Auf der Seite der Demonstrant/innen

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt die interessenpolitische Wankelmütigkeit der deutschen Regierung aufs Schärfste, denn damit wird die Demokratie mit Füßen getreten und die friedlich demonstrierenden Menschen in Ägypten werden allein gelassen.

Unsere Partei steht von ihrem Selbstverständnis her auf der Seite der Unterdrückten und Ausgebeuteten – seien es Menschen oder Tiere. Und deshalb stehen wir auf der Seite der Demonstrant/innen, die für Freiheit und Demokratie auf die Straße gehen. Ein klares Signal aus Berlin mit der Aufforderung an Präsident Mubarak zurückzutreten, war das Mindeste, was wir uns erhofften. Aber wie immer stehen wirtschaftliche und geostrategische Interessen im Vordergrund – eine Schande für Deutschland!

Stefan Bernhard Eck
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Aktionsbündnis Jagdfreie Natur am 05. Februar 2011 mit großem Informationszelt und prominenter Unterstützung in Dortmund

Das Aktionsbündnis Jagdfreie Natur, ein Zusammenschluss von zehn regional und bundesweit tätigen Organisationen aus den Bereichen Tierschutz, Tierrechte, Naturschutz und Politik, startet am 05. Februar 2011 in Dortmund seine Kampagnen gegen Fallenjagd und Haustierabschuss durch Jäger. Diese Informationsveranstaltung anlässlich der Messe Jagd & Hund wird von Barbara Rütting unterstützt und moderiert, der bekannten Filmschauspielerin, Ex-Abgeordneten des Bayerischen Landtags als Sprecherin für Ernährung, Verbraucher- und Tierschutz der Grünen und zweimalige Alterspräsidentin.

Neben Barbara Rütting, dem Autor Dr. Gunter Bleibohm und verschiedenen Tierschützern wird auch der Bundesvorsitzende der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, Stefan Bernhand Eck, in einer Rede zu dem auch in der Politik brisanten Thema Jagd Stellung beziehen. Jedes Jahr werden Tausende Hunde und Hunderttausende Katzen Opfer von Jägern – legalisiert durch eine tierfeindliche Politik. Die Scheinargumentationen für den Abschuss von Katzen reichen von “Populations-gefährdend” für Singvögel bis zu “Bastardierung” (Paarung von Haus- und Wildkatzen). “Wissenschaftlich haltbare Studien hierzu liegen nicht vor”, sagt Stefan Bernhard Eck, der Parteivorsitzende und Mitinitiator des Aktionsbündnisses.

Dass in Deutschland immer noch mit grausamen Fallen gejagt wird, ist kaum bekannt. Hier besteht Aufklärungsbedarf, damit sich die Bürger gegen diese Jagdmethode aussprechen und Druck auf die politisch Verantwortlichen machen, zumal Fallenjagd auch eine Gefährdung von Menschen und Haustieren darstellt. „Dass dieses Aktionsbündnis durch Öffentlichkeitsarbeit auf diese Missstände aufmerksam macht“, so Barbara Rütting,“ ist der richtige Weg, weshalb ich meine Unterstützung direkt angeboten habe.“

Das bunte Rahmenprogramm besteht aus kurzen Filmvorführungen, Autorenlesungen und verschiedenen Redebeiträgen. Auch für das leibliche Wohl ist mit einem Stand von „Vegan Wonderland“ gesorgt.

Die Veranstaltung in Dortmund findet auf dem Reinoldi-Kirchplatz statt. Beginn: 11.00 Uhr.

Weitere Infos sind auf dieser Webseite zu finden: www.jagdfreie-natur.de

Stefan Bernhard Eck
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Grüne Woche in Berlin – 22 000 Demonstrant/innen fordern eine radikale Wende in der Agrarpolitik

Wir waren dabei!

Berlin war am 22. Januar 2011 Schauplatz einer Demonstration von Tausenden Bundesbürgern, die sich anlässlich der Grünen Woche in der Hauptstadt einfanden, um unter dem Motto „Wir haben es satt“ lautstark eine radikale Wende in der Agrarpolitik zu fordern. In einem Bündnis von Umwelt- und Tierschutzverbänden hatte federführend die Organisation campact zu der Veranstaltung aufgerufen. Auch unsere Partei war dabei und mit zahlreichen Mitgliedern vertreten – aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Der Demonstrations-Tag war gut gewählt, denn auf Einladung der Bundesrepublik trafen sich Landwirtschaftsminister aus aller Welt sowie Agrarkonzerne, um über Welternährung und -handel zu beraten. Angesichts der geschätzten Zunahme der Weltbevölkerung von jetzt 6,9 Milliarden auf 9,1 Milliarden bis 2050 müssen in der Tat die Weichen neu gestellt werden. Genau an diesem Punkt aber lauern die Gefahren: die Ausbreitung der Gentechnik unter dem Deckmantel, den Hunger in der Welt sowie den Klimawandel zu bekämpfen; eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft mit einer Zunahme der tierquälerischen Agrarfabriken; Exporte zu Dumping-Preisen und damit Vernichtung der einheimischen Märkte in der „Dritten Welt“. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Ihr Motto:„Agrarfabriken statt Bauernhöfe“!

 

Die Unterstützung von Kanzlerin Merkel und der Bundesregierung dürfte ihnen so gut wie sicher sein, denn, wie bekannt, haben profitgierige Lobbyisten stets offene Ohren bei unseren gewählten Volksvertretern!

Aktueller Dioxin-Skandal hin oder her: Unterstützung kommt auch vom Landwirtschaftsministerium des größten deutschen Agrarlandes, Niedersachsen, wo man offenbar vom Astrid-Grotelüschen-Regen in die Gert-Lindemann-Traufe geraten ist. Kaum ist der Wechsel vollzogen, tönt es aus dem Agrar-Dinosaurier-Lager: „Wir brauchen keine Agrarwende weg von Massentierhaltung und industrieller Produktion“! Da fällt einem nur das bekannte „Wer nicht hören will, muss fühlen“ ein, am besten schon bei den diesjährigen Landtagswahlen.

Angesichts der begrenzten Einsichts- und Lernfähigkeit seitens bundesdeutscher Politiker vom Schlage Merkel, Aigner, Lindemann & Co. war die machtvolle Demonstration in Berlin wohl erst der eindrucksvolle Beginn einer Kampagnen-Serie. Auch unsere Partei wird weiter dabei sein, auch wenn es zunächst nur um den kleinsten gemeinsamen Nenner geht: Die Abschaffung der Massentierhaltung unter dem Motto „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“.

 

Es bleibt uns jedoch unbenommen, wo immer möglich, in Flug- und Faltblättern unsere Überzeugung zu verbreiten, dass der Mensch nicht das Recht hat, fühlenden Mitlebewesen Gewalt anzutun und sie ihres Lebens zu berauben. Wenn nicht alles täuscht, ist es nicht mehr utopisch, dass sich immer mehr Menschen auf diesen ethischen Weg begeben. Damit würde das um 1500 ausgesprochene prophetische Wort Leonardo da Vincis in nicht allzu ferner Zeit zur Realität: „Es wird eine Zeit kommen, in der wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von Unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“

Auch wenn wir uns in Geduld üben müssen und derzeit noch „der Wunsch der Vater des Gedankens ist“ – vielleicht befinden wir uns tatsächlich am Anfang eines neuen Zeitalters im Umgang des Menschen mit den Tieren. Es ist an uns allen, daran mitzuwirken, dass Wünsche zu Wirklichkeiten werden!

Dioxin-Skandal

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz verurteilt aufs Schärfste, dass Tausende von Puten, Hühnern und Schweinen notgeschlachtet und verbrannt werden sollen, weil ihnen dioxinverseuchtes Futter verabreicht wurde. Es ist eine Schande, empfindungsfähige Lebewesen wie Müll zu behandeln!

Mit diesem blinden Aktionismus, der nur zur Beruhigung der Verbraucher dient, werden maximal die Symptome einer verfehlten Agrarpolitik bekämpft, nicht aber die Ursachen. Zudem wird durch die Notschlachtung Tausender unschuldiger Tiere gegen §17 des Tierschutzgesetzes, nachdem kein Wirbeltier in Deutschland ohne vernünftigen Grund getötet werden darf, verstoßen, denn eine objektive Prüfung der Notwendigkeit dieser Maßnahmen liegt unseres Wissens nicht vor.

Futtermittel- und Fleischskandale müssen mit nachhaltigen Lösungen begegnet werden: permanente und konsequente Kontrollen und ein Verbot der industriellen „Tierfabriken“. Die optimale Lösung – für Mensch und Tier – wäre allerdings eine drastische Reduktion des Fleischkonsums oder eine Ernährungsweise ohne tierische Produkte.

Stefan Bernhard Eck
Partei Mensch Umwelt Tierschutz
Bundesgeschäftsstelle, Abteilung Presse-Arbeit
Fritz-Schumacher-Weg 111, 60488 Frankfurt/Main

Ein Bündnis formiert sich

Getrennt marschieren, gemeinsam agieren: “Aktionsbündnis jagdfreie Natur”

Am 12. Dezember 2010 fand in Kassel ein Treffen von Jagdgegnern und Jagdkritikern statt, zum dem die Partei Mensch Umwelt Tierschutz eingeladen hatte und zu dem Vertreter/innen von insgesamt 10 Vereinen bzw. Organisationen – darunter Natur ohne Jagd e.V., Tier-Time e.V., Pro iure animalis, PAKT e.V., Witas e.V., ARGUS e.V., Jagd-aber-fair, Tierfreunde Fulda, Animal Alliance – trotz schlechter Witterungsverhältnisse gekommen waren.

Das primäre Ziel dieser Veranstaltung, eine enge Kooperation verschiedener Vereine und Organisationen durch ein Bündnis sicherzustellen, wurde nach sieben Stunden eingehender Beratungen und Diskussionen erreicht. Das neue Bündnis will im kommenden Jahr zwei Themen – Fallenjagd und Haustierabschuss – bearbeiten und der Öffentlichkeit nahe bringen und darüber hinaus versuchen, weitere Bündispartner für konzertierte Aktionen zu gewinnen.

Veganer Weihnachtsmarkt in Hannover

Am 27.11.2010 fand in Hannover der erste vegane Weihnachtsmarkt statt, der von der Bundesschriftführerin Sabine Brigitte Pankau gemeinsam mit anderen Mitgliedern von “Tierrecht Hannover” organisiert worden war.

Bei schönem Winterwetter fanden sich über 1000 Menschen nach und nach auf dem Steintorplatz ein, um dort bei verschiedenen Anbietern wie vegan wonderland, dem Muffin-Mann, Vefeba, pureraw und anderen viele vegane Köstlichkeiten zu probieren: Kakao, Glühwein, Waffeln, Crepes, Kuchen, Muffins, Döner sowie Linsensuppe und Gulasch, das an unserem Parteistand ausgegeben wurde.

 

Ergänzt wurde das Angebot durch Infostände von Natur-ohne-Jagd, dem Kuhaltersheim, unserem Parteistand, ethice und dem Verein Tier-Time. “Echte” Weihnachtsengel verkauften Tombolalose und eine Tierpyramide symbolisierte 1 Milliarde jedes Jahr allein in Deutschland für Nahrungsmittel getöteten Tiere. Vorab hatten viele Zeitungen wie die Hannoversche Allgemeine, die taz und auch Radiosender wie Antenne Niedersachsen über das Event berichtet.

Viele Besucher kamen von weit her, aus Berlin, Hamburg, NRW, München und sogar aus der Schweiz! Im nächsten Jahr wird diese Aktion wiederholt werden, soviel war allen Beteiligten klar.

Kontra Grotelüschen!

Am 10.11.2010 fand vor dem Landwirtschaftsministerium in Hannover eine Kundgebung gegen die Machenschaften von Ministerin Grotelüschen zum Thema “Hähnchenmastanlagen” in Niedersachsen statt. Über 50 Bürger von verschiedenen Bürgerinitiativen taten dort ihren Unmut kund.

 

 

Von der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nahmen vom Landesverband Niedersachsen Sabine Geisler, Sabine Pankau, Sabrina Grela, Harald Piltz und Manuel Wetzig teil. Der Landesverband Hamburg wurde von Sascha Bose und Bettina Jung vertreten. Der Kreisverband Delmenhorst – Wesermarsch – Oldenburg-Land wurde von Marita und Ulrich Adler vertreten.

Mahnwache in Mainz anlässlich Hubertusmesse

Am 06.11.2010 haben Mitglieder des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und der Bundesvorsitzende Stefan Bernhard Eck an der Mahnwache anlässlich der Hubertusmesse vor dem Mainzer Dom demonstriert, die von “Pro iure animalis” und “Natur ohne Jagd” organisiert wurde. Besonders beeindruckend war das professionelle und öffentlichkeitswirksame Equipment der beiden Organisationen. Bei der Mahnwache konnten viele Passanten von der beschämenden Taktik der Hubertusmesse überzeugt werden.

 

Zuvor hatte der Landesverband Rheinland-Pfalz in der Mainzer Innenstadt mit einem Infostand Unterstützungsunterschriften für die Landtagswahl 2011 gesammelt.

Landesverband Niedersachsen in Aktion

Braunschweig-pelzfrei!

Nach Stuttgart, Dortmund, Köln, nun auch “Braunschweig-pelzfrei”: am 23.10.2010 fand in Braunschweig unter dem Motto “Pelz ist Mord!” eine Aktion zum Thema Pelz statt, an der auch unsere Parteimitglieder Danny Picken und Sabine Pankau teilnahmen und unseren neuen “Anti-Pelz-Flyer” zum Einsatz brachten. Viele Braunschweiger Bürger waren erst verwundert, als sie ein “Pelztier” bzw. einen “Pelzmenschen” im Käfig sahen, kamen dadurch aber auch ins Gespräch mit uns und wir konnten wertvolle Aufklärungsarbeit leisten. Danach fand noch ein Trauerzug zu Braunschweigs letztem Pelzgeschäft statt, wo Kerzen und Blumen zu Ehren der Millionen Tiere niedergelegt wurden, die für Bekleidung ermordet werden.

Landesverband Bayern zum Welttierschutztag in Aktion

Am 04.Oktober, zum Welttierschutztag, war der Landesverband Bayern wieder aktiv. Sechs Mitglieder informierten in der Münchener Innenstadt die Passanten über die Missstände in der Tierhaltung, die trotz unzähliger Proteste weiter Bevölkerungskreise von der Politik hingenommen werden. Zahlreiche Flugblätter zum Thema wurden verteilt und viele Gespräche über die Ziele unserer Partei ergaben sich mit den BürgerInnen.