Seit Freitag finden auch auf Mallorca wieder unter dem Deckmantel „Kulturgut“ Stierkämpfe statt, obwohl
Continue reading “Peta Aktionsaufruf gegen Stierkämpfe in Spanien”
Seit Freitag finden auch auf Mallorca wieder unter dem Deckmantel „Kulturgut“ Stierkämpfe statt, obwohl
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Gestern Abend berichtete das Heute Journal umfassend über das von Deutschland (reduzierte Mehrwertsteuer) und der EU (grenzübergreifende Tiertransporte) geförderte kapitalistische System zur Tierausbeutung. Als besonderen Beweis, dass letztlich doch das Geld regiert, wird in den Kurznachrichten über die von einem „Ehrenrat“ eines Fußball-Bundesligisten abgenickte Selbstbeurlaubung eines Milliardärs, welcher sein Geld mit dem massenhaften Töten von Lebewesen verdient, berichtet.
Continue reading “Fürs Fleisch – Höhere Steuern den Tieren zuliebe?”
Auch dieser Sommer ist wieder trocken und heiß. Grund dafür ist der starke Anstieg der Oberflächentemperaturen. Das Extremwetter beschert Deutschland höchste Waldbrandgefahr und zahlreiche Feuer. Anderswo in Europa ist die Situation noch schlimmer.
Immer wieder wirft sie den Rat ihres wissenschaftlichen Beirates mit einem Achselzucken über Bord und handelt wie es ihr beliebt.
Oder doch nicht?
Mit Musik von der Band Berge startete heute eine Kundgebung in Berlin von Fridays for Future im Invalidenpark. Neben anderen Rednern wie Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident TU Berlin, der bekannt gab, dass sich die TU hinter die Forderungen von Fridays for Future stelle und Rednerinnen, wie Luisa Neubauer, die auf den Kipppunkt Permafrost aufmerksam machte, richtete auch Greta Thunberg das Wort an die Menschen. Sie wird nicht aufgeben und hofft, dass auch wir nicht aufgeben werden, auch wenn es ein langer Kampf sein wird.
Wir begrüßen die Rückkehr des Wolfes in die deutschen Wälder. Ebenso wie alle anderen Tiere hat er das Recht auf ein artgerechtes Leben. Er ist streng geschützt und eine Erleichterung von Abschussgenehmigungen darf es nicht geben! Wir fordern daher die Einhaltung eines konsequenten Herdenschutzes – denn dieser ist elementar für das Zusammenleben von Mensch, Wolf und Weidetier.
Continue reading “Demonstration für den Schutz von Weidetier und Wolf!”
Samstag, 29. Juni 2019 von 11:00 bis 15:00
vor dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Calenberger Straße 2 in Hannover
Liebe Freundinnen und Freunde,
der Wahlabend ist nun vorbei. Noch einmal herzlichen Dank für die Unterstützung!
Für die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) stimmten so viele Menschen wie nie zuvor: 542.226 Wähler, absolut gesehen ein Zuwachs von 48 %. Continue reading “Nach der Wahl: Ergebnis Tierschutzpartei Europawahl 2019”
Wir haben nichts anderes erwartet von der großen Koalition. Am 22. Mai 2019 stimmte das Kabinett einer Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes zu, um den Abschuss auf Wölfe in Deutschland zu erleichtern. Wieder einmal stellen die Regierungsparteien damit wirtschaftliche Interessen vor Arten- und Tierschutz und bedienen damit ausschließlich die Interessen der Landwirtschaftslobby. Wann wird das endlich aufhören? Wir kritisieren den Gesetzesentwurf scharf und halten ihn für unvertretbar! Nach unserer Auffassung öffnet man mit diesem Eingriff in den Artenschutz einer erneuten Ausrottungsgefahr für Wölfe wieder Tür und Tor. Die in Deutschland vorhandene Wolfspopulation ist derzeit bei Weitem noch nicht ausreichend genug, um sich selbst zu erhalten.
Anstatt flächendeckend auf einem ausreichenden Herdenschutz zu bestehen und Tierhaltern für diese Maßnahmen einen finanziellen Ausgleich anzubieten, gehen CDU und SPD wieder den bequemsten und kostengünstigsten Weg – durch Auslöschung wertvoller Tierleben und Untergrabung der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Es ist jetzt schon absehbar, dass die in der Gesetzesänderung verankerten Regelungen wieder außer Kontrolle geraten werden. Man darf gespannt sein, ab welchem Umfang man künftig von „ernsten Schäden“ sprechen wird. Wie haben wir uns das in der Praxis vorzustellen? Dass unter Umständen – je nach Finanzstärke des jeweiligen Tierhalters – für ein totes Schaf ein ganzes Rudel Wölfe erschossen werden darf? Besonders zynisch ist in diesem Zusammenhang die Aussage von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, „der Wolf bleibe trotzdem weiterhin eine streng geschützte Tierart“.
Wenn wir ernsthaften Arten- und Naturschutz erreichen wollen, geht das nur durch die Verankerung von Tierrechten und Umweltschutz in den Parlamenten sowie eine Stärkung der Parteien, die sich genau für diese Themen einsetzen. Denkt daran bei der Europawahl am Sonntag und setzt Euer Kreuz an tiergerechter Stelle.
Beate Paprotny
Landesverband Niedersachsen