Waschbären

Jäger melden Abschussrekord

Deutsche Jäger schossen in der vergangenen Jagdsaison 67 700 Waschbären hierzulande. Das waren so viele wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der aus Nordamerika stammmenden Tiere laut Jagdschutzverband um 36 Prozent. Auch die Zahl der erlegten Wildschweine steigt an; bundesweit wurden im vergangenen Jahr 585 000 Tiere erlegt.

Rekorderlös

Thunfisch erzielte bei einer Versteigerung über eine Million Euro

In Japan hat ein Blauflossen-Thunfisch bei einer Versteigerung umgerechnet 568 000 Euro erzielt. Ein Kilogramm des 269 Kilogramm schweren Fischs kostet 2700 Euro. Den Fisch ersteigerte der Chef einer Sushi-Restauarantkette. Der Blauflossen-Thunfisch ist vom Aussterben bedroht, kommt aber in Japan als Delikatesse auf den Teller.

Ein großer Erfolg für den Tierschutz in Europa!

EINE MILLION Unterschriften für 8hours!

Pünktlich zum Jahreswechsel 2011/2012 ging die millionste Unterschrift auf 8hours.eu ein. Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung, mit Statements von Christa Blanke, der Gründerin und Direktorin von Animals’ Angels, und Dan Jørgensen, dem EU-Politiker, der 8hours mit Animals’ Angels initiierte. (Hier weiter lesen…)

Falls Sie diese Kampagne mit Ihrer Unterschrift noch nicht unterstützt haben, dann können Sie das gerne noch auf der Startseite unserer Partei nachholen. Wir berichteten am 10.10.2011 ausführlich darüber.

Bundespräsident Wulff ist keine moralische Instanz mehr

Bundestagspräsident Lammert (CDU) beschwerte sich darüber, dass die Medien das Amt des Bundespräsidenten durch ihre Berichterstattung über die Kreditgeschäfte des aktuellen Amtsinhabers Christian Wulff beschädigen würden. In eine ähnliche Kerbe – wenn auch wohl mit anderen Hintergedanken – schlug der SPD-Chef Sigmar Gabriel, als er ein Ende der Diskussion im Fall Wulff anmahnte, um das Amt des Bundespräsidenten nicht weiter zu beschädigen. Aber wer beschädigt hier eigentlich das Amt, wenn nicht Christian Wulff selbst?

Immer mehr Details werden bekannt, aber sie kommen nicht aus seinem Munde; er räumt nur ein, was ohnehin schon in die Öffentlichkeit gelangt ist. Die ganze Affäre begann Mitte Dezember mit einem Bericht in der Bild-Zeitung, dass Wulff im Jahr 2008 im Zusammenhang mit der sog. Air-Berlin-Affäre im niedersächsischen Landtag gefragt wurde, ob er geschäftliche Beziehungen zu dem Unternehmer Egon Geerkens unterhalte. Dies wurde verneint. Er verschwieg aber, dass er von Frau Geerkens einen Privatkredit erhalten habe. Im Nachhinein gibt er selbst zu, dass dies nicht gradlinig gewesen sei.

Am 15. Dezember 2011 erklärte Christian Wulff, dass er besagten Privatkredit durch ein Geldmarktdarlehen bei der Baden-Württemberg-Bank (BW-Bank) abgelöst habe. Den Zinssatz wollten weder er noch die BW-Bank verraten. Nach unwidersprochenen Medienberichten soll dieser Zinssatz zwischen 0,9-2,1 % und damit um mindestens 50% unter den normalen Marktbedingungen gelegen haben. Die BW-Bank teilte inzwischen mit, dass der Vertrag für dieses Geldmarktdarlehen aber erst am 21.12. 2011 vom Bundespräsidenten unterschrieben wurde. Er hat also ganz bewusst einen falschen Eindruck erweckt!

Hinzu kommt, dass die von der BW-Bank eingeräumten Konditionen offensichtlich sehr großzügig waren. Ein Grund hierfür ist nicht ersichtlich und wurde bisher von keinem Beteiligten angedeutet. Die BW-Bank ist auf Darlehen für baden-württembergische mittelständische Unternehmen spezialisiert. Christian Wulff aber ist ein Privatmann. Unsereins kann ja mal versuchen bei seiner Hausbank vorzusprechen, um solche Konditionen zu erlangen! Ein Schelm übrigens, wer Böses dabei denkt, dass Christian Wulff als Vorstandsmitglied von VW maßgeblich an der Entscheidung beteiligt war, dass VW den Fahrzeugbauer Porsche übernommen hat. Und Porsche war damals sehr froh, waren sie doch in einer massiven Finanzierungsklemme, die auch die Hausbank nicht lösen konnte. Hausbank war und ist übrigens die BW-Bank. Und da schließt sich dann der Kreis, was Wulff aber nicht zugeben würde.

Jetzt wurde auch noch bekannt, dass der amtierende Bundespräsident auf die Mail-Box des Chefredakteurs der Bild-Zeitung sprach und sich über mehrere Minuten über deren geplante Berichterstattung in seiner Kreditaffäre beschwerte. Das Wort “Rubikon” soll gefallen sein – eine Grenze sei hier überschritten worden. Ganz eindeutig aber von dem Bundespräsidenten Christian Wulff selbst, dem jetzt wohl alle moralische Integrität abzusprechen ist.

Stell dir vor, es gibt ein Legebatterie-Verbot und keiner merkt es…

Ab dem 01. Januar 2012 sind herkömmliche Legebatterien in der EU verboten; dies wurde im Juli 1999 per Richtlinie beschlossen. Dieses Verbot wird aber nicht verhindern, dass geschätzte 100 Millionen (!) Hennen auch nach dem 01. Januar 2012 weiterhin ein Leben in absoluter Enge, unter tierschutzwidrigen Verhältnissen werden fristen müssen, um billige Eier für Massentierhalter zu produzieren. Diese Zahl veröffentlichte jetzt die „Tageszeitung“ in einem Bericht vom 28.12.2011 als “brancheninterne Schätzung”. Tatsächlich wird das Legebatterie-Verbot laut EU-Verbraucherschutzkommissar John Dalli in Frankreich, Polen, Portugal, Rumänien, Belgien, Bulgarien und Zypern zum Stichtag nicht umgesetzt sein. Italien, Spanien, Griechenland, Ungarn und Lettland haben dem Bericht zufolge nicht einmal ausreichende Daten nach Brüssel geschickt.

Dies wird für die genannten Länder ein sog. Vertragsverletzungsverfahren zur Folge haben. Konkret bedeutet dies, dass Inspektoren der EU Beweise sammeln werden, die die Nichtumsetzung des Legebatterie-Verbotes belegen sollen. Bis zum Ende dieses Verfahrens dürfen keine Eier aus den betroffenen Ländern den jeweiligen nationalen Markt verlassen. Nun ist Papier ja geduldig, deshalb fordert der Deutsche Tierschutzbund eine Kennzeichnungspflicht nach Herkunft der Eier. Das aber würde auch wieder gegen EU-Recht verstoßen, und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat sich auch schon dagegen ausgesprochen. Wie dann allerdings der Import dieser “verbotenen Eier” verhindert werden soll, darüber erfährt man nichts.

Für ein Legebatterie-Verbot haben Tierschutzorganisationen jahrelang hart gekämpft. Es ist schon erschreckend zu erfahren, dass dieses Engagement keinerlei Wertschätzung erfährt – von der Fortsetzung der Qualen der Hühner in den Legebatterien ganz zu schweigen.

Das heißt nun allerdings nicht, dass die bereits im Jahre 2010 in Deutschland umgesetzten EU-Vorgaben den Hühnern hierzulande wirklich helfen. Die Tiere haben lediglich ein paar Quadratzentimeter mehr Platz in den Käfigen, die schönfärberisch als „ausgestaltet“ bezeichnet werden – genau genommen eine arglistige Täuschung. Die natürliche Umgebung kann auch nicht ansatzweise ersetzt werden, denn die bedauernswerten Hennen leben schließlich nach wie vor in Gefängnissen. Die praktisch nur minimal veränderte Haltung ist nur eine tierschutzpolitische Augenwischerei, die das einzelne Individuum Huhn in keiner Weise von seinen Qualen erlöst.

In der sog. Bodenhaltung sind die Hennen teilweise zu Tausenden in Hallen untergebracht. Ideal ist dies nicht, zumal die Voraussetzung dafür fehlt, dass sie ihrem angeborenen Bedürfnis nachgehen können, einen Sozialverband von 8-10 „Mittieren zu bilden; zumindest haben sie aber bei der Bodenhaltung eine gewisse Bewegungsfreiheit. Besser ist zweifellos die Freilandhaltung; sie hat jedoch ebenfalls den Nachteil, dass sich die Tiere aufgrund der riesigen Zahl nicht in kleinen Gruppen zusammenfinden können. Ein Problem stellt auch die Tatsache dar, dass sie sich bei „Weidehaltung“ nicht vor Beutegreifern verstecken können.

Bei beiden genannten Haltungsformen sind Rangkämpfe vorprogrammiert, die Krankheiten und Verletzungen zur Folge haben können.

Den wirksamsten Tierschutz kann jeder von uns noch immer dadurch erreichen, dass keine Eier konsumiert werden! Die Produktion von Eiern ist immer mit Leid verbunden, wenn sie einen wirtschaftlichen Nutzen für den Tierhalter bringen soll. Viel Leid entsteht auch deshalb, weil auf jedes weibliche Küken ein „unbrauchbares“ männliches kommt, das nach seiner Geburt wegen seines Geschlechts „zermust“, zerhackt oder sonst wie getötet wird. Diese Grausamkeit ist ein wichtiger Grund mehr, warum Eier vom Speiseplan gestrichen werden sollten.

Klimavergleichsstudie mit Fleischalternativen

95 Prozent weniger Klimagase durch Fleischalternativen

Die Klimastudie des Vebu vergleicht acht verschiedene Soja- und Seitanprodukte mit Fleisch und kommt zu folgendem Schluss: Allein durch den Ersatz von Fleischalternativen, könnten in Deutschland jedes Jahr über sieben Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. (Hier weiter lesen…)