Hessische CDU und FDP votieren gegen Tierschutz-Verbandsklagerecht

Geoutet: Ein klares Votum gegen Tierschutz

Am Mittwoch, den 27. Februar 2013, wurde im Hessischen Landtag der Gesetzentwurf zur Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechts von SPD und Bündnis 90/Die Grünen durch die Abgeordneten von CDU und FDP zu Fall gebracht. Wieder einmal hat sich damit die Grundhaltung von CDU und FDP in Sachen Tierschutz bestätigt: Verbesserungen im Tierschutz sind für beide Parteien ein absolutes Tabu-Thema.

Die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Hessen wäre ein wichtiger Schritt gewesen, die herrschende Rechtlosigkeit der Tiere durch die Klagemöglichkeit anerkannter Tierschutzorganisationen gegen tierschutzwidrige Verwaltungsakte oder gegen tierschutzwidriges Untätigbleiben von Behörden zu minimieren. Dieser Rechtsweg – quasi als Treuhänder der Tiere für deren Belange einzutreten – bleibt Tierschutzorganisationen nun weiterhin verwehrt.

„Mit der Ablehnung der Tierschutz-Verbandsklage wurde wieder einmal ein wesentlicher Beitrag zur Verwirklichung des Staatsziels Tierschutz, der durch Artikel 20a des Grundgesetzes verbrieft ist, und eine Verbesserung für den Schutz der Tiere durch CDU und FDP verhindert“, so der Vorsitzender Stefan Bernhard Eck der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Bürgerinnen und Bürger dieser Republik sollten aus dem Pferdefleisch- und Bio-Eier-Skandal und dem tierschutz- und verbraucherschutzpolitischen Versagen der Koalitionsregierung ihre Konsequenzen ziehen. Bei der Bundestagswahl und hessischen Landtagswahl im September gehören all jene Parteien abgestraft, die sich an die Tierausbeuter verkauft haben.

Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Vorstandssekretariat / Abteilung Presse-Arbeit

 

Hessische CDU und FDP votieren gegen Tierschutz-Verbandsklagerecht

Geoutet: Ein klares Votum gegen Tierschutz

Am Mittwoch, den 27. Februar 2013, wurde im Hessischen Landtag der Gesetzentwurf zur Einführung des Tierschutz-Verbandsklagerechts von SPD und Bündnis 90/Die Grünen durch die Abgeordneten von CDU und FDP zu Fall gebracht. Wieder einmal hat sich damit die Grundhaltung von CDU und FDP in Sachen Tierschutz bestätigt: Verbesserungen im Tierschutz sind für beide Parteien ein absolutes Tabu-Thema.

Die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Hessen wäre ein wichtiger Schritt gewesen, die herrschende Rechtlosigkeit der Tiere durch die Klagemöglichkeit anerkannter Tierschutzorganisationen gegen tierschutzwidrige Verwaltungsakte oder gegen tierschutzwidriges Untätigbleiben von Behörden zu minimieren. Dieser Rechtsweg – quasi als Treuhänder der Tiere für deren Belange einzutreten – bleibt Tierschutzorganisationen nun weiterhin verwehrt.

„Mit der Ablehnung der Tierschutz-Verbandsklage wurde wieder einmal ein wesentlicher Beitrag zur Verwirklichung des Staatsziels Tierschutz, der durch Artikel 20a des Grundgesetzes verbrieft ist, und eine Verbesserung für den Schutz der Tiere durch CDU und FDP verhindert“, so der Vorsitzender Stefan Bernhard Eck der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Bürgerinnen und Bürger dieser Republik sollten aus dem Pferdefleisch- und Bio-Eier-Skandal und dem tierschutz- und verbraucherschutzpolitischen Versagen der Koalitionsregierung ihre Konsequenzen ziehen. Bei der Bundestagswahl und hessischen Landtagswahl im September gehören all jene Parteien abgestraft, die sich an die Tierausbeuter verkauft haben.

Der wahre „Pferdefleisch-Skandal“

Der Pferdefleisch-Skandal zieht von Tag zu Tag immer weitere Kreise. Aber nicht nur Deutschland ist betroffen – europaweit werden aus Profitgier und mit immenser krimineller Energie Fertigprodukte verkauft, die gezielt falsch deklariert sind und Inhaltstoffe enthalten, die nicht hinein gehören. Viel skandalöser als die Verbrauchertäuschung sind jedoch die tierquälerischen Zustände bei der Haltung, dem Transport und dem Umgang mit den Pferden bei der Schlachtung, die im Zuge der Ermittlungen von Journalisten und Tierschützern offenkundig wurden: Kranke und verletzte Pferde – oft mit offenen Beinbrüchen – bleiben sich selbst überlassen und „krepieren“ elendig. Es werden ungeeignete Transportfahrzeuge – oft ohne Futter und Wasser – eingesetzt und die Tiere von ungeschultem Personal unter Einsatz von Knüppeln, Peitschen und Hunden in die Fahrzeuge getrieben. In den Schlachthöfen ist die Betäubung vor dem Schlachtvorgang oft unzureichend.

„All dies findet statt“, so Stefan Eck, der Vorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz“, weil die Profitgier vieler Lebensmittelhersteller keine Grenzen kennt, die Strafen viel zu unzureichend sind und unsere Regierung bisher kein Gesetz erlassen hat, das die Einfuhr von „Produkten“ aus nachweislich tierquälerischer Haltung / „Erzeugung“ untersagt. Der Pferdefleisch-Skandal hat wieder einmal gezeigt, dass der Verbraucher- und vor allem der Tierschutz von Ministerin Ilse Aigner ein einziges Desaster ist.“

Sabine Jedzig
Vorstandssekretariat
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Haingrabenstr. 6, 65843 Sulzbach am Taunus

 

Klimaschutz

Schweden wollen „Fleischsteuer“ in Europa

Laut Spiegel Online vom 26.01.2013 fordert die Landwirtschaftsbehörde in Stockholm eine EU-weite Steuer auf Fleisch, denn die Intensivtierhaltung gilt als enormer Klimakiller.

Würde das Fleisch nach dem Schlachten extra besteuert, ginge der Konsum deutlich zurück, so die Behörde des schwedischen Landwirtschaftsministeriums.

Ähnlich soll sich auch kürzlich der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, geäußert haben: Große Mastbetriebe sollen in den Emissionshandel mit einbezogen werden, denn wenn der Konsum von Fleisch sinke und damit auch der Flächenbedarf für den Anbau von Futtermitteln, gebe es mehr Felder für den Anbau von Nahrungsmitteln. (Hier Artikel lesen)

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die erste Partei Deutschlands war, die sich 2009 in ihrem Programm zur Bundestagswahl für die Einführung einer „Fleischsteuer“ einsetzte. Wir haben gefordert, den zurzeit ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Fleisch, Eier- und Milchprodukte und sonstige Nahrungsmittel speziell für alle tierischen Produkte dem normalen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent anzugleichen. Nach einer Übergangsfrist von 5 Jahren sollte sich der Mehrwertsteuersatz für die oben genannten Produkte auf 25 Prozent erhöhen. Die Einnahmen aus diesen zusätzlichen 6 Prozent, so schlugen wir vor, sollten zu 50 Prozent für soziale Bereiche und die restlichen 50 Prozent für die Forschung alternativer tierfreier Nahrungsmittel sowie für Projekte in einer tierfreien Landwirtschaft verwendet werden.

Durch diese einfache Preiserhöhung über den Steuersatz würde ein signifikanter Rückgang des Fleischkonsums erfolgen (darüber gibt es wissenschaftliche Studien) und der Rückgang würde dem Klimaschutz, Tierschutz und Artenschutz zugute kommen.

Auch zur Bundestagswahl 2013, bei der wir mit 5 Landesverbänden antreten wollen, fordern wir die Einführung einer „Fleischsteuer“.

Konsequenter Tierschutz: Fehlanzeige!

Umstrittene Novellierung des deutschen Tierschutzgesetzes ist beschlossene Sache

Gegen die Proteste von hunderttausenden Tierschützern und Tierrechtlern und gegen die Opposition hat der Bundestag am 13.12.2012 die umstrittene Novellierung des Tierschutzgesetzes mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP verabschiedet. Die von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner angekündigte und nun beschlossene Novellierung zum angeblichen Wohl der Tiere ist ein Kniefall vor der Agrarindustrie. Nicht einmal das Wenige, was in ihrem Entwurf noch vorgesehen war, ist – aufgrund tierfeindlicher Beharrungskräfte aus den eigenen Reihen – umgesetzt worden.

Mit dem neuen Tierschutzgesetz wird die immense Tierausbeutung in der Massentierhaltung weiter zementiert. Gleichzeitig bleiben die grausamsten Formen von Tierquälerei auch weiterhin legalisiert.

Am 16.05.2012 versprach Ministerin Aigner noch: „Heute ist das Tierwohl eine wichtige Messlatte für ethisches Handeln und wirtschaftliche Entscheidungen.“ Ihr damalige Aussage war wie üblich nichts anderes als eine infame Lüge, eine Beruhigungspille für die Bevölkerung Deutschlands, in der ein Umdenken bezüglich der Massentierhaltung und dem damit verbundenen millionenfachen Tierleid zu verzeichnen ist.

Das neue Tierschutzgesetz – sofern es den Bundesrat passiert – ist nicht einmal das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Die Interessen der Agrarindustrie sind CDU/CSU und FDP noch immer am wichtigsten, die betroffenen Tiere spielen eine untergeordnete Rolle.

Umso mehr sind nun alle Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler gefordert, dieser Regierung den Kampf anzusagen: durch Demonstrationen, durch Konsumboykott und an der Wahlurne. Denn das trifft die „Wachstum-um-jeden-Preis-Clique“ am meisten.

Düstere Prognose zur Euro-Krise

Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider sieht schwarz

Obwohl der Staatsrechtslehrer Prof. Dr. Schachtschneider, der bis 2006 den Lehrstuhl für öffentliches Recht an der Universität Erlangen-Nürnberg innehatte, für seine Auftritte bei erzkonservativen und eher rechten Gruppierungen (z.B. Burschenschaften, Bürgerbewegung pro Köln, FPÖ usw.) in der Kritik stand, sollte man seine düstere Prognose zur zukünftigen Entwicklung des EURO-Raumes zur Kenntnis nehmen.

(Hier klicken: Prof. Schachtschneiders Prognose für die nahe Zukunft hat hohe Wahrscheinlichkeit)

Wahrscheinlich ist sein düsteres Zukunftsszenario über die Auswirkungen der ausufernden Verschuldung der EU-Mitgliedsstaaten und der europäischen Währungskrise-Krise zu schwarz gezeichnet, aber es zeigt, dass wir unsicheren Zeiten entgegengehen.

Was man heute sagen kann, ist, dass die Gefahr der Insolvenz für einige EU-Mitgliedsstaaten und des Zerfalls des Euros mit allen damit verbundenen negativen Konsequenzen für die Bürger/innen Europas noch lange nicht gebannt ist.

Im Gegensatz zu Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider vertritt die Partei Mensch Umwelt Tierschutz die Auffassung, dass es keine Alternative zur Europäischen Union gibt. An dem, was wir heute miterleben müssen hinsichtlich der Euro-Krise und der Staatsverschuldung, ist Brüssel nicht schuld, sondern die politisch Verantwortlichen in den einzelnen Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten. Sie haben sich wie immer mehr Gedanken um den eigenen Machterhalt gemacht, anstatt die notwendigen Mechanismen zu schaffen, um die gemeinsame Währung durch eine Konsolidierung der eigenen Haushaltsdefizite auf ein gesundes Fundament zu stellen.

So wie auch die Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten ist, so ist auch die europäische und globale Währungskatastrophe nicht mehr aufzuhalten.

Was kann der „kleine Mann“ überhaupt noch machen? Antwort: Man sollte denjenigen die Quittung an der Wahlurne präsentieren, die für die Katastrophen durch ihre „Vogel-Straus-Politik“ verantwortlich sind.

Wie immer: Viel heiße Luft, aber keine Erfolge

Halbzeit beim Klimagipfel in Doha – eine Analyse

Wie zu erwarten war, traten die Regierungsvertreter der 194 Teilnehmerstaaten zur Halbzeit in Doha auf der Stelle.

Das vernichtende Urteil von Umweltminister Peter Altmaier (CDU): „Seit Tagen wird in Doha über die Rettung des Weltklimas verhandelt, bislang ohne jeden Erfolg.“

Die Beobachterin Anne-Kathrin Schneider vom BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) spricht schon jetzt von einer gescheiterten Konferenz.

Die bisher dramatischste Verlautbarung aus Doha: Bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnte die durchschnittliche Temperatur auf der Erde um 5 Grad Celsius ansteigen. Die Folgen einer solchen Erderwärmung würden wohl dann die schlimmsten Schreckensszenarien übertreffen.

Klimaexperte Prof. Dennis Meadows glaubt, dass es für die Rettung der Erde bereits zu spät sei. Vor 40 Jahren veröffentlichte er zusammen mit seiner Frau und anderen Forschern den Bericht: „Die Grenzen des Wachstums“, die Bibel der damaligen Umweltbewegung.

Der Planet Erde und all seine Bewohner müssen sich, so wie es aussieht, auf viel heiße Luft einstellen…

Good luck, Mr. President!

Unsere Gratulation an den neuen und alten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz gratuliert hiermit Präsident Barack Obama zur gewonnenen Präsidentschaftswahl!

Das Ergebnis war erfreulicherweise eindeutig: Barack Obama erreichte 303 Wahlmännerstimmen, sein Kontrahent Mitt Romney 206 Wahlmännerstimmen. Unerfreulich in unseren Augen war jedoch die Tatsache, dass dieser Wahlkampf der teuerste in der Geschichte der USA war (6 Milliarden US-Dollar).

Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses in den frühen Morgenstunden beteuerte der neue und alte Präsident – wie schon so oft – seine Liebe zu seiner Frau Michel, ohne die er nicht das erreicht hätte, was er heute ist.

Wir würden uns vom Präsident Obama wünschen, dass in den nächsten 4 Jahren sein Potenzial an Liebe auch unseren „Mitgeschöpfen“, den Tieren, zugute kommt, denn im Bereich Tierschutz und Tierrechte hat die USA einen immensen Nachholbedarf.

Mr. President, we wish good luck for your second term!

Der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

16. Oktober: Welternährungstag

Das Hungerproblem bekommt man nicht in den Griff…

Der Welternährungstag oder Welthungertag findet jedes Jahr am 16. Oktober statt und soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit viele Millionen Menschen an Hunger leiden. Der 16. Oktober wurde als Tag ausgewählt, weil am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO mit der Aufgabe, die weltweite Ernährung sicherzustellen, als Sonderorganisation der UNO gegründet wurde.

Laut einer in dieser Woche veröffentlichten Studie der FAO ist zur Zeit jeder 8. Erdenbürger unterernährt, 868 Millionen Menschen. Jährlich sterben allein 2,5 Millionen Kinder an den Folgen von Unterernährung. Die globale Landwirtschaft wäre laut FAO jedoch in der Lage, 12 Milliarden Menschen ausreichend zu ernähren. Warum geschieht das nicht?

Folgende Gründe sind hierfür u.a. verantwortlich:

Indien ist das Land mit den meisten Hungernden. Gleichzeitig gehört Indien zu den größten Getreideexporteuren der Welt. Ähnlich ist die Situation in Brasilien. Obwohl das Land der größte Exporteur von Soja ist, leiden dort knapp 25 Prozent der Bevölkerung an Hunger.

Die meisten Lebensmittel verschlingt die Fleischindustrie. Um ein Kilogramm Fleisch produzieren zu können, werden bis zu 16 Kilogramm Getreide benötigt. Etwa 50 Prozent der Ernten landen nicht auf dem Teller, sondern in den Trögen der Massentierhaltung. Bei der Produktion von Rindfleisch gehen so 90 Prozent der Nahrungsenergie verloren.

In Deutschland, dem weltweit drittgrößten Schweinefleisch-Produzenten, wurden 2011 rund 59 Millionen Schweine geschlachtet. Um die Menschheit mit Fleisch zu versorgen, werden etwa 47 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen der Erde in Anspruch genommen. Gleichzeitig ist die Fleisch- und Milchproduktion für 18 Prozent der Treibhausgase verantwortlich.

Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zur Erzeugung von einem Kilogramm Fleisch werden aber rund 15.000 Liter Wasser verbraucht.

Seit 1961 ist weltweite Fleischkonsum von 71 Millionen auf 284 Millionen Tonnen gestiegen – bis 2050 soll Berechnungen zufolge noch einmal doppelt so viel Fleisch gegessen werden. Experten für Getreidehandel schätzen den Anteil, den die Fleischproduktion an den steigenden Agrarpreisen hat, auf 85 bis 90 Prozent.

Ein anderer Grund für steigende Agrarpreise ist die verstärkte Nachfrage nach Biosprit – allein in Deutschland flossen im Jahr 2011 drei Millionen Tonnen Getreide zu Ethanol verarbeitet in die Autotanks.

Weitere Gründe für den Hunger in der Welt: Der Klima-Wandel, die Zerstörung von Ökosystemen, Landraub („Land Grabbing) bewaffnete Konflikte und der steigende Energieverbrauch- bei steigenden Bevölkerungszahlen.

Das Welthungerproblem bekommt man solange nicht in den Griff, bis man endlich einsieht, dass wir uns mit unserem Fleischkonsum den Ast absägen, auf dem wir sitzen. Mit anderen Worten: Es ist eine Frage für das Überleben der Menschheit, was auf dem Teller liegt!

Blamabel für Deutschland

Schwarz-gelbe Achillesferse: die Abgeordnetenbestechung

Dieser Beitrag soll mit einem Rätsel beginnen: „Was haben Syrien, Saudi-Arabien, der Sudan und Deutschland gemeinsam, und inwiefern unterscheiden sich diese vier von 160 anderen Staaten?“ Falls Sie es nicht wussten: Letztere haben das Anti- Korruptionsabkommen der UN unterzeichnet – und Deutschland eben nicht, in trauter Eintracht mit den genannten drei Ländern, die bekanntlich nicht den besten Ruf genießen.

Fragt sich, was unsere Regierung zu einem Gebaren veranlasst, das an Peinlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt! Offenbar fällt es unsagbar schwer, von etwas Abstand zu nehmen, was sich im Halbdunkel der entsprechenden Gesetze so schön eingespielt hatte und sich Abgeordnetenbestechung nennt – ein Straftatbestand, der verschärft werden müsste, als Voraussetzung für die Ratifizierung.

Da hatte die Staatengruppe gegen Korruption des Europarates (Greco) wohl in ein Wespennest gestochen, als sie Deutschland schon im April aufforderte, unverzüglich seine Regeln im Kampf gegen Bestechung an internationale Standards anzupassen. Und die Regierung tat, was sie am besten kann: sich wegducken. Aber nicht lange, denn – ein einmaliger Vorgang – 35 Konzernchefs international tätiger Unternehmen, darunter Thyssen-Krupp, Eon, Deutsche Bank und Siemens, wandten sich in einem Mahnbrief an den Bundestag mit dem Vorwurf, das Ansehen der deutschen Wirtschaftsunternehmen habe bereits durch die Nichtratifizierung des Abkommens Schaden genommen und drohe zu einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust zu führen. Der Unmut der Konzernchefs ist verständlich, müssen sie doch im Ausland für einen korruptionsfreien und fairen Wettbewerb einstehen.

Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz ist das blamable Verhalten der schwarz-gelben Regierung ein weiteres Indiz dafür, dass es dringend an der Zeit ist, sie in die politische Wüste zu schicken!