Tierschutzpartei Schleswig-Holstein stellt die Weichen für die Bundestagswahl

Am Sonntag, den 22. Januar 2017, fand in einem Lokal im Herzen der Landeshauptstadt Kiel eine gut besuchte Mitgliederversammlung des nördlichsten Landesverbandes der Tierschutzpartei statt. Die anwesenden Mitglieder stellten die Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 auf.

Die Mitglieder wählten den engagierten Tierrechtler Olaf Zeuch aus Barkelsby bei Eckernförde zum Spitzenkandidaten. Die Landesvorsitzende Sabine Richter wurde auf Listenplatz 2 gewählt. Sabine ist vielen aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes im Bereich Tierschutz für Streuner, besonders in Rumänien, bekannt. Mit Linus Thielen wurde ein junges Mitglied aus Flensburg auf Platz 3 der Liste gewählt. Die sechsköpfige Kandidatenliste wird mit Gunda Backhuus (Sozialpädagogin), Benjamin Schwatlo (Grafiker) und der Landesschriftführerin Nicole Döhring komplettiert. Es fanden anschließend Nachwahlen für den Landesvorstand statt. Linus Thielen wurde einstimmig zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt und mit Hartwig Hummel und Gunda Backhuus rücken 2 weitere Beisitzer in den Landesvorstand.

Der Bundesgeschäftsführer, Jan Zobel aus Hamburg, richtete herzliche Grüße des Bundesvorstandes an die frisch gewählten Kandidaten für die Bundestagswahl und zeigte sich sehr erfreut, dass nun das nächste Bundesland gut gewappnet und hoch motiviert in den Wahlkampf starten kann. “Die Tierschutzpartei ist nun in fast allen Bundesländern für die Bundestagswahl aufgestellt – noch nie war die Ausgangslage für die Tierschutzpartei und damit für die Stimmlosen, bei einer Bundestagswahl so gut.” sagte Zobel. Am frühen Abend schloss die Landesvorsitzende, Sabine Richter, die Versammlung und bedankte sich bei allen Aktiven für das Engagement.

“Die Tierschutzpartei Schleswig-Holstein wird ihren Beitrag dazu leisten, dass Tierrechte zwischen Nord- und Ostsee auf die politische Agenda kommen,” kommentiere Sabine Richter den erfolgreichen Tag in Kiel.

Kurzbericht von der XXII. Rosa-Luxemburg-Konferenz 2017 in Berlin

Martin Buschmann als Teilnehmer vor Ort

Auch 2017 fand in Berlin die Rosa-Luxemburg-Konferenz mit internationalen Referenten statt. Da der Veranstaltungsort geändert worden ist, hatten dieses Jahr an die 3000 Teilnehmer im Konferenzsaal des Hotels Mercure Moa Platz.

Die politische Situation in der Türkei war (und ist) ein sehr gewichtiges Thema. Zurzeit sitzen dort diverse Journalisten und auch politisch aktive Personen in Haft. Daher waren auch viele politische Menschenrechtsgruppen aus der Türkei anwesend und haben interessierte Teilnehmer direkt informiert. Der türkische Repräsentant der Partei HDP (Selahattin Demirtas) berichtete über die Situation.

Als erster Referent informierte Jean Wyllys (Mitglied im brasilianischen Nationalkongress) über die Verhältnisse in Brasilien:

„Brasiliens Nationalkongress, beherrscht von Großagrariern, religiösen Fundamentalisten und dem Filz der Oligarchen, gilt nicht gerade als ein Hort der Ethik. Gegen die meisten Abgeordneten und Senatoren hier wird wegen diverser Verbrechen ermittelt. Nur die parlamentarische Immunität hält sie im Geschäft. Doch in beiden Kammern existieren Räte für Ethik, um über die gute Führung der Volksvertreter zu wachen. Vor dem des Unterhauses läuft derzeit das Nachspiel zu den internen Auseinandersetzungen im Zuge der politisch motivierten Absetzung von Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (PT), die Ende August endgültig wurde.“

Seit der Amtszeit von Präsident Obama sollte man eigentlich der Meinung sein, dass Rassismus in den USA keine Rolle mehr spielen sollte. Dazu referierte Marylin Zuniga (Organisatorin für Bildungsarbeit, Lehrerin an der Roses Concrete Community School, politische Aktivistin):

„In der afroamerikanischen Geschichte gab es viele Bewegungen gegen Rassismus und staatliche Gewalt, aber keine war je unter einer US-Administration entstanden, die – zumal von einem schwarzen Präsidenten geleitet – mit einem so hohen Anteil afroamerikanischer Frauen und Männer besetzt war. Barack Obama hatte als erster schwarzer Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei mit seiner »Yes We Can«-Wahlkampagne in der schwarzen Bevölkerung viele Hoffnungen auf ein Ende, zumindest aber auf eine spürbare Eindämmung des Rassismus und eine Verbesserung der sozialen Lage in den Ghettos geweckt. Doch sie wurden während seiner beiden Amtszeiten enttäuscht. Was blieb, war lediglich die Tatsache, dass mit ihm 2008 zum ersten Mal in der damals 232jährigen Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ein Schwarzer das höchste Staatsamt im Weißen Haus einnahm. Die Gründung der Basisbewegung »Black Lives Matter« (BLM) im Juli 2013 ist ein Ausdruck dieser enttäuschten Hoffnungen. Am Ende der Ära Obama steht die Bewegung nun vor einer neuen Herausforderung. Sie wird sich ab dem 20. Januar mit Obamas designiertem Nachfolger, dem Republikaner und Milliardär Donald Trump, auseinandersetzen müssen.“

Ein weiterer Höhepunkt waren die Ausführungen der kubanischen Journalistin Arlin Alberti Loforte (Stellv. Direktorin der Tageszeitung Granma, Leiterin von Granma Internacional) zum Thema „Warum wir den Sozialismus in Kuba erneuern und nicht aufgeben“.

„Als Leiter des BAK Internationaler Tierschutz sowie Mitglied des BAK gegen rechts war diese Konferenz für mich sehr informativ. Die politischen Zustände weltweit sollten wir durchaus im Auge behalten. Interessante Gespräche mit einigen der Referenten haben zudem stattgefunden.“ meint Martin Buschmann. „Gerade auf der internationalen politischen Ebene sollten wir stets gut und möglichst aus erster Hand informiert sein.“

 

Partei Mensch Umwelt Tierschutz wählt Robin Margic als Direktkandidat

Pressemitteilung / 24.01.2017

Auf der Aufstellungsversammlung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) wurde Robin Margic einstimmig als Direktkandidat des Wahlkreises Karlsruhe Stadt für die Bundestagswahl 2017 gewählt.

Bereits im Oktober 2016 wurde Margic auf den Listenplatz 7 der Landesliste Baden-Württembergs gewählt. Neben der Politik engagiert sich das Vorstandsmitglied auch in sozialen Bereichen wie z.B. der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Flüchtlingen und Jugendlichen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen oder Geschlechtern.

Diesen Bereich deckt er ebenfalls als einer der zwei Leiter des Bundesarbeitskreis LSBTTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere-) der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ab.

„Ich freue mich über die Kandidatur und sehe diese als Chance, einen Beitrag zu einer humanen, tierfreundlichen und ehrlicher Politik zu leisten. Neben dem Tierschutz liegt mir ebenfalls die Gleichstellung aller Menschen sehr am Herzen. Es spielt keine Rolle, welche Herkunft, Religion, Sexualität oder welches Geschlecht vorliegt. Doch trotz Artikel 3 des Grundgesetzes erfahren einige Benachteiligung oder sogar Diskriminierung. Dies geschieht nicht nur gesellschaftlich, sondern auch auf gesetzlicher Ebene,“ so der vegan lebende Politiker Margic.

Landesverband Thüringen der Tierschutzpartei wählt neuen Vorstand und stellt Landesliste zur Bundestagswahl auf

Pressemitteilung / 24.01.2017

Wir freuen uns ganz besonders, dass nach mehreren Jahren unser Landesverband Thüringen nun auch wieder einen Landesvorstand hat. Die Mitgliederversammlung, die Mitte Januar in Erfurt stattfand, hat folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt:

Vorsitzende: Katja Laaser
Schatzmeisterin: Ina Eichhorn
Schriftführerin: Inga Liebetrau

Zudem wurde auch eine Landesliste zur Bundestagswahl aufgestellt, die wie folgt aussieht:

Pos. 1: Katja Laaser
Pos. 2: Ina Eichhorn
Pos. 3: Inga Liebetrau

Der neu gewählte Landesvorstand geht nun voller Motivation in den Wahlkampf. Die neue Landesvorsitzende Katja Laaser: “Ich bedanke mich für das Vertrauen und bin zuversichtlich, dass wir in Thüringen die zur Teilnahme an der Bundestagswahl nötigen Unterstützungsunterschriften zusammen bekommen und im September ein super Wahlergebnis erzielen werden.“

Bundesvorsitzender Matthias Ebner, unter dessen Leitung die Mitgliederversammlung stattfand: “Ich freue mich außerordentlich, dass die Tierschutzpartei nun auch in Thüringen wieder aktiv wird und zur Bundestagswahl antritt. Somit bekommen nun auch die Wähler*innen in Thüringen die Möglichkeit, sich für eine Partei zu entscheiden, die sich – anstatt für Lobbyisten – konsequent für Menschen, Tiere und die Umwelt einsetzt.“

Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wurde 1993 als weltweit erste Partei gegründet, die den Tierschutz zu einem ihrer zentralen Themen gemacht hat. Sie hat ca. 1.400 Mitglieder sowie 2 Stadtratsmandate und zog 2014 zum ersten Mal auch ins Europaparlament ein.

Kontakt:
Matthias Ebner
Handy: 0160 90153320

Tierschutzpartei gedenkt Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz liegt nun etwas mehr als einen Monat zurück.

Am Samstag, den 21. Januar besuchte Jan Zobel, Bundesgeschäftsführer und Hamburger Landesvorsitzender der Tierschutzpartei, den Tatort und gedachte im Namen der Partei den Opfern des feigen Anschlags, bei dem 12 Menschen ums Leben kamen und Dutzende zum Teil schwer verletzt wurden.

Die Tierschutzpartei stellt bereits in der Präambel ihres Grundsatzprogramms unmissverständlich fest, dass sie “der Anwalt derer, die selbst keine Lobby bilden können, insbesondere Kranke und Pflegebedürftige, Behinderte, Opfer körperlicher und seelischer Gewalt, in Armut lebende Kinder und Obdachlose” ist.

“Wir stehen an der Seite der Opfer und verurteilen jegliche politische Instrumentalisierung. Der perfide Missbrauch der Opfer durch fragwürdige Organisationen wie AfD, Animal Peace oder der NPD lehnen wir entschieden ab.” so Zobel.

Die Tatsache, dass mit der italienischen Staatsbürgerin Fabrizia Di Lorenzo ein Familienmitglied eines Vorstandskollegen der Tierschutzpartei in Schleswig-Holstein bei dem Anschlag ums Leben kam, zeigt wie greifbar und nahe der Terror mittlerweile ist.

Die täglichen Schreckensmeldungen aus aller Welt führen leider bei vielen Menschen zu einer gewissen Gewöhnung und Abstumpfung – erst eine solch schreckliche Tat, mitten in der Hauptstadt, führt vielen Menschen vor Augen, wozu Extremismus, Fanatismus und religiös-politischer Verblendung führen können.

“Wer das endlose Leid der Opfer und deren Familien nun missbraucht, um fremdenfeindliche und menschenfeindliche Ressentiments zu verbreiten, stellt sich außerhalb des demokratischen Konsens und ist für Menschen mit Empathie kein politischer Partner!” stellte Zobel in Anspielung auf eine geschmacklose Kampagne der umstrittenen Organisation “Animal Peace” fest, die bei vielen Tierschützern und Tierrechtlern für Empörung gesorgt hatte.

Pressemitteilung des LV Hamburg / Tierschutzpartei

Talstraße 16 – Haus 3,
20359 Hamburg – St.Pauli

Tel: (040) 278 071 30

Wir haben es satt!

Großdemo am 21.01.2017 in Berlin

Mitglieder der Tierschutzpartei aus den Landesverbänden Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin und Bayern haben am Samstag ein Zeichen gegen Massentierhaltung und Naturzerstörung gesetzt.

An unserem Infostand, organisiert vom Landesverband Berlin, sammelten wir Unterstützungsunterschriften aus dem gesamten Bundesgebiet. Wir danken allen, die uns mit ihrer Unterschrift die Teilnahme an der Bundestagswahl dadurch möglich machen!

Robert Gabel und Gabriella Perotto als Teilnehmer des Demonstrationszugs (Bildausschnitt vom ZDF-Bericht)

Laut Tagesschau forderten in diesem Jahr ca. 18.000 Demonstranten*innen eine naturverträgliche Landwirtschaft, gesundes Essen und fairen Handel.

 

Großdemo in Berlin: Wir haben es satt!

Bitte unterstützt mit uns die Großdemo “Wir haben es satt” am 21.01. in Berlin gegen milliardenschwere Subventionen für Agrar- und Chemieindustrie sowie Tierfabriken und für regionale Landwirtschaft, Tier- und Umweltschutz!

Wo: 10785 Berlin, Potsdamer Platz (Treffpunkt der MUTler: Ecke Linkstraße/Potsdamer Platz)

Wann: Samstag, den 21. Januar 2017, 12:00 – 16:30 Uhr

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Mahnwache in Stuttgart für Streuner in Rumänien

Am 29.12.2016 nahmen der Bundes- und Landesvorsitzende Matthias Ebner sowie der Landesschriftführer Matthias Gottfried in Stuttgart an einer Mahnwache für Streunerhunde in Rumänien teil, zu der der DSN e. V. eingeladen hatte.

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MUT-Magazin Nr. 51

Die letzte Ausgabe unseres MUT-Magazins Nr. 51 ist Ende des vergangenen Jahres kurz vor Weihnachten erschienen.

Wer diese Ausgabe noch nicht in den Händen hält und sie lesen möchte, kann sie entweder ab sofort online lesen: MUT-Magazin Nr. 51 oder im MUT-Shop unter www.mutshop.de für ein Jahr abonnieren.

Zum Abo: Ihr bekommt 4 Ausgaben für nur 12 Euro incl. Porto und ihr erhaltet einen guten Einblick über unsere zahlreichen Aktivitäten. Das Mini-Abo endet automatisch mit der 4ten Ausgabe.

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