Pressemitteilung 02.02.2020 Ärzte gegen Tierversuche

Neue Statisik: Tierversuchszahlen in der EU auch 2017 nicht gesunken / Deutschland auf Platz 2

“Der erste Bericht der EU-Kommission seit 2011 liegt vor und zeigt, dass im Jahr 2017 mehr als 22 Millionen Tiere in europäischen Laboren getötet wurden.

Continue reading “Pressemitteilung 02.02.2020 Ärzte gegen Tierversuche”

Verpflichtendes EU-System zur Registrierung von Hunden und Katzen beschlossen!

Zudem wird eine bessere Durchsetzung der Rechtsvorschriften und schärfere Sanktionen bei illegalem Handel mit Haustieren geplant.

Ein groß angelegter EU-Aktionsplan soll den illegalen Handel mit Haustieren beenden, um den Tierschutz durchzusetzen und Tierhalter sowie die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Continue reading “Verpflichtendes EU-System zur Registrierung von Hunden und Katzen beschlossen!”

Weltweite “Produktion” von Geflügelfleisch steigt

Die weltweite “Produktion” von Geflügelfleisch ist 2019 laut FAO um 4,7 % auf 130,5 Mio. t gestiegen. Für 2020 wird ein ähnlich starkes Wachstum erwartet. Auch in Deutschland gibt es einen leichten Zuwachs. Etwa 79 % der Welterzeugung an Geflügelfleisch sind Hähnchen.

Continue reading “Weltweite “Produktion” von Geflügelfleisch steigt”

Vögeln in Berlin begegnet man immer seltener!

Nachtijal, ick hör dir trapsen!!! Denn: Alle Vögel sind schon lange nicht mehr da! Die Gründe? Vielfältig: Humane Wohnraumverdichtung, insektenvernichtende Pestizide oder die Schrecken erregende Silvesternacht.

Aber zuerst die gute Nachricht: Dem Berliner Spatz geht es ausgezeichnet. Trotz des fiesen Virus, der vor einigen Jahren viele Sperlinge hernieder raffte. Und auch trotz der Tatsache, dass der Haussperling bundesweit zu den bedrohten Arten gehört und bereits seit 2002 auf die roten Vorwarnliste der deutschen Brutvögel gesetzt wurde. Städte wie Hamburg, Köln oder Münster sind wesentlich spatzenärmer. Warum nur? Der Berliner Spatz lebt in meist friedlicher Symbiose mit Fritten- und Backwarenessern, die gerne mal etwas fallen lassen. Wenn das Portmonee im Straßen-Café gezückt wird, das lernen die Spatzenküken von ihren Eltern, heißt es: Losfliegen und Reste verwerten. Auch die nicht übermäßig gepflegten Parks findet der Berliner Spatz super, weil sich hier viel mehr Insekten tummeln als im barocken Garten mit englischen Rasenflächen.
Doch die Idylle wird immer mehr geschunden: Löchrige, morsche Dächer von Abrisshäusern, die dem Spatz als Unterschlupf dienten, werden rigoros abgerissen und weichen neuen Wohnbauten. Morsche Fassaden mit für den Spatz gemütlichen Löchern werden saniert und durch Kunststofffassaden versiegelt. Auch Brandschutzwände mit bröseligen Putz-Löchern wurden gerne für den Nestbau genutzt. Die urbane Wohnraumverdichtung lässt ebenso diesen Lebensraum in Berlin schwinden. Daher wünschen wir uns die Schaffung von Brutgelegenheiten!

Einen weiteren Grund für das massive Vogelschwinden in den letzten Jahren kennt wohl ein jeder: Durch den vermehrten Gebrauch von Pestiziden, etwa in der Landwirtschaft, Parkanlagen oder auch in privaten Gärten oder auf Balkonen, sterben die Insekten – beliebtes Futter der meisten Vögel. Keine Insekten = keine Vögel, aber auch: Keine Bestäubung der Obstbäume, was nebenbei erwähnt ja mancherorts schon zum großen Problem geworden ist. Maja Lunde beschreibt in ihrem dystopischen Roman „Die Geschichte der Bienen“, was aus der Menschheit und auch aus der Artenvielfalt aller anderen Lebewesen dieser Erde wird, wenn nützliche Insekten spurlos verschwinden. Die Insektenknappheit macht auch den Berliner Vögeln zu schaffen. Daher wird es schon lange empfohlen, nicht nur im Winter Vogelfutter anzubieten, sondern auch in den wärmeren Jahreszeiten.

Silvester: Man stelle sich vor, man sei ein Vogel. Pünktlich ab Anbruch der Dunkelheit beginnt das Böllern und Knallen in der ganzen großen Stadt. Der Vogel verfällt in Panik, denn er weiß nicht, wo und wann das nächste Geschoss in die Luft geht. Was tun? Viele Vögel fliehen Richtung oben. Sie fliegen aber nicht wie normalerweise in eine Höhe von 100 Metern über dem Erdboden. Nein – genau in dieser Höhe lauert die unberechenbare Gefahr. Der Vogel fliegt höher und höher, bis zu 1000 Meter hoch. Dort hat er Ruhe. Aber: Die gesamte Stadt zu überfliegen, die ja den Knallfreunden uneingeschränkte Freiheiten bietet, bedeutet einen enormen Kraftaufwand. Selten schaffen es die aufgeschreckten Vögel bis in die dünner besiedelten Randgebiete Berlins. Während ihrer Flucht schwinden ihre Reserven, die im Winter sowieso schon mager sind. Die Folge: Vor Erschöpfung können die Tiere nicht mehr weiterfliegen und stürzen in den Tod.

Warum muss es jedem Berliner freistehen, wo auch immer, den gesamten Silvester-Abend über zu knallen? Betrachtet man die pompösen Silvester-Feuerwerke anderer Städte, wie etwa Sydney oder Dubai, fällt auf, dass das Show-Spektakel immer nur auf einen kleinen Teil der Stadt beschränkt ist. Die in den Städten lebenden Tiere danken es! Eine territoriale Beschränkung der Silvesterfeuerwerke sollte uns Berlinern nicht schaden – der Vögel-Vielfalt zuliebe!

https://www.tagesspiegel.de/politik/serie-auf-der-faehrte-8-choere-sind-nach-ihm-benannt-sein-geschilpe-ist-eher-monoton/12221720-2.html
https://www.morgenpost.de/web-wissen/article104660338/In-Deutschland-gibt-es-immer-weniger-Spatzen.html
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artenvielfalt-zahl-der-voegel-in-deutschland-stark-gesunken-a-73985b1a-f4c9-4a86-b467-dab088ab48bb

Mahnwache vor dem Tierversuchslabor Erlangen

Mahnwache vor dem Tierversuchslabor Erlangen, dem PETZ (Präklinisches Experimentelles Tierzentrum) der FAU Erlangen.

Die Vereinten Tierschützer vor den Todeslaboren (VTVDT) riefen erstmalig zu bundesweiten Mahnwachen vor den Tierversuchslaboren auf.

Continue reading “Mahnwache vor dem Tierversuchslabor Erlangen”

Die bewegende Rede von Joaquin Phoenix:

Ich bin jetzt gerade so unglaublich dankbar. Ich fühle mich nicht wie etwas Besseres als meine Mitnominierten oder sonst jemand hier, denn wir alle teilen dieselbe Liebe – die Liebe für den Film. Diese Ausdrucksform hat mir ein absolut außergewöhnliches Leben ermöglicht. Ich wüsste nicht, wo ich ohne sie wäre.

Das größte Geschenk aber, das mir und vielen anderen Menschen in dieser Branche zuteil wird, ist in meinen Augen die Möglichkeit, unsere Stimme für die Stimmlosen zu erheben. Continue reading “Die bewegende Rede von Joaquin Phoenix:”

4. Mahnwache gegen Tiertransporte in der Innenstadt von Hannover

Samstag, 15. Februar 2020 von 12:30 bis 14:30
Kröpcke, an der Brüstung zur Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Im Jahr 2019 standen wir regelmäßig vor dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, um insbesondere den sofortigen Stopp von Tiertransporten in Drittländer zu fordern. Zunächst fanden wir Gehör und unsere Fragen wurden beantwortet. Irgendwann waren die Argumente ausgetauscht und wir wurden nicht mehr wahrgenommen. Immerhin ist das Thema nicht wieder in der ministeriellen Schublade verschwunden; eine Verbesserung für die Tiere konnten wir jedoch nicht erzielen.

Continue reading “4. Mahnwache gegen Tiertransporte in der Innenstadt von Hannover”