Trumps “Friedensplan”: Fehlschlag in Nahost

Wenn man den vollmundigen Versprechungen aus Washington und Jerusalem Glauben schenken will, so steht ein „Geniestreich“ bevor, der dem Nahen Osten Frieden bringen soll. US-Präsident Trump und der israelische Ministerpräsident Netanjahu haben einen Plan vorgestellt, der in Richtung Zweistaatenlösung geht – in Anwesenheit von Vertretern arabischer Staaten, doch unter Ausschluss der Palästinenser-Führung.

Sowohl Trump als auch Netanjahu stehen aktuell massiv unter Druck und suchen händeringend nach irgendwelchen Erfolgen, um ihre politische Position zu verbessern. Beide sind angeklagt, beide stehen im Wahlkampf. Da kommt ein „Friedensplan“ für den Nahen Osten gerade recht, auch wenn er keinen Frieden bringen kann.

Und so sieht der Plan dann auch vor, dass die israelischen Siedlungen in Judäa/Samaria an Israel fallen, ebenso wie das Tal des Jordan. Und die Hauptstadt des palästinensischen Staates würde außerhalb der Mauern von Ost-Jerusalem liegen, in den Vororten. Das ist im Vergleich zu einigen früheren Verhandlungen ein deutlicher Rückschritt zuungunsten der Palästinenser. Immerhin wird den Nationalisten, die einen palästinensischen Staat gänzlich ablehnen, eine Absage erteilt. Ein Unterschied auch zur Zeit der ägyptisch-jordanischen Besatzung bis 1967, als keine palästinensische Selbstständigkeit umgesetzt wurde.

Wenn von einer Verdoppelung der Fläche gesprochen wird, so bezieht sich das auf das aktuell von Palästinensern bewohnte Territorium, das vergrößert werden soll. Selbst wenn es um Land an der Grenze zu Ägypten erweitert werden würde, bleiben fast zwei Drittel der von Palästinensern beanspruchten Gebiete außen vor. Der jetzt vorgeschlagene Staat würde aus vielen Einzelteilen bestehen, die nur über Tunnel und Brücken verbunden werden können.

Zudem verspricht Trump noch 50 Mrd. US-Dollar Aufbauhilfe. Was den „Deal“ versüßen sollte, legt jedoch das Grundproblem offen: ein solcher Staat wäre von Beginn an strukturell ökonomisch schwach aufgestellt und eine fortgesetzte Abhängigkeit von Finanzspritzen wäre wohl vorprogrammiert.

Die Palästinenser lehnen den „Friedensplan“, wie kann es anders sein, vehement ab. Es ist auch vorhersehbar gewesen, dass Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas den Abbruch aller Beziehungen zu Israel und den USA verkündet. Die Arabische Liga warnte davor, diesen Plan gegen den Willen der Palästinenser durchzusetzen. Damit kann der Vorstoß Trumps und Netanjahus als gescheitert betrachtet werden. Eine einseitige Umsetzung des aktuellen Plans könnte zu schweren Konflikten führen, sodass eine Nachbesserung unumgänglich wird. Nicht zuletzt die Sicherheit Israels hängt davon ab!

 

Jerusalem 1883, stets ein Ort verschiedenster Völker und Religionen gewesen, damals zum Osmanischen Reich gehörend: Auch als Jerusalem ein größeres Dorf lediglich war, wurde es bereits eingeteilt in Viertel für arabische Juden, litauische Juden, türkische Muslime, nordafrikanische Muslime, arabische Muslime, armenische Christen, lateinische Christen und griechische Christen

Nicht unpolitisch, nicht rechts, sondern links!

Die meisten kleineren Parteien – und manchmal auch die großen – werden immer mal wieder von einer Rechts-Links-Diskussion heimgesucht. Diese kann dann konstruktiv, offensiv und selbstkritisch geführt werden, so dass die Begründung der Positionierung in der politischen Landschaft ein Update erfährt und das Profil der Partei geschärft wird. Daher sollte man sich einer solchen Debatte dann auch öffentlich und mutig stellen. Continue reading “Nicht unpolitisch, nicht rechts, sondern links!”

Tierschutzpartei fordert Neuwahlen in Thüringen

Partei Mensch Umwelt Tierschutz kritisiert Minderheitsregierung von Höckes Gnaden scharf und fordert Neuwahlen

Thomas Kemmerich (FDP) konnte aufgrund vorangegangener Absprachen mit Björn Höcke Ministerpräsident von Thüringen werden. Eine Partei, die mit ein paar Dutzend Wählerstimmen über der Fünfprozenthürde gerade so in den Landtag einzog, ist also fortan auf die aktive Unterstützung einer Partei angewiesen, die derzeit ein Prüffall für den Verfassungsschutz ist. Continue reading “Tierschutzpartei fordert Neuwahlen in Thüringen”

Deutschland darf keinen Müll exportieren!

Hierzulande glauben die meisten Menschen, dass sie nicht für die Vermüllung der Meere verantwortlich sind, doch Deutschland ist nach den USA und Japan der drittgrößte Exporteur von Plastikabfällen. Unser Müll landet zu großen Teilen in Südostasien, wo es meist keine oder kaum Mülltrennung geschweige denn Recycling gibt, und so großteils am Ende im Meer, wo er unzählige Tiere das Leben kostet.

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Initiative der Tierschutzpartei erfolgreich – Greifswald spricht sich für Zirkus ohne Wildtiere aus!

Die Greifswalder Bürgerschaft beschließt, Flächen in städtischem Eigentum oder Besitz künftig nur noch Zirkusbetrieben oder Veranstaltern zu überlassen, die keine Wildtiere mit sich führen. Eine Mehrheit von 22 von 37 Stimmen unterstützte den Antrag der Fraktion “DIE LINKE und PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ”. Continue reading “Initiative der Tierschutzpartei erfolgreich – Greifswald spricht sich für Zirkus ohne Wildtiere aus!”

Pro Wildlife: Stoppt Haiflossenhandel in Europa!

Bitte unterstützt die Europäische Bürgerinitiative “Stop Finning – Stop the Trade” 

“Viele Millionen Haie werden jedes Jahr getötet. Am wertvollsten sind ihre Flossen, die vor allem in Asien begehrt sind. Um Platz an Bord zu sparen, praktizieren Fischer vielerorts das sogenannte „Finning“. Das bedeutet, dass den Haien noch auf See die Flossen abgeschnitten werden und der als „wertlos“ angesehene Körper wieder über Bord geworfen wird. Eine extrem grausame Praxis, denn häufig leben die Haie noch und sinken hilflos zum Meeresboden, wo sie jämmerlich ersticken oder verbluten.

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Petition: Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!

Bitte unterschreibt!

Schluss mit Tierversuchen! Ein Ende ist möglich und nötig! Damit sich endlich etwas ändert, brauchen wir eine Gesamtstrategie, damit der Systemwechsel vom grausamen und überholten Tierversuch zu einer Wissenschaft des 21. Jahrhunderts gelingt.

Mit meiner Unterschrift fordere ich von der Politik einen Ausstiegsplan für Deutschland zu entwickeln!

3. Mahnwache gegen Tiertransporte 2020

“Sehr geehrte Frau Otte-Kinast,

liebe Grüße von unserer Mahnwache in der Innenstadt von Hannover am 01.02.2020.

Wieder konnten wir viele gute Gespräche führen und auf die Rechtswidrigkeit der Abfertigung von Tiertransporten ins Drittland hinweisen. Wie waren nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern auch auf der Heimtiermesse vertreten.

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