damit verbundenen Forderungen für gesellschaftliche Vielfalt, Gleichberechtigung und die Akzeptanz von Menschen jeglicher sexueller Orientierung müssen wir unterstützen! Wir finden es großartig, wenn dieses Event auch in kleineren Kommunen der Region stattfindet. Daher „Hut ab“ vor der Ronnenberger Initiative!

Im Vorfeld hatten die Pläne zu der Veranstaltung für großes Aufsehen gesorgt, denn die AfD hatte im Stadtrat Ronnenberg versucht, das Vorhaben per Antrag zu verhindern. Begründung: Der Schulhof einer Grundschule (dort sollte der CSD zuerst stattfinden) sei kein Ort für politische oder weltanschauliche Botschaften! Mit diesem Anliegen ist die AfD im Rat der Stadt jedoch krachend gescheitert. Im Gegenteil: Durch das große Aufsehen und die durch den Antrag verursachte Medienberichterstattung solidarisierten sich spontan viele Menschen aus der gesamten Region und sogar bundesweit mit der Initiative und kamen am Veranstaltungstag nach Ronnenberg. Dadurch musste der Austragungsort sogar auf ein größeres Gelände verlegt werden. Nahezu 400 teilnehmende Personen hat das Veranstaltungsteam gezählt. Ein Erfolg für Demokratie, Freiheit und die CSD-Premiere in Ronnenberg!

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms gab es engagierte Redebeiträge, u.a. vom Bürgermeister der Stadt Ronnenberg, Musik und einen Demo-Marsch durch die Stadt Ronnenberg. Trotz des anfänglich heftigen Regens ließen sich alle Anwesenden die gute Laune nicht verderben. Eine große Musikanlage sorgte für gute Stimmung und Aktive aus Hannover hatten veganes Essen und Kaffee zur Stärkung aller Anwesenden mitgebracht.

Auf unserem Informationsstand ergaben sich für unser Team viele positive Gespräche mit Besucher*innen und anderen Organisationen. Unsere Parteiflyer und Themenaufkleber gingen weg wie warme vegane Semmeln.

Natürlich nahm unser Team auch am Demo-Marsch durch die Innenstadt teil und präsentierte als Zeichen für Menschrechte und Gleichstellung das TSP-Regenbogen-Banner.

Insgesamt verlief die Veranstaltung bunt, fröhlich und vor allem friedlich. Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr und wollen die „Regenbogen-Community“ auch dann wieder tatkräftig unterstützen!

Wer Tierleid zeigt, soll zahlen? Dieses Urteil ist ein Skandal!

Zwei Tierrechts-Aktivist:innen deckten auf, was in deutschen Schlachthöfen Alltag ist – und sollen nun dafür bestraft werden:
Sie filmten heimlich, wie Schweine in sogenannten Gondeln mit CO₂-Gas betäubt werden – ein grausamer Prozess, bei dem die Tiere minutenlang schreien, nach Luft ringen und panisch gegen die Gitter schlagen. Continue reading “Wer Tierleid zeigt, soll zahlen? Dieses Urteil ist ein Skandal!”

Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft

Erschreckend: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, sobald sie ans Grillen denken, Tier- und Klimaschutz oft egal sind. Weder Mitgefühl mit den Tieren noch die Gefahren des Klimawandels halten sie davon ab, weiterhin viel Fleisch grillen zu wollen. – Was können wir tun? Continue reading “Klimafreundlich grillen? Für viele (noch) undenkbar – und doch so wichtig für unsere Zukunft”

Diskussionsrunde zu Bienen & Käfern im Europaparlament

Gemeinsam mit dem Pesticide Action Network Europe, POLLINIS und dem Europaabgeordneten César Luena López (S&D) werde ich eine Diskussionsrunde zum Thema: “Bienen & Käfer: Europas dringende Notwendigkeit, den Schutz der biologischen Vielfalt vor Pestiziden zu stärken” im Europäischen Parlament und online veranstalten. Continue reading “Diskussionsrunde zu Bienen & Käfern im Europaparlament”

Kommunalwahl 2025: Tierschutzpartei auch für die Bezirksvertretung Hombruch wählbar

„Die Menschen im Stadtbezirk sind mir wichtig! Sowohl durch meine berufliche Tätigkeit als auch mein ehrenamtliches Engagement im Kinderschutzbund und der Hospizarbeit höre ich viele Sorgen und möchte dazu beitragen diese zu lösen!“ so die 64-jährige Naturkosmetikerin Brigitte Schäfers-Lutat, die als Spitzenkandidatin für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) für die Bezirksvertretung Hombruch kandidiert. Neben einer größeren Nähe zu den Bürger*innen des Stadtbezirks und ein Ausbau niederschwelliger Angebote stehen zudem mehr Biodiversität, Sicherheit und Lärmschutz auf ihrer Wunschliste: „Wir brauchen deutlich engagiertere Verkehrsberuhigungen und bessere Markierungen der Schulstraßen. Drüber hinaus sollten dringend Angsträume im gesamten Stadtbezirk angegangen werden, dazu gehören beispielsweise Bahnunterführungen, welche besser ausgeleuchtet oder auch mit Notrufmöglichkeiten versehen werden könnten.“ so Schäfers-Lutat.

Unterstützt wird Sie dabei von der 69-jährigen Rentnerin Erika Schmidt, die ebenfalls viele frische Ideen mitbringt: „Neben Angebote für Kinder und Jugendlichen inklusive mehr Spielgeräten für Spielplätze muss auch Menschen mit Alkoholproblem vor Ort in den Stadtteilen geholfen werden und die zahlreichen Leerstände könnten in besserer Abstimmung zwischen Politik und Eigentümer*innen beispielsweise als Ausstellungs- und Veranstaltungsräume für Kunst und Kultur zur Verfügung gestellt werden“. In der Kommunalpolitik möchte sie damit ihren Schwerpunkt auf einer Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität in Hombruch legen. „Auch müsste es dringend mehr öffentliche, barrierefreie Toiletten im ganzen Stadtbezirk geben, genauso wie niederschwellige Lösungen defekte Elektrogeräte fachgerecht zu entsorgen, falls kein Auto zur Verfügung steht, denn mit dem Bus möchte man seinen kaputten Föhn oder Toaster nun wirklich nicht zum Recyclinghof bringen“ so Schmidt abschließend.

Am 14. September werden in Dortmund neben dem Stadtrat und dem Oberbürgermeister auch die zwölf Bezirksvertretungen im Stadtgebiet neu gewählt. Die Bezirksvertretung (BV) stellt das gewählte Parlament eines jeweiligen Stadtbezirkes und der dazugehörigen Stadtteile dar. Sie ist für zahlreiche lokale Belange wie Verkehrssituation, Infrastruktur und Vereinsleben unmittelbar zuständig und darüber hinaus an bezirksübergreifenden Entscheidungen des Rates der Stadt beteiligt. In der Bezirksvertretung werden Vorlagen der Verwaltung, Anträge, Anfragen und Bitten um Stellungnahme der Mitglieder, aber auch Eingaben einzelner Bürger*innen bzw. Institutionen behandelt und entschieden.