Die Schreckensmeldungen der vergangenen Tage wie beispielsweise die Skandale im Tierversuchslabor, die gravierenden Fehlverhalten bei der Nottötung von Schweinen, das zu erwartende Scheitern des Wildtierverbotes im Zirkus usw. verdeutlichen, dass der Staat sein in Artikel 20a selbstgesetztes Ziel “Tierschutz” gerade auf allen Ebenen verfehlt.
Tag: Schweine
Mitmachaktion für ein Ende der betäubungslosen Ferkelkastration
Wer den Ferkeln noch helfen möchte, schreibt noch heute seinen Bundestagsabgeordneten der SPD an und fordert ein Ende der betäubungslosen Ferkelkastration. Es gibt inzwischen drei Möglichkeiten, um den kleinen Tieren diese Qualen zu ersparen (Immunokastration, Ebermast und seit dem 19.11.2018 die Inhalationsnarkose mit Isofluran). Continue reading “Mitmachaktion für ein Ende der betäubungslosen Ferkelkastration”
Demo am 25.11.2018: Gemeinsam gegen betäubungslose Ferkelkastration
Die Verlängerung der Frist zur betäubungslosen Ferkelkastration durch Änderung des Tierschutzgesetzes droht. Die erste Lesung im Bundestag ist durch. Die der Agrarindustrie zugewandte CDU/CSU wird von ihrem Kurs kaum abrücken. Die SPD hingegen dürfte nach Themen suchen, mit denen sie sich vom Koalitionspartner abgrenzen und ihr angeschlagenes Image wieder aufpolieren kann. Offensichtlich gehört dazu nicht der Tierschutz.
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Afrikanische Schweinepest Niedersachsen alarmiert nach Ausbruch in Belgien
Jetzt gibt sogar unsere Agrarministerin zu, dass der Nachweis der ASP in Belgien “durch eine Wanderung infizierter Wildschweine über Hunderte von Kilometern aus Osteuropa sicher nicht erklärt werden kann“. Da der Fundort nahe einer Autobahn gelegen habe, sei ein „weggeworfenes Wurstbrot“ wahrscheinlicher.
Hoffentlich findet diese Feststellung auch bei der noch anstehenden Beschlussfassung über das Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes Berücksichtigung.
Die Vertreter der Landwirtschaftskammer warnen schon jetzt vor den wirtschaftlichen Folgen für niedersächsische Mastbetriebe, wenn die Seuche ausbricht und sich auf Grund der in Niedersachsen bestehenden Dichte der Schweinehaltung (8,5 Mio; so viele wie in keinem anderen Bundesland) rasant ausbreiten dürfte. Asiatische Länder würden dann umgehend Importverbote für deutsches Schweinefleisch verhängen.
Wer nicht von den Machenschaften der Agrarindustrie profitiert (dürften recht viele sein) müssten doch spätestens jetzt fragen, ob die Belieferung asiatischer Märkte so wichtig ist, dass einige wenige unsere Böden verseuchen sowie Tiere in gesellschaftlich nicht mehr akzeptierten Umfang züchten, halten und töten dürfen.
Simone Oppermann
Update: Todeskampf in der Gasgrube
Keine Reaktion vom Bundeslandwirtschaftsministerium
Erinnern Sie sich an die Publikation der Petition “Todeskampf in der Gasgrube“? Wir hatten sie auf unserer Website am 15.07.2016 als Unterstützung für Peta veröffentlicht, damit viele Menschen über die grausame CO2-Betäubungsmethode aufgeklärt werden und der Protest einen noch größeren Wirkungsgrad erreicht.
Doku: Schweinerei im Schlachthof
Heute, den 09.05.2018, im ZDF, um 22:45 – 23:15
“Durchschnittlich 60 Kilo Fleisch verzehrt jeder von uns im Jahr. Die meisten machen sich wenige Gedanken, was in Schlachthöfen passiert. Dort spielen sich immer wieder brutale Szenen ab.”
Kastenstand: Fauler Kompromiss?
Pressemitteilung LV NRW / 11.04.2018
Bei der Frühjahrssitzung der Agrarministerkonferenz (AKM) am 26.April in Münster wird die Vorsitzende Christina Schulze Föcking, die durch den Schweinemastskandal im eigenen Betrieb bekannt gewordene nordrhein-westfälische „Tierqual-Ministerin“, das Thema Ferkel-Kastration auf die Tagesordnung setzen lassen.
100.000 Stimmen für eine Beendigung des Schweineleids in Brandenburg
Am 22. März wurde in Potsdam von PETA-Aktivisten mit einer Mahnwache vor dem Verbraucherschutzministerium des Landes Brandenburg, das auch für den Tierschutz zuständig ist, für ein Ende der Tierquälerei in der Schweinehaltung protestiert.
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Report Mainz: 13,6 Millionen Schweine landen im Müll
Kollektives Totelversagen?
Report Mainz zeigte vor zwei Tagen in hohem Maße erschreckende Bilder aus der deutschen Schweinemast. Die Zahlen – 13,6 Millionen Schweine landen jährlich hierzulande im Müll – sprechen für sich: Sie sprechen für unzumutbare Zustände in der Tierindustrie, für unermessliches Tierleid, für ein Wirtschaftssystem, was auf ganzer Strecke moralisch versagt hat und für eine Jahrzehnte lang fehlgeleitete Agrarpolitik, deren Verantwortliche ungestraft davon kommen.
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Landesverband Brandenburg: Info-Treffen am 10.03.2018 in Potsdam
Heute trafen sich einige Mitglieder des LV Brandenburg und interessierte Bürger in dem kleinen veganen Café Rosenberg in Potsdam.
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