PETA Demo vor Dortmunder Zoo am 30.08.

Ob „Überschuss-Tötungen“, verhaltensgestörte Tiere, das Verstümmeln von Vögeln oder das Einsperren von Menschenaffen und Giraffen: Zoos und Tierparks bedeuten Tierleid. PETA demonstriert daher am Mittwoch ab 11:15 Uhr mit Tiermasken, Sträflingskostümen, Bannern und Schildern lautstark vor dem Haupteingang des Dortmunder Zoos. Unter dem Motto „Artgerecht ist nur die Freiheit“ fordert die Tierrechtsorganisation, die Zucht und Gefangenhaltung aller Tiere in Zoos und Tierparks auslaufen zu lassen.

„Dass fühlende Individuen noch immer zur bloßen Unterhaltung von Menschen lebenslänglich eingesperrt und gedemütigt werden, ist beschämend“, so Steffen Lenhardt, Aktionskoordinator bei PETA. „Artgerecht ist nur die Freiheit – immer mehr Menschen sprechen sich daher gegen Zoos und Tierparks aus. Die Zurschaustellung von Tieren in Gefangenschaft ist ein Auslaufmodell.“

Zoos bedeuten Tierleid
Die Tierrechtsorganisation PETA setzt sich grundsätzlich für ein Ende der Zucht und Haltung von Tieren in Zoo-Gefangenschaft ein. Kein noch so großes oder für die Besucher optisch ansprechendes Zoogehege kann die Bedürfnisse der Tiere auch nur annähernd erfüllen.

Auch mit Artenschutz hat das Einsperren von Tieren in Zoos nach Ansicht der Tierrechtsorganisation nichts zu tun. Auswilderungen finden bei den allermeisten Tierarten nicht statt – in Gefangenschaft haben die Tiere nahezu keine Möglichkeit, Verhaltensweisen, die für ein Überleben in der Natur unverzichtbar sind, zu erlernen.

Zudem erfüllen Zoos nach Auffassung von PETA keinen Bildungsauftrag: Das Publikum lernt durch die Zurschaustellung von Tieren in Gefangenschaft nichts über ihr natürliches Verhalten. Die bei vielen Tierarten in Zoos auftretenden Verhaltensstörungen werden dagegen vermehrt als normale Verhaltensweisen angesehen.

Die Mitglieder von PETA fordert daher, finanzielle Mittel in den Schutz der natürlichen Lebensräume statt in die Nachzucht und Haltung von Tieren in Zoos zu investieren und die Haltung und Zucht von Tieren in Zoos auslaufen zu lassen.

 

Details zur Aktion:
Datum: Mittwoch, 30. August 2023
Uhrzeit: 11:15 bis 11:45 Uhr
Ort: Dortmunder Zoo, am Haupteingang, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund
Kontakt vor Ort: Steffen Lenhardt

 

Als Landesverband NRW und Kreisverband Dortmund der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) solidarisieren wir uns mit dieser Aktion und rufen unsere Mitglieder und Unterstützer:innen zur aktiven Teilnahme auf!

Aufruf zur Protestkundgebung vor dem europäischen Parlament in Brüssel am 22.01.18 gegen Tiertransporte

Der Verein Lebenshilfe Kuh & Co e.V. hat zu einer Protestkundgebung gegen die Durchführung von Lebendtiertransporten vor dem europäischen Parlament in Brüssel am 22.01.2018 aufgerufen (s.u.).

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Protest: „Kein Hai-Aquarium in Sinsheim“

Bitte mitmachen!

Gerne helfen wir der Organisation „animal public e.V.“ bei der Verbreitung ihrer Protestkampagne „Kein Hai-Aquarium in Sinsheim“! Bitte werdet aktiv und schreibt dem Oberbürgermeister eine persönliche Mail. Alle nötigen Informationen findest du auf der Internetseite von Animal public e.V. unter: www.animal-public.de/stoppt-shark-city/

Um was geht es: “Ein Investor will in diesem Jahr in Sinsheim das größte Hai-Aquarium Europas bauen will: „Shark City“. Neben Tauchgängen in den Becken soll auch ein sogenanntes Touch-Becken zum Anfassen der Tiere geplant sein.”

Auch die Partei Mensch Umwelt Tierschutz spricht sich klar und deutlich gegen den Neubau eines solchen Hai-Aquariums aus. Denn bei  diesem geplanten Geschäft steht nicht das Wohl dieser hochentwickelten und intelligenten Tiere im Vordergrund, sondern der Mensch, der mit diesem tierschutzwidrigen Projekt hohe Gewinne erwirtschaften will. Im Geschäftsplan des Investors stehen sicherlich auch Arbeitsplätze, die entstehen würden und das die Wirtschaft und viele kleine Unternehmen in der Region vom Bau dieses Hai-Aquariums profitieren würden. Dass das aber auf Kosten der Tiere ginge, wird nicht erkannt oder bewusst verdrängt. Und das ganze Vorhaben wird dann oft unter dem Deckmantel des Tier- und Artenschutzes verkauft, weil man zum Erhalt des Artensterbens beitragen will und um dem Menschen Wildtiere im wahrsten Sinne des Wortes näher zu bringen. Verschwiegen wird aber auch, dass neben den Einnahmen der menschliche Erlebnishunger und die Neugier auf Neues und Einmaliges befriedigt werden soll.

Fazit: Ein neues Hai-Aquarium zu Zwecken der menschlichen Unterhaltung – Nicht mit uns! Haie gehören ins Meer in die Freiheit und große Teile der Meere müssen zu Schutzzonen für alle Meeresbewohner von der politischen Staatengemeinschaft erklärt werden.

Ihre / eure BGSt.