PM: Skandalöses Urteil gegen Tierrechtler_innen

PRESSEMITTEILUNG: 22.04.2016

Mit Erschrecken hat der Bundesvorstand der PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) vom gestern verkündeten Urteil im Strafprozess gegen drei Tierrechtsaktivist_innen vor dem Amtsgericht in Schwäbisch Hall erfahren. Angeklagt waren die drei 28-, 24- und 20-Jährigen wegen Hausfriedensbruch – sie waren in einen unverriegelten Putenstall eingedrungen, um die dortigen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zu dokumentieren, welche sich laut Aussagen zweier angehörter Sachverständiger bestätigten.

Der 28-Jährige war zudem wegen Körperverletzung angeklagt. Er hatte ein Reizgas-Spray gegen den Putenmäster eingesetzt, nachdem dieser – durch einen stillen Alarm auf die Tierfilmer aufmerksam geworden – zwei der Aktivisten mit einer Holzstange angriff und dabei schwer verletzte. Er wurde zu 6 Monate und 2 Wochen auf Bewährung verurteilt, die anderen beiden zu 25 bzw. 20 Tagessätzen.

Diese Verurteilungen sind aus Sicht der Tierschutzpartei u. a. deshalb besonders skandalös, da z. B. Beweisfotos von den Verletzungen vorlagen, die der Putenhalter den zwei Tierrechtler_innen mit der Holzstange zugefügt hatte und da er im Prozess zugab, selbst dann noch mehrfach auf sie eingeschlagen zu haben, als sie bereits am Boden lagen.

Dazu der Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei, Matthias Ebner: „In diesem Prozess wurden die Opfer zu Tätern gemacht. Menschen, die sich aus reiner Selbstlosigkeit, aus Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein den tierlichen Opfern gegenüber nachts auf den Weg zu dieser Tierfabrik gemacht hatten und die dafür bereits heftige Schläge einstecken mussten, wurden nun auch noch von unserer Justiz nicht nur im Stich gelassen. Nein, nun hat sich auch noch das Gericht auf die Seite des Agrarindustriellen gestellt, der den ihm hilflos ausgelieferten Tieren unermessliches Leid zufügte und immernoch zufügt.“

Der Staatsanwalt hatte es im Vorfeld bereits abgelehnt, ein Verfahren gegen den Agrarindustriellen aufgrund von Körperverletzung, räuberischem Diebstahl (einer Wärmebildkamera) und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu eröffnen, was ihm die Tierrechtsaktivist_innen vorwerfen.

Ebner dazu weiter: „Hier stellt sich daher die Frage, ob wir noch in einem Rechtsstaat leben oder ob nicht schon längst die Industrie mit den regierenden Parteien und der Justiz so eng verwoben ist, dass nur noch das Recht des Stärkeren gilt.“

Der Bundesvorstand der Tierschutzpartei hält es für richtig und wichtig, heimlich gemachte Aufnahmen von Mastanlagen zu veröffentlichen, da die Behörden regelmäßig versagen und solche Missstände sonst niemals aufgedeckt würden. Er erwartet das von den nun in erster Instanz Verurteilten bereits angekündigte Berufungsverfahren daher mit Spannung und in der Hoffnung, dass dieses das Vertrauen in den Rechtsstaat wieder herstellen kann.

Pressekontakt:

Matthias Ebner
Vorsitzender LV Ba-Wü, Bundesvorsitzender
Fon: 07234 – 94 83 23
Fax: 07234 – 2760
Handy: 0160 90153320
matthias-ebner@tierschutzpartei.de

Habeck: Tötung von Nutztieren ist nicht mehr zu rechtfertigen

Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder! Das was der Schriftsteller und Politiker Dr. Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen),  Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, gesagt hat, ist wahr, zukunftsweisend und kann nicht so leicht argumentativ wiederlegt werden. Habeck sieht auf Grund des Vorhandenseins von ausreichend alternativen Lebensmitteln keine Notwendigkeit mehr, Tiere für Nahrungsmittelzwecke zu töten. So viel Einsicht und Erkenntnis von einem amtierenden Landwirtschaftsminister erwartet man nicht alle Tage! Aber wie gesagt, es geschehen noch Zeichen und Wunder…

“Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck attestierte der Tierhaltung aus ethischer Sicht ein grundsätzliches Rechtfertigungsproblem. Nach seiner Auffassung ist der Tierhaltung und der damit verbundenen Tötung von Tieren für Nahrungsmittelzwecke nämlich mit der reichlichen Verfügbarkeit alternativer Lebensmittel eine wichtige Begründung abhandengekommen. Die Tierhaltung diene heute nicht mehr der Versorgung mit lebensnotwendiger Nahrung, so Habeck. Deshalb müssten die Halter eine neue und gesellschaftlich akzeptable Begründung für ihr Handeln liefern.”  Hier Artikel lesen

Offener Brief bez. Gastspiel von Zirkus “Voyage” in Plauen

An das Veterinäramt
z.H. Frau Dr. Anne Mütschard
Stephanstraße 9
08606 Oelsnitz/Vogtl.
muetschard.anne@vogtlandkreis.de

An den Oberbürgermeister der Stadt Plauen / Vogtland
z.H. Herrn Ralf Oberdorfer
Unterer Graben 1
08523 Plauen
oberbuergermeister@plauen.de

An die Freie Presse
Buero.chefredakteur@freiepresse.de

 

Sehr geehrte Frau Dr. Mütschard,                                                                                 Treuen, den 20.04.2016
sehr geehrter Herr Oberdorfer,

wie ich heute aus der „Freien Presse“ erfahren habe, gastiert in dieser Woche bis zum 24. April der Berliner Zirkus „Voyage“ in der vogtländischen Metropole Plauen.

Mehr als 80 Tiere, u.a. vier Elefanten, Giraffen, Kamele, Lamas, Pferde, Zebras, weiße Tiger und sogar ein Flusspferd, werden in den nächsten Tagen zur Schau gestellt.

Die anerkannte Tierrechtsorganisation Peta hatte aus diesem Grund im Vorfeld protestiert, weil die Organisation das Halten, Dressieren und Zurschaustellen von Wildtieren im Zirkus ablehnt und immer wieder auf nicht artgerechte Bedingungen, unter denen die Tiere im Zirkus leiden, hinweist. Der Zirkus „Voyage“ reagierte darauf und gab in seiner Pressemitteilung bekannt, dass der Zirkus in jeder Gastspielstadt vom Veterinäramt kontrolliert wird und dass die Tierhaltung in Ordnung sei. Auch die Besucher können sich heute bei der Tierfütterung ein Bild von der „vorbildlichen Tierhaltung“ machen.

Es ist anmaßend, uns Tierschützern weismachen zu wollen, man könne Wildtiere im Zirkus „vorbildlich” halten. Aus der Sicht von einigen Menschen, die sich nicht in die Lage der Tiere versetzen können, mag zwar die Tierhaltung „vorbildlich“ sein, aber aus Sicht der Tiere sollte die Natur zum Vorbild dienen. Vergleicht man die Tierhaltung im Zirkus mit einer Dokumentation, die z.B. das Leben und Verhalten von Elefanten in freier Wildbahn thematisiert, muss man zwangsläufig zu der Erkenntnis gelangen, dass ein Zirkus niemals den physischen und psychischen Ansprüchen von Wildtieren gerecht werden kann. Verglichen mit der Natur werden die Käfige im Zirkus immer zu eng sein, die ständigen Transporte und die dauerhafte Gefangenschaft sind alles andere als artgerecht. Und macht es wirklich Spaß Tieren zuzusehen, deren Willen beim Dressieren gebrochen wurde? Sicherlich nicht. Und: Neben der Bundestierärztekammer ist auch die Mehrheit in der Bevölkerung gegen Wildtierdressuren.

Nicht umsonst haben schon 18 europäische Länder ein Wildtierverbot in Zirkussen verhängt oder planten dieses bis 2015: Bulgarien, Dänemark, England und Wales, Estland, Finnland, Griechenland, Malta, Norwegen, Österreich, Portugal, Polen, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Belgien.

Wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sind der Meinung, dass die dafür zuständigen Behörden bei der nächsten Zulassung eines Zirkusses, der in Plauen sein Zelt aufschlagen möchte, genau darauf achten sollte, dass dieser keine Wildtiere mitführt. Führt er Wildtiere mit, sollten sich die Verantwortlichen nicht scheuen, ihm ein Gastspielverbot auszusprechen, als Zeichen zum Schutz der Tiere. Denn nichts spricht dafür, dass Zirkusse mit Wildtieren noch zeitgemäß, artgerecht und zukunftsweisend sind, auch wenn gegenwärtig Zirkusse mit Wildtieren in Deutschland noch legal sind. Als vorbildlich einzustufen sind in dieser Angelegenheit die deutschen Städte wie z.B. Heilbronn, Siegen und Paderborn, die bereits ein Verbot für Zirkusse mit Wildtieren verhängt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Jedzig
Bundesgeschäftsstelle
Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

Verbote der Haltung von Wildtieren in Zirkussen
Regelungen zum Verbot von Wildtieren auf städtischen Flächen

Stand Peta: Februar 2016

http://www.peta.de/VerbotWildtiereImZirkus

 

Die Freie Presse online, hat unsere Kritik veröffentlicht. Danke!

 

Was, wenn wir alle Vegetarier wären?

Mit dieser Frage hat sich „GEO“ beschäftigt und kristallisiert heraus, was ein Forscherteam um Marco Springmann von der Universität Oxford in einer Studie herausgefunden hat.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem GEO-Bericht in plakativen Stichpunkten, was passieren würde, wenn weltweit niemand mehr Fleisch essen würde:

  • wir und der Planet wären deutlich gesünder
  • gut sieben Millionen weniger Tote jährlich bis 2050
  • zwei Drittel weniger Treibhausgase gelangten aus der Nahrungsmittelproduktion in die Atmosphäre
  • knapp 1,5 Billiarden US-Dollar könnte man einsparen bei der Krankenversorgung und den Kosten für Klimafolgeschäden
  • Landfläche so groß wie Afrika würde frei: 20 Milliarden Hühner, 1,5 Milliarden Kühe und je eine Milliarde Schafe und Schweine würden nicht mehr gebraucht
  • Weniger Nutztiere und mehr freie Landflächen helfen im Kampf gegen den Klimawandel
  • Tierhaltung stößt mehr Treibhausgase aus als der weltweite Verkehr
  • siebzig Prozent weniger Wasserverbrauch auf der Erde

Fazit: Der Wunsch zu glauben, alle Menschen auf der Welt würden in Kürze zu Vegetariern werden, ist unrealistisch. Vegetarier sind weltweit leider noch in der Minderheit und die wachsende Erdbevölkerung verlangt nach immer mehr Fleisch, aber, und da schließen wir uns “GEO” an, die den ersten Schritt fordern:

“Aufhören, zu viel (vor allem Fleisch) zu essen – und Lebensmittel wegzuschmeißen!“

Hier zum ausführlichen Bericht von “GEO”

 

Schreibwettbewerb “Warum ich vegan lebe”

Nachfolgend machen wir auf eine Aktion vom “Bund für Vegane Lebensweise” aufmerksam:

“Wir veranstalten einen Schreibwettbewerb mit dem Thema “warum ich vegan lebe”. Uns interessiert Deine ganz persönliche Geschichte. Berichte uns von Deinem Schlüsselerlebnis , falls Du eins hattest. Schreibe ein Gedicht, ein Märchen oder eine Kurzgeschichte – es steht Dir völlig frei, wie Du Deine Entscheidung zum veganen Leben ausdrücken möchtest! Auf bis zu einer DIN A4-Seite sind Deiner Kreativität dabei keine Grenzen gesetzt.

Unsere schreibbegeisterte Jury bewertet dann Deinen Text. Wir konnten dafür u.a. Hilal Sezgin und Andreas Grabolle gewinnen, aber auch unsere Gartenfee Susanne Heine durfte natürlich nicht fehlen. Der Text wird der Jury in anonymisierter Form vorgelegt.

Zu gewinnen gibt es als Hauptpreis den Vitamix S30, der/die Zweitplatzierte*r bekommt eine Tierpatenschaft bei Land der Tiere, als 3. Preis gibt es das Buch von Brendan Brazier “Vegan in Topform”.

Der Einsendeschluss ist der 22.05.2016.”

Kontakt: mitgliederbetreuung@bvl-ev.org / http://vegane-lebensweise.org

Internationaler Aktionstag zur Abschaffung der Tierversuche

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns am 23.04., zum Internationalen Aktionstag zur Abschaffung der Tierversuche, vor Ort unterstützen könntet. Kommt einfach mal vorbei und setzt mit uns ein Zeichen gegen Tierversuche.

Hier die Termine im Überblick, wo ihr uns am 23.04. antrefft:

Baden-Württemberg

Ort: Bertholdsbrunnen, Freiburg i. Br.
Uhrzeit: 10-14 Uhr
Was: Mahnwache
Veranstalter: Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) – Regionalgruppe Freiburg

Ort: Pforzheim, Fußgängerzone Pforzheim, Ecke Leopoldplatz/Bahnhofstraße Uhrzeit: 11 Uhr
Was: Auch in Pforzheim werden wir von der Tierschutzpartei uns am Internationalen Tag für die Abschaffung der Tierversuche beteiligen und zwar mit einem kreativen Aktion, bei der ein Tierversuch nachgestellt werden soll, sowie einem Infostand.

Ort: Zwei Mitglieder verteilen Flyer ab ca. 10 Uhr in der Schorndorfer Innenstadt. Standort je nach Wetter, entweder Marktplatz (wenn es nicht regnet) oder Arnold Galerie (bei Regen).

NRW

Von 11 bis 17 Uhr auf dem Schadowplatz in Düsseldorf, Teilnahme unter dem Motto “Forschung Ja,Tierversuche Nein!” Veranstalter ist Animals United.

Bayern

Veranstalter sind “Ärzte gegen Tierversuche, Erlangen”
Ort: Erlangen, Schlossplatz
Uhrzeit: 14-17 Uhr

Geplant ist eine HUNDE-DEMO in der Mensch und Tier sich gemeinsam für eine tierversuchsfreie Forschung stark machen!

Um 14 Uhr treffen wir uns alle mit unseren Hunden am Schloßplatz in Erlangen und laufen dann zum Besiktas-Platz (beim CineStar Kino), wo Infostände der “Menschen für Tierrechte Nürnberg”, der “Partei Mensch Umwelt Tierschutz” und natürlich der “Ärzte gegen Tierversuche” stehen werden.

Hamburg

Veranstalter: ÄgTV, 10 – 17 Uhr
Ort: Rathausmarkt
Auf dem Rathausmarkt finden anschließend Redebeiträge von Hilal Szezgin und Frank Weber statt. Außerdem gibt es ein Musik- und Kinderprogramm.

Zusätzlich Demozug: 12 – 14:30 Vom Hauptbahnhof zum Rathausmarkt.
Veranstalter: Tierrechtinitiative HH

TTIP-Demo in Hannover

Am 23.04. werden wir in Hannover sein und Merkel und Obama klarmachen, dass wir uns für einen gerechten Welthandel aussprechen. Nein zu: TTIP und CETA
Ort: 12 Uhr Opernplatz Hannover
Infos unter: ttip-demo.de

Messetermin „ProVego in Darmstadt“

Unsere Partei findet Ihr vom 22. bis 24. April 2016 auf der ProVego in Darmstadt im 6qm-Foyer. Mitglieder aus der Partei, die bei der Standbetreuung oder bei der Flyerverteilung mit helfen wollen, melden sich bitte bei der Bundesgeschäftsstelle: bundesgeschaeftsstelle@tierschutzpartei.de

Erweitern Sie die EU-Richtlinien für den Schutz von Straßentieren!

Petition

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition mit der Forderung: Erweitern Sie die EU-Richtlinien für den Schutz von Straßentieren!

Petition zur Unterstützung des schriftlich eingereichten Antrages an die deutsche Vertreterin Angela Merkel sowie den Vorsitzenden Donald Tusk des Europäischen Rates:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr EU-Ratspräsident Tusk.

Laut eigener Auskunft der Kommission (auf Anfrage), verfügte im Jahre 2014 die Europäische Kommission (noch) nicht über die entsprechenden Kompetenzen, innerhalb der EU eigene Programme für die Eindämmung streunender Hunde zu finanzieren, wohl aber die Möglichkeit, im Rahmen des ELER ( Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) Zahlungen an Landwirte zu leisten, die sich freiwillig(!) zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Betrieben verpflichten.

So wurden beispielsweise allein in Rumänien, dem Land, welches plakativ für das barbarische Massentöten von Straßenhunden steht, im Jahre 2012 rund 320 Mio. Euro aus den ELER-Mitteln von den Behörden bereitgestellt.

Für 2016 hat die EU 161 Millionen Euro an Ergänzungsfinanzierungen zur Bekämpfung von Tierkrankheiten und –seuchen bereitgestellt.

Die Frage, aus welchem Grunde es der EU möglich ist, Landwirte für die Verbesserung der Tierschutzrichtlinien im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik zu honorieren, oder Millionenbeträge zur Bekämpfung von (Nutz-)Tierkrankheiten zur Verfügung zu stellen, es jedoch (angeblich) nicht möglich sein soll, EU-Staaten bei der Einhaltung der Tierschutzrichtlinien und der Verbesserung des Tierwohls außerhalb der industriell-wirtschaftlichen Verwertung zu unterstützen, drängt sich dabei zwingend auf.

Die Formulierung des Artikel 13 über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) macht deutlich, dass es weiterhin in der EU keine eigenständige Tierschutzpolitik geben soll, mit der Tiere um ihrer selbst willen geschützt werden.

Für die EU wäre es ein Leichtes, die Programme des Lissabonner Vertrages zur Minderung des Tierleides um einzelne Aspekte zu ergänzen.

Die Vermutung liegt nahe, dass ein Interesse der EU zur Entwicklung eines Förderprogrammes eng mit wirtschaftlichen Faktoren verknüpft sein muss, nur so erklärt sich, dass die Kommission die zahlreichen Verstöße ihrer Mitgliedsstaaten bei Säuberungsaktionen und Tötungen von Straßentieren stillschweigend akzeptiert, bzw. schlichtweg ignoriert.

Die steigende Anzahl von Vegetariern/Veganern, sowie der prozentuale Zuwachs der Mitglieder bei Parteien wie der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei zeigt deutlich, welchen Stellenwert der Tierschutz heute eingenommen hat.

Die Ignoranz der einzelnen EU-Staaten sowie auch dem ausführenden Organ der EU, bei der humanen Bekämpfung des Tierleids ist somit einem sträflichen Fehlverhalten gleichzusetzen und widerspricht dem Bürgerwillen.

Wir fordern den Europäischen Rat auf, beim kommenden Gipfeltreffen nach Art. 15 Abs. 3 EU-Vertrag über die Erweiterung der Maßnahmen zum Tierschutz in Art.13 AEUV zu beraten und diese zu beschließen!

Weiterhin ist eine Entwicklung eines Straßentierkonzeptes, welches die Tötung ausschließt, zwingend erforderlich. Die Finanzierung von Kastrationsprojekten erweist sich langfristig als erfolgreicher, als sogenannte „Reinigungsaktionen“.

Für die nachhaltige Eindämmung der Population helfen ausschließlich und nachweislich folgende Maßnahmen:

• C-N-R (Catch-Neuter-Release): Die Streunertiere müssen eingefangen, geimpft,
• kastriert und wieder in ihrem Revier ausgesetzt werden.
• Unterstützung der Tierheime und Förderung der Adoption
• Kontrolle über die zweckgebundene Verwendung der finanziellen Mittel

Durch eine Umverteilung von Teilen der Fördermittel für Agrar-, Gesundheitswesen und Stadtentwicklung lassen sich dauerhaft oben genannte Projekte finanzieren und tragen somit zum allgemeinen Wohl von Mensch und Tier bei.

Selbstverständlich erwarten wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei, eine Bearbeitung unseres Anliegens und bitten um schriftliche Bestätigung der Kenntnisnahme sowie eine zeitnahe Stellungnahme.

Hochachtungsvoll,
der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Die Serengeti darf nicht sterben

Schon einst Dr. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael setzten sich vor rund 60 Jahren für den Schutz und Erhalt der Serengeti in Afrika ein. Beide kann man zurecht als Vorreiter für den internationalen Naturschutz bezeichnen. Mit ihrem Buch “Serengeti darf nicht sterben” schufen sie Verständnis und Respekt für den internationalen Tier- und Naturschutz, wie kaum eine andere Schrift.

Heute setzen die afrikanischen Umweltschützer das Erbe der Grzimeks fort und die ganze Welt ist aufgefordert, das Weltnaturerbe Serengeti mit all seiner afrikanischen Schönheit, den wilden Tieren und ihren Einwohnern zu schützen, damit es fortbestehen kann.

Petition

Bitte unterschreiben Sie die Petition von „Rettet den Regenwald e.V.“ und unterstützen Sie die kenianischen Umweltschützer, um das Vorhaben der Regierung, die die Abholzung des Mau-Wald freigegeben haben, zu stoppen.

Nachruf auf Ute Langenkamp

Wie wir heute erfahren haben (Nachruf) ist eine großartige Tierschützerin für immer von uns gegangen.

Ute Langenkamp, Trägerin der MUT-Medaille, verstarb am 04.04.2016 im Alter von 75 Jahren. Ute war Initiatorin der Smeura in Pitesti / Rumänien, dem größten Tierheim der Welt. Sie setzte sich unermüdlich für alle Tiere ein, besonders für die rumänischen geschundenen Straßentiere, die auf menschliche Hilfe und Zuwendung angewiesen sind. Mit ganzer Hingabe setzte sie sich für eine bessere und friedvollere Welt ein.

Wir werden Ute in respektvoller Erinnerung behalten und sind traurig, dass eine verlässliche und aktive Kämpferin für die Tiere nicht mehr unter uns Tierschützern weilt.

Wir trauern um Ute Langenkamp.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei