Teilnahme der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei der „VeggieWorld“-Messe in Wiesbaden

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr findet vom 24. bis 26. Februar 2012 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden erneut die „VeggieWorld“-Messe statt – auch bekannt als „Messe für nachhaltiges Genießen“. Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird dort ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten sein und die Besucherinnen und Besucher anhand von umfassendem Informationsmaterial mit ihrem ganzheitlichen Konzept vertraut machen, das Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.

Im Rahmen ihres vielfältigen politischen Programms vertritt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz als einzige Partei Deutschlands konsequent die vegetarisch/vegane Lebensweise als wichtige Voraussetzung dafür, den tierquälerischen Haltungsbedingungen der sogenannten Nutztiere einen Riegel vorzuschieben, die fortschreitende Schädigung des Klimas aufgrund der exzessiven Tierhaltung einzugrenzen, der Abholzung der Regenwälder zwecks Ausdehnung von Rinderweiden sowie der rapiden Abnahme der Artenvielfalt durch Monokulturen entgegenzuwirken u.v.a.m. Nicht zuletzt angesichts des Hungers in der Welt ist der Fleisch-Konsum nicht mehr zu verantworten!

Laut Veranstalter nehmen an der diesjährigen Messe noch mehr Aussteller teil als 2011. Auch ein im Vergleich zum Vorjahr erweitertes Rahmenprogramm mit Vorträgen usw. wird mit dafür sorgen, dass sich die VeggieWorld-Messe mit ihrem positiven, zukunftsfähigen Konzept zweifellos als fester Bestandteil der Messe-Angebote in der Bundesrepublik etablieren wird.

Margret Giese
Generalsekretärin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

Genehmigungspflichtiger Anbau von Obst und Gemüse im Kleingarten

In Neuseeland wird der eigene Anbau von Obst und Gemüse genehmigungspflichtig und damit das natürliche Recht des eigenen Nahrungsmittelanbaus unterlaufen. Es wird zum gesetzlichen Privileg: (Hier lesen…)

Von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, wurde kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das rigoros jeden Anbau, also auch den privaten Kleinanbau von Obst und Gemüse einer Genehmigungspflicht unterwirft. Mit der vorgeschobenen Begründung der Lebensmittelsicherheit ist geplant, jeden Garten durch Lebensmittelkontrolleure, die u.a. von der Lebensmittelindustrie gestellt werden, zu überwachen und bei Bedarf mit Gewalt durchsuchen zu lassen.

Der Selbstvertrieb wird somit gesetzlich kontrolliert und kann gegebenenfalls verboten werden. Durch dieses, auf Betreiben zahlreicher Lobbyverbände in die Wege geleitete Gesetz werden zielgerichtet Klein – und Kleinstbauern von den Lebensmittelkonzernen verdrängt. Eigener Anbau und eigene Nachzucht werden unterbunden und die Menschen werden in die Abhängigkeit großer multinationaler Konzerne gezwungen.

Diese Abhängigkeit umfasst auch die äußerst profitable Kontrolle des Saatgutes, deren katastrophale ökologische Folgen – wie genetische Manipulationen und Gefährdung der Artenvielfalt – bewusst in Kauf genommen werden.

Neuseeland ist geographisch zwar weit entfernt, die Lobbyverbände agieren jedoch ebenso in Europa. Es ist daher große Wachsamkeit geboten, um einer derart gravierenden Beschneidung der Grundrechte nicht auch bei uns Tür und Tor zu öffnen.

Dr. Thorsten Ritz
Leiter des Bundesarbeitskreises Alternative Energien
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

Die Massaker an den Straßentieren in der Ukraine gehen weiter

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert: Fair Play – Europa-Fußballmeisterschaft ohne Tiermorde!

Die Massaker an den Straßentieren in der Ukraine scheinen trotz gegenteiliger Beteuerungen der politisch Verantwortlichen unvermindert weiterzugehen. Das ZDF berichtete am 09. Februar 2012 in den Nachrichten mit schockierenden Bildern über die „Säuberungsaktionen“ in den Austragungsstädten der EM 2012.

Am 11. Februar 2012 finden in 16 deutschen Städten Demonstrationen gegen die Massaker an den Straßentieren in der Ukraine statt. Dies ist ein deutliches Signal, dass die Bürger/innen dieses Landes nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wenn Zigtausende heimatloser Hunde und Katzen aus fadenscheinigen Gründen getötet werden.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an diesen Aktionen beteiligen. Der Bundesvorsitzender Stefan Bernhard Eck wird an der Großdemonstration in Frankfurt am Main persönlich teilnehmen.

Margret Giese
Generalsekretärin
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

Landesvorsitzender von NRW wird von “Gänsereiter” verklagt

Am heutigen 26.01.2012 wurde vor dem Landgericht Bochum die Klage eines “Gänsereiters” gegen den Landesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz NRW verhandelt. Es ging um ein Schmerzensgeld in Höhe von 3.000,-€, welches der Kläger geltend machte. Bei Kundgebungen gegen das Gänsereiten in Wattenscheid-Höntrop und Wattenscheid-Sevinghausen im Jahr 2011 wurden Bilder gezeigt, auf denen er während des Abreißen des Gänsekopfes zu erkennen war. Die Klage wurde mit einem Vergleich beendet, demnach 3 strittige Bilder nicht mehr gezeigt werden dürfen. Einen zu vergütenden Schmerz des Gänsereiters vermochte das Gericht nicht zu erkennen.

In den o.g. Ortsteilen der Stadt Bochum wird alljährlich zu Rosenmontag ein sehr grausamer Karnevalsbrauch abgehalten, eben das Gänsereiten. Eine vorher getötete Gans wird kopfüber an ein Seil aufgehängt und die sog. Gänsereiter müssen dann dem Tier den Kopf abreißen. Ein blutiges und ekelerregendes Spektakel, gegen das es seit Jahren massive Proteste gibt. Wir als Partei Mensch Umwelt Tierschutz beteiligen uns an diesen Protesten, aus diesem Grund hatte unser Landesvorsitzende Michael Siethoff im Jahr 2011 Protestkundgebungen angemeldet.

Vor Gericht ging es nun darum, ob Bilder verwendet werden dürfen, die den Gänsereiter beim Kopfabreißen zeigen. Von diesem Vorgang kursieren im Internet, in den Printmedien und in diversen Bildarchiven unzählige Bilder, verschiedenster Akteure. Die besagten Karnevalsvereine sind geradezu stolz auf ihr Treiben und verweisen auf eine jahrhunderte lange Tradition. Auch vom klagenden Gänsereiter gibt es Fotos zu finden, auf denen er deutlich zu erkennen ist.

Dem Vergleichsvorschlag des Gerichtes wurde von Seiten Siethoffs letztlich zugestimmt, da das Gericht erkennen ließ, dass es skurrilerweise den Kläger nicht als relative Person der Zeitgeschichte sieht. Dieser juristische Begriff besagt, dass sich solche Personen nicht auf das Recht am eigenen Bild berufen können, wenn sie sich örtlich/zeitlich begrenzt exponiert in der Öffentlichkeit zeigen. Da weitere Prozesse aber letztlich nur Kraft und Aufwand bedeuten und ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko bergen, wurde dem Vergleich zugestimmt.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass unsere Partei nicht weiter gegen den Karnevalsbrauch des Gänsereitens mit echten Gänsen weiterhin demonstrieren wird. Vielmehr werden wir unsere Proteste dieses Jahr massiv ausweiten. Bochum ist die letzte Stadt in NRW, in der für solche Traditionsveranstaltungen weiterhin echte Tiere “verwendet” werden. In Dortmund, Olpe, Leverkusen, Essen und weiteren Städten hatten die Behörden das Tierschutzgesetz umgesetzt. Gerade im Hinblick auf das im Grundgesetz inzwischen verankerte Staatsziel Tierschutz wollen wir uns dafür einsetzen, dass auch in Wattenscheid weiterhin Karneval gefeiert wird, nur das dafür keine Tierleichen zerfleddert werden.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz – Tierschutzpartei LV NRW
Michael Siethoff
Landesvorsitzender
Rahmenstraße 10
58638 Iserlohn
Tel. 0151 210 49 613
E-Mail: michael-siethoff (at) tierschutzpartei.de

 

Die EU setzt weiter im großen Stil auf die Kernkraft

Ein Grundsatzpapier der Europäischen Union sieht in den nächsten 20 Jahren den Bau von bis zu 40 neuen Kernkraftwerken vor. EU-Energiekommissar Günther Oettinger beschreibt in dem Entwurf „Energy Roadmap 2050“, ein europäisches Gerüst für die nationale Energiepolitik und hebt die Kernenergie darin als „wichtigen Faktor“ hervor.

Die Bedenken vieler Europäer bezüglich der Sicherheitsrisiken und des Abfallproblems werden in dem Papier zwar erwähnt, durch eine neue Generation der Kerntechnik soll jedoch die Akzeptanz der Bevölkerung zurückgewonnen und unterschwellig eine Renaissance der Kernkraft eingeleitet werden.

Mit geplanten Subventionierungen ähnlich dem Erneuerbare-Energien-Gesetz soll der Druck auf noch unwillige Regierungen erhöht werden und mit dem nachgewiesen falschen Argument der CO2 Neutralität die Kernenergie als notwendiger Eckpfeiler für die Rettung des Klimas wieder hoffähig gemacht werden.

Seit dem mehrfachen GAU in Fukushima sind 8 Monate vergangen; ein Zeitrahmen, der von der Kernkraftlobby für eine Relativierung der Ereignisse im Gedächtnis der Bevölkerung unter Einwirkung der Massenmedien zugestanden wurde. Der Prozess des Vergessens und der Umkonditionierung ist nach dieser Zwangspause weit genug fortgeschritten, dass ein strategisch wohl dosiertes Handeln für die Interessen der Energiekonzerne wieder machbar ist.

In Deutschland gibt eine derart perfide Machtpolitik der von rein wirtschaftlichen Kräften gesteuerten Europäischen Kommission Anlass zur Befürchtung einer schleichenden Unterwanderung des Ausstiegs aus der Kernkraft. Die Kernkraftlobby weiß, dass bei uns eine Grundversorgung zu 100% aus regenerativen Energien nicht möglich ist. Es darf daher vermutet werden, dass sie nach ein paar Stromausfällen als Retter in der Energienot auftreten und die Bevölkerung mit einer revolutionär sicheren Kerntechnologie weiter in Abhängigkeit halten wird.

Mit berechnender Ignoranz und getrieben von der Gier nach Profit verschweigen oder verharmlosen die Lobbyisten alle weiter bestehenden Nachteile der neuen Kerntechniken (extrem umweltschädlicher Uranabbau, radioaktiver Abfall, nicht kalkulierbare Risiken beim Betrieb). Die Bevölkerung darf sich von den Geschichten der Lobby nicht blenden lassen. Es gibt wirkliche Alternativen, umweltfreundliche Zukunftstechnologien wie z.B. die Raumenergietechnik. Nur durch die breite Anwendung dieser sauberen Energietechnologien können wir den Lebensraum für unsere Nachkommen bewahren und uns aus der Umklammerung der Energiekonzerne befreien.

Dr. Thorsten Ritz
Leiter des Bundesarbeitskreises Alternative Energien
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

 

28. Oktober: Erstes 1 Megawatt LENR-Kraftwerk erfolgreich getestet

LENR ist die Abkürzung für Low Energy Nuclear Reactions (niederenergetische Kernreaktionen) und wird umgangssprachlich als „Kalte Fusion“ bezeichnet.

Ende Oktober hat eine Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren um den italienischen Forscher und Entwickler Andrea Rossi erstmals in der Geschichte eine auf der Basis der „Kalten Fusion“ arbeitende Anlage im großtechnischen Maßstab erfolgreich gestestet.

Die Anlage war in Bologna 5 ½ Stunden lang mit einer mittleren Leistung von etwa 500 Kilowatt im Betrieb. Während des Tests konnten keine Emissionen von Gas, Rauch, Flüssigkeiten oder anderen Abfallprodukten festgestellt werden. Auch die für Kernreaktionen typische Gamma- oder Neutronenstrahlung konnte, wie auch in früheren Testläufen kleinerer Versuchsanlagen, nicht nachgewiesen werden. Die Forscher bekräftigen, dass in den Reaktoren weder radioaktive Materialien eingesetzt werden noch welche bei der Reaktion entstehen. Die Reaktionsprodukte sind unbedenklich für die Gesundheit und die Umwelt.

Bei der „Kalten Fusion“ handelt es sich im Gegensatz zur konventionellen Kernspaltung um eine kontrollierte Verschmelzung von Wasserstoffkernen. Bei dieser Reaktion wird nutzbare Energie frei. Die Sonne selbst ist ein gigantischer Fusionsreaktor, in dem sich Wasserstoffkerne unter Abgabe von Energie zu Heliumkernen zusammenfassen. Im Gegensatz zur Sonne benötigt die „Kalte Fusion“ für den Umwandlungsprozess jedoch kein Plasma extrem hoher Dichte und Temperatur. Die Reaktion kann quasi bei Raumtemperatur durchgeführt werden.

Von den Universitäten wird das Thema „Kalte Fusion“ seit 20 Jahren verachtet und von der Politik nicht unterstützt. Auch nach dem erfolgreichen Test im Oktober hört man in der Presse nichts über diese Innovation einer nachhaltigen Energieversorgung. Wo ist die Begeisterung darüber, endlich einen der Wege aus der Energiemisere gefunden zu haben?

Würde die Politik wirklich gewissenhaft und aufrichtig im Sinne der Menschen und der Umwelt handeln, wäre der durch die Verbrennung von Öl und Gas bewirkte CO2 – Eintrag in die Atmosphäre längst durch die Anwendung neuer Techniken reduziert worden. Offensichtlich ist die überall propagierte CO2–Katastrophe ein lukratives Geschäftsmodell der Politik, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. All dies ist bezeichnend für die engen Verflechtungen unserer Regierung inklusive der Schein-Opposition mit profitorientierten Interessen der Wirtschaft.

Deutschland mit seinen mehr als 80 Millionen Einwohnern und seiner ausgeprägten Industrie wird den Energiebedarf nicht aus Windenergie, Solarenergie, Bioreaktoren oder anderen etablierten regenerativen Energien aus dem eigenen Land decken können.

„Um unabhängig von Energieimporten aus dem Ausland zu bleiben und im Sinne einer sauberen Umwelt, benötigen wir echte Innovationen wie die „Kalte Fusion“ oder die Raumenergietechnik (RET)“, so Dr. Thorsten Ritz, Leiter des Bundesarbeitskreises Alternative Energien der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Dr. Thorsten Ritz
Leiter des Bundesarbeitskreises Alternative Energien
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Plutonium in Atlantik-Fischen

Laut Umweltinstitut München wurde Plutonium in Atlantik-Fischen und in Wasserproben gefunden. Vor allem in den 60er Jahren wurden von verschiedenen europäischen Ländern, vor allem Deutschland, Atommüll-Fässer in den Atlantik “entsorgt”. Erst 1993 wurde diese Art der Entsorgung verboten. Die Fässer rosten nun am Meeresgrund vor sich hin, und immer mehr Radioaktivität entweicht. Plutonium gehört zu den gefährlichsten und giftigsten Abfallprodukten der Atomindustrie. Schon geringe Mengen können sofort tödlich wirken.

“Die Atomindustrie hat in unverantwortlicher Art und Weise die Natur belastet”, so Stefan Bernhard Eck, der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, “ein Grund mehr, schon vor 2022 die Risiko-Meiler abzuschalten, denn wir wissen nicht, ob die sogenannten End- oder Zwischenlager für atomaren Müll langfristig sicher sind. Eine Energiepolitik unter dem Motto “Nach uns die Sintflut” darf es nicht mehr geben.”

Franziska Gerhardt
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

16. Oktober Welternährungstag / Welthungertag – Ein Thema, das jeden angeht

Jedes Jahr am 16. Oktober findet der Welternährungstag / Welthungertag statt. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit knapp eine Milliarde Menschen an Hunger leiden.

Die Welthungerhilfe geht davon aus, dass täglich etwa 25 000 bis 30 000 Menschen an den Folgen von Unterernährung sterben. Pro Jahr verhungern 9,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren; das sind mehr als 25 000 Kinder pro Tag. Ein Drittel der weltweiten Kindersterblichkeit geht auf Unterernährung von Mutter und Kind zurück.

Die Ursachen von Hunger sind sehr vielschichtig. Die seit Jahren ansteigenden Nahrungsmittelpreise treffen vor allem Menschen der ärmsten Bevölkerungsschichten, die den Großteil ihres Einkommens für ihre Ernährung ausgeben. Eine durchschnittlich deutsche Familie benötigt dafür hingegen nur zehn Prozent ihres Einkommens.

Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen, bewaffnete Konflikte, Armut und Bildungsmangel, Verschuldung, Korruption und hohe Militärausgaben in den Entwicklungsländern sind weitere Ursachen, die die Hungerkrise verschärfen. Der fortschreitende Klimawandel und die steigende Nachfrage nach Agrotreibstoffen werden das Hungerproblem noch vergrößern.

Dass die unersättliche und verschwenderische Lebensweise in den Industrieländern den Hunger in der Welt zusätzlich anheizt, wird von den politisch Verantwortlichen gerne verschwiegen. Frei nach dem Motto: „Brot für die Welt, Torte für mich!“

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appelliert an die politisch Verantwortlichen und an die Konsumenten, ihre Ernährungsweise zu überdenken. „Würden alle Menschen zu einer vegetarischen oder veganen Ernährungsweise übergehen, könnte die Erde 12 Milliarden Menschen ernähren“, so der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck. „Würden alle Menschen so viel Fleisch wie in den USA konsumieren, könnte die Erde nicht einmal 3 Milliarden Menschen ernähren.“

Die Agrarindustrie und der Gesetzgeber haben es in der Hand, der ausufernden Welthungerkrise Paroli zu bieten. Ob sie jedoch ihrer Verantwortung gerecht werden, steht in den Sternen…

Sabine Jedzig
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Die „unbequeme Wahrheit“ über den Klimawandel – Vorführung des Films MEAT THE TRUTH, Podiumsdiskussion mit Barbara Rütting, Karen Soeters und Stefan Bernhard Eck

Al Gore hat mit seinem Film “Die unbequeme Wahrheit“ deutlich gemacht, dass der Mensch der Verursacher der globalen Erderwärmung ist. Doch den Klimakiller Nr. 1 „vergaß“ Al Gore zu erwähnen: die Massentierhaltung, die mehr Treibhausgas-Emissionen verursacht als alle PKW, LKW, Züge, Schiffe und Flugzeuge zusammen.

Die niederländische Nicolaas G. Pierson Foundation holt mit dem Dokumentarfilm „MEAT THE TRUTH“ das Versäumnis Al Gores nach und zeigt darin die unbequemen Fakten auf, die von den Politikern und den meisten Verbrauchern nur allzu gern verdrängt werden.

Durch die weltweite Tierzucht entstehen die drei Klimagase Kohlendioxid (aufgrund der Abholzung von Regenwäldern für Weiden und Ackerflächen), Methan (wird bei der Fermentation im Rindermagen freigesetzt und ist 23-mal so aggressiv wie Kohlendioxid) und Stickoxide (u.a. durch Düngemittel bei Futterpflanzen, 296-mal so aggressiv wie Kohlendioxid). Zusammen stellen diese Treibhausgase den größten Faktor für das Fortschreiten des Klimawandels dar.

Der Film MEAT THE TRUTH zeigt die vielleicht unbequemste Wahrheit für den Konsumenten von Fleisch- und Milchprodukten auf, nämlich den Zusammenhang zwischen unserer Ernährungsweise und dem Klimawandel. Gleichzeitig wird durch den Film und die nachfolgende Podiumsdiskussion mit Barbara Rütting (Schauspielerin, Autorin, Ex-Alterspräsidentin im Bayerischen Landtag), Karen Soeters (Vorsitzende der “Nicolaas G. Pierson Foundation“) und Stefan Bernhard Eck (Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz) deutlich, dass der Mensch es in der Hand hat, den Klimawandel aufzuhalten.

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, dem 18. Juni um 19:00 Uhr im Hamburger Metropolis-Kino, Steindamm 54.

Regina Nickelsen
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Neuer FDP-Chef Philipp Rösler sieht im Veggiday eine Beschneidung der Freiheit

Laut einer Umfrage des ARD-Morgenmagazins vom 13.05.2011 sind 61 Prozent der Deutschen der Ansicht, mit der FDP sei verlässliche Politik nicht mehr möglich, 86 Prozent glauben, die Partei beschäftige sich mehr mit sich selbst anstatt mit den Problemen Deutschlands.

Die Antrittsrede des neuen FDP-Chefs Philipp Röslers am 14.05.2011 in Rostock dürfte den Glauben der Deutschen an die Liberalen kaum gestärkt haben. Ein Parteivorsitzender, der die Freiheit der Menschen durch einen fleischfreien Tag (Bremer Veggiday) bedroht sieht, hängt einem Freiheitsglauben an, der auf dem Recht des Stärkeren beruht. Dass Fleisch eine schlechte Klimabilanz hat, mag eine Tatsache sein, die gern verdrängt wird, aber spätestens seit dem Bericht “Livestock’s Long Shadow” der Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rome 2006, ist das wissenschaftlich bewiesen. Tierhaltung und Fleischkonsum sind für 18% der Treibhausgase verantwortlich, mehr als der weltweite Verkehr (Autos, Bahn, Schiffe und Flugzeuge).

Wenn der Klimawandel in diesem Tempo voranschreitet, werden sich wetterbedingte Katastrophen häufen – Dürreperioden, Hochwasser, verheerende Stürme, … Menschen werden aufgrund der Ernteausfälle als Folge der Dürre verhungern, sie werden zu Opfern der Überschwemmungen und Stürme. Sie verlieren ihr Land, ihre Häuser und schlimmstenfalls ihr Leben. Denkt Herr Rösler auch an die Freiheit dieser Menschen, an ihre erste und einfachste Freiheit, nämlich die Freiheit auf diesem Planeten leben zu dürfen? Die Menschen in Deutschland und eben auch die potenziellen FDP-Wähler betrifft der Klimawandel sicher noch nicht in dem Maße wie viele Menschen in anderen Regionen der Erde. Aber wir sind ja auch die Starken, die ihre Freiheit auf Kosten der Freiheit anderer ausleben.

Der Bremer Veggiday nimmt weder Herrn Rösler noch den Bremer Bürgern die Freiheit, Fleisch zu essen. Dazu Christiane Schwalbe, Initiatorin und Leiterin des Projekts: “Wir sind nicht angetreten, Fleisch zu verbieten, es geht uns viel mehr darum, beim Essen genauer hinzusehen, sich auf regionale Produkte zu besinnen, am Donnerstag auf Steak, Schnitzel, Bratwurst oder Schinken zu verzichten, und damit nicht nur die persönliche CO2-Bilanz zu verbessern, sondern dem Klima insgesamt zu helfen.”

Was der menschliche Fleischkonsum für die Freiheit und die Lebensbedingungen von Tieren bedeutet, wird Herrn Rösler kaum interessieren. Tiere haben schließlich kein Wahlrecht. Wenn sie es hätten, würden sie aber sicher nicht die FDP wählen. Davon können wir Menschen aber zumindest lernen.

Dass die Grünen den Veggiday in Bremen eingeführt hätten, wie Herr Rösler es verbreitet, entspricht übrigens nicht der Wahrheit. Die Initiatorin des Veggiday in Bremen ist Christiane Schwalbe in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Bremen, Dr. Hans-Christoph Hoppensack (stellv. Vorsitzender).

Regina Nickelsen
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main